Schicksalsfäden [WoD - Scion]

  • Jetzt lacht Maeve. "Wenn ich dtrohe musst du das nicht fragen. Ich würde gerne sehen ob du Taten sprechen lassen willst oder alles nur heiße Luft ist."

    Sie erhebt sich. "Ich denke wir finden etwas um deine Behauptung zu beweisen. Kommst du?" Ihr Englisch hat definitiv an irische Einschlag gewonnen.

    "Oder wie sagt ihr Deutschen so passend.Taten zählen mehr als 1000 Worte."

    Fear cuts deeper than swords.

  • Er trinkt den Rest des Weins leer und folgt ihr nachdem er sich bedankt hat für die Einladung. Er schnappt sich seinen Rucksack und verlässt mit ihr gemeinsam die Bar.


    Sie wandern eine Weile durch die dunklen Gassen der clubs und finden dann in einem Hinterhof einen Mann der offensichtlich eine Frau belästigt. "Ihr meint sowas?" Fragt Salvatore mit einer hochgezogenen Augenbraue.

  • Sie zuckt mit den Schultern.

    "Ein zwei Nummern spannender und ehrenvoller. Aber bitte." Sie räuspert sich kurz. "Wie wäre es, wenn du dem hässlichen Arschloch einfach zwischen die Beine trittst?" ruft sie der Frau zu.

    Er wirkt etwas irritiert und schüttelt dann nur den Kopf, lässt dann aber die Frau los und geht auf die beiden zu. Nichts Gutes im Sinn und mit einem bösartigen Grinsen. "Dann muss ich jetzt erst mal die Lusche verprügeln um dich zu bekommen süße. Wie nett von dir..."

    Maeve macht einen Schritt zur Seite.

    "Viel Vergnügen. .."

    Fear cuts deeper than swords.

  • Na toll das hätte man auch eleganter lösen können. Denkt er sich und versucht den Schlag von dem Schrank auszuweichen. Er fliegt gegen einen Mülleimer an der Seite, samt seinen Rucksack der von seinem Rücken fällt. Er schüttelt sich, sein Rücken schmerzt. Er wühlt in seinem Beutel und kramt einen Umhang oder ein Cape hervor und eine Art Ledersäckchen. Langsam läuft der Hühne in seine Richtung. Er lacht ihn noch aus hämisch "schaut ihn an denkt er wäre ein Superheld." Schnell zieht er sich seinen Umhang über und rennt etwas weg. So das Marve ihn nicht mehr genau erkennen kann da es zu dunkel ist. Er wühlt in seinem Beutel und holt etwas glitzernderndes heraus. Es sieht aus wie etwas in einem Bonbonpapier eingewickelt. Er schiebt es sich in den Mund und zerbeisst es. Er verändert sich, seine Körperhaltung und sein Gang werden anders. Er berührt den Hühnen kurz und dann fällt dieser auf die Knie mit den Händen vorm Gesicht. Ein langer Schrei entsteht als der Hühne etwas an seinem Gesicht macht und es Salvatore überreicht. Er tritt aus den Schatten heraus in Richtung Maeve. Sein Gesicht ist einen Kurzen Ment noch wie mit Rauch bedeckt der sich allerdings schnell löst. Dann wickelt er wieder etwas in sein Bonbonpapier und verstaut es in seinem Rucksack. Mit leicht rauchiger und verstellter Stimme sagt er dann: "er bereut seine Sünden und wird nun nicht mehr ihnen nachgehen. Das ist die Gerechtigkeit die ich meinte." Er lächelt sie dabei an mit seiner dickeren Brille und seinem Nerd T-Shirt samt Cape.

  • Maeve hat sich das Ganze vollkommen entspannt angesehen, sitzend auf einem Müllcontainer, der die Sicht von außerhalb der Gasse blockiert hat.


    Das Cape zieht erst einmal eine hochgezogene Augenbraue nach sich, genau so wie seine Art zu "kämpfen".

