Kleinigkeiten schnell geklärt (Hintergrund)

  • Sieht man eigentlich mit Dunkelsicht alles Grau in Grau oder farbig?

    Ich weiß jetzt nicht, ob und in wie fern Dir das helfen könnte, aber:

    Einige Wissenschafftler haben festgestellt, das viele nachtaktiven Jäger anscheinend bei der Nachtsicht in Blaustufen sehen, von weis (sehr warm) über verschiedene Blaustufen bis schwarz (kalt). Falls Du jemals durch ein WBG gesehen hast, ersetze die Grüntüne durch Blau.

    "Wenn 2 Menschen ein Geheimnis teilen, ist es einer zuviel" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Jede Geschichte hat mindestens 3 Seiten, die der Beteiligten und die Wahrheit!" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt!

  • Willkommen auf dem Orki, InsanityWizard. :)



    Könnte sich ein Paktierer als ein Geweihter ausgeben, oder würden echte Geweihte (oder die Götter selbst?) sofort bemerken?

    Ergänzend noch (zusätzlich, dass der falsche Geweihte eben keinen Tempel betreten wird, keinen geweihten Gegenstand anfassen (manche Kirchen geben standardmäßig geweihte Gegenstände an ihre Geweihten)), dass Paktierer ein Dämonenmal haben. Es kann (anfänglich) klein und kaum bemerkbar sein, muss es aber nicht.

    Dazu sind laut Setzungen Paktierer nicht die Personen mit einer gesunden Psyche, die sich gut in soziale Normen einfügen: "Es mag sein, dass ein Paktierer, der die Verbindung zu einem Erzdämon aus Verzweiflung oder kühler Überlegung eingegangen ist, sich noch eine Zeit lang seine menschlichen Gefühlsregungen erhalten kann, doch schon allzu bald wird sein Meister große Teile seines, wenn nicht sein gesamtes Denken einnehmen, denn noch vor dem Verlust der Form steht meist der Verlust der Menschlichkeit. Diener der Götter (und eventuell kompetente Zauberer mit gefestigten Moralvorstellungen) sind für die Paktierer die einzigen ernsthaften Feinde und werden daher mit allen Mitteln (vorzugsweise mit Heimtücke) bekämpft, namentlich natürlich diejenigen Geweihten, die der Gegengottheit anhängen. Vielleicht sind sie einen Versuch wert, sie zu korrumpieren, aber wenn ein solcher Versuch nicht fruchtet, werden sie den Geweihten vernichten wollen." (WdZ, S. 238)

    Das scheint mir eher unvereinbar mit dem Auftreten eines überzeugenden Geweihten, oder überhaupt damit, sich "normal" geben zu können.

    Als als auch vorgeblicher führt man halt ständig den Namen der Gottheit im Munde. Man grüßt damit, wird damit gegrüßt, ein Ausruf der Bekräftigung oder des Erstaunens ...


    Ein Alrik-Normal-Aventurier könnte magische Effekte von Götterwirken kaum unterscheiden.

    Kommt drauf an. Wenn man sich gerade in dem Aventurien aufhält, in dem Liturgien von entsprechenden Begleiterscheinungen begleitet werden können (Rosenduft beim Rahjani, Licht beim Praioten, etc.), würden die durchaus einen Unterschied vorgeben können. Ebenso können Liturgie nur ordnend, also positiv wirken (und im entsprechenden Aventurien gibt es optional das begleitende Gefühl wirkender Ordnung), Schwarze Gaben sind meist eher gegenteilig. Bei Liturgien wird die jeweilige Gottheit angefleht, manchmal auch noch andere dazu, Schwarze Gaben funktionieren so (bzw. als Paktierer ruft man im Notfall auch seinen Erzdämonen an).

    Paktierer könnten vielleicht sich irgendeinen Text aus den Fingern saugen, oder vielleicht haben sie die Texte auch auswendig gelernt, aber wenn sie nicht aufpassen, kennt halt doch irgendwer die Texte und Gestiken, die ein Geweihter bei einem Geburtssegen spricht und ausführt, oder bei einer Beerdigung, oder einer Initation, oder ...

    Dazu werden Geweihte entrückt bei Wirken von Liturgien (wenn dieser Mechanismus im jeweiligen Aventurien existiert).

  • Könnte ein Paktierer auch ein Geweihter des Namenlosen sein? Oder schließt sich das aus?

    "Wenn 2 Menschen ein Geheimnis teilen, ist es einer zuviel" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Jede Geschichte hat mindestens 3 Seiten, die der Beteiligten und die Wahrheit!" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


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  • Was bedeutet der Titel Ephora Magicae?

    Ich schreibe aus der Warte eines mit DSA5 eingestiegenen Aventurologen. Mein Wissensstand basiert auf 5 allein.

    „Knie nieder! - Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde, sei tapfer und aufrecht, auf das Gott dich lieben möge, sprich stets die Wahrheit, auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet, beschütze die Wehrlosen, tue kein Unrecht, dies sei dein Eid (ohrfeigt Balian) Und das ist dafür, dass du ihn nicht vergisst.“ - Königreich der Himmel


    DSA5-Waffenstatistik

  • Könnte ein Paktierer auch ein Geweihter des Namenlosen sein? Oder schließt sich das aus?

    Ja, schließt sich aus. Beim Pakt wird eine Weihe sofort ausgesetzt, egal von wem. Der NL hasst die Erzdämonen noch mehr als er die Zwölfe hasst (und umgekehrt), denn sie wollen die Schöpfung vernichten, die er beherrschen will.

  • Was bedeutet der Titel Ephora Magicae?

    Wörtlich: "Ephorin für das Magische (oder vielleicht: für die magische Kunst)*". Eine Ephorin ist laut Reich des Horas, S. 92, eine Ratsherrin (vgl. die Ephoren im antiken Sparta).


    *) Wenn man sich ein "Arti" mit hinzudenkt. Dann ergibt auch das Femininum von "Magicae" Sinn.

    Ominibus ceteris caesis solum is et eius legiones steterunt.

    Edited once, last by Honak ().

  • Könnte ein Paktierer auch ein Geweihter des Namenlosen sein? Oder schließt sich das aus?

    Paktierer verpfänden ihre Seele wissentlich und willentlich an einen Erzdämonen.

    Geweihte des Namenlosen verpfänden ihre Seele an den NL, und verlieren sie auch mit dem höchsten Weihegrad endgültig. Also dann in keinem Falle, denn man kann nicht einem Erzdämonen anbieten, was man nicht mehr hat.

    Der Namenlose und seine Anhänger sind auch Feinde der Erzdämonen und ihrer Anhänger (und umgekehrt).

    Für den Namenlosen gilt das gleiche wie bei den anderen: Bei der Weihe wird die Seele des Kandidaten in die Nähe der Gottheit erhoben und erwählt die Person als Geweihten, oder nicht. Sollte die Person nicht geeignet sein (weil eine gewisse Schwäche für die Gottheit erkennbar ist), wird sie abgelehnt. Wohl kann der Zeitpunkt der Weihe die eine Sache sein, und wie man 10 Jahre später drauf ist, eine andere.

    Wer allerdings den Namenlosen zu Gunsten der Erzdämonen verlässt, hat auch mit keiner Rücksichtsnahme von Seiten des früheren eigenen Vereines zu rechnen. Tempel jedweder Art kann er nicht mehr betreten und Empfindlichkeiten gegenüber göttlichem Wirken hat er ebenfalls, auch Liturgien kann er nicht mehr wirken.

    Man kann nur einem Herrn dienen, jedenfalls bei durchaus Besitzergreifenden Entitäten wie Göttern und Dämonen.



    Was bedeutet der Titel Ephora Magicae?

    Laut "Hallen arkaner Macht" ist das der Titel des Zeugwarts einer Akademie, der zuständig ist für die Vorräte an Verbrauchsgütern in den Unterrichtsräumen und Laboratorien.

  • Danke euch beiden.

    Dann hab ich wohl was mit der Dämonenbresche nicht ganz verstanden.

    Ich hatte das nämlich so verstanden, daß der Namenlose diese schlug um den Erzdämonen einen Weg aus der 7. Spähre nach innen zu erleichtern.

    "Wenn 2 Menschen ein Geheimnis teilen, ist es einer zuviel" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Jede Geschichte hat mindestens 3 Seiten, die der Beteiligten und die Wahrheit!" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt!

  • Der Namenlose ist Gott von Macht und Herrschaft und kein Lakai der Dämonen. Im Gegenteil: Er wird wohl diverse Dämonen in seinen Dienst gezwungen haben. Mit denen hat er dann durch die Bresche die anderen Götter angegriffen, um diese zu schwächen. Er nutzt also Dämonen für seine Ziele, aber lässt sich nicht von ihnen benutzen.

  • Es ginge darum eine Glaubensgemeinschaft relativ am Rande der Zivilisation zu infiltrieren. Aber es klingt eher so, als wäre das nicht wirklich möglich. Man müsste ja irgendwann geweihten Boden betreten.

    Grundsätzlich ist das möglich... Sein "Tempel" muss ja nicht geweith sein... eine Hütte, die aussieht, wie ein Tempel ist noch lange kein "regeltechnisch geweither Ort"... sodass ein "Paktierer" in Obergammelfels hinter Schnibbelbinge durchaus in einem Haus "Messen" und "Weihen" abhalten kann... Problematisch ist das mit der Gegengottheit... Paktierer sprechen den Namen der Gegengottheit nur sehr ungern aus...


    Aber ein Paktierer kann durchaus sagen: "Möge die Gütige Mutter deine Wege beschützen."

    Das so ein Gebet Regelteschnich keines ist (sondern nur eine Aussage, wie sie jeder Alrik-Normalaventurier benutzten kann) sollte klar sein.


    Dann hab ich wohl was mit der Dämonenbresche nicht ganz verstanden.

    Ich hatte das nämlich so verstanden, daß der Namenlose diese schlug um den Erzdämonen einen Weg aus der 7. Spähre nach innen zu erleichtern.

    Das ist schon korrekt. Der NL hat diese Bresche geschlagen, um der Schöpfung eins auszuwischen... Dennoch ist der NL (DSA 5) ein Karmaspendende Gottheit und die NL-Geweithen sind regeltechnisch Geweithe.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Gibt es bei nicht-adligen juristische Einschänkungen im Mittel- und Horasreich, was den Besitz von Armbrüsten angeht?

  • Unfreie dürfen halt bekanntermaßen nur mit Erlaubnis ihrer Grundherren Waffen tragen/besitzen. Sonst wohl lediglich evtl. regionale Beschränkungen.

    Ominibus ceteris caesis solum is et eius legiones steterunt.

  • Fallen Armbrüste nicht sogar unter Kriegswaffen?


    Wenn der Gemeine nicht Mal ein (Kurz-?)Schwert tragen darf, sehe ich kein Argument warum er solch eine Waffe nutzen können darf.

    Größere Tiere jagen benötigt eh eine Erlaubnis des Adels, sollte sein Wildhüter eine Armbrust benötigen wird er hier also vermutlich auch die Erlaubnis bekommen.

    Aber beim Pöbel oder sogar Städter fällt hier die Begründung schwerer.

    Bei nen Handwerker der noch in der Stadtgarde dient könnte ich mir vorstellen das hier eine Erlaubnis vorliegt solang es mit der Tätigkeit in Zusammenhang steht.

  • Selbst ein Adeliger muss, soweit ich weiß, seine Waffen mit Ausnahme der standesgerechten Waffen, abgeben. Sein Schwert, Degen etc. wird er wohl noch bei sich behalten dürfen aber Kriegswaffen wie Armbruste, Zweihänder oder Piken wohl nicht.

  • In einer Stadt, aber das war ja nicht gefragt, sondern es ging allgemein um Besitz.

    Ominibus ceteris caesis solum is et eius legiones steterunt.

  • Im Horasreich scheint diese Kugel-Armbrust relativ weit verbreitet und auch zugänglich zu sein (Jedenfalls nach Fluff bei der Waffe). Aber innerhalb der Streitenden Königreiche dürfte jede Form der Armbrust stark kontrolliert sein, da eine der wenigen Waffen sein dürfte, die Rittern wirklich gefährlich werden kann.

    "Wenn 2 Menschen ein Geheimnis teilen, ist es einer zuviel" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    "Jede Geschichte hat mindestens 3 Seiten, die der Beteiligten und die Wahrheit!" (chinesisches Sprichwort, etwa 200 AD)


    Wissen vermehrt sich, wenn man es teilt!

  • Die Armbrust dürfte in den Streitenden Reichen kaum verbreitet sein.
    Als Fernkampfwaffe mit dem nötigen Wumms benutzen die den (Nostrischen) Langbogen, der sogar Schilde durchschlagen kann, und die Jagd ist eine berittene Treibjagd mit Saufedern.


    Ich denke, dass es vor allem daran liegt, dass eine Armbrust guten Stahl braucht, der in den Streitenden Reichen schlicht Mangelware ist, und sie trotz der Einfachheit in der Handhabe umso komplizierter in der Herstellung und Wartung ist. Das bedeutet aber nicht, dass Armbruste dort unbekannt sind. Sie etablierten sich einfach nicht.


    Evtl. liegt es auch daran, dass die Ritter sehr praios- und rondranah sind und gerade letztere ist von Armbrusten weniger begeistert. Und wenn in den Reichen mal eine Keilerei ausbricht führen den in der Regel Ritter an. Wer weiß.


    Der Balläster wird im Horasreich für die Vogeljagd verwendet, glaube ich.


    Honak Sorry für den Stadtbezug aber das sind in der Regel die einzigen Orte, wo es einen schlicht scheren könnte womit jemand rumläuft.

    Ich versuche mich in so eine ähnliche Situation reinzudenken: Ich war mal mit Freunden für eine Woche auf einem Bauernhof und dort hat es niemanden geschert, wenn man mit einem Luftgewehr in der Armbeuge am Acker entlanglief. Mach das mal in der Innenstadt und du hast ein Polizeiaufgebot.

    In Aventurien stelle ich mir das ähnlich vor: Wen interessiert's?