Schicksalsfäden [WoD - Scion]

  • "Gewissermaßen. Wir sind beruflich hier, ein Shooting für einen Werbespot. Aber das gleiche könnte ich dich auch fragen. Was treibt eine hübsche junge Frau aus Boston allein in die Stadt der Liebe? Arbeit? Urlaub? Vielleicht Familie?" Für den Fall, dass Maeve nicht mitbekommen hat, wie Sasha vorhin über sie geredet hat, könnte sie spätestens bei der Frage nach ihrer Familie bemerken, dass er wohl etwas mehr weiß, als irgendein beliebiger Sterblicher...

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Der nächste Tag, Hintergasse, Ort des Mordes


    Gahiji Hobbs kommt schon wieder mal zu spät an, der Sandmann hat schon wieder jemanden umgebracht. Er erkennt sofort seine Habdschrift, die blutigen Finger des Opfers, die gewaltsam entrissenen Augen. Er schaut sich den Tatort an, seine lange schwarze Lederjacke streift knapp über dem Boden als er sich umschaut. Es sieht nach einem Kampf aus, zertrümmerte Mülltonnen und sehr viel Dreck, aber wer weiss wie viele Obdachlose hier schon gewesen sind und die Leiche ausgeraubt haben immerhin fehlt alles wertvolle an dem Hünen. Der gut gebräunte Amerikaner bäugt sich über die Leiche, es muss wohl letzte Nacht passiert sein also kann er noch nicht weit weg sein, vermutlich ist er noch in der Stadt.


    Der CIA sucht schon lange nach dem sogenannten Sandmann, einen Dämon aus der Mythologie. Gahiji Hobbs hat sich aus persönlichen Gründen diesen Fall angeschlossen. Gebürtig aus Memphis als Sohn eines Afrikaners und Mutter einer eingebürgerten Amerikanerin musste er ständig mit Hass und Vorurteilen kämpfen, gerade nach dem 11.09 als der Terrorismus zugenommen hat. Wenn alle 100% gaben musste er 200% um genauso weit zu kommen. Doch nun hat er es zu etwas geschafft. Doch nun ist er seiner Nemesis auf den Spuren, auch wenn er nicht mehr am Ort des Verbrechens sein wird.


    Leider besitzt der Sandmann viele magische Fähigkeiten, ähnlich eines Gottes. Nur ist er laut seiner Mutter von den Titanen adoptiert worden. Er denkt er ist rechtschaffend und richtet Verbrecher hin und sorgt für Gerechtigkeit doch er sorgt nur für Selbstjustiz die niemals gerecht ist oder viel mehr nur seiner Rache dienen.


    Er wandert durch die Straßen und beobachtet viele Menschen welche auffällig sein können. Auch wenn der Sandmann sein Aussehen ständig ändert und man sich nie sicher sein kann wie er aussieht. Also zieht er alleine durch die Straßen Paris, auf der Suche nach einem starken und kräftigen Kaffee.

  • Sie nickt auf die Frage hin. "Alles zusammen und mehr als das. Eigentlich bin ich hier wegen einer Konferenz über forensische Pathologie. Natürlich werde ich aber auch meine Zeit hier genießen, wer würde das nicht in Paris. Und zu guter letzt meinte ... eine Verwandte, dass ich diese Reise unbedingt machen müsste. Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass ihre Gefühle in diese Richtung immer stimmen und tatsächlich durfte ich gestern schon eine sehr ... interessante Person kennenlernen, deren Verwandschaft mich auch interessieren würde." Sie schmunzelt. "Darf man Fragen, wofür der Werbespot sein wird?"

  • "Oh, irgendein Parfum, man kennt das ja, Designer heutzutage sind der Meinung, nur Mode zu machen würde nicht reichen, man muss sich auch noch im Bereich Kosmetik etablieren, den Marktzugang erweitern, bla, bla, bla. Mir soll's recht sein, der Mann bezahlt gut. Pathologie also, hmmm? Interessantes Fachgebiet, das du dir da ausgesucht hast, da bekommt man bestimmt so einiges zu sehen." Beim Thema Verwandtschaft scheint Sasha allerdings deutlich interessierter zu sein als an ihrer Arbeit. "Deine Verwandte hat anscheined einen sechsten Sinn für interessante Orte und Begegnungen... Was war das denn für eine Person, die du getroffen hast?"

