Offenbarung des Himmels

  • Als die junge Studiosa innehält lächelt Lana ihr aufmunternd zu: "Erzählt ruhig mehr. Ich kann nicht versprechen, dass ich mir alles merken kann, aber ich will zumindest versuchen eure Ausbildung etwas besser zu verstehen. Was wollt ihr denn nach eurem Abschluss machen? Das ist etwas was ich mich schon oft bei Magiern gefragt habe. Verstehtmmich nicht falsch, aber ich weiß absolut nicht womit ihr eure Dukaten verdient." Bei dem letzten Satz lacht Lana etwas verlegen.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Garulf muss grinsen. "Das hängt ganz davon ab, was man gelernt hat. Und die Akademien haben da ganz schon die Hand drauf, das kannst Du mir glauben. Artefaktanalsye, Alchemie und ähnliche Sachen werden von den Akademien lizensiert, wenn es eine Akademie in der Stadt gibt. Eine Analyse eines unbekannten Artefaktes kann ganz schön teuer werden, das ist sehr zeitaufwendig. Analyse und Bannzauberei bedingt einander, ohne erfolgreiche Analyse meist kein erfolgreiches Bannen von Zaubern. Ich habe mich aber auf die Artefakt- und Zauberanalyse ohne den Zusammenhang des Bannens spezialisiert."

  • "Wir könnten also hervorragend zusammenarbeiten", grinst Sumudai Garulf an. Aber dann wird sie ganz schnell wieder ernst und antwortet Lana: "Das ist tatsächlich ein Punkt, über den ich schon länger nachgedacht und auch mit meinem Lehrmeister diskutiert habe. Er selbst war längere Zeit als magischer Begleiter und Leibwächter bei gefährlichen Missionen dabei - auch viel in den schwarzen Landen zur Zeit des Krieges - aber reich ist er dabei nicht geworden. Mir selbst ist das allerdings auch nicht wichtig. Also, reich zu werden. Daher könnte ich mir das auch vorstellen. Und ich liebe Reisen." Sie seufzt. "Nun ja, langfristig könnte ich mir auch vorstellen, bei einer Akademie angestellt zu sein. Mit etwas mehr Erfahrung natürlich."

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • "Was das Zusammenarbeiten bei Bannzaubern angeht, muss ich Euch leider enttäuschen. Ihr könntet nicht direkt von meinen Erkenntnissen bezüglich arkaner Matrizen profitieren, da diese Magie so nicht funktioniert. Den Cantus des Unitato, der dies ermöglichen würde, beherrsche ich leider nicht." Garulf lächelt entschuldigend, nimmt dann einen Schluck von seinem Bier.

  • Lana krazt sich am Kopf: "Ok, das kann ich mir alles ungefähr vorstellen. Auch wenn ich noch nie ein magisches Artefakt in den Händen hatte, aber es klingt durchaus logisch, dass sich das mal Einer anschauen sollte, bevor man das wild ausprobiert. 'Nen Schwert führt man ja auch erstmal ein paar mal durch die Luft und dann kauft man es.", und an Sumudai gewandt fährt sie fort: "Mit deinem Lehrmeister würde ich mich liebend gerne mal unterhalten. Ich war selber auf Maraskan stationiert und habe die Dämonen gesehen... Wir hätten deinen Lehrmeister dort wahrscheinlich gebrauchen können." Lanas Gesicht verhärtet sich für einen Moment und sie schüttelt kurz den Kopf.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • "Er war mehr in Weiden und hat dort auch mehr gesehen, als ihm lieb war. Nun, und ich bin mir sicher, es gibt in den Schattenlanden immer noch mehr als genug zu tun. Allein wieder die kirchlichen Einrichtungen zu etablieren, wird ein ordentliches Stück Arbeit, ganz abgesehen von der weltlichen Verwaltung und Gerichtbarkeit, und da wird man auch einiges an magischer Unterstützung brauchen. Ich bin mir sehr sicher, dass da so schnell die Arbeit für unsereins nicht ausgeht", meint Sumudai.

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • orkenspalter

    Hat den Titel des Themas von „[DSA5] Offenbarung des Himmels“ zu „Offenbarung des Himmels“ geändert.
  • "Ja das ist wohl wahr, aber mich zieht es dort vorläufig nicht wieder hin. Und ich hoffe mal, dass es dort vorläufig auch keine großen Heere bedarf." Sie hebt den Bierkrug in Richtung Sumudai: "Auf eine bessere Zukunft und auf eure Reisen. Ich wünsche euch, dass Ihr sie unbeschadet übersteht und dennoch viel erlebt!"

    Kurz bevor sie aus ihrem Bierkrug trinkt murmelt sie: "Das hat sich ja sogar gereimt." Mit einem leichten Grinsen nimmt sie dann einen kräftigen Schluck von dem Bier.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • "Danke." Sumudai wirft dem Wirt einen erfreuten Blick zu, denn er naht mit einem gut gefüllten Tablett. Die Getränke kommen, und dazu mehrere Teller mit Bratkartoffeln und Zwiebeln. Perfekt!

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)