Druidenzauber Holz formen und Holz krümmen

  • Bei Holzformen handelt es sich für mich um einen Zauber mit dem man nur Gegenstände aus Holz erschaffen kann.

    Um ein Loch in einer Holzwand zu öffnen und ggf.zu schließen ist der Zauber Holz krümmen zu verwenden.

    Einschränken möchte ich diese Zauber so, dass sie z. B. bei einer mit viel Eisen beschlagenen Tür oder Truhe nicht funktionieren.

    Liegt z. B. eine mag. Falle auf einem Türschloss so würde ein Holz krümmen auf diese Tür die Falle auslösen. Ggf nur mit einer

    Wahrscheinlichkeit von 10 %.

    Was haltet ihr davon, bzw. wie geht ihr mit diesen Zaubersprüchen um

  • Wood Shape ... fine detail isn‘t possible.

    Warp Wood ...cause wood to bend..

    Könnte man so machen. Du bist der Spielleiter und hast im Zweifelsfall Recht. ;)

    Die Restriktion mit dem Eisen würde ich nicht so handhaben.

    Wie auch immer, fairerweise solltest du die Spieler vorab aufklären, insbesondere wenn du etwas in der Richtung für dein Abenteuer geplant hast.

    So können sie nach Alternativen suchen (Handbohrer :)).

  • Um ein Loch in einer Holzwand zu öffnen und ggf.zu schließen ist der Zauber Holz krümmen zu verwenden.

    Wieso?

    Holz formen erlaubt mir ein Holzwand so zu formen, dass eine Öffnung entsteht, sowie diese Öffnung wieder zu schließen.

    Das ist Quasi ein "Tür" in einer Holzwand (etwas das der Zauber mir sogar explizit erlaubt)


    Also doch RAW kann man Holz formen ohne Probleme dazu benutzen.


    Wo ist jetzt der große Unterschied zwischen Holz krümmen und Holz formen?


    Nun ersteinmal die Reichweite.

    Berühung (Holz formen) ist für einen Zauberkundigen dann doch eher schwerer zu bewältigen als Nah (7,5 + 1,5/2 Stufen) (Holz krümmen)


    Deswegen ist Holz krümme auch mehr für den Kampf gedacht (mit Nah kann man die Waffe besser auswählen)

    und die Nachteile, die die Waffe davon hat werden auch benannt.

    Was bei Holz formen nicht der Fall ist.



    Also ja mit Holz formen kann ich eig auch alles machen was mit Holz krümmen auch geht (den Kampfaspekt einmal nicht behandelt).

    Immerhin ist "Krümmen" nur eine Art von "Formen".

    Da den Spielern etwas anderes zu sagen, wäre nicht RAW sondern eine pure (und doch eher willkürliche) Hausregel


    Der eigentliche Unterschied besteht im Kampfaspekt.

    Während Holz formen nur ein Stück Holz (dafür mit einer mit der Stufe steigenden Größe) verändern kann indem man es berührt,

    zielt Holz krümmen auf bis zu 1 Gegenstand/Stufe in einem gewissen Radius ab.



    Heißt mit Holz formen öffne ich irgendwann in einer Palisadenwand ein Loch,

    mit Holz krümmen verbiege ich danach alle Fernkampfwaffen der Wachen und mache sie damit nutzlos


    Ersteres kann ich mit Holz krümmen eher schwer machen (Kolossale Objekte zählen als 32 kleine Objekte womit man Stufe 32 sein müsste),

    wohingegen Holz formen maximal eine Waffe unbrauchbar machen kann (und diese dazu erst einmal berühren muss und dafür ist der Zauber eig nicht vorgesehen)


    Einschränken möchte ich diese Zauber so, dass sie z. B. bei einer mit viel Eisen beschlagenen Tür oder Truhe nicht funktionieren.

    Liegt z. B. eine mag. Falle auf einem Türschloss so würde ein Holz krümmen auf diese Tür die Falle auslösen. Ggf nur mit einer

    Wahrscheinlichkeit von 10 %.