    "Ich hatte ehrlich gesagt etwas anderes erwartet," meint sie nach seiner Ansage und springt entspannt wieder auf den Boden. "Ich glaube, dass du deine Gaben besser einsetzen könntest als ein paar Grabscher zu vertreiben Göttersohn.Und vielleicht weiß ich da etwas. Ich wiederhole meine Frage von vorher. Wessen Sohn bist du?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • Er nimmt sich seine E-Zigarette heraus und bläst ein paar Ringe und eine Große Dampfwolke heraus. Mit richtigen Zigaretten ist der Rauch besser findet er. Aber dieser hier rieht besser, nach Whiskey und Rauchnoten. Ähnlich wie beim grillen. "Ich weiss nicht wovon du redest. Ich bin Waise, ich bin der Sandmann. Ich bringe Menschen dazu ihre Sünden einzugestehen und bekomme dafür etwas von ihnen." Er läuft an ihr vorbei. "Ich bin der Rächer meiner Vergangenheit. Ich bin ein Werkzeug für die Gerechtigkeit. Eine Schachfigur." Er läuft weiter die Gasse entlang. Dann dreht er sich um und wirft ihr das Bonbon vor die Füsse, so das sie abgelenkt ist und er wegrennen kann. Allerdings weiss er das ihre Schicksalsfäden nun verbunden sind.


    Irgendwann kommt er in einem dreckigen und versifften Motel an wo vermutlich Nutten ihre Freier treffen, welche daheim nicht Sex haben können weil dort die frigide Frau ist. Naja hauptsache Billig denkt er sich und legt sich in das Bett in dem vllt jemand gestorben ist. Er schaltet den Fernseher ein und bemerkt in seinem Nachttischkästchen eine Bibel in der er blättert darin und findet folgende Stellen bevor er einschläft.


    Römer 12, 19: Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben: Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr. Sprüche 20, 22: Spricht nicht: Ich will Böses vergelten! Harre des Herrn, der wird dir helfen.

  • Maeve schaut dem jungen Mann jetzt nur noch mit einem größeren Kopfschütteln hinterher. Kurz überlegt sie hinterherzurennen, sicher nicht das Schwierigste, entscheidet sich dann aber dagegen.

    Sie nimmt eine silberne Kette mit einem Rabenanhänger vom Hals und wirft ihn in die Luft. Schon im Flug wird aus dem Anhänger ein Schwarm Raben der dem Mann folgt, stille Schatten über Paris Nachthimmel. Vor dem Fenster sitzen sie auf einem Stromkabel und beobachten, was sich in dem Zimmer tut, oder ob er es verlässt.


    Sie selbst bückt sich erst nach dem Rucksack und dann nach dem Bonbonpapier, dieses mal mit Handschuhen. Sie vermutet schon was darin ist und verstaut dann den Inhalt nach einem weiteren Kopfschütteln im Rucksack, den sie mit in ihr Hotelzimmer nimmt.

    Dann also doch eine weitere Taxifahrt... Vor dem schicken Hotel lässt sie sich absetzen, der schäbige Rucksack etwas unpassend und nachdem sie auf ihr Zimmer gegangen ist, öffnet sie das Fenster und unterhält sich für einen Moment mit einem Raben, der dort auf sie wartet, bevor sie sich unter die Dusche stellt und sich nach einer langen Dusche ins Bett legt. Aller Erfahrung nach würde morgen sicher deutlich spannender werden. Oder blutiger... Oder beides...

    Fear cuts deeper than swords.