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Jetzt lacht Maeve wieder ein wenig auf, als er seine Geschichte erzählt und nickt nur zustimmend und druchaus missbilligend bei der Parfümfrage.

    "Du bist diese Woche schon der zweite Nichtmediziner, der dieses Fachgebite für interessant hält. Aber ja, das ist mit Sicherheit eines der abwechslungsreicheren Fachgebiete und die Kunden verklagen einen nicht wegen jeder Kleinigkeit, das macht den Umgang sympathischer." Das Schmunzeln dabei könnte durchaus darauf hindeuten, dass sie sich selbst nicht zu 100% ernst nimmt, eine seltene Eigenschaft eines Mediziners.

    Als Sascha sich wieder an ihrer Verwandschaft interessiert zeigt, beugt sie sich ein wenig vor und man könnte meinen, dass sie den Geruck ihres Kaffees genießt, den sie in beiden Händen hält, aber ihr wissendes Lächeln deuten darauf hin, dass sie etwas anderes wahrgenommen hat. Olivenbäume und das Raunen der Menge... Wie bei Katharina damals.. Tochter Hephaistos...

    "Nun, sagen wir es so. Ihre Gefühle haben die unglückliche EIgenschaft meist richtig zu sein und so lebe ich doch meist in interessanten Zeiten.

    Ich glaube ich habe jemanden getroffen, der ähnlich ist, wie wir um es mit deinen Worten auszudrücken. Auch wenn ich mir nicht sicher bin woher er stammt. Ich vermute, dass er zum mexikanischen Teil unserer Bekanntschaft zählt, wenn man seine Vorlieben bedenkt... Ich habe ihn gesern auf der Straße getroffen und mich eine Weil mit ihm unterhalten. Ein Comiczeichner..." sie zuckt mit den Schultern. "Er hat besondere Gaben, aber ich weiß nicht, ob er verstanden hat, was seine Aufgaben sind, oder ob er sogar zu viel Geschichten der Alten gehört hat und sich lieber diesen zugewandt hat..."

  • "Nun, wieso sollte ich das auch nicht interessant finden? Der Tod hat die Menschheit doch schon immer fasziniert, auch wenn er vielleicht in mancher Hinsicht ein wenig unappetitlich ist." Sasha erwidert ihr Lächeln völlig entspannt, als könnte er kein Wässerchen trüben, doch Maeve bemerkt, wie sich Felix ein wenig anspannt, als sie sich vorbeugt; er sagt zwar nicht sehr viel (gar nichts eigentlich, wenn man ihn nicht direkt fragt), doch der wachsame Blick des Hünen ruht beinahe das komplette Gespräch lang auf ihr, schweift nur hin und wieder ab, um die Umgebung zu kontrollieren, und kehrt dann wieder zu ihr zurück. "Ahhh, du hast also doch zugehört. Wer ist denn deine Verwandte? Keine von meinen, nehme ich an, und wohl auch keine Mexikanerin - auf so jemanden bin ich im Übrigen auch noch nie getroffen. Was wären das denn überhaupt für Vorlieben, Liebes? Die Mexikaner sind mir zwar recht unbekannt, aber die Alten sind ja nicht gerade für ihre Liebenswürdigkeit bekannt..."

    Wenn tatsächlich jemand durch Paris läuft, der sich mit den Titanen eingelassen hat, wäre es vielleicht keine so gute Idee, länger als nötig zu bleiben. Nicht dass seine Mutter noch auf die Idee kommt, ihn auf diesen Typen anzusetzen, da hätte er ja mal so gar keine Lust drauf.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Für einen Moment wandern Maeves Auge zu Felix und er hat das Gefühl, dass sie kurz abschätzt, ob er eine Gefahr darstellt und den Gedanken verwirft.

    "Wie könnte ich denn nicht, wenn sich zwei hübsche Männer sich neben mir über mich unterhalten und mir auch noch Komplimente machen. "Nein, wir haben nicht die gleiche Verwandschaft. Ich bin eine Tochter der Tuatha de Danan, der Kinder Danans", erklärt sie. "Morrigan ist meine Mutter", fügt sie als Erklärung noch hinzu.

