[FAB] Die Verdammten des Südmeers (ehem. Perlenmeergeschichten)

  • EDIT Schattenkatze: Aufgrund eines SL-Wechsels wechselte auch die angedachte Handlung. Seit Februar 2019 wird das offizielle AB "Die Verdammten des Südmeers" von Holger Raab, 20210 bei Ulisses Spiele erschienen, gespielt.


    "DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN, DERE, MYRANOR, THARUN, UTHURIA und RIESLAND sind eingetragene Marken der Significant Fantasy Medienrechte GbR. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH ist eine Verwendung der genannten Markenzeichen nicht gestattet."

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    1.Rondra 1030BF

    Über Selem geht die Praiosscheibe langsam Richtung Horizont, ein Heißer und Schwüler Tag neigt sich dem Ende zu und es sieht nicht danach aus das es in der Nacht besser wird.


    Mirabo

    Du stehst an Board eines Schiff das mit der Abendflut in den Hafen von Selem einläuft. Der Kapitän hatte eigentlich ein ganz anderes Ziel eurer Fahr angegeben so das du deine Sachen gepackt hast und jetzt wo das Schiff angelegt hat wartest du nur noch darauf das die Planke angelegt wird.

    Devon Laikas

    Auf der Suche nach einer passenden Fahrt aus Selem hinaus bist du am Abend im Hafenviertel von Selem unterwegs, überall werden Schiffe entladen oder beladen. Teilweise sieht man schon die Besatzungen in de Hafenkneipen abbiegen.


    Neraida saba Josmabith

    Du bist am Weg von deiner Herberge in Selem in das Hafenviertel, überall herrscht abendliches Treiben. Im Hafenviertel angekommen bietet sich das übliche Bild, Schiffe die gelöscht und beladen werden. Die ersten Matrosen biegen schon in die Kneipen ab.


    Rashindra Brandeta & Tito Piperitas

    Euer Schiff liegt schon seit der Morgenflut im Hafen von Selem, ihr habt noch eure Arbeiten erledigt und gewartet bis alle mit dem Essen fertig sind. Jetzt nachdem die Heuer ausbezahlt ist könnt ihr endlich im Hafen nach einer neuen Anstellung suchen.


    Vitario Ramirez

    Du lehnst schon einige Zeit am Peer und beobachtest wehmütig die Schiffe dabei wie sie ein und auslaufen. Manche groß und Träge andere klein und Schnell, welches wohl deine nächste Aufgabe wird.


    Effwyn Collen

    Du bist gehen Mittag in Selem angekommen, hast in der nächst besten Taverne was gegessen und dann den Tag damit verbracht die Stadt zu erkunden. Eines ist dir klar lange wirsst du hier nicht bleiben wollen, so machst du dich auf in das Hafenviertel vielleicht findet sich dort eine Möglichkeit was zu verdienen.


    Joran Tannmeister

    Du treibst dich schon seit Tagen immer wieder im Hafenviertel herum, außer Seemannsgarn ist die bis jetzt nichts zu Ohren gekommen. So bist du auch heute Abend wieder im Hafenviertel herum auf der Suche nach einer Guten geschichte.


    Diamanthia

    Deine Letzte Fahrt war einmal mehr ein Reinfall, das Schiff liegt im Hafen der Kapitän ist gleich nach dem Anlegen verschwunden, die Magierin die mit an Bord ist hat sich dann mit dir noch darum gekümmert das die Ladung gelöscht wird. Bei deiner Heuer kann sie dir aber nicht helfen, so bist du unterwegs den Kapitän im Hafen zu suchen.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Bo


    Ach, Selem!

    Die Stadt, in die niemand möchte, oder wenn es sich aus vermutlich mehr oder weniger unglücklichen Gründen ergibt, dort zu sein, da schnell wieder weg möchte. Bo traf mal eine Frau aus Sylla, die es aufgrund eines beschädigten Schiffes dorthin zu einem ungeplanten Aufenthalt verschlagen hatte. Die hatte echt gutes Garn gesponnen, was sie dort erlebt hatte.


    Nun, er hat nicht einmal den Grund, dass sein Schiff der Reparatur bedarf - das würde ihm selber auch ein Armutszeugnis ausstellen, so viel ist mal sicher -, aber in Selem ist er nun trotzdem.

    Naja, also, interessieren tut es ihn ja schon, was von den wilden und seltsamen Geschichten, die er über Selem gehört hat, stimmen. Er war zwar tatsächlich schon einmal in Selem gewesen, aber das Schiff, auf dem er angeheuert hatte, hatte nur einen sehr kurzen Zwischenstopp gemacht und er hatte keine zwei Stunden gehabt. Das hat natürlich zu einen gewissen ersten Eindruck verholfen. Menschen mit Schuppen ...

    Aye, Selem ist kein Ort, so findet Bo, an den es jemandem mit gesunden Menschenverstand hinzieht.