  • Des Morgens befindet sich Sasha leider nicht wie geplant in einem hübschen kleinen Pariser Café, sondern immer noch in seiner Hotelsuite, liegt auf der Couch und wartet bereits mit einem Hauch von Ungeduld darauf, dass sich seine Eroberung von gestern Nacht aus dem luxuriösen Kingsize-Bett des angrenzenden Schlafzimmers bequemt - der einzige (na gut, vielleicht nicht der einzige, aber zumindest ein) Nachteil davon, sich mit Normalsterblichen einzulassen. Die haben lästigerweise jede Nacht das Bedürfnis, ausreichend zu schlafen, besonders wenn Alkohol im Spiel war. Also liegt er jetzt auf dem großzügig gepolsterten Sofa, den Kopf auf Felix' Schoß und bis auf den Schmuck, den er so gut wie nie abnimmt, und einen halbdurchsichtigen roten Spitzenslip unbekleidet, während im Fernsehen irgendein französisches Nachrichtenprogramm läuft. Er versteht zwar kein Wort, aber der Moderator ist schon schnuckelig...

    "Felix, Honey, willst du nicht mal unseren Gast wecken gehen? Ich habe keine Lust mehr, zu warten." Braune Augen, die bis eben noch auf ganz andere Körperregionen fokussiert waren, erwidern seinen auffordernden Blick nun leicht fragend. "Natürlich, Madam... dafür müsstet Ihr allerdings aufstehen." Was er nicht sagt... Mit einem Augenrollen und einem knappen "да (ja)." erhebt sich Sasha von der Couch und wandert zur Fensterfront zum Balkon hinüber, während Felix im Schlafzimmer verschwindet. Die Details seines Auftrags in Paris hatte er bereits vor 2 Stunden in Isabelles E-Mail nachgelesen; er hat tatsächlich bis morgen noch frei. Was man da noch alles tun könnte...

    Wenig später kommt sein Leibwächter mit einer ähnlich leicht bekleideten brünetten jungen Dame zurück, der die gestrige Nacht eindeutig deutlicher anzusehen ist, als ihm oder Sasha - dezent verschmiertes Make-Up, zerzauste Haare und der jungen Frau fehlt ein Ohrring. Das macht sie allerdings nicht signifikant weniger hübsch, zumindest für eine Sterbliche. "Guten Morgen." gähnt sie in nahezu akzentfreiem Englisch, erwidert durch ein "Guten Morgen, ma chérie." von Sasha, als er zu ihr herüber schlendert. Anschließend guckt sie ein wenig überrascht, denn mit der Hand auf ihrem Hintern und dem schamlosen Zungenkuss, der diesen Worten folgt, hatte sie wohl nicht gerechnet. "Ich bin untröstlich, Süße, aber Felix und ich haben heute noch eine Menge zu tun und müssen bald aufbrechen..." Er hat sich ihren Namen nicht gemerkt, aber der ist gerade ja auch unwichtig. "Ein wenig Zeit hätten wir aber noch, bevor wir los müssen..." Und das Glitzern dieser unglaublich blauen Augen verheißt Verzückung, als er sie mit ins Badezimmer zieht...





    Später am Morgen, es geht doch schon eher auf den Mittag zu, sitzen Sasha und sein ständiger Begleiter dann aber doch noch in einem gemütlichen kleinen Lokal mit Ausblick auf die Notre Dame und genießen ein echt französisches Frühstück bestehend aus Croissants, Marmelade, Butter, Baguette und Briekäse und dazu frisch gebrühten Kaffee. Anders als gestern Abend hat sich Sasha an diesem Tag für ein maskulineres Auftreten entschieden; die weiblichen Rundungen sind verschwunden, das Gesicht wirkt kantiger, die Stimme ein wenig tiefer, jedoch lässt sich darin immer noch die gleiche Person erkennen. Er ist allerdings nicht unbedingt unauffälliger gekleidet - pastelltürkisfarbenes Seidenhemd, cremefarbenes Sakko und eng anliegende Stonewashed Blue Jeans mit braunem Ledergürtel, dazu handgefertigte Schuhe aus weichem, ebenfalls braunem Leder und eine passende Uhr ums Handgelenk (Montblanc, wenn man sich auskennt). In einem Ohr blitzt der selbe Perlenohrring wie gestern und unter dem Kragen des Hemdes ist hin und wieder das verräterische Glitzern einer Halskette zu sehen; das weißblonde Haar trägt er heute offen, sodass es in Wellen auf seine Schultern fällt. Felix indes trägt unauffälliges Schwarz: Hemd und Hose, Gürtel, kein Schmuck und schweres Schuhwerk.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Sophie ist am Tag auch viel lieber unterwegs als Nachts, aber ihr gestriges Erscheinen in der Nacht war wohl irgendwie vorherbestimmt. Sie ballt kurz die Faust, weil sie das Schicksal irgendwie nicht ausstehen kann. Ganz besonders nicht, wenn es einen in eine Richtung drückt, die man nicht gehen will. Ihre dunkle Lederkluft ist heute einem etwas hellerem Outfit gewichen, denn mit hautenger Lederkleidung durch die Frühlingssonne zu stapfen ist jetzt nicht so toll, vor allem, da sie die Kombi noch waschen muss. Also ist sie in ihrer mitgenommenen Alltagskleidung unterwegs: Eine am Körper anliegende Jeans, eine weiße Bluse unter einer braunen Übergansjacke aus Kunstleder. Man merkt ihr den Mittelstand an und im Vergleich zu anderen Nachkommen hat sie selten in Geldtöpfen baden dürfen, aber gemangelt hat es ihr auch an nichts. Aber am erstaunlichsten ist ihre Frisur. Nachts konnte man es kaum wahrnehmen, aber bei Sonnenlist ist ihre Haarpracht ziemlich beeindruckend. Die langen, dunkelrot gefärbten Haare werden bei Sonneneinstrahlung nämlich blond, und so verändern sie im Schein der Sonne und all der Städtischen Schatten ihre Farbe, von rot zu blond mit allen Nuancen. Insider und diejenigen, die diese Arbeit kennen, könnten erahnen, dass dies von einem meisterlichen Coiffeur gemacht wurde, der sich ausschließlich auf Nachkommen spezialisiert hat und deren exzentrische Wünsche mit seiner magischen Schere und seinem Wunderkamm erfüllt.


    Abgerundet wird ihr Erscheinungsbild von einfachen Sneakern in Schwarz mit roten Schnürsenkeln. Sie ist zwar kein modischer Hingucker, aber selbst mit diesen einfachen Kleidungsstücken passiert es immer wieder, dass sie von Model-Agenten angesprochen wird, die ein Casting mit ihr wollen. So auch diesmal; muss sie gerade dem aufdringlichen Kerl Mitte 40 versprechen, ihn anzurufen und seine Visitenkarte einzustecken. Darauf hat sie gerade so gar keine Lust. "Ich überlege es mir, monsieur." Der schmierige Kerl mit Sonnenbrille und piekfeinem Outfit lächelt nur falsch und schüttelt ihr nochmal die Hand. Auf die Frage nach einem Foto lehnt Sophie aber ab. "Wenn ich Interesse habe, können deine Kollegen soviel Fotos schießen wie sie wollen, aber nur wenn. Jetzt muss ich weiter." Und sie dreht sich um. Im Schein der Sonne blitzt ihre Halskette auf. Aus feinstem Rot-Gold gefertigt hängt ein Phönixanhänger um ihren Hals. Missmutig, weil sie nicht ungestört ihr Ziel erreichen konnte, stopft sie sich die Hände in die Jackentaschen und zerknüllt die Visitenkarte, die so stark nach billigem Aftershave riecht, dass sie fast kotzen wollte.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Maeve ist sehr früh wach. Zwar genoss sie das Schlafen, aber wenn man Müdigkeit eigentlich nicht mehr kannte, verlor langes Schlafen doch irgendiwe seinen Sinn. Ein Weilchen räkelte sie sich noch im Bett, aber die fehlende Begleitung war auch nicht gerade einladend. Mit einem Seufzen setzt sie sich. Ein netter, süßer Franzose wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen als ihre Begegnung gestern, aber vermutlich auch weniger interessant.

