Offenbarung des Himmels

  • "Ich nehme auch noch ein letztes Bier", antwortet Lana dem Wirt, "Ich denke ihr wollt morgen aufbrechen, Daradoria? Dann brauchen wir auch noch ein Zimmer."

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Ja, ich möchte Morgen nach meiner Morgenandacht, zu der ihr hiermit eingeladen seit, zeitig aufbrechen. Ist wohl besser, jetzt Schlafen zu gehen. Herr Wirt, hättet ihr noch ein Zimmer für die Nacht? Aber trinkt erst noch euer Bier in Ruhe aus.

  • So leicht läßt der Wirt nicht aus der Ruhe bringen, genug Bier ist für alle noch da. "Zimmer? Ja da wird es ein wenig schwierig. Ich habe noch zwei Einzelzimmer zu bieten." - Nun ja, es ist ein kleines gemütliches Gasthaus im Kosch. - "Ansonsten kann ich nur den Schlafsaal noch anbieten." Chianya verabschiedet sich dann dankend, hat sie doch noch eine andere Einladung und wünscht allen (vor allem Garulf) noch viel Glück. Während der Wirt abwartet, wie ihr euch Zimmer mäßig aufteilen wollt.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • "Da bin ich gerne dabei!", antwortet Lana und greift schwungvoll zu ihrem Bier, dessen Effekt man ihr doch langsam anmerkt. Mit einem verschwörerischem Grinsen beugt sie sich zu Garulf rüber: "Nehmt ihr das nicht übel, sie macht auch nur ihre Arbeit. Da sind die Diener der Götter wie junge Rekruten, die morgens voller Eifer zum Exerzierplatz rennen.", kichernd lehnt sie sich wieder zurück.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Garulf winkt Chianya zum Abschied noch kurz hinterher, aber er weiß, das sie des Nachts auch alleine gut zurecht kommt. Dann wendet er sich Lana zu. "Nun, mit dem Angebot habe ich keine Probleme. Aber ich denke doch, ich werde die Zeit nutzen, um zu Meditieren und ein Gebet zu Swafnir zu schicken. Thorwaler und Praioten, das verträgt sich nicht gut."

  • Eine sehr unscheinbare Gestalt, braunes Gewand, braune Hosen, braune Kapuze und ein offensichtlich schwerer geschulterter Jutesack um die Schultern löst sich vom Würfeltisch, und geht in Richtung des Wirts, bleibt erstmal eine weile ruhig vor diesem stehen und lächelt leicht angedeutet.


    Etwas leicht spitzbübisches geht von diesem kaum wahrnehmbaren schiefen Lächeln, im hageren Gesicht aus.


    Der Mann, wohl Mitte 20, mit unscheinbaren Gesichtszügen, scheint kurz eine Sprechpause abzuwarten, bevor er mit freundlichem ruhigen Tonfall spricht: "Wenn ihr nun die letzte Runde ausgebt Wirt, dann hätte ich noch gerne einen kleinen Krug Ziegenmilch bitte..." er legt leicht den Kopf schräg, blickt an der abgewetzten Kleidung hinab, welche na mehreren Stellen grob geflickt wirkt. "...und wenn ihr habt eine kostengünstige Schlafgelegenheit für einen einfachen Durchreisenden."

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  • Mjiesko betrachtet kurz den Pockennarbigen Hünen, als er dessen Blicke bemerkt.

    Kurz kneift er die Augen zusammen, als ob er den Mann und dessen Beweggründe taxieren würde, lächelt dann jedoch wieder kaum merklich und nickt dem Mann leicht zu: "Die Zwölfe mit euch..." spricht er leise, aber grade noch im gut hörbaren Bereich in Richtung des Hünen.

  • Daradoria hat keine Probleme eines der Einzelzimmer zu bekommen. Für Mjiesko gibt es auch ein Bett im Schlafsaal und nun, Ziegenmilch mag etwas eigenwillig sein, aber nicht ausserhalb der Möglichkeiten.

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  • "Und Swafnir mit euch." Garulf bekommt das Taxieren wohl mit, geht da aber nicht weiter drauf ein. Die prüfenden Blicke ist er ja schon gewöhnt. "Herr Wirt, ich werde dann im Schlafsaal übernachten. Wollt ihr das Geld jetzt oder morgen nach dem Frühstück?" fragt er dem Wirt.