    Wieso sollte es nicht funktionieren?

    Wäre schon bitter, wenn ein Nagel in der Tür, den Zauber unbrauchbar macht.

    Nein es funktioniert trotzdem, nur bleiben die Metalteile einfach wo sie waren. Sie sind ja im Holz verankert, wenn ich das Holz jetzt (für die leichtere Vorstellung)

    flüssig mache, in eine Neue form bringe und wieder verfestige, dann weißt du was mit den Metalteilen passiert.


    Heißt verforme ich eine beschlagene Holztür mit einem Eisenschloss so, dass sie beim Schloss eine Ausbuchtung hat,

    dann sind Schloss und Tür eindach nicht mehr verbunden und man kann sie aufmachen,

    Und das ist legitem, weil man ja nur das Holz verformt, das Metal rührt man mit dem Zauber ja nicht an.



    Was die Fallen betrifft.. das ist wieder eine andere Sache.

    Bei mechnischen Fallen kennt man als SL immer den genauen Auslöse (Druckplatte, Seil etc)

    Wird dieser betätigt, (zB indem das Schloss an dem ein Seil befestigt ist zu Boden fällt) löst man die Falle "normal" aus

    "Normal" weil die Falle ja eig damit rechnet, dass die Tür offen ist, so würde ein Armbrustbolzen jetzt gegen die Tür prallen bevor er die SC trfft.

    Weil die Tür eben noch nicht offen ist.


    Magische Fallen sind wieder ein bisschen was anders, allerdings nicht so sehr, solange man den genauen Auslöser kennt.

    Beispiel mit der Tür oben.

    Ist die Falle gewordet mit: "Wenn die Tür geöffent wird" dann löst man es immer erst dann aus, wenn man die Tür wirklich öffnet.

    Wenn es aber: "Wird das Schloss berührt" lautet, dann löst die Falle nur aus, wenn ein SC das am Boden liegende Schloss aufhebt.

    Sobald man den genauen Auslöser kennt, handelt man einfach danach.


    Da es aber meistens "betretten die SC den Raum" "Nähern sie sich der Statue" etc ist, spielt das glaub ich eher selten ein Rolle

    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken

  • Ehrlich gesagt mag ich Zauber wie Holz formen oder auch Stein formen.

    Dadurch ermöglichen sich den Spielern viele neue Möglichkeiten, woran man als Spielleiter nie denken würde. Deswegen würde ich einen solchen Zauber nicht einschränken. Du solltest die Zauber nicht einschränken, nur weil sie damit deine Vorstellungen vom Spielverlauf umgehen können. Dann können sie halt eine verschlossene Tür umgehen und landen direkt beim Endboss, oder durchbrechen eine Holz/Steinwand irgendwo. Was solls. Die Spieler werden richtig stolz auf ihren tollen Einfall sein.

    Wenn sie aber jedes Problem mit dem Zauber lösen wollen, werde ich Anfangen die Türen in Eisen/Steintüren zu verwandeln oder lasse sie mit Eisenstangen verhärten, voller Nägel sein etc.

  • Wenn sie aber jedes Problem mit dem Zauber lösen wollen, werde ich Anfangen die Türen in Eisen/Steintüren zu verwandeln oder lasse sie mit Eisenstangen verhärten, voller Nägel sein etc.

    Wieso?

    Es kostet sie Zauberplätze und wenn es kein spontaner Wirker ist (zB ein DRU) dann muss er sie auch (oft genug) vorbereiten.

    Wenn sich das bezahlt macht hatten sie Glück, aber sie können so auch nur in eine Abstallkammer hineinkommen.

    Und wenn sie dann auf den Endboss treffen, dann fehlen diese Zauberplätze


    Und mit einem maximalen Volumen von 900dm³ auf Stufe 20 (und damit nicht einmal einem Kubikmeter) ist die Zielbeschränkung auch gegeben.


    Sicher kann man seinen Spielern extra Steine in den Weg legen, aber das ist meistens nicht wirklich notwendig.


    Meine Spieler haben ein bisschen Adamant gefunden, das war eig für eine Waffe oder mit zukauf für eine Rüstung gedacht.

    Was machen sie? Eine Spitzhacke...

    Die gräbt sich durch Stein wie Butter, damit haben sie schon zwei Geheimtüren umgangen.

    Nach dem Motto: In dieser Richtung ist vil etwas, graben wir einmal 2 Meter durch den Sein, ok da ist nichts, versuchen wir es da drüben.

    Klar zu viel Graberei lässt vil die Höhle einstürzen, aber ein bisschen was ist eine super Idee.

    Und öfter als 2 mal sind sie noch nie daneben gelegen



    Und was das umgehen von Türen/Mauern angeht, irgendwann hat man auch Dimensionstür (klar mit Grad 4 viel teurer)

    Damit umgeht man schnell einmal solche Sachen, genauso wie Teleport auch eig ein Standartzauber ist.


    Deswegen würde ich einen solchen Zauber nicht einschränken. Du solltest die Zauber nicht einschränken, nur weil sie damit deine Vorstellungen vom Spielverlauf umgehen können.

    Das ist mMn sowieso meistens/ immer eine falsche Begründung.

    Spieler halten sich eher selten genau an den Plan, meistens kommst irgendwas zustande mit dem man nicht gerechnet hat.

    Sie zu etwas zwingen zu wollen, weil man ihnen Sachen verbietet ist nicht das Richtige.

    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken

  • orkenspalter

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  • Wieso?

    Es kostet sie Zauberplätze und wenn es kein spontaner Wirker ist (zB ein DRU) dann muss er sie auch (oft genug) vorbereiten.


    Wenn sich das bezahlt macht hatten sie Glück, aber sie können so auch nur in eine Abstallkammer hineinkommen.

    Und wenn sie dann auf den Endboss treffen, dann fehlen diese Zauberplätze

    Das meinte ich auch damit, ich habe mich evtl. schlecht ausgedrückt. Der Zauber soll nicht zum allgemeinen Problemlöser werden. Sie sollen nicht jedes Problem mit demselben Zauber umgehen können, sondern haben dann halt mal eine Eistentür/Steintür vor sich, die Tür ist mit Eisenstriemen verstärkt, oder eben sie landen am Ende in einer Besenkammer.


    Also nicht ich ändere die Gegebenheiten, damit die Spieler nicht eine Abkürzung nehmen oder nach 5x einsetzen wird der Zauber nutzlos.


    Ich will dass die Spieler versuchen einfallsreich zu handeln und nicht einen universellen Schlüssel haben. Sie sollen den Zauber mit bedacht einsetzen.

    Ansonsten wird es irgendwann sehr repetitiv


    Natürlich wird mit jedem Mal einsetzen ein Slot verbraucht, aber das kann man teilweise umgehen mit Zauberstäben/Rollen.

  • Nur mal so zum Thema Holz formen - Einfache Truhen, ja. Details, nein. Siehe Regelwerk. Sprich keine verschnörkelungen, kleine Löcher, etc., sondern einfach eine grobe Tür oder Kiste ohne extras. Da würd ich meinen Spielern aber was erzählen.... Naja, macht jeder Spielleiter so wie er es für richtig hält, aber lass dir von den Spieler nicht zu viel einreden. Munchkins gibt‘s genug.

  • Nur mal so zum Thema Holz formen - Einfache Truhen, ja. Details, nein. Siehe Regelwerk. Sprich keine verschnörkelungen, kleine Löcher, etc., sondern einfach eine grobe Tür oder Kiste ohne extras. Da würd ich meinen Spielern aber was erzählen.... Naja, macht jeder Spielleiter so wie er es für richtig hält, aber lass dir von den Spieler nicht zu viel einreden. Munchkins gibt‘s genug.

    Inwiefern ist eine Trühe mit Verschnörkelungen vs eine Truhe ohne Munchkin?

    Ja klar wenns man dann darauf geht einen Truhenladen aufzumachen, ok, aber ansonsten?


    Aber unabhängig davon, wie kommst du darauf?

    Von Details war bei uns nie die Rede, sondern immer nur von Problemlösungen/ Türen umgehen.

    Und mal ehrlich ob die versperrte Tür zum Endboss jetzt eine grobe Öffnung oder eine mit Blumenmuster hat... also das ist mir als SL aber sowas von egal.

    Wenn du deinen Spielern dann deswegen einen Vortrag hältst... puh... klingt ziemlich trocken und humorlos bei euch (ok sry der war jetzt ein bisschen zu spitz)


    Wie gesagt, wenn Spieler dann damit kommen sie wollen ein Holzgeschäfteröffnen, dass sich auf wunderschöne Arbeiten in Sekunden schnelle spezialisiert hat,

    DANN bekommen sie was zu hören, weil das einfach keine Helden sind sondern dann wären sie Händler.

    Wenn es aber ihre persönliche Kiste ist... dann mag das nicht ganz RAW sein, aber es macht keinen Unterschied ob mit oder ohne Blumenmuster.

    Sowas als Munchkin zu bezeichnen, ist ein bisschen sehr übertrieben.



    Und nur so nebenbei:

    Was würden sie denn für eine schön Verzierte Truhe bekommen?

    Bei einem Wert von 52 GM? 2 für die Truhe und 50 für die Meisterarbeit (vom Zauber Meisterarbeit her. Da kosten Werkzeuge +50 GM, das kann man hier auch nehmen)

    Also würden sie pro schöner Truhe unglaubliche 26 GM bekommen.

    Wenn mein DRU jeden Tag einen Grad 2 Zauber für 26 GM opfert, dann bitte, (Nein würde ich nicht erlauben, aber auch das wäre halb so schlimm)

    Das lohnt sich noch nicht einmal ein Zauberstab, da kostet dich jeder Zauber nämlich 90 GM (siehe unten).




    Sie sollen nicht jedes Problem mit demselben Zauber umgehen können, sondern haben dann halt mal eine Eistentür/Steintür vor sich, die Tür ist mit Eisenstriemen verstärkt, oder eben sie landen am Ende in einer Besenkammer.

    Aso ja.

    Das ergibt sich dann je nach Dungeon, ob hinter der Holztür noch ein eisernes Fallgitter ist oder nicht.

    Abe

    Ich will dass die Spieler versuchen einfallsreich zu handeln und nicht einen universellen Schlüssel haben. Sie sollen den Zauber mit bedacht einsetzen.

    Ansonsten wird es irgendwann sehr repetitiv


    Natürlich wird mit jedem Mal einsetzen ein Slot verbraucht, aber das kann man teilweise umgehen mit Zauberstäben/Rollen.

    Das Schwert ist in PF der universalle Problemlöser ;) (ok nicht in jeder Situation, aber in den meisten. So ist PF nun mal aufgebaut)

    Meine Spieler hatten bis dato auch nur wenig Probleme mit verschlossenen Türen und die haben diese Zauber nicht.


    Bedacht lernen sie schon selber wenn ihnen mal die Zauberplätze oder die Goldmünzen (sieh unten) ausgehen.


    Und Zauberstäbe/Schriftrollen etc sind gut und schön, kosten aber Geld (4.500 der Stab, also 90 GM/Anwendung bzw 150 GM/ Anwendung bei Schriftrollen)

    Und hinterlassen auch Spuren (außer man nutzt den Zauber noch einmal), da ist man mit einem SRK der Mechanismus ausschalten kann, besser dran.




    Ich find die Zauber lustig, aber nicht wirklich mächtig.

    Sollen die Spieler ihre Freunde damit haben, solange sie sie nicht abusen wollen.

    EPAS -Einheit zur Prävention der Ausnutzung von Spielmechaniken