    So richtet sie sich im Bett auf und geht nur mit einem leichten Nachthemd auf den Balkon und genießt die feuchte, kühle Morgenluft. Dann geht sie zum Rucksack und nimmt das Auge kopfschüttelnd heraus.

    Das Auge packt sie wieder fest ein, bevor sie es einem der Raben mitgibt, samt einer kleinen Nachricht. So klopft es nach einer Weile am Fenster des deutsch-Spaniers. Auf dem Fensterbrett findet er das Auge und darum einen kleinen Zettel.

    "Interessante Angewohnheit. Wenn sie ihren Rucksack wieder haben wollen, rufen sie an." Darunter eine ausländische Handynummer.


    Nachdem sie so zumindest das Auge los war ging sie noch einmal kurz unter die Dusche, bevor sie sich für's Ausgehen richtete.

    Sie entschied sich für einen Stil der ihr den Tag offen lies. Schick genug für die Konferenz oder ein nettes Date, bequem genug um sich darin zum Shoppen oder wahrscheinlicher kämpfen auch bewegen zu können. Und sexy genug um sich darin selbst mehr als Wohl zu fühlen.Ein feiner Spitzenbody, oben blickdicht, dazu passende Strümpfe. Darüber eine schwarz-weiß gestreifte Marlene-Hose und ein taillierter Blazer in schwarz.

    Vielleicht etwas eintönig, aber ihre feuerroten Haare und die rot geschminkten Lippen bieten genug Akzente und so wird der Blick auch eher auf ihr Gesicht gelenkt.

    Dazu die hohen Schuhe, die sich gestern gegönnt, wenn man schon einmal in Paris war und sie betrachtete sich ganz zufrieden im Spiegel. Auf jeden Fall konnte sie die Kombination tragen, ist doch an ihr kaum ein Gramm Fett und war auch nicht gerade klein geraten.

    Dann noch eine große Tasche in der zur Sicherheit ein paar Ballerinas landen und sie fühlte sich bereit für den Tag. Der Schmuck bleibt der selbe wie gestern, feine Silberkette mit dem Rabenanhänger, dazu ein goldenes verschlungenes Armband das keltischer Herkunft zu sein scheint und eine filigran goldfarbene Armbanduhr.


    Am Morgen erledigt sie noch ein paar Einkäufe, lässt sich dann jedoch die Einkäufe ins Hotelzimmer bringen, die Taschen waren ihr dann doch zu viel gewesen für den ganzen Tag. Immerhin hatten die Designertaschen doch den Vorteil gehabt, nicht angesprochen zu werden. Das war hier schon anders, als in AMerika und sie erntet mehr als einen Pfiff und es versucht auch der ein oder andere Mann sein Glück, aber heute Morgen ist sie dafür noch nicht in Stimmung.

    Kurz vor Mittag entscheidet sie sich dann noch ein zweites Frühstück einzunehmen und sucht sich ein nettes Cafè in der Nähe der Notre-Dame de Paris, wozu sie sich kurz an der entsprechenden Tafel über das Angebot informiert und sich dann in Richtung eines der Tische begibt.

    Die junge Frau ist definitiv bezaubernd und auf eine fast schon übermenschliche Art schön, was mit Sicherheit dazu beigetragen hat, dass sie einen der besten Tische neben dem ebenfalls hübschen Mann bekommen hat, dem sie ein freundliches Lächeln schenkt, bevor sie eine Zeitung aus der Tasche zieht und sich entspannt ein paar Nachrichten durchliest.

    Fear cuts deeper than swords.

