[DSA5] Offenbarung des Himmels

  • Eine Taverne in der Grafschaft Wengenholm, im Norden des Fürstentums Kosch, Anfang Rahja 1038


    Die Taverne trägt den Namen "Zum hungrigen Reisenden" und befindet sich auf der Strecke zwischen Gratenfels und Angbar. Sie ist eine der wenigen Einkehrmöglichkeiten auf dieser Strecke durch die dünn besiedelten Koschberge. Dennoch hat der hiesige Wirt, ein dicker aber gepflegter Mittfünziger bislang nicht besonders viel zu tun. Nur wenige Stammgäste sitzen am Tresen, die meisten Tische in dieser schlicht eingerichteten Herberge sind noch frei. In der Küche hört man eine Frau, vermutlich die Wirtin, mit Geschirr klappern. Ein Messer rattert in rascher Geschwindkeit über ein Brettchen. Vorbereitungen für geröstete Zwiebeln und Kartoffeln. Die wenigen anwesenden Gästen schweigen, was dazu führt das der Wirt hingebungsvoll die Fläche hinter der Theke zu putzen begonnen hat.


    Ein ruhiger und friedlicher Tag, wie er für das Leben in der Kosch nicht untypisch ist.

  • Die Tür öffnet sich, und eine junge Frau etwa Anfang 20 betritt die Taverne. Ich hoffe doch, der Name ist Programm. Der Gedanke treibt ihr ein Lächeln ins Gesicht. "Die Zwölf zum Gruß!" sagt sie freundlich in die Runde und setzt sich an einen leeren Tisch. Ihren schweren Rucksack stellt sie daneben in eine Ecke, wo er nicht stört, ihren kurzen grauen Mantel hängt sie ordentlich auf, der Wanderstab wird danebengestellt.


    Sie hat einen langen schwarzen Zopf, hat dunkelbraune Augen und leicht getönte Haut, was ihr etwas vage Südländisches verleiht, und ist recht groß (1,81) und drahtig, ohne nennenswerte weibliche Kurven oder Reize, im Gegenteil, ihr Gesicht ist etwas grob geschnitten. Parfüm oder Schminke sucht man hier vergebens. Sie ist einfach, aber solide gekleidet in ein helles Leinenhemd, eine dunklere Hose und feste, etwas abgetragene Wanderstiefel, deren Schnüre sie jetzt lockert, dann streckt sie behaglich die Beine aus. Puh. Endlich hinsetzen.

    "Age is an issue of mind over matter: If you don't mind, it doesn't matter." (Mark Twain)

  • Kurze Zeit später öffnet sich die Tür erneut und eine weitere Frau Mitte 30 betritt die Taverne. "Die Zwölfe zum Gruße!", grüßt auch sie in die Runde, während sie sich gleichzeitig etwas in der Taverne umschaut. So viel zum Thema eines neuen Auftrags, denkt sie sich bei der nahezu gähnenden Leere der Taverne. Dennoch macht sie sich auf den Weg zu einem der Tische und entscheidet sich schließlich für den Nachbartisch der jungen Frau mit dem schwarzen Zopf.

    Dort schlägt sie die Kapuze ihres Umhanges zurück und legt diesen auf die Bank neben sich.Zum Vorschein kommen neben einer Lederrüstung und dem Gewand der Perricumer Garde, auch ein hübsches Gesicht, mit einem leicht dunkleren Hautton und halblange, braune Haare die zu einem einfachen Zopf zusammen gebunden sind. Am Gürtel trägt sie ein Langschwert und auf dem Rücken einen großen Lederschild. Beides legt sie zusammen mit ihrem Tuchbeutel neben die Bank.

    Sie ist ebenfalls recht groß (1,78) und schlank, aber durchtrainiert. und ihr Hände zeigen die Spuren von vielen Kämpfen, die sich wahrscheinlich auch auf ihrem Körper wiederfinden werden. Zum Schluss legt sie noch ihren Lederharnisch ab.

    Ansonsten ist sie für eine Kämpferin typisch gekleidet: Eine enge Stoffhose und gute Lederstiefel komplettieren das Oberteil der Perricumer Garde, welchem aber die Aufnäher des zugehörigen Banners und Zuges fehlt, was darauf schließen lässt, dass sie sich nicht mehr im aktiven Dienst befindet.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Wieder öffnet sich die Tür der Taverne, weht einen Schwall warmer Luft herein und mit ihr eine, für eine Thorwalerin mit 178 Schritt, recht kleine Frau. Der ernste Blick ihrer grauen Augen harmoniert so gar nicht mit dem schönen Gesicht umrandet von braun- schwarzen Haaren mit einem Schimmer von dunklem Rot, je nach Lichteinfall. Bekleidet ist sie mit einer Lederhose, Leinenhemd, darüber eine Krötenhaut und an den Füßen Lederstiefel. Über der Schulter trägt sie einen Rucksack.

    Anders, als man es bei ihrem Blick vielleicht vermuten mag, mit dem sie sich in dem Raum umsieht und bewußt einen Tisch wählt, der entfernt vom Kamin ist – sollte der zu dieser Jahreszeit wirklich noch an sein – und in einer Ecke, aus der sie den Raum überblicken kann, zieht ihr „Ögnir zum Gruße, Wirt.“ alle Blicke auf sich, denn die Stimme schwebt geradezu melodisch durch den Raum. Nachdem sie ihre Sachen abgestellt und sich gesetzt hat, folgt ein: „He, Wirt, was kannst Du denn zu Essen anbieten und ein Bier hätte ich auch gerne.“, kommt es in bestem thorwalsch.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden"


    Garulf ist schon einige Zeit unterwegs, die Jagd nach neues Geschichten und ihren Ursprüngen hat ihn zuletzt in den Kosch geführt. Bei diesem schönen Wetter hat man einiges an Weg geschafft, so das er gen Abend sehr erfreut die Taverne erblickt, bedeutet es doch für ihn eine Möglichkeit, einmal ein Dach über dem Kopf zu haben, und sei es im Stall, weil keine Zimmer vorhanden oder frei sind. Er betritt die Taverne, und wirft diesem ein "Swafnir, Travia und die anderen Götter zum Gruße!" entgegen. Wer Garulf genauer betrachtet, sieht einen knapp zwei Schritt großen Hünen mit breiten Schultern und mittellangen, blonden Haaren, die er offen trägt. Gekleidet ist er in robuster, wetterfester Kleidung, bestehend aus halbhohen Lederstiefeln, einer Lederhose und einem einfachen Leinenhemd. Darüber trägt er einen Wattierten Waffenrock, einen wetterfesten Umhang, der vor Wind und Regen schützen soll. An der rechten Seite trägt er einen reich verzierten Stab, an der linken Seite eine Skraja. Auf dem Rücken trägt er einen einfachen Seesack, der von vielen Reisen gezeichnet ist. Sein Gesicht trägt nicht dazu bei, Vertrauen zu erwecken, er versucht diesen Eindruck aber immer wieder zu mildern.


    Er schaut sich einmal in der Taverne um, einfach, um einen Eindruck von der Umgebung zu bekommen, als er stutzt. 'Das Gesicht da kenne ich doch...' geht es ihm durch den Kopf. "Swafnir mit Dir." spricht er die grauäugige Thorwalerin an und setzt sich. "Dich habe ich aber lange nicht gesehen. Ich hoffe, das Leben war gut zu Dir." Er dreht sich noch einmal zum Wirt um, winkt. "Bier für den Tisch hier." Als der Wirt kommt, um das gewünschte zu bringen, bestellt Garulf noch das Tagesgericht, vielleicht einen Eintopf oder etwas ähnliches.

  • Chianya und Garulf


    Erkennen blitzt in den grauen Augen auf, ob es auch Freude ist, kann man nicht sehen. Ein 'setzt Dich' ist ja überflüssig und so wird nur eine Augenbraue hoch gezogen. "Ich hoffe Ögnir war Dir wohl gesonnen." kommt es melodisch zurück, doch eine Gefühlsregung da heraus lesen zu wollen, können wohl nur die wenigsten. Sie läßt es geschehen, dass er sich setzt doch rückt sie unmerklich ein wenig weg und wechselt die Sprache, [thorwlasch]"Du setzt Dich zu mir? Hast Du keine Angst?"

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Poch. Schwerfällige Schritte nähern sich langsam der Tür. Poch. Die Tür öffnet sich langsam, nahezu vorsichtig und eine junge Frau schiebt den Kopf hinein, dem immer noch zögerlich der Rest folgt. Poch. Poch. Es ist das erste, was ins Auge springt. Noch vor ihrer dunklen Haut, welche zusammen mit der weiten, schwarzen Robe das Gefühl vermittelt, als sei die Nacht selbst in den Raum getreten. Die junge Frau von kaum zwanzig Jahren läuft schwer gestützt auf einem Stock. Ihre linke Seite ist schwer lädiert: Sowohl Bein, als auch der Arm scheinen gelähmt und kaum brauchbar zu sein. Die Hand am gelähmten Arm ist stark vernarbt, als wäre sie verbrannt. Zwar kann sie beides irgendwie bewegen, jedoch macht es ihr sichtlich Mühe. Poch. Es lenkt davon ab ihr ins Gesicht zu sehen. Wer dies jedoch tut, sieht in ein Paar runder dunkler Augen, die aufmerksam um sich blicken. Ihre Nase ist klein und schmal, wird aber an der Spitze breiter, was ihr ein noch kindliches Äußere gibt. