Fantasy und Realität

  • in der Theorie ist Rollenspielen die Moeglichkeit ein Fantasiebiöd von dir frei auszuleben. Du kannst alles sein, Elf Troll Hasenartiger Gnoll Gnom als Hexe Räuber König Ritter oder Burgprinzessin!


    Tatsächlich wartest du auf deinen Zug, je mehr Spieler umso länger, und wenn dein Wurf versaut ist bist du schlecht gelaunt.


    Essen ist das wichtigste beim Rollenspiel vor allem Fetttriefendes Süsses und Alkohol scheint es.


    Wenn du einen schlechten Spieler oder Spielleiter hast oder einen der sich nicht auskennt dann bist du erledigt.


    Ich könnte endlos weiter schreiben aber jetzt seid Ihr dran ;):heart:

  • Willkommen auf dem Orki. :)


    Womit genau sind wir dran? Was uns am Rollenspiel gefällt? Was wir davon erwarten?

  • Danke :)

    Vorstellungen vs Realität i.e. strahlende Rüstungen und mysteriöse Kreaturen vs Telefongebimmel und Chipstütengeraschel.

    Fieberhaft spannende Abenteuer erleben vs Regelfanatikerblättern und Diskussionen.

    Die freie Welt in der alles machbar ist gegenüber Streitereien und Intrigen am und jenseits des Spieltisches.


    Alles was euch desillusioniert und frustriert, verärgert und angekotzt hat, weil es eigentlich mit den richtigen Personen das besteste Hobby ist wo gibt :)

    Wenn Euch dazu mal was einfällt ?

  • Okay, jetzt verstehe ich, worauf du hinaus willst.


    Wir waren in einem verspukten Keller unterwegs, als Wasser von der Decke kam. Bei der Nachbarin war die Wanne übergelaufen. Die Stimmung der Runde war dann sprichwörtlich im Eimer.

  • Als ich noch aktiv als Spieler (oder SL) DSA spielte, gab es noch keine Handys - zum Glück. Aber Wir wollten damals unseren Spaß haben, trafen uns regelmäßig in einer gemütlichen Wohnung, füllten Schalen mit Chips, klöönten etwas über den Alltag, und dann ging es LOS!

    Irgendwann gab es eine Pause - Pizza oder Chips, was weiß ich - und danach ging es gemütlich weiter.

    Aber Wir konnten zwischen Pizza-Pause und DSA trennen. Und wenn Wir DSA spielten, gab es nur (irdische) Fantasy; auch keine Erwähnung über einen Film oder ähnliches. Aventurien oder Pizza - aber nicht beides. Nur deswegen haben diese Treffen so großen Spaß gemacht.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Wir entfliehen der Realität in eine andere Welt. Diese andere Welt ist meine Küche mit ihrem großen Tisch, Knabbersachen und Getränken. Die Realität sind Frauen und Kinder :thumbsup:

    Und so sehr wir die Realität lieben, einmal pro Woche müssen wir sie kurz hinter uns lassen.

  • Entfliehen klingt immer so negativ. Ich habe keinen Grund zu fliehen, aber ich mag es mich in andere Welten zu versetzen und ein Abenteuer mit meinen Freunden zu erleben. Die Fantasy wird angeregt und das Hirn muss richtig arbeiten. Andere physikalische Gesetze, andere Interaktionen miteinander, all das ist es was in der Fantasywelt reizvoll ist. Ich glaube nicht das ein Hobby Radfahrer von sich behauptet er würde der Realität entfliehen. Es ist eben ein Hobby.


    Das Hirn erschafft Bilder, die kein Film je erzeugen könnte, jeder Mitspieler hat sein eigenes Bild der gedachten "Realität" und doch sind wir alle zusammen an einem Ort und folgen unserem Weg.


    Ob als SL oder als Held, es ist die wahrhaftige Interaktionen mit meinen Freunden, die das ganze zu einem Erlebnis machen, an die keine andere Aktivität herankommt. Für mich ist es das beste Hobby der Welt.

  • RPG = Das beste Hobby der Welt , zum Abtauchen in eine Welt voller Fantasy, toller Geschichten, epischer Helden, Schlachten und dem ultimativen Bösen, dem man sich entgegen stellt.

    RPG mit dem falschen SL = Langeweile

    RPg mit den falschen Spielern = Freakshow

  • Die Mischung macht's - und wenn nur der Spaß im Vordergrund steht interessiert auch niemand die Regeln. Aber dazu ist auch RPG-Erfahrung wohl nötig. Nicht jedem Spieler ist es gegeben sich "völlig" seiner Heldenfigur anzuvertrauen. RPG ist nun mal "Kopftheater".

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.