  • Sasha erwidert Maeves Lächeln flüchtig, bevor er sich wieder Felix zuwendet, der ebenfalls kurz rüber gesehen hatte, als sich am Nachbartisch jemand niederlässt. "Hübsch, nicht wahr?" spricht er ihn auf Russisch an und Felix nickt einmal knapp, wie es so seine Art ist. "Weißt du, Sweetheart, es ist schon komisch, wie viele Leute wir in Paris treffen, die nicht das geringste über sich preisgeben. Diese Frau dort, ich kann nichts aus ihr lesen. Die beiden gestern, vor dem Louvre... auch nichts. Vielleicht sollte ich meine Mutter mal darauf ansprechen, was diese Aussetzer bedeuten..." überlegt Sasha halblaut und rührt dabei gedankenverloren in seinem Kaffee. Vielleicht funktioniert es ja nicht immer, oder nur bei bestimmten Leuten, oder nur bei Sterblichen, oder... Oh. Das wäre natürlich eine Option, die man überprüfen könnte. "Sir?" Felix' Stimme klingt fragend und auch einen Hauch besorgt. "Oh, nichts, nichts, Honey, ich denke nur laut." meint er daraufhin mit einer wegwerfenden Handbewegung und nimmt einen Schluck aus der Tasse, wobei er noch einen Blick zu Maeve hinüber wirft. Soll er nun oder soll er nicht? Warum eigentlich nicht? Für einen Moment konzentriert er sich nur auf seine Wahrnehmung, atmet einmal tief ein, die Tasse noch in den Händen, und - Ahhhh, hat er sich doch gedacht. Ein Lächeln macht sich auf seinen Zügen breit. Felix' vertrauter Geruch nach Oliven und heißer, mediterraner Luft steigt ihm in die Nase, vermischt mit etwas anderem, etwas fremden, wie frisch gemähtes Gras. Unbekannt, aber dennoch aussagekräftig. Fast schon schade, dass er das gestern nicht schon ausprobiert hat... "Vielleicht muss ich aber auch gar nicht mit meiner Mutter reden." Jetzt wirkt sein Begleiter doch recht verwirrt. "Guck nicht so, Darling. Ich hab bloß einen kleinen Trick angewandt. Sie ist wie wir, weißt du? Diese hübsche junge Dame. Wie ich zumindest, aber auch anders..." Das scheint Felix dann auch zu verstehen, denn er nickt wieder und entspannt sich.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Maeve genießt erst einmal die Ruhe und den bestellten Kaffee, den der Kellner nach einer Weile bringt und seinen Blick auch kaum von ihr lassen kann.


    Nach einer Weile legt sie die Zeitung bei Seite und lehnt sich etwas im Stuhl zurück, die Hände vor dem Bauch verschränkt und lässt den Blick etwas schweifen, quittiert die Aufmerksamkeit der Russen mit einem feinen Schmunzeln.


    OOC:

    Mal so als Visualisierung

    Fear cuts deeper than swords.