  • "Den Eindruck hab ich auch", erwidert Lana, "Wirt? Ich nehm' auch nen Platz im Schlafsaal."

    Sie bleibt noch eine Weile bis sie ihr Bier schließlich ausgetrunken hat und verabschiedet sich dann in Richtung Bett. Auch dem unscheinbaren Mann an der Theke wünscht sie eine gute Nacht.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Mijesko geht nachdem er seine Milch bekomme hat nochmals zurück zu seinen Platz, beobachtet noch eine Weile wie sich das Gasthaus allmählich leert und geht schließlich, als er die Milch geleert hat ebenfalls in den Schlafsaal.

    Grüßt nochmals leicht nickend, alle bereits im Schlafsaal liegenden, prüft er kurz seine Schlafstatt, und legt sich dann einfach, seinen Jutesack, als Kissen nutzend, ins Bett um dann bald einzuschlafen.

  • Nachts


    Das winzige Dorf, Altenbrück – vielleicht so fünf / sechs Häuser – in dem die Taverne ‚Zum hungrigen Reisenden‘ liegt, liegt schon in aller Friedlichkeit als ihr euch in das Zimmer bzw. in den Schlafsaal begebt. Nicht lange danach sinkt ihr alle in Borons Arme. Zuerst bemerkt Mijesko die ungewöhnlichen Geräusche – wieso ist das Blöken der Schafe nebenan aus dem Stall so laut und aufgeregt? Nach und nach wachen dann auch Armathul, Garulf und Daradoria auf, während Lana einfach weiterschläft. Das Madamal verbreitet ein milchiges Licht, welches durch die Fenster scheint und den Geräuschen etwas Unheimliches verleiht. Denn in das Blöken mischt sich ein Grummeln und Schnauben.

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  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Schlafsaal


    Garulf wird von dem lauten Umgebungsgeräusch wach. Das aufgeregte Blöken der Schafe lässt ihn zu seinem Stab greifen uns sich aufrichten, auch die Skraja ist schnell gefunden. Falls sonst im Schlafsaal niemand wach geworden ist, wird er sich leise zur Tür des Schlafsaales bewegen, um dem Geräusch auf dem Grund zu gehen. Manchmal ist eine Schafherde genau so gut, wie ein Wachhund, wenn Gefahr droht.

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  • Daradorias Neugierde zwingt sie mal wieder sich in Dinge einzumischen, aber sie kann nicht anders als sich schnell ihr Gewand überzuwerfen und den seltsamen Geräuschen nachzugehen. Fest hält sie ihr Sonnenzepter umklammert und begibt sich leise Richtung Stall.

  • Mjiesko hat gerade eine leichten Schlummer gefunden, als er von dem Blöken der Schafe aufgeweckt wird, er geht erst mal zu einem nahen Fenster und versucht vorsichtig nach draußen zu spähen.


    Die Schlafgenossen, welche sich nach ihm aufmachen um den Geräuschen nachzugehen beobachtet er dabei aus den Augenwinkeln, sollte er etwas durch das Fenster erspähen können, wird er natürlich die etwas mutigeren hinauspreschenden entsprechend warnen, wenn nicht, weiterhin erst mal ruhig abwarten und versuchen vom Fenster aus die Lage genau einzuschätzen.

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Schlafsaal


    Garulf stutzt, sieht die unscheinbare Gestalt am Fenster stehen. Er bleibt kurz bei Lana stehen, um auch sie leise wach zu machen. "Hier ist irgendwas nicht in Ordnung. Sonst würden die Schafe nicht so einen Radau machen." flüstert er ebenso leise. Er deutet dann auf den unscheinbaren Mann am Fenster. "Er war schon vor mir wach." Da leise Stimmen weit tragen macht er die paar Schritte zum Fenster. "Und, hast Du was gesehen? Du warst ja vorhin kurz an unserem Tisch." redet er die unscheinbare Person leise an.

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  • Mjiesko, verengt etwas die Augen als er aus dem Fenster sieht und blickt dann leise brummend in den Schlafsaal hinein zu Garulf und Lana. "Da ist ein Bär draußen, läuft auf die Stallungen zu." flüstert er und kratzt sich dann etwas verlegen wirkend den kurz geschorenen Hinterkopf.

    "Glaub nich' das der hierher gehört... kennt sich wer mit sowas aus? Ham wir vielleicht Feuer, um das Vieh zu vertreiben?"