Havena Preview - Numinoru

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  • In der Uthuriakampagne wird das alles thematisiert, bis hin zum annehmen des Kultes durch die Kolonien. Daher ist sehr wohl anzunehmen das es auch in den Heimathäfen Anhänger geben wird, denn Waren, Sklaven und Kreaturen aus Uthuria haben für Begeisterung gesorgt, der Gott der die Rückkehr ermöglicht hat wird da sicher nicht ohne Spuren sein. Das sehen wir wenn die Regionalspielhilfen kommen die nicht 15+ Jahre alt sind.
    In Havena werden wir einen Mix aus Altkult (das ist in den Schnippseln schon angedeutet) und Neumatrosen haben

    Im Horasreich wird es sogar recht unproblematisch, wo der Horas frisch erlassen hat weitere Kulte in seinem Land zuzulassen. Zwar mit Hauptaugenmerk auf den Alanfanischen Boronkult aber die Öffnung wird Nominoru und Shinxir auch zusagen.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • In der Regio Siebenwindküste S. 102 bzw. ausführlicher 178 wird erwähnt, dass der Glauben an Numinoru durch die ersten Uthuriafahrer nach Havena (und damit sicherlich impliziert auch an die restliche Westküste) nach Havena kam. Zudem wird erwähnt, dass er bereits vor einigen Jahrzehnten an der Westküste von den Sumurrern und Bosparanern verehrt wurde, aber der Kult in Vergessenheit geriet.


    Edit: Hups, vor einigen Jahrtausenden natürlich existierte, bevor er unterging und in der Gegenwart wieder angespült wurde. Dämliche Autokorrektur. :heul:

  • Verstehe das Argument, schaue auf die Timeline und kaufe es dennoch nicht ab. Seit dem ersten Aufbruch nach Uthuria durch Al'Anfa ist kein Jahrzehnt vergangen, seitdem man mit dem Horasreich nachgerückt ist ca. 5 Jahre, bis man richtige Handelslinie etabliert, vergeht noch viel mehr Zeit. Und in dieser Zeit sollen schon Kulte einfach so von Uthuria bis nach Havena gewandert sein? Genug, um karmale Priester hervorzubringen, die aus dem Verborgenen wirken? Puh... nö. Finde ich enorm unplausibel. Zu wenig Zeit, zu wenig aktives bemühen, zu große Distanzen, zu viel aktive Indoktrination durch die Zwölfgötter usw. usf..


    Wiederentdeckter alter Kult ist plausibler, aber dennoch ziemlich voll für Havena, wo quasi jeder Meeresgott einmal seinen Kult ausbreiten möchte, wie es scheint.


    Für solche Veränderungen (deren dramaturgischer Mehrwert sich in "Mal was neues altes" erschöpft) hätte ich gerne eine bessere Begründung und vor allem mehr Zeit. :)

  • Verstehe das Argument, schaue auf die Timeline und kaufe es dennoch nicht ab. Seit dem ersten Aufbruch nach Uthuria durch Al'Anfa ist kein Jahrzehnt vergangen, seitdem man mit dem Horasreich nachgerückt ist ca. 5 Jahre, bis man richtige Handelslinie etabliert, vergeht noch viel mehr Zeit. Und in dieser Zeit sollen schon Kulte einfach so von Uthuria bis nach Havena gewandert sein? Genug, um karmale Priester hervorzubringen, die aus dem Verborgenen wirken? Puh... nö. Finde ich enorm unplausibel. Zu wenig Zeit, zu wenig aktives bemühen, zu große Distanzen, zu viel aktive Indoktrination durch die Zwölfgötter usw. usf..


    Wiederentdeckter alter Kult ist plausibler, aber dennoch ziemlich voll für Havena, wo quasi jeder Meeresgott einmal seinen Kult ausbreiten möchte, wie es scheint.