    Dann schüttelt sie recht vehement den Kopf. "Mit Sicherheit nicht. Ihre Einstellung zu den Menschen und vor allem zu Opferungen sind zumindest mir mehr als fremd. Kennst du die Geschichten über die Azteken, die ihren Gefangenen die Herzen bei lebendigem Leib aus der Brust geschnitten haben um ihre Götter zu befriedigen? Nun wie du vielleicht schon erfahren hast sind nicht alle Geschichten Geschichten... Und er hat etwas Ähnliches gezeigt,weshlab ich ihn im Auge behalte..."

    Dann lehnt sie sich wieder zurück und lächelt ihn an. "Aber jetzt interessiert mich doch tatsächlich auch deine Verwandschaft, nachdem ich so offen war..."

  • "Mmhmm... keltischer Ursprung, richtig? Das ist nicht ganz mein Fachgebiet, fürchte ich. Und diese 'Geschichten' klingen wirklich widerlich, Herzchen. Mit solchen Leuten sollte man sich nicht abgeben, das ist schlechter Umgang. Wobei meine Familie sich in der Hinsicht auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Ihre Mythen sind voll von solch abartigen Praktiken, dennoch stört sich komischerweise kaum einer daran... aber ich schweife ab." Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass Sasha das alles nicht so richtig ernst nimmt, Felix dafür allerdings um so mehr, denn er wirkt bei ihrer Schilderung deutlich besorgter, was sich hauptsächlich an seinem finsteren Gesichtsausdruck zeigt - außerdem behält er Maeve jetzt noch genauer im Auge, denn auch wenn er ihr Pantheon nicht kennt, hat er nicht vor, sie zu unterschätzen. "Meine Mutter ist Aphrodite." fügt Sasha dann mit einem Lächeln hinzu.

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  • Maeve nickt, als er seine Mutter erwähnt und ebenfalls dabei, ale er meint, dass diese Geschichten widerlich sind. Dann jedoch zuckt sie mit den Schultern.

    "Ich sehe das ähnlich, aber sie stehen schlussendlich auf unserer Seite, auch wenn die MIttel andere sind. Ich glaube auch nicht, dass meine Mutter den Preis für Liebenswürdigkeit gewinnen würde. In der Hinsicht hast du definitiv bessere Karten. Außerdem müssen die Kinder ja nicht wie die Eltern werden. Aber auf jeden Fall will ich ihn im Auge behalten. Sandmann. WIe kann man sich nur so nennen..."


    Dann lächelt sie Felix an. "Und duFelix? Bist du auch verwandt und gibt es irgendeinen Grund mich anzuschauen, als wolltest du mich auffressen?"

  • "Sand...mann, hmmm..." lässt Sasha sich den Namen auf der Zunge zergehen. Tatsächlich ein komischer Name. Was hat denn Sand mit irgendwas zu tun? "Eine eigenartige Wahl, ja." Ihre Meinung zu seiner Mutter lässt er jedoch unkommentiert, denn in diesem Moment kommt der Kellner mit ihrer Bestellung zurückgehastet - ein Wunder, dass der nichts verschüttet. Als der Mann sich, nachdem er sich übereifrig erkundet hat, ob er noch irgendetwas für sie tun könnte, wieder entfernt, wirft Sasha Felix dann einen auffordernden Blick zu, der daraufhin etwas widerwillig tatsächlich mal einen ganzen Satz von sich gibt. "Nein, wir sind nicht direkt verwandt." Sein Boss findet sein offenkundiges Unbehagen anscheinend sehr erheiternd, denn er kann sich ein Lachen nicht verkneifen. "Felix, mein Sweetheart, nun guck doch nicht so missmutig, sie wird mir nichts tun." meint Sasha zu ihm und streichelt ihm dabei beruhigend über den Oberschenkel, woraufhin Felix tatsächlich etwas weniger missmutig wirkt. Dann fährt er an Maeve gerichtet fort: "Felix ist mein Beschützer. Meine Mutter hat ihn... ausgewählt, um sicherzustellen, dass mir nichts passiert. Er ist ein bisschen wortkarg Fremden gegenüber, hab ich recht, Sweetie?" Und Felix bestätigt das gehorsam mit einem "Ja, Sir.", das sich durch die Hand, die immer noch sein Bein streichelt, allerdings ein klein wenig wackeliger als vorher anhört - woraufhin Sasha mit einem amüsierten Lächeln die Hand wegnimmt, allerdings nicht, ohne sich vorher ein bisschen vorzubeugen und seinem Begleiter etwas ins Ohr zu flüstern, das diesen für einen Sekundenbruchteil recht erstaunt aussehen lässt, ehe er sich wieder im Griff hat. Sasha indes lächelt weiterhin, als sei überhaupt nichts gewesen, und probiert vorsichtig seinen Espresso.

