Kleinigkeiten schnell geklärt (Hintergrund)

  • Spontan würde ich sagen der Monat Ingerimm. Mond ist ja eine poetische Bezeichnung für Monat, dessen Länge sich grob an den Mondphasen orientiert und sich auch davon ableitet.

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • Das sollte der Monat (Mond) Ingerimm sein, also die Namensbezeichnung. "Der Ingerimm-Mond ging ins Land, ohne dass etwas geschah."

  • Da die Monate nach den Göttern benannt wurde und es doch verwirrend wäre sich an einem 3.Ingerimm treffen zu wollen, da ja auch Tageszeiten den Göttern zugesprochen sind, hängt man an den Gottesnamen Mond mit dran. Die Bezeichnung Monat findet selten Verwendung.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

    Edited once, last by zakkarus: Argh! ().

  • "In Andergast ist es unüblich, dass Frauen Hosen tragen – dies wird kaum respektiert und nur bei Frauen, die von Berufs wegen reiten müssen, notgedrungen toleriert." (Wege der Helden S. 42)


    Klingt für mich, als sei alles grundsätzlich möglich. Gerade reitende Berufe sind ja auch gefährlich, da es dort durch die Wildnis geht und man auf einem teuren, raubenswerten Objekt sitzt. Auch eine Zureiterin braucht einen gewissen Mut und Kraft mit den jungen, untrainierten Pferden umzugehen. In manchen "Männerberufen" wird eine Frau sich nur schwer Resekt verschaffen können. Aber gerade solche, die das schaffen, sind natürlich echtes Heldinnenmaterial. ;)

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • "In Andergast ist es unüblich, dass Frauen Hosen tragen – dies wird kaum respektiert und nur bei Frauen, die von Berufs wegen reiten müssen, notgedrungen toleriert." (Wege der Helden S. 42)


    Klingt für mich, als sei alles grundsätzlich möglich. Gerade reitende Berufe sind ja auch gefährlich, da es dort durch die Wildnis geht und man auf einem teuren, raubenswerten Objekt sitzt. Auch eine Zureiterin braucht einen gewissen Mut und Kraft mit den jungen, untrainierten Pferden umzugehen. In manchen "Männerberufen" wird eine Frau sich nur schwer Resekt verschaffen können. Aber gerade solche, die das schaffen, sind natürlich echtes Heldinnenmaterial. ;)

    Wie würde man den Beruf denn nennen: "Die, die sich um die Pferde kümmert" (Ich nix wissen, wie man merkt)? Würde nach Teshkal dank des Teshkalers ja ganz gut passen. Ich hab mittelalterlich den Rossarzt gefunden, aber der dürfte wieder zu männlich sein. Tierheilerin?

  • Wie würde man den Beruf denn nennen: "Die, die sich um die Pferde kümmert"

    Pferdeknecht bzw. Pferdemagd oder Stallknecht/magd. Oder halt Stallbursche/maid, wenn wir noch weiter nach unten gehen. Die müssen aber normalerweise nicht unbedingt reiten, nur die Pferde am Halfter führen. ;)

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • Allgemein für Andergast nach UdW: Führung des Haushalt und Erziehung der Kinder obliegt andergastischen Frauen, WdH fügt noch hinzu, dass Hosen für Frauen nur zähneknirschend toleriert werden, wenn die Frau berufswegen reiten muss (UdW schreibt dagegen, dass Hosen bei Frauen schandbar seien).

    Teshkal hat seit 1010 eine Freiherrin, aber in ganz Andergast auch die einzige. Da Teshkal sehr auf die dortige Pferdezucht ausgerichtet ist, bietet sich eine Profession in der Richtung an: Zureiter, Züchter, Botenreiterin vielleicht, oder Ausrüster für jene, die Pferde haben (und selber nicht), Sattler, Schmied, Futtterhändler ...

    Sie könnte auch eine Hirtin sein.

    Sie wird vermutlich nicht Hof oder Werkstatt besitzen (Frauen sind nicht erbberechtigt. Es wurden zwar einige Traditionen aufgeweicht, nachdem der Gatte der ältesten Tochter des ermordeten Wendolyns den Thron erbte, aber mittlerweile ist ja der eher konservative Wendelmir König).


    Insgesamt gibt WdH wenig Einschränkungen für Frauen bei der Professionswahl (oder vielmehr: keine), und selbst vom Kampfseminar Andergast sind sie nicht ausgeschlossen (dürften aber wohl eine Minderheit darstellen).

  • Was ich auf die Schnelle finden konnte sind: Stallmeisterin, Heilkundige, Köchin, Wehrfrau, Heilerin, Wahrsagerin, Heilerin, Heilerin, Geweihte, Wehrsassin, professionelle berittene Orkjägerin, eine zweite, und Köchin. Dazu jede Menge, Ammen, Prostituierte, Hebammen, Dienerinnen, Mägde, Schankmägde, Zofen usw. Was auffällt ist die hohe Anzahl als Heilkundigen. Eine Stallmeisterin hat eine Führungsposition inne, eine Köchin kann das auch haben - zumindest steht man über den Küchenjungen etc. Als Geweihte hat frau auch eine sehr angesehene und öffentliche Position. Eine Wehrsassin leitet sogar einen Wehrhof und ist einem Ritter gleichrangig.

    So etwas ist sicher eher die Ausnahme, aber nicht beispiellos.

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • Da sind Romanquellen dabei, sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Die sind ja mitunter so ein Kanon-Thema.

  • Teshkalien ist doch nicht Andergast. Dort haben die Frauen die Reiterhosen an. Berittene Kriegerin, warum nicht?

    Eine Wehrsassin leitet sogar einen Wehrhof und ist einem Ritter gleichrangig.

    Ganz genau. Nur würde ich nicht sagen, dass das nicht selten ist. Die Chefin, Ossyra, ist ja auch eine Frau.

  • Teshkalien ist doch nicht Andergast.

    Das verstehe ich gerade nicht oder ist das sinnbildlich gemeint? Teshkal – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt

    @Rest: Danke, hat mir sehr geholfen :) kamen mehr Antworten als erhofft und alle sehr brauchbar!

  • Waffenknecht – Wiki Aventurica, das DSA-Fanprojekt

    Hier findest du ein paar Zitate aus kanonischen Quellen zu dem Thema.

    Wer den Spötter belehrt, der trägt Schande davon und wer den Frevler zurechtweist, holt sich Schmach.

    Rüge nicht den Spötter, dass er dich nicht hasse, rüge den Weisen, der wird dich lieben.

    Gib dem Weisen, so wird er noch weiser werden; lehre den Gerechten, so wird er in der Lehre zunehmen.

    Spr9,7-9

  • Krieger sind verbriefte Abgänger entsprechender Akademien.

    Ein Waffenrecht kann auch Bauer Olbrecht sein, der von seinem Lehnsherren verpflichtet wurde.