    Für solche Veränderungen (deren dramaturgischer Mehrwert sich in "Mal was neues altes" erschöpft) hätte ich gerne eine bessere Begründung und vor allem mehr Zeit. :)

    Es ist ja eher die Kombination in Havena. Das Handeslwaren aus Uthuria einen Einfluss haben ist mehrfach belegt. Endlich Kaffee und Erdnüsse, als nächstlogischer Schritt werden Rollenspiele erfunden. Auch Sklavenhandel läuft. Und mit Matrosen und Sklaven sollte im Süden auch Kultur mitreisen.
    Havena wie gesagt hat laut Preview Reste alter Kulte und ich ergänzte dass diese durch die Neuentdeckung durch Uthuria noch mal gefüttert werden. Der Name wird öfter geflüstert, vereinzelt gelangen Bildnisse in den Handel etc pp usw

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • Bestimmt, ich hätte auch nichts dagegen, wenn in den al'anfanischen Kolonien so etwas auftaucht, in Havena sehe ich es nicht. Es ist mMn der am wenigsten logische Punkt, wenn man von großen Häfen ausgeht (da nicht mal großartig vom al'anfanischen Handel profitiert wird, Festum, Perricum, Khunchom, alles liegt da deutlich eher auf der Route). Und zudem müsste die Gesellschaft absolut offen für solche Veränderungen sein, damit man mal eben Kulte und Glauben mit einschleppt. Vor allem wenn man bedenkt, wie lange sich andere Kulte gehalten haben.


    Es wird schlicht nicht plausibel dadurch, dass man es eben jetzt (1040 BF) dort haben will. Aber da in Aventurien Armeen aus dem Nichts entstehen können, dann können es vermutlich auch Kulte, die quasi nur für ein bisschen "Schlaglicht" gebraucht werden.


    Ich gehe beim Erstarken von Kulten mit, vor allem in einer Zeit der Panik und der Unsicherheit, wo Sterne fallen und soziale Ordnung zerbricht (okay, passiert alles nicht, sondern eigentlich ist laut Kirchenaussagen alles dufte), aber gerade da wo es jetzt platziert wird, ist es für mich enorm erzwungen und wenig nachvollziehbar. Komischerweise hat man nämlich von Myranor über Jahrzehnte nichts mit "eingeschleppt" an Glauben.^^


    Also ja, Al'Anfa und Kolonien mit einem langsam wachsenden Kult des Numinoru, kann ich sehen, Havena nicht.

  • Stimmt, bei der Myranorscheu gebe ich dir Recht. Da hat man glaube ich leider dem lauten Teil der Community zusehr in die Hände gespielt die mit Myranor nix am Hut haben wollten. War damals ein Fehler den man jetzt mit Uthuria vlt nicht macht, auch wenn es dann entgegengesetzt etwas gepusht wird.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • Vielleicht wäre das eine gute Entscheidung, wenn man damit nicht Aventurien an sich ad absurdum führen würde. Denn aus Uthuria bluten Kulte nach Havena ein, aber aus Andersgast und Nostria schwappt nichts merklich über? Sumu-Glaube und sowas? Oder von den Thorwalern? Oder von den Horasiern, die sogar in Harben platziert sind?


    Kulturelle Durchlässigkeit ist in DSA niemals gegeben gewesen. Die Regionen beeinflussen sich untereinander nur marginal, aber plötzlich tun es ganze Kontinente? Sklaven aus Uthuria, die nach Al'Anfa verschleppt werden, beeinflussen mit ihrem Glauben Kulte in Havena? Während nach Jahrhunderten der Verehrung von Kamaluq noch kein einziger Schrein in Al'Anfa dem Jaguargott geweiht ist? Das man Kaffee als Gag nach Aventurien gebracht hat ist eine Sache, aber der Rest fällt eben, mal wieder, nicht zusammen.


    Es ist schlicht willkürlich und unsortiert, was wo wen wann beeinflusst und das liegt am mangelnden Gesamtkonzept (für das die Redaktion nichts kann, weil Aventurien schon immer kaputt war), aber man kann es eben auch nicht bedienen. Daher ist Numinoru für mich wieder nur eine Nebelkerze, man wirft was neues hin, damit es "spannend" wirkt, während man eigentlich die Spielwelt damit noch weiter belastet. Und dabei würde ich gerne mal einen ordentlichen Konflikt der Glaubensrichtungen in Aventurien sehen und auch sowas wie die Meeresgötter könnten das hergeben. Es ist nur eben nicht plausibel und es passt nicht zusammen. Es ist eben neuer Lack auf verrostete Teile.

  • Wenn der Kult nur eingeführt wird, um das CF zu puschen, bin ich bei dir, Sumaro. Leider riecht es danach. Also noch nichts Weiterführendes um den N. Kult in Aventurien geplant wurde (dafür würde ja die ausschließliche Erwähnung in einem Nischenprodukt (Zusatz-PDF einer SSH im Rahmen CF) sprechen.

  • Ich finde schade, das anscheinend nur das CF-Zusatzprodukt Unendlichkeit & Tiefenrausch, DSA5 Spielhilfe Numinoru weitergehend thematisiert (Geweihte etc.) und die später im Handel erhältliche Stadtspielhilfe nicht, wenn ich das richtig sehe. Siehe http://www.ulisses-spiele.de/n…er-wie-bekomme-ich-alles/

    Auch das Zusatzprodukt kommt ja in den Handel (mindestens mal den F-Shop).

  • Davon ab ist das ähnlich wie Glaube Macht und Heldenmut auch nur eine Vorschau auf kommende Götter- / Magiebücher. Nominoru wird auch ohne das seinen Platz in Aventurische Götter finden, genau wie Charyptoroth da wo Dämonen ihren Platz haben werden. Der Bonus ist nur es früher zur Hand zu haben.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • Kulturelle Durchlässigkeit ist in DSA niemals gegeben gewesen. Die Regionen beeinflussen sich untereinander nur marginal,

    Andergast, Bornland, Tobrien, Almada, Selem, Thalusa, Svelltland,Aranien, Gjalskerland, Brabak, Kemi, Maraskan

    alles bunte Mischmaschländer

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft

  • Mischmaschländer von was? Man sollte sich mal anschauen wie die kulturellen Einflüsse wirklich bei direkten Nachbarn aufeinander einwirken. In Aventurien immer nur marginal bis gar nicht. Weil man statische Kulturen entworfen hat, Settings die sich außer durch Schlaglichter nicht entwickeln.


    Daher ist es ja so abstrus, dass der Glaube ausgerechnet um die halbe Welt reist, während man vom Auerochsenkönig in Albernia keine Ahnung hat und Swafnir keine Bedeutung bekommt, obwohl man sich ja mit den Thorwalern vermischt hat.

  • Ich denke, dass ein Kult des Numinoru auch gut in den Süden passen würde. Dort hätte man auch viel mehr Platz um sich zu entfalten und auch viele Inselchen auf denen solche Kulte von Uthuria mitgebracht wachsen könnten. Auch Al'Anfa als Großstadt passt da gut oder eben Kolonien. Havena erscheint mir dagegen ziemlich voll.

    Das sehe ich ganz ähnlich, für mich kommt da allerdings noch die Frage des Flairs dazu: Ich sehe gerade die "Neugötter" (ich nenne sie der Einfachheit halber einfach so) als etwas fremdartiges, exotisches, durchaus auch düsteres und gnadenloses an - die würde ich in der Tat eher in ein entsprechendes Setting verpflanzen. Zumal eine Mehr-oder-weniger-Thalassokratie wie Al'Anfa eher zu so einem Gott passen würde als das eigentlich recht sympathische Havena.

  • Puh!

    1. Wenn Aventurien kaputt ist, dann ist das natürlich ein Fehler der Redaktion, denn Aventurien ist ja nicht auf einem Baum gewachsen. Es ist vielleicht nicht der Fehler der aktuellen Redaktion, aber sie hat nun einmal auch das literarische Erbe erlangt.

    2. Wenn man die Regeln jetzt - u.U. bereits in der zweiten Edition - für sich nicht brauchbar findet und die Spielwelt als kaputtes Konstrukt bewertet, verstehe ich als Mitleser nicht, was denn eigentlich an DSA eine Auseinandersetzung am Spieltisch oder im Forum wert wäre?

    3. Kulturelle Beeinflussung ist in Aventurien natürlich gegeben. Im hinteren Bornland ist man sewerisch, im vorderen kosmopolitisch. In Fasar leben ~70% Tulamiden, je15% Mittelländler und Novadi, Khunchom, Festum und Al'Anfaner haben ihre Maraskanerquartiere, Albernia ein thorwalsches Fürstenhaus, in Gerasim verschmilzen Waldelfen und Bornländer, Ferdok ist zu 1/4 zwergisch, und in Almada ringt die Reconquista gegen novadische Einflüsse. Nähe macht im Übrigen manchmal eine kulturelle Verschmelzung und häufiger eine klare Demarkierung (z.B. Köln%Düsseldorf, Deutschland%Holland). Wer es als kulturelle Annäherung betrachtet, dass in Hamburg Oktoberfest gefeiert wird, versteht weder die Hamburger noch die Münchner.

    Und selbstverständlich wurden die DSA-Kulturen relativ statisch erstellt. Es ist komisch die Ausbreitung eines Kultes binnen 10 Jahren zu schnell zu finden und in den selben 10 Jahren einen kulturellen Stillstand der Kulturen zu bemängeln. Kulturen ändern sich ja tatsächlich nur durch innere oder äußere Einflüsse - und zwar in der realen Welt eher über Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Und auch Veränderungs-Resistenz ist ein zulässiges Kulturmerkmal.

    4. Eine DSA-Edition hält 10-15 Jahre. Wenn man an kulturellen Entwicklungen in einer Spielwelt nur die beschreiben könnte, die in der vorletzten Edition angestoßen wurden, wäre den meisten Spielern wohl nicht geholfen.

    5. Wenn die Bücher für die Numinoru-Anhänger in der richtigen Reihenfolge erschienen und über die Länge dieser Edition aufkommende Kulturverschiebungen ganz gegen den Unkenruf gerade eine Rolle spielen sollen, würde man sich vielleicht wundern, dass irgendein Gjalskerländischer Einfluss im Kemi-Reich Früchte trägt, ehe er die Gestade Thorwals erreicht hat. Und manch einer würde dann vielleicht wieder durch die Blume sagen wollen, aus seiner Feder sprudelte alles viel logischer, dynamischer, stilsicherer, kreativer, kongruenter, günstiger. Aber derart auf Zack ist man wohl in Waldems nicht. Ja, es ist ein Dilemma für die Welt, dass die begnadeten Menschen nie an den Schlüsselstellen sitzen!

    Ich habe keine Macken, das sind special effects!

    2 Mal editiert, zuletzt von E.C.D. ()

  • Vielleicht wäre das eine gute Entscheidung, wenn man damit nicht Aventurien an sich ad absurdum führen würde. Denn aus Uthuria bluten Kulte nach Havena ein, aber aus Andersgast und Nostria schwappt nichts merklich über? Sumu-Glaube und sowas? Oder von den Thorwalern? Oder von den Horasiern, die sogar in Harben platziert sind?


    Kulturelle Durchlässigkeit ist in DSA niemals gegeben gewesen. Die Regionen beeinflussen sich untereinander nur marginal, aber plötzlich tun es ganze Kontinente? Sklaven aus Uthuria, die nach Al'Anfa verschleppt werden, beeinflussen mit ihrem Glauben Kulte in Havena? Während nach Jahrhunderten der Verehrung von Kamaluq noch kein einziger Schrein in Al'Anfa dem Jaguargott geweiht ist? Das man Kaffee als Gag nach Aventurien gebracht hat ist eine Sache, aber der Rest fällt eben, mal wieder, nicht zusammen.


    Es ist schlicht willkürlich und unsortiert, was wo wen wann beeinflusst und das liegt am mangelnden Gesamtkonzept (für das die Redaktion nichts kann, weil Aventurien schon immer kaputt war), aber man kann es eben auch nicht bedienen. Daher ist Numinoru für mich wieder nur eine Nebelkerze, man wirft was neues hin, damit es "spannend" wirkt, während man eigentlich die Spielwelt damit noch weiter belastet. Und dabei würde ich gerne mal einen ordentlichen Konflikt der Glaubensrichtungen in Aventurien sehen und auch sowas wie die Meeresgötter könnten das hergeben. Es ist nur eben nicht plausibel und es passt nicht zusammen. Es ist eben neuer Lack auf verrostete Teile.

    Meine Güte is da viel Hass und Unzufriedenheit in dir. Wie wärs wenn du mal Urlaub machst? Soviel wie du gegen DSA5 und die jetzige Redax motzt, scheinst du viel Stress zu haben in deinem Leben :)



    Die besten Bundestrainer sind halt auch nie die, die gerade Bundestrainer sind.

    Ist doch immer so, jeder Zuschauer vor dem Fernseher weiss alles besser als der eigentliche Trainer

  • Das was E.C.D. benennt ist keine kulturelle Durchlässigkeit, das sind isolierte Settings. Aber DSA bietet dies auch an keiner Stelle.


    Ich bin aber immer wieder fasziniert, wie Kriitk dazu führt, dass man die kritisierende Person diskreditiert. xD