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  • Maeve lacht ebenfalls kopfschüttelnd. "Das kann ich nur bestätigen. Ich habe keinen Grund Sascha irgendetwas anzutun." Auch sie probiert ihren Cappucino und nickt zufrieden. "Nicht schlecht. Einen Göttersohn beschützen." Sie nickt beindruckt. "Da muss du ganz schön gut sein, wenn ich mir anschaue, mit was du es da zu tun hast." Sie blickt an den anderen beiden vorbei. "Und wenn ich alle Anzeichen zusammenzähle könnte es sein, dass du noch gebraucht wirst...Wurdet ihr auch von deiner Mutter gesandt oder seid ihr nur wegen des Jobs hier?"

  • "Ja, momentan sind wir nur wegen des Jobs hier, aber das kann sich deiner Schilderung nach schneller ändern, als mir lieb ist. Meine Mutter hat die Angewohnheit, immer dann aufzutauchen und etwas zu wollen, wenn es mir gerade am wenigsten passt." meint Sasha mit einer wegwerfenden Handbewegung und einem Seufzen, das fast schon ein bisschen zu theatralisch klingt. Sein Bodyguard brummt dazu bestätigend in sein Heißgetränk. Dann lächelt Sasha allerdings wieder. "Aber Felix ist einfach der beste, also bin ich in jedem Fall in guten Händen, denke ich."

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  • Maeve scheint das im Gegensatz zu ihm nicht als so schlecht zu empfinden. "Du klingst irgendwie nicht so, als ob du den Kampf gegen die Titanen suchst." Dann zuckt sie mit den Schultern. "Ich habe gelernt manche Sachen einfach als gegeben anzunehmen. Und ich habe gelernt, dass das Blut meiner Mutter doch heißer in mir brennt, als ich das je von mir vermutet hätte... Aber etwas ganz anderes. Kennst du dich in Paris aus? "

  • "Nicht wirklich. Ich muss zugeben, dass Google Maps eine große Hilfe ist, wenn man zu Fuß in der Stadt unterwegs ist." Wobei das bei ihm nicht so klingt, als sei er unbedingt besonders häufig zu Fuß unterwegs; eher so, als sei das eine selten praktizierte, total exotische Aktivität, die er sonst immer nur bei anderen Leuten beobachtet.

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  • Mit einem Schmunzeln schürzt sie die Lippen "Ach schade. Jetzt hatte ich gehofft, dass ich dich überreden kann mir ein paar angesagte Läden zu zeigen oder mir ein paar geheime Sehenswürdigkeiten zu offenbaren." Jetzt schenkt sie ihm ein bezauberndes Lächeln. "Aber vielleicht hast du auch Lust mit mir ein Weilchen auf Entdeckung zu gehen. Ich habe mir sagen lassen, man bekommt nur dann ein Gefühl für eine Stadt, wenn man sie zu Fuß erkundet hat."