    Trotzdem ist er nun hier.

    Nicht ganz freiwillig geplant, wohl gemerkt, irgendwie war das mit dem Zielhafen anders gesagt worden.


    Aber weil Bo Bo ist, ist er gewillt, das Beste draus zu machen. Eine nächste Heuer wird sich finden, wie es das immer tut.

    So schwingt sich sich der große Utulu seinen nicht ansatzweise vollen Seesack aus dickem, geteertem Segeltuch über die Schultern und trägt ihn mittels zweier breiter Riemen wie einen Rucksack. Ein sehr schön gearbeiteter Belegnagel (der allerdings doppelt so groß ist, wie Belegnägel eigentlich sind, außerdem ist er zu schön gearbeitet und poliert, um tatsächlich schon einmal dem Zweck eines Belegnagels zugeführt worden zu sein) ist mittels der Schlaufe am oberen Ende an einen weiteren Ledergriff am Seesack geknotet, und Bo greift sich noch die gut gefüllte Werkzeugtasche, in der vernehmlich Metall aneinander stößt. Seine Heuer hat er schon, daher geht er über die Stelling an Land, sobald sie ausliegt.

    "Ich wünsch' euch was!", ruft er noch freundlich über die Schulter, bevor er sich aufmacht, in dem Gewühl am Hafen einzutauchen.



    In Nördlichen Häfen wäre der Utulu gewiss eine auffällige Erscheinung, aber in den Häfen des Südens mag er ein nicht ganz alltäglicher Anblick sein, aber nun auch nicht ungewöhnlicher.

    Die Füße des Mannes mit der ebenholzdunklen Haut stecken in alten, abgetragenen Sandalen. Die Beine wiederum befinden sich in einer ebenfalls gleichermaßen alten wie abgetragenen Pluderhose aus Leinen, die irgendwo zwischen Knöcheln und Knien ausgefranst endet und früher vielleicht einmal blau gewesen war, nun aber durch Salzwasser und Sonnenlicht zu einem irgendwie-grau geworden ist. An einigen Stellen grob geflickt, an anderen gar nicht geflickt, mit älteren und neuen Schmutzflecken versehen, zeugt sie nachdrücklich davon, schon geraume Zeit getragen zu werden und dass ihrem Besitzer nicht viel an ihr liegen kann.

    Um den Oberkörper liegt lediglich eine knapp geschnittene, ärmellose Weste. Sie war einmal beige, mittlerweile haben Schmutz des Landes und Teer von Schiffen den Farbton zu einem dunkleren Misch verfärbt, mit hellen Salzwasserflecken dazwischen. Sie war auch irgendwann früher an den Nähten mit buntem Garn mit einer gewissen Hingabe verziert worden, aber auch diese Farben sind ausgeblichen, und einige Stellen sind mit andersfarbigem Garn genäht worden, allerdings nicht unbedingt so geschickt wie bei der ursprünglichen Anfertigung der Weste.

    Dafür zeigt die Weste einiges vom Oberkörper, wird sie doch vor der Brust nur durch zwei Lederriemen zusammen gehalten und lässt auch da einen Spalt offen. In ihm baumelt ein polierter honigfarbener Stein an einem Lederriemen.

    Breitschultrig im Sinne des Wortes ist der hochgewachsene Bo - denn die 2 Schritt Höhe schafft er wohl mit Bravour - nicht, aber auch nicht schmal. Lange, schlanke Muskeln lassen sich erahnen, wenn er seine Arme bewegt und anspannt. Besonders muskulös ist er nicht, aber wie es auf viele seiner Rasse zutrifft, hat er eine natürliche athletische und leicht muskulöse Gestalt, ohne Muskelschwere.

    Es mag auffallen, dass sein Brusthaar komplett abrasiert ist, oder er über keines verfügt. Dafür sind die Oberarme und Schultern, soweit sich das erkennen lässt, mit eingestochenen Hautbildern und aufgetragenen Luloa-Farben in Gelb, Weiß und Blau versehen. Man muss etwas genauer hinschauen, um die verschnörkelten Linien, die ein wenig an jene langen Gewächse erinnern, die man als Lianen kennt, und die sich um Bäume und Pflanzen winden, von jenen zu unterscheiden, die beim näheren Betrachten als Seestern, Muschel oder Delphin erkennbar sind, dazwischen auch ein unklarer Anker, allerdings so in die Schnörkel ein- und heraus gearbeitet, dass es schwer fällt zu bestimmen, wo das eine in das andere übergeht.

    Der Schädel ist völlig glatt und haarlos, was entweder ein Zeichen für sehr frühe Haarlosigkeit ist (was ungewöhnlich wäre, da er doch irgendwo zwischen Anfang und Mitte der 20 Götterläufe alt ist), oder, wie es eher anzunehmen ist, denn die Kopfhaut glänzt sorgfältig eingeölt leicht, dass sie bedachtsam regelmäßig rasiert wird. In Kontrast dazu steht der gepflegte und ebenso sorgfältig in Form rasierte schwarze Kinnbart*, der zwar nicht sehr dicht ist, aber davon zeugt, dass durchaus Haarwuchs auf diesem Körper existiert.

    Die Gesichtszüge sind zwar eher gewöhnlich und nicht besonders hübsch, aber durch den kahlen Schädel und dem Bart wird ihm eine gewisse Markantheit verliehen. Interessiert schauende braune Augen und ein festes Kinn runden diesen Eindruck ab. Dazu verfügt dieser Mann über eine gewisse und merkliche Ausstrahlung.

    An seiner linken Seite hängt in einer abgewetzten Scheide ein Entermesser mit abgegriffenem Griff. Nach Seemannsart in der Mitte des Rückens trägt er noch einen gewöhnliche Dolch am Gürtel, um ihn mit beiden Händen jederzeit erreichen zu können. Am Gürtel, ein schmales Stück aus Leder, rissig vom vielen Tragen, wenig Pflege und viel Salzwasser, hängt des Weiteren noch eine Gürteltasche. An einem Stück Seil über die Schulter führend hängt an seiner rechten Hüfte eine kleine Handtrommel, deren Fell man ansehen kann, dass sie viel benutzt wird.



    Am Hafen ist er ja richtig, so muss er nicht weit gehen. Hier gibt es Seeleute und Kapitäne und auslaufbereite Schiffe. Er muss jetzt nur eine gute Heuer finden. Zum Glück muss er nicht das erstbeste nehmen, was ihm ein gutes Gefühl gibt.

    Eine Unterkunft wäre gut, die sicher genug ist, dass er seine Ausrüstung da lassen kann, und dann kann er sich daran machen, Selemer Luft zu schnuppern und sich umzutun.




    *[zur Verbildlichung des Bartes: in etwa dem Stil, wie ihn Avery Brooks als Captain Sisko in DS 9 trägt]

  • Joran

    Zurück im Hafenviertel.
    Nicht das die vorherigen Besuche hier ihm sehr viel genutzt hätten, jedoch, wo sonst sollte er den Stoff finden aus dem ein echtes Seemannsabenteuer gemacht ist?

    Nachdem es ihn durch eine Reihe unglücklicher Umstände hierher in dieses eher ungastliche Fleckchen Aventurien verschlagen hat, hofft Joran nun, seine Geschichte auf See zu finden - oder zumindest in der Nähe der See.


    Der eher durchschnittlich große, leicht muskulös gebaute junge Mann mit seinen tiefgrünen Augen, dem tiefbraunen verstruppeltem Haar und dem leichten Dreitagebart hat zwar nicht die animalische Verspieltheit, welche den Waldmenschen so zu eigen scheint, aber er gilt dennoch als sehr gutaussehend für einen Mittelreicher aus dem hier doch sehr fernen Andergast.

    Neben den gut in Schuss gehaltenen Lederstiefeln fällt an ihm als erstes das dunkelblaue Wams und die blattgrüne Hose auf - nicht unbedingt eine übliche Tracht, doch Joran, dessen behandschuhte Hand auf dem Knauf seines Säbels ruht, welchen er auf der linken Seite des Gürtels trägt, scheint dies nicht im geringsten zu stören.

    Da außer seinem Dolch an der rechten Seite alle weiteren Besitztümer in seinem - ein paar Tage im voraus bezahlten - Zimmer in der Karawanserei liegen, kann er sich in aller Ruhe zwischen den hier arbeitenden, ankommenden und abfahrenden Menschen und Kreaturen bewegen.


    Nachdem Joran sich zur Genüge mit den umliegenden Gasthäusern und Spelunken sowie deren Wirte bekannt gemacht hat, ohne etwas zu finden um darüber zu schreiben, möchte er sich nun an zwei weiteren Möglichkeiten versuchen.
    Da er schon seit langem überlegt sich ein Hautbild stechen zu lassen und ihm dies in Thorwal durch die ungünstigen Umstände seiner Abreise nicht möglich war, will er sich hier in Selem nach einem solchen Meister der Kunst umschauen.

    Aber zuerst mal ein weiterer Ausflug in den Hafen selbst. Jeden Tag legen hier neue Schiffe an, so scheint es, und mit jedem Schiff kommen potenzielle neue Geschichtenerzähler...

    Solange man am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, ist man auch nicht betrunken.

    Edited once, last by Liskaron ().

  • Effwyn


    Auch wenn der weder besonders groß, noch besonders klein gewachsene junge Mann anfänglich die Struktur und Klarheit des Harbener Hafens vermisst hat, so ist er nun doch froh in Selem zu sein. Dieser Schmelztiegel aus verschiedensten Einflüssen und Kulturen bietet ihm eine nicht zu unterschätzenden Deckung und schmälert so die Chance entdeckt zu werden. Wird er überhaupt noch verfolgt? Effwyn weiß es schlicht nicht.

    Die Taverne hat er recht schnell wieder verlassen, was nicht nur daran lag, dass seine Glückssträhne beim Kartenspiel den ein oder anderen stutzig werden lies, nein, vielmehr hatte er das Gefühl von den drei Gestalten am Ecktisch zu lange gemustert zu werden. Erkannt hatte er zwar keinen der drei, aber das muss gar nichts heißen. So schlenderte er gemächlich Richtung Hafen und einmal dort angekommen besah er sich die Schiffe, fand aber auf Anhieb keines welches ihm als nächsten Schritt auf seiner Reise nach Nirgendwo zusagte. Stattdessen kaufte er sich einen eingelegten Fisch und verspeist diesen nun auf einem Poller am einem Landesteg sitzend und schaut dem emsigen Treiben im Hafen zu.

    Ein zufälliger Betrachter hätte Effwyn wohl nach einigen Minuten schon wieder vergessen, wie auch seine Größe ist auch sein Gesicht einfach nur durchschnittlich. Ein Allerweltsgesicht, eingerahmt von schulterlangem schwarzen Haar, welches im Moment zu einem lockeren Pferdeschwanz gebunden ist und einem ebenfalls schwarzen Bart, der sich nicht ganz entscheiden kann zwischen einem langem Dreitagebart oder einem kurzen Vollbart. Einzig die eisig meeresblauen Augen mit dem aufmerksamen Blick wären einer eingehender Betrachtung wert.

    Das Durchschnittliche schien auch Thema bei der Wahl seiner Kleidung zu sein. Gebrauchte Lederstiefel, eine neue leichte beigefarbene Hose , ein abgetragener Ledergürtel an dem ein Seesäbel baumelt, welcher ein Kundiger als ein Werk aus Harben und der Marine zugehörig klassifizieren würde. Unter einer verstärkten, ärmellosen Lederweste trägt Effwyn ein weißes Hemd und um seinem Hals baumelt eine Kette mit einem Delphin aus weißblauen Muscheln. Neben ihm steht ein typischer Seesack und in einem Bündel verschnürt ruht zerlegt eine leichte Armbrust.

    So sitzt und wartet Effwyn nun, abwartend was die Götter wohl für Pläne mit ihm haben.

    Siehst reiten Du, jene neune? Die finster und verloren sind.


    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,

    ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.


  • Tito


    Tito hatte sich bereits von der Mannschaft verabschiedet und war von Bord gegangen. Jetzt saß er am Kai auf einer Holzkiste und wartete auf seinen Begleiter und Freund, der sich anscheinend etwas länger mit der Verabschiedung aufhielt.
    Tito lässt seinen Blick über das Getümmel schweifen. Oder vielmehr über die erste Reihe der vorbeigehenden Hafenarbeiter, Seefahrer, Kapitäne und sicherlich auch Verbrechern. Denn von seiner jetzigen Position aus kann er nicht all zu weit gucken. Er könnte sich auf die Kiste stellen um sich vielleicht einen Überblick zu verschaffen, aber da käme er mit seiner Körpergröße auch nur auf etwas mehr als 2 Schritt. Das lohnt nicht. Gedankenverloren nimmt der kleine Schiffszimmermann seinen ausgefransten Strohhut, der sicherlich nicht immer so mitgenommen ausgesehen hat, sondern vor vielen Jahren einmal ein schönes Stück Handwerkskunst gewesen war, vom Kopf und streicht sich über den kahlen Schädel. Die groben Hände des Mannes spielen abwesend an den Fransen des Hutes und lassen deutlich erkennen, dass Tito sich nicht davor scheut, grob anzupacken und schwer zu arbeiten.

    Die ausgefranste Hosen aus Leinen reicht ihm noch knapp bis über die Knie und sein Hemd lässt keinen Verdacht seiner ursprünglichen Farbe aufkommen. An vielen Stellen grob geflickt und an noch mehr Stellen fleckig. Der Kragen des Hemds, der wohl mal ein Band hatte um es zubinden zu können, gibt den Blick auf die ersten tiefschwarzen Brusthaare frei. Darüber baumeln an einer Lederschnur drei mit Gravuren verzierte Muscheln. Ein altes Geschenk, und eine ständige Erinnerung daran, dass auf dem Meer alle gleich sind.
    Die Ärmel hat Tito über die Ellenbogen gerollt und hochgezogen, bis zum Handgelenk würden sie sowieso nicht mehr reichen. Dafür hat das Hemd zu viel mitgemacht. Das ermöglicht aber den Blick auf das linke Handgelenk an dem ein Armreif aus Walbein hängt. Noch so ein Geschenk. Dieses mal allerdings das eines alten Freundes und Mentor.
    Die Füße des kleinen Mannes stecken in Strohschuhen und auch dieses Kleidungsstück ist Jahre von einem vorzeigbaren Zustand entfernt.

    Tito wirft einen Blick hoch zum Deck seiner nun einstiegen Arbeitsstätte. Es erfüllt ihn immer wieder mit Stolz, dass er den Kahn so gut in Schuss gehalten hat. Mit einem Lächeln unter seinem dicken Schnurrbart wuppt Tito seinen Seesack von der Kiste und wühlt kurz etwas darin herum. Dann zieht er einen kleinen Beutel hervor und beginnt daraus getrocknete Früchte zu essen.
    Langsam setzt die Vorfreude ein. Immer, wenn Tito eine neue Heuer gesucht hat, oder sich suchen musste, setzte bei ihm die Vorfreude auf ein neues Abenteuer ein. Und dieses Abenteuer beginnt meist schon in der ersten Nacht im neuen Hafen. In der richtigen Kaschemme mit einigen Kartenspielen oder Würfelrunden, genug Schnaps und vielleicht einer zünftigen Keilerei. Das Grinsen auf Titos Gesicht wird breiter. Ja, er hat da ein gutes Gefühl bei der Sache. Es war auf jeden Fall die richige Entscheidung, das Schiff zu verlassen und sich was neues zu suchen. Er wirft sich das letzte Stück Arange in den Mund, verstaut den kleinen Beutel wieder in seinem Seesack und rutscht von seiner Kiste. Er schultert den Seesack, überprüft, mehr aus Gewohnheit als aus Sorge, den Sitz seines Säbels und Dolchs. der Strohhut wird noch einmal fest auf den Kopf gedrückt, dann schlägt Tito seine rauen Hände zusammen und stellt sich vor die Stelling.

    "Ra! Sieh zu! Der Jung' hier will los!" ruft er mit dröhnender Stimme zum Schiff hoch.

  • Devon


    Wieso genau hielt ich das für eine gute Idee? Diese Frage ging Devon nun seit einigen Tagen durch den Kopf. Geplant war die Reise nach Selem zwar nicht direkt, aber die Entscheidung hier länger zu bleiben schon. Naja, es war weder sein Erster, noch würde es sein letzter Fehler sein.

    An diesem Morgen hatte er den Entschluss gefasst seine Reise fortzusetzen, wie immer ohne festes Ziel. Also packte er sein Hab und Gut in seinen Rucksack, nahm seinen Stab, welcher an beiden Enden Überzüge aus Kork und Leder besaß und machte sich auf zum Hafen. Er hatte lange darüber nachgedacht ob er seinen, dunkel gegerbten Lederharnisch tragen oder an den Rucksack schnüren sollte. Die letzten Wochen haben ihn gelehrt das man Ihn hier besser trägt. Darunter ein dunkelblaues, etwas verschlissenes Hemd und passende Hose, sowie Lederstiefel.


    Die beste Idee war der Harnisch im Endeffekt wohl nicht, bereits der zweite Fehler den er heute bereute. Es war den Tag über brütend heiß und schwül, der Abend sorgte wenigstens für ein wenig Erleichterung.

    Er strich sich sein schwarzes Haar aus dem Gesicht, welches inzwischen mehr und mehr von grauen Strähnen durchzogen war. Auch der sauber und kurz gestutzte Vollbart zeigten die Zeichen des Alters inzwischen etwas zu gut, wenn es nach seinem Geschmack ging. Er rieb sich über sein Kinn, wo sich eine Narbe sichtbar abzeichnete. Merkwürdig das sie nach Jahrzehnten immer noch juckte. Aber er hatte sich mit Ihr angefreundet, war sie doch ein Zeichen seiner Geschichte und verlieh seinem Gesicht Charakter. Generell war Devon ein attraktiver Mann, wenn auch kein Jungspund mehr.


    Er hatte sich schon etwas durchgefragt ob irgendwo, schnellstmöglich ein Schiff auslief. Die Antworten waren bisher aber nicht sonderlich befriedigend. Also musste er wohl mindestens noch eine Nacht in dieser verkommenen Stadt bleiben. Er überprüfte den Sitz seiner Geldkatze am Gürtel und danach jene welche er um den Hals an einem Band trug und machte sich auf in eines der Gasthäuser am Hafen, welches ihm am wenigsten runtergekommen aussah. Die Chance dort einen Kapitän zu finden bei dem er eine Passage kaufen konnte schien im dort ebenso am höchsten.

  • Rashindra


    Rashindra ist gerade dabei einem Crewmitglied zum dritten Mal die Hand zu schütteln, als die liebliche Stimme seines Freundes zu ihm hoch weht. Nur teils dreht sich der kräftige Mann zum Steg und ruft hinunter: „Scheiß dir nicht ins Hemd!“

    Ein kleiner klapps auf die Schulter und ein freundliches lachen, und jetzt ist auch er fertig mit seinen Verabschiedungen. Es war eine nette Truppe, hungrig wie es ihm gefällt, aber wenn man weiter muss, muss man weiter.


    Mit einem pfeifen ruft er Samtkralle wieder zu sich, und schultert seinen, mittlerweile doch schon abgenutzten, Seesack. Die Greifkatze fliegt jedoch gleich an ihm vorbei und runter zum Steg. Ein lächeln kann sich Rahsindra dabei nicht verkneifen, auch ihr schien es wohl zu lange zu dauern. Für einen Moment sieht es so aus als würde sie versuchen auf der Schulter von Tito zu landen, entscheidet sich dann jedoch dagegen und landet stattdessen vor den Füßen des kleinen Mannes.


    Mit einem letzten Wink über die Schulter schreitet nun auch endlich Rashindra von Bord und blickt in das wilde Treiben des Hafenviertels von Selem.


    Auffällig ist Rashindra nicht wirklich, sein rot-braunes Haar hat er nur teils in einen Zopf gebunden, um sein dichtes Haar davon abzuhalten in sein Gesicht zu fallen. So wie jetzt, wo der Wind des Hafens durch sein Haar, als auch durch seine Kleidung fährt. Der Wind erlaubt den Blick auf einen auffälligen Ohrring am linkem Ohr, ein länglicher smaragdgrüner Stein in feines Silber gefasst baumelt dort fröhlich vor sich hin.

    Seine Kleidung hat schon besserer Tage erlebt, aber sieht für die vielen Fahrten über das Meer immer noch recht sauber aus. Seine Hose ist weit und bequem, genau wie sein Hemd, welches man theoretisch zuschnüren könnte, aber in diesem Fall aus Bequemlichkeit ignoriert wurde. Die Ärmel sind bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt und die Schnur des Hemdes hängt vergessen in den ersten zwei Löchern. Der weite Ausschnitt gibt den blick frei auf einige Brusthaare und auch die Arme sind behaart.

    Über seinem Hemd trägt Rashindra eine leichte, dunkle Weste, die mit kleineren Wellen-artigen Stickereien verziert ist. Die leichten Lederstiefel sind abgenutzt und besonders fleckig. Bier, Schnaps, Salzwasser und so einiges anderes sind wohl schon über diese gekippt worden. Die Farben seiner Kleidung ist irgendwo zwischen braun und fast grau.

    Seine grauen Augen fliegen über die vorbei laufenden Menschen, immer auf der Suche, oftmals wachsam.


    Das auffälligste an ihm ist wahrlich seine Greifkatze. Ein Stückchen Heimat immer auf der Schulter. Eigentlich ist Samtkralle, vom Aussehen her, eine ziemlich normale Greifkatze aber überall außer in Hôt-Alem ist sie wohl doch sehr...einzigartig.


    „Weder Schnaps noch Karten werden uns weglaufen, kein Grund sich so zu Stressen.“ sagt Rashindra, als er endlich neben seinem Freund steht.

    ...und du wachst vor einer großen goldenen Kugel auf.

  • Bo -> Effwyn


    Ganz schön was los im Hafen, kann Bo feststellen. Wie in einem Hafen nicht eben ungewöhnlich, gibt es hier Menschen aus nicht nur südlichen Gefilden. Menschen in besserer Kleidung, in pragmatischer, abgetragener Seemannskleidung wie er selber, er kann sogar einige in Lederkleidung und gar lederner Rüstung ausmachen. Nachdem, was er über Selem gehört hat, vielleicht nicht unbedingt falsch, aber auch, wenn Bo selber die südliche Hitze gewohnt ist - hat er doch sein ganz Leben im Süden und gar noch weit südlicher verbracht -, findet er eine Rüstung gleichermaßen unpraktikabel im Hafen, als auch vergleichsweise auffällig.


    Wer gerade von einem Schiff kommt, den muss er nicht fragen, ob er hier eine Unterkunft kennt. Und wer viel besser gekleidet ist als er selber wohl auch nicht. Handschuhe, grüne Hose, blaues Wams ... Bos Blick streift kurz unwillkürlich über den jungen Mann.


    Daher bleibt Bo einige Schritte weiter vor dem schwarzhaarigen Mann stehen, der auf einem Poller sitzt und einen Fisch isst und zu dessen Füße ein Seesack steht.

    "Ahoi, Kamerad", spricht ihn Bo auf Garethi im Charypto-Dialekt an. "Kennst du dich hier ein bisschen aus? Ich suche eine Unterkunft. Vielleicht kannst du mir ja etwas empfehlen.

  • Effwyn & Bo


    Effwyn mustert den Utulu einige Sekunden von oben bis unten und für einen einzigen Augenblick flackert ein Ausdruck von Misstrauen über sein Antlitz, dann aber antwortet er freundlich auf Garethi mit albernischem Zungenschlag: "Efferd zum Gruß mein Freund. Leider kann ich dir nicht weiterhelfen, da ich auch nicht aus Selem stamme." Er legt den Kopf leicht schief und deutet dann auf den Poller zu seiner Linken. "Komm und setz dich wenn du möchtest. Magst du den halben Fisch? Ich habe keinen wirklich großen Hunger"

    Siehst reiten Du, jene neune? Die finster und verloren sind.


    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,

    ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.


    Edited once, last by Ringgeist: Leerzeichen... ().

  • Effwyn & Bo


    Nun, das ist nicht ganz die Antwort, die er erhofft hat. Aber dann hat er es nicht so eilig, dass er jetzt sofort ein Zimmer suchen muss. Also setzt Bo erst die Werkzeugtasche ab, in der das metallische Scheppern dabei zeigt, dass die Tasche wohl nicht gerade leicht beladen ist, und setzt auch den gerade als Rucksack getragenen Seesack daneben ab, bevor er sich auf den Poller setzt, Tasche und Seesack zwischen seinen Füßen zurecht schiebend.

    "Wirklich, möchtest du nicht den nicht gleich noch selber essen?", erkundigt er sich angesichts des angebotenen Fisches vorsichtshalber.

  • Effwyn & Bo


    "Dann hätte ich dich nicht gefragt" entgegnet Effwyn schmunzelnd. Wieder ernst werdend: "Verzeih meine Manieren, ich habe mich gar nicht vorgestellt. Effwyn Collen."

    Bei der Nennung seines Namens sucht Effwyn nach irgendeinem Zeichen des Erkennens in den Augen des anderen Mannes, seine freie Hand rutscht wie zufällig auf den Griff des Säbels. Ein Utulu? Wirklich? Bin ich schon so paranoid? frägt er sich in Gedanken selbst.

    Siehst reiten Du, jene neune? Die finster und verloren sind.


    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,

    ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.


  • Rashindra und Tito


    "Aber ich hab Lust!" entgegnet Tito seinem Freund, während er sich bückt und die Greifkatze kurz hinter den Ohren krault.
    "Komm, wir sollten uns was suchen wo wir unterkommen können, bevor alles dicht ist oder nur noch die richtig miesen Schuppen bleiben. Und das muss ja nicht sein, jetzt wo die Heuer da ist." grinst er Rashindra zu.
    Jetzt stellt sich natürlich ein nicht zu unterschätzendes Problem in den Weg: Tito kennt sich in Selem überhaupt nicht aus. Aber was solls, es wird sich schon eine Schlafstatt finden. Tito bedeutet seinem hochgewachsenen Freund ihm zu folgen und macht sich auf den Weg, in das geschäftige Treiben einzutauchen.
    "Halt mal die Augen offen nach wem, der uns helfen könnte."
    Gleichzeitig lässt er seinen Blick schweifen und sucht selbst nach einem Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin. Kann ja nicht so schwer sein hier jemanden zu finden der sich auskennt und einen nicht gleich über den Tisch ziehen will.

  • Joran --> Rashindra und Tito


    Joran schlendert ohne ein wirklich konkretes Ziel am Wasser entlang, als ihm zwei Gestalten auffallen, die (für sein Empfinden) sehr seemännisch aussehen und wohl erst vor kurzem angekommen zu sein scheinen. Zumindest wandern ihre suchenden Blicke die unterschiedlichen Herbergen entlang, und vielleicht lässt sich im Gegenzug für einen Ratschlag in Sachen Unterkunft eine Möglichkeit ergattern, ein bisschen mit diesen beiden zu plaudern - solange dieses doch sehr seltsame..Tierchen? ... ihn nicht vorher auffuttert, welches es sich auf der Schulter des einen bequem gemacht hat. Das sieht doch wirklich sehr nach einem... orkischen Winz-Drachen aus?

    So versetzt sich Joran in ein freundliches Lächeln (von diesen kann man in diesem Elendsloch ohnehin nicht genug bekommen) und spricht die beiden einfach direkt an:
    "Efferd und Aves zum Gruße! Ihr seht aus als wüsstet Ihr, was die See zu bieten hat. Ich schreibe Geschichten, und natürlich nur die Besten! Möchtet Ihr vielleicht wissen, wo es ein gutes Bier gibt?"
    Dabei hält er jedoch etwas Abstand von dem orkischen Winz-Drachen.

    Solange man am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, ist man auch nicht betrunken.

  • Effwyn & Bo


    "Oké", meint Bo, und greift nach dem eingelegten Fisch. "Dann sage ich nicht nein. Danke."

    Es gibt keinerlei Anzeichen, dass Bo den Namen Effwyns zu kennen scheint. Kein Aufblitzen in den Augen, kein Zusammenziehen der Augen oder irgendwo ein Muskelzucken, geschweige denn ein klar kenntlich machender Blick, dass er den Namen kennen könnte.

    "Ich bin Bo", stellt er sich dann kurz und formlos vor. "Bist nich' von hier, oder? So dem Namen nach?" erkundigt er sich noch und beißt in den Fisch.

  • Die schwarzen Augen verfolgen in aller Ruhe das Treiben im Hafen. Vitario Ramirez hat seine Seesack zwischen die Füße gestellt und lehnt am Geländer eines Piers. Einzig der flache Stein, der in seinen hin und her wandert zeugt von einer gewissen inneren Unruhe.

    Wirklich seine Aufmerksamkeit erregt haben die beiden Seeleute mit ihrem komischen Haustier. Thorwahler schätzt er, aber da kann man sich auch irren. Als er mitbekommt, dass sie hinter ihm angesprochen werden, geht auch er in die Richtung. Wo es ein gutes Bier gibt weiß er. Und ne Geschichte hat er im Zweifel auch noch auf Lager.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Rashindra und Tito und Joran


    „Sag' Bescheid wenn du 'n vielversprechendes paar Beine siehst.“ lacht Rashindra kurz, und macht einen kleinen Schlenker um der Faust seines Freundes zu entgehen. Seine Hände ruhen auf seinen Säbeln die zurzeit auf je einer Seite seiner Hüfte hängen, als ein Mann die beiden anspricht.

    „Euren Göttern zum Gruße,“ lächelt Rashindra ebenso freundlich zurück, „für 'n paar Empfehlungen könne wir euch sicherlich mehr erzählen als „'Ne menge Salzwasser“.“

    Samtkralle hat derweilen die Schultern gewechselt um einen besseren Blick auf den Neuankömmling zu kriegen, und wie aus Reflex hebt Rashindra die Hand um ihr einmal kurz durch die dichten Federn zu gehen. Die Blicke, des doch recht gutaussehenden Mannes, entgehen Rashindra aber nicht und sein lächeln wird ein wenig schief als er sagt: „Keine Angst, sie beißt nicht.“

    ...und du wachst vor einer großen goldenen Kugel auf.

  • Effwyn & Bo


    "Nein, bin ich nicht" antwortet Effwyn nun sichtlich entspannter seinem Gegenüber. "Ich komme aus Albernia. Und du?" erkundigt er sich neugierig im Gegenzug.

    Siehst reiten Du, jene neune? Die finster und verloren sind.


    Ash nazg durbatulûk, ash nazg gimbatul,

    ash nazg thrakatulûk agh burzum-ishi krimpatul.


  • Rashindra / Tito / Joran


    Joran legt den Kopf leicht schief und bleibt dennoch ein klein wenig misstrauisch.
    "Nun das trifft sich doch vortrefflich! Falls Ihr Eure Habseligkeiten verstauen wollt, die Karawanserei bietet gute und günstige Zimmer. Auch das Bier dort weiß zu überzeugen, jedoch noch etwas besser trinkt es sich im Selemer Hof."

    Er muss sich sehr zurückhalten, um nicht sofort loszulaufen und Pergament zu holen, um die beiden auszufragen. Gemach, sagt er sich. Verputz es jetzt nicht.


    Gerade als er ein paar weitere, jedoch für seinen Geschmack nicht ganz so überzeugende Tavernen aufzählen will, bemerkt er, wie jemand, den er wissentlich noch nicht gesehen hat an diesem Tage, auf die kleine Gruppe zusteuert, und hält sich abwartend zurück.
    Vielleicht gibt es ja etwas interessantes aufzuschnappen, sollten der Neuankömmling und die beiden Seeleute sich kennen.

    Solange man am Boden liegen kann, ohne sich festzuhalten, ist man auch nicht betrunken.

  • Effwyn & Bo


    Bo schluckt, und grinst dann, "Wo ist Albernia? Ich komme aus dem Süden, von den Waldinseln. Du bist heute auch erst in diesem Dreckloch angekommen?", erkundigt er sich noch, bevor er wieder mit Appetit in den Fisch beißt.

  • Rashindra / Tito / Joran

    "Zum Gruße." sagt Tito. Das Misstrauen gegenüber der Greifkatze entgeht ihm nicht und er kann sich ein grinsen nicht verkneifen.
    "Sie beißt nur wenn's Not tut." schiebt er mit einem Augenzwinkern der Bemerkung von Rashindra hinterher.
    "Ich denke, dass wir dort wo es günstig sind am besten untergebracht sind. Die Karawanserei sagst du? Hm. Joa. Kann man machen, denke ich. Was meinst du, Ra?" er schaut fragend zu seinem Kumpel hoch. Dabei fällt ihm auf, dass der Fremde seine Aufmerksamkeit auf jemanden in ihrem Rücken zugewendet hat. Instinktiv huscht seine Hand an den Griff seines Säbels, man weiß ja nie. Tito dreht sich um, um zu sehen wer da auf sie zukommt. Er hatte den Mann eben noch aus den Augenwinkeln am Pier lehnen sehen. Den Eindruck eines Beutelschneiders macht er zwar nicht, aber in Hafenstädten wie diesen hier treibt sich allerlei zwielichtiges Gesinde rum.