Havena Preview - Numinoru

  • Es gibt Kritik (konstruktiv oder nicht).

    Es gibt meckern.

    Es gibt "ich hau euch so lange meine Meinung [natürlich die einzig wahre und zulässige] um die Ohren bis ihr mir (entnervt) zustimmt".


    Meist macht die Frequenz der Äußerungen und der Ton hier die Musik.

  • Kulturelle Durchlässigkeit in Aventurien sollte eigenständig diskutiert werden, so denn der Bedarf danach besteht.


    Kritik ausüben sollte wenn nicht mehrere Beiträge einnehmen, und überhaupt am ehesten per pn, aber nicht öffentlich diskutiert werden.

  • Sumaro, warum lässt du dich hier eigentlich über DSA aus? Du findest es undurchdacht, nicht gut, unplausibel, unlogisch, hast für alles nur negative Kritik übrig. OK, alles kein Problem, deine Meinung, du hast für alles einen Plot geschrieben, dann Spiel so wie du es es für dich umschreiben willst, aber stell doch bitte nicht deine, so unglaublich fundierte, Meinung dazu über alles andere.

    Aventurien ist eine fantastische Spielwelt, in der irdische Grundsätze nur äußerst eingeschränkt anzuwenden sind. Für eine kulturelle Durchlässigkeit ist Aventurien zu klein, man will verschiedene Settings für die verschiedenen Geschmäcker platzieren und grenzt diese ab. In Havena soll ein Glaube wieder Fuß fassen, der nahezu in Vergessenheit geriet, dort ist das Setting platziert, zum Glück ganz unabhängig von deiner Meinung.

  • In einigen vorangegangenen Kommentaren wird so argumentiert, als müsste Dere sich empirisch so entwickeln, wie es in der Realität ablaufen würde. Das fantastische Element einer Spielewelt wird missachtet. Wenn die logische Entwicklung in absehbarer Zeit dahin führt, das Demokratien sich in Aventurien durchsetzen, die Welt sich mit den Kontinenten Myranor und Uthuria, eventuell auch Tharun, globalisiert, die Sekularisierung von Religion und Politik salonfähig wird usw., dann interessiert DSA nicht mehr. Dann spielen wir doch gleich ein irdisches Rollenspiel, wo einer die Rolle des Trump, ein anderer die der Merkel übernimmt.


    Dere braucht seine statischen Kulturen! Ein Jahrtausende dauernder Krieg zweier regionaler Landkreise, der auch noch von der Bevölkerung mitgetragen wird, ist absolut unrealistisch, aber genau deswegen spielen wir Szenarien in Andergast und Nostria gerne. Ein Spartakus in Al'Anfa mag eine durchaus reizvolle Kampagne sein, aber wenn er nicht endgültig scheitern würde, würde er die Spielwelt ärmer machen.


    Einen Numinoro-Kult in Havena mag es geben. Wahrscheinlich deshalb, weil ein - oder ein paar - umtriebige Anhänger in Havena gestandet sind und ein paar Trunkenbolde mit dem Versprechen von regelmäßigen Freibier geködert haben. Eine Zukunft für den Kult sehe ich aufgrund der starken Präsenz der Efferd-Kirche nicht. Schon weil die Anhänger eines der Zwölfgötter ja nicht mit ihrem Favoriten auskommen, sondern in allen Lebenslagen auch dessen göttliche "Geschwister" anrufen. Entweder schwöre ich gleich dem ganzen Zwölfgötterglauben ab oder ich verzichte künftig auf das Wohlwollen von Hesinde, Travia, Boron etc., die sicherlich nicht wohlwollend aufnehmen, dass ich ihrem Bruder Efferd abtrünnig geworden bin, um einem rivalisierenden Meeresgott anzuhängen. Segnet dieser neue Gott meine Ehe? Erhält er meine Gesundheit? Verschafft er mir recht? Ist er für Handelsglück oder Schutz vor Dieben hilfreich?


    Ich erwarte, dass sich schnell in Havena ein efferttreuer Orden gründet, der die Existenz dieses obskuren neuen Kultes radikal bekämpft.

  • Die Götter haben bereits in der Vergangenheit in den unterschiedlichsten Konstellationen in Alveran zusammen gesessen. Da hat auch ein Praios mit Gottheiten wie Chrysir oder Charypta zusammengearbeitet oder zumindest die Sitzverteilung akzeptiert.


    Zum Entsetzen des Bund des Wahren Glaubens dürfte es da Travia oder Hesinde relativ egal sein, ob Efferd im Karmakorthäon seinen Platz an Numinoru verliert.

  • Zum Entsetzen des Bund des Wahren Glaubens dürfte es da Travia oder Hesinde relativ egal sein, ob Efferd im Karmakorthäon seinen Platz an Numinoru verliert.

    Ich würde sogar behaupten, dass es ihnen auch vor dem Karmakorthäon egal gewesen wäre - sonst hätten sie letztlich auch nicht all die Halbgötter (sprich: Götter ohne Platz in Alveran) toleriert. Und wenn man bedenkt, was während dem 10. Zeitalter bei den Echsen, den Dunklen Zeiten oder auf Myranor abgegangen ist, würde ich sogar sagen, dass nicht einmal Dämonenverehrung ein knallhartes Ausschlusskriterium ist.

  • Waldemar schrieb: "Die Götter haben bereits in der Vergangenheit in den unterschiedlichsten Konstellationen in Alveran zusammen gesessen. Da hat auch ein Praios mit Gottheiten wie Chrysir oder Charypta zusammengearbeitet oder zumindest die Sitzverteilung akzeptiert.


    Zum Entsetzen des Bund des Wahren Glaubens dürfte es da Travia oder Hesinde relativ egal sein, ob Efferd im Karmakorthäon seinen Platz an Numinoru verliert."


    Du argumentierst schon wieder zu real-logisch. Über das Wissen, dass Du hier anführst, verfügt kein Aventurier (allenfalls vielleicht einige höchstrangige Hesindegeweihte, jedoch eher unwahrscheinlich). Jemand der von dem neuen Kult überzeugt werden soll, muss aus seiner Erfahrungswelt davon ausgehen, dass die Zwölfgöttlichen Geschwister gegeneinander loyal sind.

    Als Spieler müssen wir mit Widersprüchen leben: die maraskanischen Zwillingsgötter und der Ein-Gott Rastullah können nicht beide das sein, was ihre jeweiligen Anhänger glauben. Dennoch werden offizielle Abenteuer immer ein Setting aufbieten, das den Glauben der jeweiligen Protagonisten bestätigt.

    Daher nochmal meine These: ein Aventurier, der einem Kult eines Rivalen-Gottes anhängt, wird sich in Opposition zum Zwölf-Götter-Pantheon sehen.