Waidmannsheil

  • Yann, Thalia, Mirhan, Leona


    Bei Leonas Bermerkung, dass sie sich auch so ein Leben in der Wildnis wünschte mustert sie Yann verstehend. Offenbar eine verwandte Seele in dieser Hinsicht. Selbst Mirhan, der ja etwas hochnäsig gewirkt hatte wirkt mit einem Mal um einiges anerkennender und meint freundlich "Mit ihrer Erfahrung sind sie dort zweifellos eine Bereicherung für uns alle. Immerhin kennen sie die Gegend wie ihre Westentasche und du wahrscheinlich auch." Ein Lob das wohl wirklich ernst gemeint war, jedenfalls hört ihr keine Ironie heraus. Thalias Blick wiederum wandert zu dem Burschen der Heroldin, dessen Wams am Rücken inzwischen schon von einem guten halben Dutzend der Kletten von Hirschfurten geziert wird, schmunzelt kurz und schüttelt dann den Kopf über den Knaben.


    Yasinde, Edelbar, Emeran und Merishja


    "Ich verstehe mich vorzüglich aufs Eislaufen, also kann ich wohl ehrlich sagen ja." erwidert Merishja keck, woraufhin Edelbar schmunzeln muss und Emeran auflacht "Aber ich schätze das war nicht gemeint. Ich habe ein paar mal einen Falken geführt, also ja, ein wenig verstehe ich mich auf die Jagd."

    Edelbar wiederum zuckt betont beiläufig mit den Schultern und wirft gelangweilt ein "Ich bin schon unzählige Male mit meinem Vater auf die Jagd geritten. Füchse, Wölfe, Wildschweine, Hirsche. Was eben eines richtigen Waidmannes würdig ist."

    Emeran hingegen räumt etwas errötend ein "Gejagt hab ich noch nie, aber beim Fellabziehen und Schlachten geholfen. Das gehört doch auch irgendwie dazu, oder?"


    Groterian und Hirschfurten


    Johann schmunzelt und heißt Quendan mit einer verschworenen Handbewegung näher zu kommen, um ihm was zu flüstern. "Deftige Geschichte eigentlich. Die beiden sind sich wohl bei einem Knappenturnier begegnet und aneinander geraten. Wie es halt so ist wenn der Jugend das Blut wallt - so sollen schon Ehen angefangen haben." flüstert er schmunzelnd. "Wie auch immer, eure stolze Knappin wollte schließlich über ihren Schatten springen und sich entschuldigen, ging rüber zu Edelbars Zelt, schlug vor versammelter Mannschaft schwungvoll die Plane auf... und fand den guten Edelbar mit einer... "Magd" aus dem Tross vor. Offenbar hatte sie ihm wohl die Stiefel zubinden wollen und muss sich auf dem Weg nach unten mit dem Kopf in seinen Schoss verirrt haben. Gut, würde auch kein Hahn nach krähen, ist ja die älteste Geschichte der Welt, wenn nur nicht so viele ihn mit buchstäblich runtergelassenen Hosen gesehen hätten, sehr zum Missfallen seiner Eltern. Seitdem ist er hochmotiviert ihr gleiches mit gleichem zu vergelten... Und ich bleibe dabei: so haben auch schon gute Ehen angefangen"

    Noctum Triumphat

  • Yasinde, Edelbar, Emeran und Merishja

    Yasinde schmunzelt als gerade Edelbar sein Talent so hervorheben muss, vielleicht aber auch über die Antwort Merishjas.

    "Ihr solltet einmal mit unserer Anstandsdame sprechen, meint sie zu der jungen Adligen. "Sie scheint wirkliche Begeisterung für die Falknerei zu empfinden. Glaubt ihr wir werden es mit Großwild zu tun bekommen?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • Yann, Thalia, Mirhan, Leona


    Leona lächelt erleichtert. Mit so viel Akzeptanz ihrer Eltern, ihrer selbst und ihres Standes hat sie nicht gerechnet. "Ja, ich denke auch, ein jeder hat seinen Platz im Leben, und wenn die Götter so wollen, ist es eine Aufgabe, die einem liegt und auch Freude bereitet."

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Groterian und Hirschfurten


    Quendan neigt sich vor, um nichts zu verpassen und hat bald Mühe, die Kontrolle über seine Gesichtszüge zu behalten. "Scheiße, das sind so die Momente, in denen die Götter Humor haben. Warst du selbst vor Ort?" Unauffällig lässt er seinen Blick einmal durch den Raum schweifen. "Hm… könnte was werden mit der Ehe. Was meinst du, laufen lassen oder nachhelfen?"