  • Irgendwie ist heute nicht so ganz ihr Tag. Gerade als Sophie, nach 45 minütigem Warten an die Kasse des Museums kommt, scheinen alle Rechner auszufallen. Keine Kasse funktioniert mehr und allein dieser Umstand löst ein kleines Chaos aus und scheint vor allem den Sicherheitsdienst Neugierig zu machen. Nach einer kurzen Untersuchung und Befragung Sophies werden aber alle wartenden Gäste gebeten später wiederzukommen. Man könne keine Eintrittskarten verkaufen. Nichteinmal vorbestellte Karten können eingelöst werden. Das ganze System hat wohl einen Ausfall und lässt niemanden mehr rein. Leicht frustriert und etwas angesäuert schlendert Sophie zurück über den großen Platz an der Glaspyramide vorbei. Und nachdem sie einen weiteren Scout für irgendeine drittklassige Fashion-Agentur abgewimmelt hat, ist sie etwas ratlos. Damit hat sie nicht gerechnet und es wirft ihre Tagesplanung ein wenig um. "Ich hasse Schicksal...", murmelt sie zu sich selbst, ist aber froh, dass es nur das ist, anstatt einer großen Explosion oder einem Raub im Museum. Hunger hat sie keinen und Durst auch nicht, somit ist die Beschäftigung etwas zu Essen oder Trinken obsolet. Der positive Nebeneffekt daran, dass man so selten etwas essen muss ist der, dass man auch weniger Geld dafür ausgibt. Sie hat allein im letzten Jahr (wenn nicht ihre Freunde alles für sie bezahlen würden) alleine schon über 2000 Dollar an Essen gespart. Und das ist nur eine vorsichtige Hochrechnung, die sich gerade in ihrem Komplexen Verstand breit macht. Wenigstens etwas Positives, das sie wieder schmunzeln lässt. Aber sie ist in Paris und hat Zeit, wieso also nicht etwas von der stadt sehen? Sie beschließt, sich einen altmodischen Touristen-Guide am nächsten Kiosk zu kaufen und zieht einfach mal los - den Louvre komplett übersehend in dem Hilfs-Katalog für Stadtgäste.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

    2 Mal editiert, zuletzt von KampfGurke ()

  • "Wenn du mal in New York bist, Honey, dann kann ich dich gern herumführen und dir ein paar geheime Sehenswürdigkeiten zeigen." erwidert Sasha mit einem Zwinkern, das man definitiv auch zweideutig interpretieren kann. Der Vorschlag, jetzt mit ihr zu Fuß auf Sightseeing Tour zu gehen, überrumpelt ihn aber anscheinend ein wenig. "Zu Fuß?" wiederholt er daher etwas skeptisch und sieht dann zu seinem Beschützer herüber. "Felix, habe ich Schuhwerk für zu Fuß dabei?" Dieser beugt sich daraufhin ein Stück zur Seite und betrachtet nachdenklich Sashas handgefertigte Derbies. "Ich glaube nicht, Sir. Vielleicht solltet Ihr Euch ein Paar Turnschuhe zulegen." schlägt er dann nach einem Moment des Überlegens vorsichtig vor. Das scheint seinem Boss allerdings nicht wirklich zu gefallen. "Turnschuhe, Felix? Wirklich? Sehe ich aus etwa aus wie ein Gangsta Rapper?"

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Maeve muss bei dem Austausch der beiden Schmunzeln. "Wenn ich das nächste mal den Marathon mitlaufe, komme ich auf dein Angebot zurück," verspricht sie ihm hinsichtlich NewYorks. "Warum denn nicht zu Fuß? Ich rede ja nicht von einer Wanderung," meint sie weiter schmunzelnd. Sie wirft einen Blick auf seine Schuhe. "Wenn du hohe Schuhe hättest, dann hätte ich ja Verständnis. Aber dann frage ich andersherum. Ich habe heute nachmittag im Moment nur den langweiligsten Vortrag der ganzen Konferenz vor und würde mich unglaublich freuen, wenn das nicht meine Beschäftigung bleibt...", meint sie immer noch lächelnd.

  • "Ich bin gestern zu Fuß gegangen, das war eine unglaublich schlechte Entscheidung. Louboutins sehen zwar gut aus, die eignen sich aber überhaupt nicht für zu Fuß." erinnert sich Sasha ein wenig verdrießlich. "Und Turnschuhe sind was für Leute aus der Bronx. Mit sowas würde ich mich nicht mal tot erwischen lassen. Aber nun gut, ich kann ja schlecht zulassen, dass sich eine schöne junge Dame in Paris langweilt, wo das doch die Stadt der Liebe ist. Ich hab gehört, die Ile Saint-Louis soll ganz schön sein, wenn man etwas abseits der ganzen Touristen auf Entdeckung gehen will, wie du das so schön sagst, Darling."

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    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard