Schicksalsfäden [WoD - Scion]

  • "Einen blutroten kräftigen Rotwein für mich bitte." Er nimmt die Einladung herzlich ein. Nett mal mit jemanden zu sprechen der kein Französisch spricht. Er hört ihr gerne zu wie sie von diesen Helden spricht. Dann zeigt er ihr seine einzige Zeichnung die er noch übrig hat. "Sowas in der Art eben."

  • Wenig überraschenderweise stellt sich Sashas Vermutung beim Club angekommen als korrekt heraus. Normalos lässt man da nicht rein. Vor dem VIP-Room hat sich bereits eine lange Schlange von Leuten gebildet, die darauf hoffen, rein zu kommen, alle schick gekleidet, manche teuer, andere eher weniger, aber niemand, den man kennen sollte. Die interessieren Sasha nicht besonders. Zielsicher stolziert er an der Schlange vorbei nach vorne zum Eingang; von ein paar der Wartenden werden aufgebrachte Rufe laut, dass er sich gefälligst hinten anstellen soll, andere wiederum stecken die Köpfe zusammen und tuscheln aufgeregt. Der ein oder andere potentielle Club-Besucher schießt sogar ein schnelles Foto. Das alles ignoriert Sasha jedoch. Kurz vor dem Eingang verabschiedet er sich dann von Helena mit einem leicht herablassenden "Bye, Darling! Hab noch einen wunderschönen Abend." Anschließend schwebt er er zu dem Türsteher herüber und wechselt ein paar Worte mit diesem, bevor er Felix in den Club zieht. Mal sehen, was die Nacht noch so bringt. Sasha jedenfalls hat vor, ordentlich zu feiern. Vielleicht würde er am Ende der Nacht auch jemanden mit ins Hotel nehmen, wer weiß. Vielleicht würde man dann noch ein bisschen Spaß zu dritt haben, vielleicht, vielleicht... Morgen früh jedenfalls würde er sich mit Felix ein nettes Café mit hübscher Aussicht suchen und französisch frühstücken gehen.

    ‘Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?’ he asked.
    Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.’

    [quote]
    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Für mich auch einen Rotwein, aber leicht bitte."

    Sie schaut sich das Bild interessiert an, scheint zufrieden zu sein, auch wenn das Lob vielleicht anders ausfällt als man erwarten könnte.

    "Der Musculus serratus anterior ist ihnen wirklich gut gelungen, muss man sagen. Haben sie Kunst studiert," fragt sie nach. "Und draf man nach ihrem Namen fragen und woher sie kommen?" frägt sie weiter nach.

    Fear cuts deeper than swords.

  • Beide bekommen ihren Wein serviert. Ihrer ist etwas heller wie der Seine. "Der was?" Er vermutet mal irgendein Muskel aber welcher genau weiss er nicht. Latein wurde damals in seiner Schule nicht angeboten und noch eine Fremdsprache wäre ihm damals auch zu viel gewesen. Zudem wurde er eh schon genug gemobbt warum dann noch Zunder ins Feuer giessen, Frauen werden nicht mit Latein ins Bett gebracht...


    "Salvatore Hernandez. Ja ich habe Kunst studiert im Hauptfach, hatte das Glück auf ein Stipendium und woher ich genau komme weiss ich nicht. Ich bin ein Waisenkind das in Deutschland aufwuchs." Er nimmt vorsichtig einen kleinen Schluck seinen tiefrotem Wein und schwenkt das Glas, in seinem Geiste stellt er sich vor wie dies das Blut eines Sünders ist dem vergeben werden soll und er mit seinem Blut bezahlt hat, Blut welches er nun zu trinken beginnt. Im Licht der Bar erinnert es eher an einen Rubin, zudem schmeckt Blut sehr metallisch nicht wie dieser Wein hier.

  • Sie deutet auf den entsprechenden Muskel an den Rippen von Zeus. "Dieser hier. Haben sie in Deutschland keine Anatomie? Ich hatte in Boston schon ein paar Kunststudenten bei Autopsien dabei, auch wenn ich das für etwas drastisch halte..."

    Bei dem Wort Waisenkind hingegen runzelt sie für einen Moment die Stirn und irgendetwas scheint ihr Interesse jetzt noch verstärkt zu haben, zumindest ruhen ihre grünen Augen jetzt deutlich mehr auf Salvatore und weniger auf dem Bild. Abschätzend...

    Das ist mir zu viel Zufall. Wieso muss ich denn bei jedem Schritt auf irgendetwas Seltsames stoßen. Ist er ein Scion? Oder einfach nur ein merkwürdiger Junge.

    "Deutschland? Darauf hätte ich bei dem Namen niemals gewettet." Sie wechselt ins Deutsche, mit einem eindeutig badischen Einschlag. "Ich habe tatsächlich eine Weile in Heidelberg studiert."

    Sie schüttelt ihren Kopf. "Dann haben sie ihre Eltern nie kennengelernt," fragt sie ungewöhnlich direkt.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Anatomie wird überwiegend nur bei Medizinstudenten gelehrt. Die heutige Kunst setzt eher auf die Modernen Medien und so." Was schaut die einen jetzt so prüfend an, ob die mich abfüllen und flachlegen will? "Ich bin irgendeine Mulatte, wie ich öfters bezeichnet wurde. Nein ich habe meine Eltern nie kennengelernt. Abgesehen von denen die mich Adoptiert haben." Er betrachtet während dem Gespräch ihre grünen Augen sehr ausgiebig. Er hat das Gefühl das er bei Frauen oftmals den Mutterinstinkt weckt.

  • Tatsächlich hat sie faszinierende Augen in deren verschiedenen Grün-Nuancen man sich verlieren kann. Genau so wie in ihrem Lächeln, den roten Lippen...

    "Das tut mir leid. Wie lange sind sie denn noch in Paris? Und was haben sie noch vor?" Dann blickt sie noch mal auf sein Bild, lächelt entschuldigend. "Haben sie eigentlich etwas, was sie an mir interessiert. Ich habe das Gefühl ich frage sie förmlich aus.

    Fear cuts deeper than swords.

  • Ja in diese Augen könnte mannsich eventuell verlieben. Gott sei dank ist sie keine Sünderin, sonst würde er sie ihr herausreissen lassen, denkt er sich.


    Er schüttelt den Kopf ob er noch was vorhat. "Solange wie ich will solange ich meine Arbeit fertig bekomme. Sind Sie eine richtige Doktorin wie ein Arzt oder ein Doktor wie ein Forscher? Woher kommen sie denn und was machen Sie hier. Erzählen sie mir einfach von Ihnen und ich höre still zu wie ein Psychotherapeut und stelle dann paar Fragen wenn ich etwas näher wissen möchte." Er lächelt sie etwas unschuldig an.

  • Sie lacht bei seiner Frage auf und nimmt einen Schluck Wein, betrachtet kurz die Fenster die der Wein im Glas öffnet. Ein leichter Wein tatsächlich aber trotzdem lecker und angenehm fruchtig.

    "Das eine schließt das andere bei einem Doktor nicht aus. Aber tatsächlich bin ich Medizinerin, genauer Fachärztin für Pathologin und beschäftigte mich hauptsächlich mit der pathologischen Diagnostik. Wobei ich gerade in der Rechtsmedizin in Boston als Gerichtsmedizinerin in der forensischen Pathologie arbeite, auch wenn das im engeren Sinne keine reine Pathologie ist. Tatsächlich muss ich sagen, dass mir die Arbeit lieber ist, als mir in der Notaufnahme alle möglichen Schicksalsgeschichten anzuhören oder ständig gehetzt irgendwelche Patienten zu behandeln." Sie zuckt mit den Schultern. "Die Arbeit mit den Toten, dabei zu helfen das Verbrecher ihre gerechte Strafe bekommen ist für mich deutlich erfüllender. So kann man auch den Verstorbenen helfen ihren Frieden zu finden und ihre Geister beruhigen, denke ich." Tatsächlich klingt sie ernst und nicht so als ob sie spottet, nicht einmal bei den Geistern, was bei jemandem der mit Mitte 20 einen Doktor hat, doch ungewöhnlich ist...

    "Deshlab bin ich auch hier. Es findet gerade ein Kongress statt, der sich mit einer neuen DNA-Analyse- Methode beschäftigt. Noch dazu hat meine" kurzes Zögern "Mentorin mich gebeten an diesem Kongress teilzunehmen, was immer zur Folge hat, dass ich etwas Interessantes... lerne."


    Sie deutet mit der Hand auf ihn. "Und immerhin habe ich so einen aufstrebenden Comiczeichner kennengelernt."

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Comics sind für viele auch nur eine Flucht aus der Realität welche voller Hass und Gewalt steckt. Xenophobie ist gerade so stark verbreitet wie seit dem 2. Weltkrieg nicht mehr." Er muss etwas schmunzeln während dem nächsten Satz:" Ihre Arbeit hört sich etwas an wie eine moderne Fernsehserie ähnlich wie the Mentalist oder Psych nur als pathologin die noch ein Medium ist." Er lacht dabei etwas und denkt dann über Hades und Hel nach was sie wohl von ihrer Arbeit halten, oder Anubis. "Beschäftigen sie sich dann viel mit Blut? Was war denn so ihr interessantester und brutalster Fall?" Fragt Salvatore mehr als üblich interessier.

  • Sie lacht auf. "Das sagen sie einer Amerikanerin. Wir haben die Personifikation davon gewählt..."

    "Ich glaube nicht, dass ich mich als Fernsehstar eigne. Aber ansonsten ist diese Aufgabe mit Sicherheit spannend und bietet neue Einsichten." Dann schaut sie ihn etwas irritiert an. "Blut? Natürlich. Wir analysieren es, wir untersuchen DNA, ich seziere Leichen. Viel mehr Blut sehen vermutlich nur CHirurgen und Metzger, oder vielleicht noch eine Blutbank. Weshalb fragen sie?"


    Dann schaut sie ihn an, zuckt dann jedoch leicht mit den Schultern. "Der interessanteteste und brutalste Fall? Das war ein Mann der tatsächlich in Stücke gerissen wurde und zwar von einem anderen Mann. Das ist eigentlich nicht möglich, aber es war so, als ob es Riese aus einem Märchen gewesen wäre, der einer Puppe die Arme ausgerissen hat.


    Dies war auch der Fall bei dem ich zum ersten Mal mit meiner Mentorin zusammen arbeitete und gemeinsam konnten wir anhand der Spuren an der Leiche herausfinden wo der Täter sich vermutlich aufhält. Allerdings widersetzte er sich der... Festnahme... so sehr, dass er diese nicht überlebte. Eigentlich schade, es hätte mich durchaus interessiert wie er das wirklich angestellt hat."

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Hört sich an wie ein Mutant aus den X-Men teilen" dabei lacht er etwas. Gut das war nicht witzig aber er ist eben ein Nerd. "Haben sie diesen dann Setiert und analysiert? Also den Mörder nicht die Leiche." Er wirkt nun sehr interessiert an der ganzen Sache, fast schon animalisch. "Ich finde Blut durchaus interessant, es gibt einige Metapher wie das Blut zum kochen bringen, das Blut in Wallung bringen, das blut gefriert, die adligen mit dem blauen Blut, die Sanguiner und dann die ganzen Blutkulte oder gar die Vampire aus twilight." Beim letzten teil sieht er aus als müsste er gleich erbrechen. Er nimmt einen schluck aus seinem Glas.

  • "Nein die Leiche fiel in einen anderen Bezirk aber es gab wohl auch nicht mehr viel zu untersuchen. Es gab eine Explosion. Er hatte wohl mit einigen Chemikalien gearbeitet." Ob das die ganze Geschichte ist...

    Sein Interesse an Blut scheint sie dann doch zu irritieren.

    "Blut war für die Menschen schon immer faszinierend. Schon früh gab es Opferungen oder medizinische Praktiken wie den Aderlass. Weigert kommt denn ihr Interesse? Und vor was flüchten sie mit den Comics?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • Salvatore schaut etwas arg verlegen. "Ich wurde früher viel gemobbt. Zudem gab es in Deutschland sehr viel Hass gegenüber Ausländern." Auf den Rest geht er eher weniger ein weil ihn das Thema doch sehr belastet.

  • Sie blickt den jungen Mann lange an. "Aber jetzt sind sie erwachsen. Schaffen sie sich ihre eigene Geschichte. Greifen sie nach dem Glück wo es sich bietet. Jeder kann über sich selbst hinauswachsen wenn er es will."

    Fear cuts deeper than swords.

  • Er schüttelt den Kopf: "Dies ist zwar meine Geschichte aber ich will anderen auch zeigen das es sich lohnt sich zu wehren und das so gerechtigkeit herrschen kann." Seine augen sind mit einem Licht erfüllt, welches an einen Eifer oder gar an Hass erinnern könnte

  • "Und wie wollen sie für Gerechtigkeit sorgen? Wie ein Beispiel sein? Mit Feder oder Schwert?"

    Da ist wieder diese hochgezogene Augenbrauen die wohl zumindest Zweifel an seiner Fähigkeit sich körperlich zu wehren zweifelt.

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Indem man den anderen zeigt das man sich nicht alles gefallen lassen muss, das man nicht immer wegschauen soll sondern auch civilcourage zeigen muss!" Er wirkt nun leicht verärgert

  • Sie schmunzelt als er sich so aufregt."Das klingt doch sehr theoretisch und wie eine leere Worthülse." Definitiv provozierend leert sie das Glas auf einen Schluck und legt genug Geld für beide auf den Tisch.

    "Mut genug den Worten Taten folgen zu lassen?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • "Soll das ein Angebot oder eine Drohung sein?" Er wirkt nun stark überfordert von dieser Aussage und weiss nun nicht recht was er da heute noch von ihr halten soll.