Kleinigkeiten schnell geklärt (Hintergrund)

  • Oder wenn irgendwo aufzutreiben die Borbarad- Box.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ketzer dürfte es auf Dere gar nicht geben, da der Begriff von den Kartharen abgeleitet wurde.

    Ich bin sicher irgendein großer Kenner könnte auch für den aventurischen Ketzer eine Wortabstammung herleiten!

    Also ich würde vorschlagen, dass der Begriff sich von einer längst vernichteten kathenberger Sekte ableitet. Oder von den (Neme)kathern (alanfaner Ritus). Oder von den Zyklopen Kethenis', die dort einen heiligen Ort haben sollen und sich äußerst aggressiv verhalten. Oder einfach von Katze. Katzenkulte kann es ja über Kamaluq, Rondra, Kor, Zerzal, Aphasmayra, Katzenkönig*innen, Hexen und weiß der Namenlose noch was genug gegeben haben.

  • Mag sein das sich der Begriff ableiten läßt, aber er gehört nicht in einer Welt mit mehr als zwölf Göttern.

    Ketzer – Wikipedia (Sind dann Kor-Anhänger in dne Augen von Ronnies Ketzer? Eher Abtrünnige.)

    Dann lieber das; neutraler: Häresie – Wikipedia

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Kurze Frage:

    Wie groß ist eigentlich die Bevölkerung Aventuriens?

    Wenn´s jemand weiß, wie viele davon sind Menschen/Elfen/Zwerge/Echsen/usw. ?

    Und so sprach der Vater zum Knaben: Von allen Monstern, die auf Aventurien hausen, gibt es eines, das schlimmer ist, als jedes andere. Schlimmer, als der Basilisk, schlimmer als jeder Erzdämon und Gottdrache. Es nennt sich Meister, manchmal auch Spielleiter. Spielst du DSA, stelle dich mit ihm gut.

  • Die ältesten Zahlen stammen aus 1985; etwa 50000 Zwerge, geschätzt zirka 1,2 Millionen Menschen.

    Seidem steigen die Zahlen trotz Kriegen, Seuchen usw. eher an; brauchst dazu nur eine Stadt wie Gareth bei WikiAventurica anzusehen.

    Daher sind all diese Zahlen reine Schätzungen - und die letzten (umstrittenen) Bürgerzählungen liegen weit zurück.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Hier werden auch einige Zahlen genannt, leider ohne jeweilige Quellenangabe: Aventurien – Wikipedia

  • Nach den Zahlen im Almanach (DSA 5) sollte ganz Aventurien auf 5-6 Millionen Einwohner kommen

  • Dann auf ein "Neues"; Neuausrechnung im Land des Schwarzen Auges (1990):

    In ganz A. mögen etwa 4 Millionen Menschen leben; Zahl der Ureinwohner ist rückläufig (u.a. wegen Sklaverei) usw.
    Es mag wohl 30.000 Zwerge und etwa 20.000 Elfen geben, so daß ihr Anblick für den gemeinen Mensch noch immer eine Besonderheit darstellt. (S.25).

    Innerhalb von 5 Erdenjahren nahm die Zahl der Zwerge ab und die Menschheit folgte fleißig Rahjas Gebote. ;)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Gibt es Akademien oder Private Lehrmeister, die kein Gildensiegel vergeben? Ich habe einen Spieler, der einen Magier vom Beschwörerkreis des Karasuk ist und dementsprechend kein Siegel besitzt. Ich möchte abwägen, wie richtige GildenmagierTM auf einen Siegellosen Magier reagieren.

  • Uh, extrem komplexes Thema. ^^


    "Als gildenlose Magier definiert man Zauberkundige, die zwar die umfangreiche und meist teure Ausbildung zum Magier genossen haben, jedoch das Gildensiegel nie erhalten (z.B. wegen erwiesener Unfähigkeit) oder durch die Expurgico verloren haben, und auch solche, die von einer gebannten oder nie den Gilden beigetretenen Akademie stammen. Sie haben alle Vorteile ihrer Gildenmitgliedschaft (siehe Seite 297) verloren (oder hatten sie nie). Vielleicht werden sie sogar von der Gildengerichtsbarkeit wegen magischer Verbrechen gesucht.

    Manche Regionen, wie das Land der Ersten Sonne, beherbergen auch unabhängige Lehrmeister und geachtete Anhänger von Magiertraditionen, die älter sind als das heutige Gildenwesen. So lange sie kein Land betreten, in dem die Gilden und der Codex Albyricus stark sind, haben sie keinerlei Repressalien zu fürchten.

    Die Zahl der gildenlosen Magier ist in den letzten Jahren auf dramatische 600 hochgeschnellt, da sich etliche ehemalige Gildenmagier den Heptarchien angeschlossen und damit ihre Zugehörigkeit verloren haben. Die sechs unabhängigen Akademien wurden entweder mit diesem Status anerkannt (Donnerbach), lassen ihre Adepten um das Recht zum Tragen des Gildensiegels in Punin ersuchen (Salamandersteine) oder haben den Kontakt zur Muttergilde abgebrochen (Olport) bzw. ignorieren die gültigen Vorschriften, auch wenn sie ein eigenes Siegel verdeckt führen (Bannakademie Fasar) – wenn sie nicht ohnehin darauf verzichten (Yol-Ghurmak, Warunk). Die inzwischen geschlossene Akademie von Elburum hatte die Kenntnis zum Fertigen des Siegelstocks sogar schlicht geraubt." (Wege der Zauberei S. 262)


    Bei der Reaktion kann es extreme Unterschiede geben. Ein Pfeil des Lichts könnte sogar gefährlich werden, ein Magier der punier Eliteakademie sehr überheblich und einem tulamidischen Schwarzmagier ist es, obwohl er selbst in einer Gilde ist, völlig egal. Das hngt hochgradig von Zeit, Ort, Individuum usw. ab. Haarig wird es erst, wenn dein Spielermagier in Ländern mit starker Durchsetzung des CA entgeldlich magische Dienstleistungen anbieten will oder vor Gericht landet. Es sei denn, jemand bekommt heraus, was für ein Magier er ist. Als in den schwarzen Landen ausgebildeter Nekromant und Dämonologe lebt es sich fast überall nicht ganz ungefährlich.

  • Gibt es Akademien oder Private Lehrmeister, die kein Gildensiegel vergeben? Ich habe einen Spieler, der einen Magier vom Beschwörerkreis des Karasuk ist und dementsprechend kein Siegel besitzt. Ich möchte abwägen, wie richtige GildenmagierTM auf einen Siegellosen Magier reagieren.

    Ja, gibt es.

    In DSA 4 ist es die Bannakademie Fasar, mittlerweile auch Olport, Kreis der Einfühlung (die wird unter den Privaten Lehrmeistern geführt), und eigentlich alle Private Lehrmeister. Bei einigen steht bei, dass die Schüler an einer anderen Akademie die Prüfung ablegen können, aber von Haus aus haben sie erst mal keine Gildenzugehörigkeit.


    In Kürze:

    Es kann Probleme geben, abhängig davon, was der gildenlose Magier genau macht, wo er es macht, und vor wem. Im Prinzip mögen lizensierte Magier keine unlizensierte. Gildenlos darf nicht, wo der Codex Albyricus gilt, gegen Bezahlung seine magischen Dienste anbieten. Der gilt aber nicht überall, weshalb Private Lehrmeister meist da lehren., wo sich niemand dran stört.

    Ohne Gildenzugehörigkeit fehlt an es an einigen Rechten und Möglichkeiten, dafür gibt es Einschränkungen, hat aber auch einige Freiheiten (Kleidung, etwa).


    Thema gildenloser Magier gibt es ab hier, Gildenloser Magier und Magiersiegel, ein bisschen am Rande gibt es die Thematik auch hier: Gildenloser Magier, und hier: Gildenloser Magier im Mittelreich, sowie: Magier ohne Gilde


    Bei weiteren Vertiefungen empfiehlt sich einer dieser Fäden.

  • Ich möchte gerne eine Begegnung mit einem Drachen im Raschtulswall stattfinden lassen. Dieser Drache sollte flugfähig, nicht übermenschlich intelligent und grundsätzlich von Drachenjägern bezwingbar sein. Nun hat meine Recherche zu den verschiedenen Drachenarten zu keinem Ergebnis geführt, offenbar leben im Raschtulswall nur krass magische Drachen oder Baumdrachen. Ich hätte gerne was dazwischen, aber Perl- oder Horndrachen passen da offenkundig regional nicht hin.


    Hat da jemand eine Lösung oder Idee?

  • Eigentlich müßte es überall Höhlendrachen geben, vierlleicht und junger oder kranker. Auf der thorwalschen Insel "lebt" auch ein junger Höhlendrache; weil so ein witziger Hetmann ihn dort aussetze.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Ansonsten eine Baumdrachenmatriarchin mit ordentlich geboosteten werten.

    Gibt es im offiziellen Aventurien nicht? Tjoa, da lernt Aventurien halt Mal dazu wenn du sie einführst.

  • Man könnte an einen Lind- oder Tatzelwurm Flügel anfügen. Ich meine - der Riesenlindwurm hat ja auch welche. Das ist dann halt eine seltene "Mutation".

  • Eigentlich müßte es überall Höhlendrachen geben,

    Dem ist so laut ZBA, aber Höhlendrachen sind (überlicherweise) nicht flugfähig, und das soll der Gewünschte ja schon sein.Kann er aber in ganz seltenen Einzelfällen schon haben, das wird erwähnt.


    Der Horndrache ist zwar in der Tat so an sich kein Kandidat für das mittlere Aventurien (ZBA, S. 83: "Man findet ihn fast nur im Norden Aventuriens, und auch dort sehr selten."), aber davon ab, dass Du ihn auch insgesamt anders lokalisieren kannst, wenn Du möchtest, impliziert das "fast" ja auch mögliche Ausnahmen.

    Ein Horndrache ist halt kaum ein richtiger Drache, sondern mehr so entfernter Verwandte (und ganz ohne Magie).


    Perldrachen brauchen halt das Meer, Seen oder Flüsse, das wäre im Rachtulswall etwas schwieriger.

  • In Reich des Roten Monde steht es gibt 180,000 Orks, davon 75,000 im Orkland, und 10,000 im Svelltland.


    Wo leben denn dann die übrigen 95,000?

  • "Als Ausgestoßene, Söldner und/oder Wegelagerer findet man sie in fast ganz Aventurien (jedoch extrem selten in den Tulamidenlanden oder südlich der Linie Drôl–Unau); kleine Gruppen leben in den Städten Thorwal und Uhdenberg mit Menschen zusammen. (Wege der Helden S. 34)


    "Wen der Häuptling nicht leiden kann, wer seine Mannbarkeit nicht beweist oder wer als Sklave entflohen ist, der wird nach orkischem Recht ausgestoßen und damit zum Yurach. Solche Ausgestoßenen müssen meist das Orkland verlassen, um zu überleben. Dort finden sie sich zu Gruppen zusammen, die sich Orkfrauen rauben und so eine Art Sippenersatz gründen.

    Lebensraum: ganz Aventurien; allerdings sehr selten südlich der Linie Unau–Drôl.

    Lebensweise: Als Außenseiter haben die Yurach gelernt, am Rande der Gesellschaft zu existieren. Die meisten stammen von Ausgestoßenen ab, die aus irgendwelchen Gründen ihre Stämme verlassen mussten. Daher können sie sich auch selten von dem verzweifelten Gefühl befreien, aus einer Blutlinie von Versagern zu stammen. Als Gesetzlose machen sie Reisewege oder (selten) die städtische Unterwelt unsicher und sind sich als skrupellose Söldner und Schläger für keinen Auftrag zu schade. Sie sind zu gnadenlosen Kämpfern geworden, denen Vertrauen ein Fremdwort ist." (WdH 87)


    EDIT


    @austerlitz Als Sklaven können sie sogar bis nach Al'Anfa gelangen:

    "Zuweilen hat eine Kopfgeldjägerin aus dem Norden eine Rotte Orks oder Goblins mitgebracht, die als Geleeren- oder Mienensklaven reißenden Absatz finden." (In den Dschungeln Meridianas S. 44)

    Edited once, last by Gast ().

  • Die Stellen klingen für mich als würd es da um eine kleine Minderheit von Orks gehen, nicht um über die Hälfte.