  • Aber Sophie hat Glück und dem Besuch im Louvre bei Tag steht momentan wohl nur noch eine endlos lange Schlange, bestehend aus Touristen aller Altersklassen und Nationalitäten, im Weg. Während sie wartet schaut sie den Schaustellern zu, die hier in Roboteroutfit oder als Marmorstatue verkleidet ihre Kunst der Bewegungslosigkeit präsentieren. Und da Sophie ein auge für Kunst hat und Künstler schätzt und respektiert, wirft sie ihnen auch gerne immer etwas Kleingeld in die Schalen und Boxen, die das Geld der Passanten auffangen sollen. Doch bald schon ist sie eine der vielen 100 Gäste dieses weltberühmten Museums. Sie will es mit eigenen Augen sehen; sehen ob die Vermutungen der Wissenschaftler falsch sind. Denn Sophies Mutter selbst gab ihr einen Hinweis, dass ein Artefakt ausgestellt wird, das einst als Geburtsrecht den Weg in diese Welt fand. Und die unterschwellige Aufforderung, es sicherzustellen, damit niemand mit bösen Absichten davon Gebrauch machen kann. Und wie weltliche Wissenschaftler so sind, vermuten sie in einem alten Kleinod oder einer antiken Waffe keine Magie oder göttliche Kraft. Sollte es aber wirklich so sein, dass es hier ist, so braucht es einen Plan, es soweit möglich legal, wenn das aber nicht geht, wohl möglichst unauffällig, aus dem Gebäude zu befördern. Hoffentlich kommt ihr dabei kein Riese oder sonst ein Titanenabkömmling zuvor und veranstaltet ein Chaos. Der Gedanke gefällt ihr nicht und je länger sie hier bleibt, desto wahrscheinlicher wird dieses Szenario. Also muss sie sich beeilen. Aber heute ist nur Kundschaften angesagt. Und wenn möglich, ein Zugriff auf den Museumscomputer und dessen Server. Unzählige Szenarien rattern in ihren hochkomplexen Gedankengängen und alle möglichen Ausgänge und Wege ihres Auftrages finden einen fiktiven Platz in ihrem Geist. Es kommt ihr zugute, dass sie eine kleine Tagträumerin ist, die schon seit je her immer wieder fiktive Welten im Kopf hatte, aber auch alternative Lösungen. Und die Hyperintelligenz ihres Erbes macht diese Träume nur umso detaillierter, teilweise logischer, teilweise abgedrehter, aber in allen erdenklichen Weisen vielfältiger und quantitativer.



    (Wenn nichts passiert, dann kommt der nächste Post wenn sie das Museum verlässt. Das sollte dann spätestens der Moment sein, an dem sie sich wieder einem anderen Nachkommen zuwendet.)

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

    Edited once, last by KampfGurke ().

  • "Ich denke, wir sollten zumindest einmal Hallo sagen, was meinst du, mein Süßer?" fragt Sasha über den Rand seiner Tasse hinweg und nippt noch einmal daran. Wirklich guter Kaffee, den die hier machen. Da würde sich ein Wiederkommen lohnen. Felix, wortkarg wie eh und je, antwortet mit einem folgsamen Nicken. "Ganz wie Ihr wünscht, Sir." Hach, ist er nicht hinreißend? Wenn er könnte, würde er Sasha jeden Wunsch erfüllen... wobei er sich da ja schon letzte Nacht redlich Mühe gegeben hatte. Mit einem Lächeln auf den Lippen stellt sein Boss die Tasse ab, wendet sich mitsamt Stuhl dem Nachbartisch zu, an dem Maeve sitzt - die er jetzt natürlich auf Englisch anspricht - und schlägt dabei ein Bein über das andere, quasi das Selbstbewusstsein in Person. "Guten Morgen." Seine russische Herkunft hört man seinem Englisch zwar deutlich an, das tut dessen Qualität jedoch keinen Abbruch.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Maeve wendet sich dem Mann auch zu, so dass er nun einen gute Blick auf die grünen Augen erhahschen kann.

    "Guten Morgen," anwortet sie ihm ebenfalls auf Englisch, wobei der Akzent definitv von der amerikanischen Ostküste stammt, wenn man sich damit etwas auskennt. Sie hat sich etwas zurückgelehnt und streicht sich die rote Mähne etwas nach hinten.

    "Eine Freude gutes Englisch zu hören," meint sie mit einem Lächeln.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "да (ja), das kann ich nur erwidern. Du bist nicht von hier, nehme ich an?" fragt Sasha mit einem einnehmenden Lächeln, aber noch bevor sie antworten kann, gleitet sein Blick an ihr vorbei und er winkt den Kellner heran, der fast schon ein wenig zu enthusiastisch herbei geeilt kommt. "Nochmal das gleiche für die Lady und einen Espresso für meinen Begleiter und mich, bitte sei so gut. Danke, Honey!" Der junge Mann nickt eifrig und stolpert fast schon über seine eigenen Füße in dem Versuch, dem Wusch möglichst schnell nachzukommen. Sasha sieht ihm einen Augenblick lang amüsiert hinterher, dann wendet er sich wieder Maeve zu. "Ostküste, nicht wahr?"




    Anmerkung OT: Da es Englisch ist, ist ja egal ob Duzen oder Siezen. Fand Duzen jetzt easier.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

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    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

    Edited once, last by RiverStyx ().

  • Sie lacht auf, ein sympathisches und ehrliches Lachen. "Ja da hast du recht. Boston um genauer zu sein gibt sie zu. Und du? Ich würde ja auf Russland tippen? Moskau?" fragt sie slebst nach.


    "Danke für die Einladung," bedankt sie sich bei ihm.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Gerne doch, Darling. Ursprünglich komme ich aus Russland, das ist richtig. Ich denke, das ist auch nicht schwer herauszuhören." antwortet er schmunzelnd. "Aber nicht aus Moskau, sondern aus St. Petersburg... obwohl wir auch eine Weile in Moskau gelebt haben." Einen Moment lang wirkt Sasha recht nachdenklich, dann schüttelt er den Gedanken allerdings wieder ab und schenkt Maeve ein charmantes Lächeln. "Boston, sagst du? Das ist gar nicht mal so weit weg von zu Hause. Nicht wahr, Felix, Sweetie?" Dabei stubst er seinen Beschützer ein wenig in die Seite, der darauf hin zustimmend nickt. "Да сэр (Ja, Sir)."

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
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    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Spannenderweise kann er bei seinen Sätzen eine ganze Reihe von Gefühlsregungen bei Maeve beobachten.

    Darling genannt zu werden scheint der Amerikanerin nicht gerade zuzusagen, während bei den letzten Sätzen das Interesse zu Freude wird.

    Sie wechselt in ein erstaunlich fehlerfreies Russisch, mit einem St. Petersburger Einschlag, aber ohne einen amerikanischen Dialekt als sie antwortet.

    "St. Petersburg? Das ist ja ein Zufall. Ich habe einige Zeit mit einem guten Freund aus St. Petersburg verbracht. Unfassbar wie er feiern, trinken und sich prügeln konnte. Andreij Petrowitsch, von ihm habe ich sogar Russisch gelernt. Er war wirklich eine Russe der jedes Klischee erfüllt hat" Sie hat eindeutig ein paar spannende Erinnerungen an diesen Andrej.* Und einer der wenigen Männer, die mir im Kampf wirklich das Wasser reichen konnte. Ganz zu schweigen von seiner Ausdauer. Verdammte Titanen...

    "Woher genau bist du denn?" fragt sie dann nach, während sie mit einer Handbewegung nachfragt, ob sie sich an den Tisch setzen kann und das dann auch macht. "Auch von der Ostküste?"


    OOC:

    Fear cuts deeper than swords.

  • Angenehm überrascht, dass sie seine Sprache nicht nur versteht, sondern auch sprechen kann, (und auch ein wenig neugierig, ob sie seiner Unterhaltung mit Felix wohl gelauscht hat) wechselt auch Sasha wieder ins Russische, während Felix ihr auf einen kurzen Wink hin stillschweigend den Stuhl zurechtrückt und sich anschließend wieder setzt. "Ja, derzeit wohnen wir in New York, in Manhattan. Deinen Freund kenne ich aber nicht, St. Petersburg ist ja schließlich kein Dorf, wo jeder jeden kennt, und ich war seit Jahren nicht mehr dort. Er klingt jedenfalls nach einer... interessanten Person." Dabei lässt sein Tonfall jedoch eher vermuten, dass Sasha für Klischee-Russen, die saufen und sich prügeln, nicht viel übrig hat - oder überhaupt für Leute, die saufen und sich prügeln. Dass das das stereotype Bild von russischen Männern ist, macht es für ihn wohl auch nicht gerade besser. "Aber wir haben uns ja noch gar nicht vorgestellt. Mein Name ist Sasha und das ist Felix." meint er dann mit einer Handbewegung in dessen Richtung.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard