Die Nacht bricht herein [Vampire - The Masquerade]

Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • Die Dämmerung. Die Zeit, zu der das Unleben seine Fortsetzung findet; heute eher, denn dieser kalte Novemberabend ist düster und regnerisch. Die Häuser und Bauten der Großstadt, in der wir uns befinden - sie ist arm und nicht allzu sexy - hoch und klobig, in ihren Schatten treibt sich allerhand Volk herum: Hier kann man von zwielichtigen Gestalten Pillen, Pülverchen und Flüssigkeiten erwerben, die geschluckt, geschnupft oder gespritzt für kurze Zeit dem tristen Alltag entfliehen lassen. Junge und nicht mehr so junge, leicht bekleidete Damen und Herren bieten sexuelle Gefälligkeiten feil - gegen klingende Münze, versteht sich. Bei anderen kann man Dinge erwerben, die anderswo vom LKW gefallen sind. Dazwischen suchen neben den Ratten und Tauben die Ärmsten der Stadt im Müll nach etwas Essbarem. Dämmerung, bald Dunkelheit, aber diese Stadt schläft nie, vor allem nicht hier, in ihrem finsteren Herzen. Und zwischen all diesen Sterblichen lauern... andere...

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • In einem Zimmer wird der Schwere Vorhang geöffnet, beobachtet von der Straße aus erkennen einen älteren Mann, grauer Haarkranz, eher Dunkler von der Hautfarbe her. Drinnen erklingt eine Stimme aus dunkler Ecke. "Sind sie schon da?" Der alte sieht zu seinem Herr "so wie jede Nacht Herr." Die Stimme antwortet ihm. "Dann lass sie herein." Der alte verschwindet und Kurz darauf steht ein Jüngling am Fenster am Körper trägt er einen roten Morgenmantel mit weißer Rose in einem Loch, Schultlanges schwarzes Haar umrahmt ein helles Gesicht, sieht er mit seinen blauen Augen auf die Straße. Da unten stehen ein paar jüngere Männer und Frauen um eine brennende Tonne, um sich zu wärmen während sie auf etwas zu warten scheine ihre Kleidung passt einfach nicht in die Gosse.


    Edit:hab die Beschreibung ergänzt.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

    Edited once, last by Avonasac ().

  • In einem der Hauseingänge, unter einem schmalen Vordach, sicherheitshalber zusätzlich mit einem Regenschirm bewaffnet, steht eine junge Frau. Sie mag Ende 20 sein und rockt den momentan total angesagten Goth-Style: Schwarze lange Haare, die halb über die Augen fallen, viel Eyeliner und Kajal (schwarz), Netzstrumpfhose und Mini mit Nieten. Sie sieht sich um und betrachtet vor allem die Leute auf der Straße.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Bei dem Haus öffnet sich kurz nachdem der Jüngling ans Fenster trat die Tür, Neonlicht Flacker aus dem Gang in den Abend. Links sieht man auf dem Abgenutzten Holzboden das Ende eines roten Treppenläufers. Der alte sieht sich um während die Gruppe, um die Tonne aufsieht. Sie nicken sich zu und gehen gemeinsam in das Haus, jetzt im Neonlicht erkennt man was sie verbindet alle sind Zigeuner. Einer der Jungen Damen legt der Alte die Hand auf die Schulter, diese nickt nur und biegt die Stiege nach oben ab. Der alte sieht sich noch einmal um ehe er die Tür zu schließen beginnt.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

    Edited once, last by Avonasac ().

  • Die junge Frau sieht den Roma hinterher, die in das Haus verschwinden. Gewiss, es gibt viele Roma in Berlin. Dennoch. Irgendwas kommt ihr seltsam vor. Sie beobachtet und lauscht.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Kurz bevor die Tür ins Schloss fällt sieht der alte genau zu der Jungen Frau unter dem Vordach. Der Mann am Fenster hat das geschehen auf der Straße beobachtet ob er die Dame auch sieht verrät nichts an seinem verhalten. Nach einigen ereignislosen Minuten erscheint die Junge Frau die beim Hineingehen Abgebogen ist am Fenster neben dem Mann. Er wendet sich ihr zu und sie wechseln ein Paar Worte, ehe sie wieder aus dem Fenster verschwindet. Der Man dreht sich nun ebenfalls um und lässt im Weggehen seinen Morgenmantel zu Boden gleiten.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Die junge Frau - nennen wir sie beispielsweise Lily - seufzt. Eskapaden mit Sterblichen sind generell nie eine gute Idee, in ihrer Meinung. Sie zu nah an sich heranzulassen ist gefährlich, auf mehreren verschiedenen Ebenen. Sterbliche haben oft scharfe Augen mit Blick fürs Detail und sind allzu neugierig. Und oftmals distanzlos, ohne Respekt für die Privatsphäre. Aber selbst die, mit denen man gut auskommt, werden irgendwann misstrauisch, wenn sie altern und welken, während man selbst immer die Gleiche bleibt.

    Aber das ist in diesem Fall nicht ihr Problem. Sollte dieser junge Mann da oben die Maskerade brechen, wird der Prinz sich darum kümmern, ihn zur Rechenschaft ziehen und alle Zeugen beseitigen. Was er vermutlich weiß und weshalb er sich vermutlich entsprechend vorsichtig verhalten wird. Sie wirft einen misstrauischen Blick hinter sich und unterdrückt ein nervöses Kichern. Wer sollte ihr hierher folgen? Aber man weiß nie, wer einem in dieser Nacht auf den Fersen ist, und so zieht sie sich noch ein wenig tiefer in die Dunkelheit ihres Hauseinganges zurück, lässt ihre Blicke über die Menschen schweifen und überlegt, wie sie an Nahrung kommt.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Jäger geht die Straße entlang, nicht sich in den Schatten haltend, nicht schlurfend und müde, nicht vorsichtig oder ängstlich, sondern gut sichtbar auf dem Gehsteig in selbstbewusster Haltung, die herausfordern mag, sich einer Frau allein des nachts in den Weg zu stellen.

    Hoch aufgerichtet und mit rund 1,80 für eine Frau groß, ein recht hübsches Gesicht mit angenehmen Zügen, wenn auch ohne einen Hauch von Schminke, eine weder schmale noch breite Statur, das blonde Haar kurz gehalten in einer äußerst einfachen Frisur, die es erlaubt, sie mit ein paar Strichen mit Kamm oder Bürste oder zur Not auch mal nur den Fingern zu richten, die Wangen gut durchblutet, gekleidet in eine Jeans (schon etwas schmutzig), schwarz-weißes Holzfäller-Hemd unter offenem Parka, die Stiefel schon etwas abgewetzt, das ist Jäger. Sie sieht aus wie etwa 25 Jahre alt. Ihre blauen Augen suchen die angehende Dunkelheit zu durchdringen, auf der Suche nach jenen, die das gleiche suchen wie sie.

    Einige Leute auf der Straße weichen zur Seite, wenn sie in ihre Nähe kommt. Das kennt sie, und jene verlieren ihre vorrangige Aufmerksamkeit dann auch. Das sind die Falschen.

    Eine Biker-Bar wäre etwas. Die machen mit am meisten Spaß.

  • Nach einer Zeit die zu lange scheint fürs Ankleiden, aber auch zu kurz für mehr, Tritt der Jüngling durch die Hintertür auf die Straße. Jetzt trägt er eine schwarze Jeans dazu ein rotes Hemd dessen obersten zwei Knöpfe geöffnet sind, jetzt erkennt man auch das er mit knapp 190cm zienlich groß ist. Er sieht sich kurz in der Gasse um 'Ob sie noch hier ist?' und hält dann genau auf Lily's Position zu.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Lily blinzelt überrascht, als sie den Jüngling so kurz darauf auf der Straße sieht - War er nicht gerade noch oben, in dem Schlafzimmer da? - , aber sie beschließt, ihm in aufrechter Haltung zu begegnen. Oder vielleicht ist er ja gar nicht ihretwegen hier? Kurz schweift ihr Blick zu der hochgewachsenen blonden Frau, die den Gehweg entlangwandert und dabei aus jeder Pore Selbstbewusstsein verströmt. Bewundernswert.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Schiefergraue Augen beobachten das Geschehen auf der Straße neugierig, aber distanziert. Was der Typ wohl von der jungen Dame will? Vielleicht kennen sie sich ja. Oder vielleicht ist er ein Serientäter, der sie brutal ermorden will... Ach nee, das kann ja gar nicht sein. In letzter Zeit gab es hier keine Serienmorde. Aber vielleicht ist es ja sein erstes Mal. Irgendwann ist für jeden das erste Mal... naja, vielleicht nicht unbedingt beim Serienmorden. Und wenn man nach dem ersten Mal geschnappt wird, ist man dann überhaupt ein Serientäter? Wichtige Fragen, ja. Aber wahrscheinlich nicht jetzt. Glaubt er zumindest. Ein Blick in den nächtlichen Himmel zeigt, dass es nach Regen aussieht, aber das ist ihm egal. Ihn stört nicht, wenn er nass wird. Vielleicht sollte er den jungen Mann fragen, ob er vor hat, zum Serienmörder zu werden. Das wäre bestimmt nicht gut. Die Sterblichen mögen sowas nicht. Der Prinz auch nicht. Leise vor sich hin summend trommelt er mit den nackten Fersen einen langsamen Takt gegen die Backsteinmauer des Gebäudes. Das Dach ist ein guter Aussichtspunkt. Besonders, weil es hier kein störendes Geländer gibt. Nur die Dachbegrenzung und unter seinen baumelnden Füßen gähnende Leere bis runter zum feucht glänzenden Asphalt der Straße.

    'Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?' he asked. Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.'

    [quote]

    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Jäger will schon an dem Gothic-Mädchen (oder wie sich das nennt) und dem sich nähernden jungen Mann vorbei gehen, als sie auf ihrer Höhe stehen bleibt. "'n Abend", sagt sie salopp zu Lily und im Weiteren zu dem anderen. "Wie sieht's aus?"

  • "'N... Abend", erwidert Lily, etwas zögernd, aber mit einem Lächeln. Dann sieht sie zu dem Jüngling hinüber und wieder zu der blonden Frau. "Es sieht sehr gut aus, vielen Dank." Sauberes Hochdeutsch, nicht die Spur eines Dialekts, nicht einmal das gängige Berlinerisch.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Oh. Oh! Eine Frau! Eine Komplizin vielleicht? Sie ist anders als die erste, irgendwie... rustikaler. Und gar nicht so dunkel wie die anderen beiden. Und auch nicht so bleich. Ob die sich wohl kennen? Immerhin reden sie miteinander. Wenn sie keine Komplizin ist, wird es für den jungen Mann aber schwer, heute noch eine von beiden zu ermorden. Mit zwei Opfern gleichzeitig funktioniert das nie so gut... Naja, da wird er den Start seiner Serienmörderkarriere wohl noch mal nach hinten verschieben müssen. Vorausgesetzt, dass es überhaupt das ist, was er tun wollte. Vielleicht will er ja auch bloß zwei hübsche Frauen zum Essen einladen. Das leise Summen wird unterbrochen von einem belustigten Kichern. 'Zum Essen einladen' - das könnte man jetzt auch ganz anders deuten... Er ist sich allerdings ziemlich sicher, dass alle drei keine Sterblichen sind, obwohl die Blonde eigentlich zu lebendig aussieht, um tot zu sein. Und das Gothic Mädchen ist... naja, Gothic eben, die sehen alle irgendwie tot aus. Aber ihre Auren sind alle gleich blass und er glaubt nicht, dass es an der Beleuchtung liegt. Vielleicht sollte er runter gehen und Hallo sagen... Leise verlässt er seinen Aussichtspunkt und balanciert auf der Dachbegrenzung entlang zu der Seite des Hauses, die nur durch eine schmale Gasse von dem nächsten Gebäude getrennt ist. Dann ein Schritt ins Leere und er landet geschmeidig in der Hocke neben einem Müllcontainer; seine nackten Füße verursachen kaum einen Laut, als er um die Hausecke herum kommt.



    Gegen die Anwesenden wirkt Lux, ihr bis jetzt stiller Beobachter, recht klein, gerade um die 1,70m groß. Er ist schlank und drahtig, das Gesicht hübsch und glattrasiert und geziert durch mehrere silberne Piercings, die die rechte Augenbraue durchstechen. Auch die Ohren weisen eine nicht gerade geringe Anzahl an Ringen und Steckern auf. Das beinahe hüftlange Haar ist gefärbt in einem intensiven Blauton und eine Seite des Kopfes ist rasiert, nur ein paar wenige Millimeter schwarzen Flaumes bedecken dort noch die Kopfhaut und zeigen seine natürliche Haarfarbe. Gekleidet ist Lux recht einfach, nur Jeans und T-Shirt (beides schwarz), allerdings läuft er barfuß. Dass das dem Wetter nicht angemessen ist, scheint ihm wohl egal zu sein. Wenn man ihn so ansieht, ist es außerdem ziemlich schwierig einzuschätzen, wie alt er wohl sein könnte.

    'Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?' he asked. Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.'

    [quote]

    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • Die blonde Frau sieht irritiert auf Lily bei der Antwort an. Dann zuckt sie gedanklich mit den Schultern, was weiß denn sie, wie die Leute miteinander reden, da gibt es ja alle naselang, wie heißt das, neue Trends.

    Als noch jemand hinzutritt, blickt sie sich um, ihr Gehör ist sehr gut. Wie die Leute aussehen ... wo nimmt man so etwas her? Warum möchte man so aussehen? Dafür hat Jäger nun gar keinen Sinn oder Interesse. Da her betrachtet sie die Piercings und die Frisur und ihre Farben wie etwas Exotisches.

    "Ganz schön was los hier", stellt sie dabei fest. "Kennt ihr euch hier aus?"

  • Vor den beiden Frauen bleibt Lux stehen, die Hände hinter dem Rücken gefaltet. "Mmmmh…" Er legt den Kopf schief und betrachtet Jäger einen Moment lang, während er zu überlegen scheint, dann lächelt er. "Ja, wir kennen uns hier aus. Von ihr weiß ich das aber nicht." beantwortet er ihre Frage und deutet dabei mit einer Hand auf Lily.

    'Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?' he asked. Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.'

    [quote]

    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard

  • "Hier in diesem Bezirk weniger. Aber an sich lebe ich hier, ja. Suchen Sie etwas Bestimmtes?" fragt Lily die Frau höflich.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Was ist denn das für ein Vogel? Jäger schaut auf den gut einen Kopf kleineren Mann mit etwas zusammen gekniffenen Augen und versucht auszumachen, ob er gerade versucht, sie auf den Arm zu nehmen.

    Bei der Antwort Lilys blickt sie diese an und grinst plötzlich breit. "Bisschen Spaß!", erklärt sie. "Der Abend ist sonst zu ruhig und zu langweilig. Aber hier tut sich nichts auf der Straße." Es klingt vorwurfsvoll. "Gibt es hier eine Biker-Bar oder so was?"

  • Der Mann, Bero sein Name, verzögert erst als Jäger stehen bleibt und dann noch einmal als der andere am Boden landet. Tritt aber rechtzeitig hinzu um die Frage von Jäger zu hören. "Ich kenne mich hier aus, und mir gehört ein Lokal das dich ansprechen würde."

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Lux erwidert Jägers skeptischen Blick weiterhin lächelnd und nicht im geringsten davon aus dem Konzept gebracht. Als Bero dann hinzutritt, mustert er ihn neugierig von oben bis unten. So, so, dem gehört also eine Bar, hmmm? Der sieht gar nicht aus wie ein Biker. Vielleicht gehört das ja zu seiner Taktik... wobei man ja eigentlich nicht töten kann, was schon tot ist. Oder zumindest sollte man das nicht, bringt nur Ärger...

    Während er so nachdenkt, starrt Lux unverwandt Beros entblößte Brust an (weil zufällig auf ungefährer Augenhöhe) und wirkt dabei seltsam abwesend, bevor er plötzlich ruckartig zu dem größeren Mann aufsieht und auch ihn anlächelt. "Welches denn?"

    'Are you deliberately collecting animated heads, Johannes?' he asked. Cabal frowned, then accepted the point. 'Not deliberately. It just happens.'

    [quote]

    The Brothers Cabal, Jonathan L. Howard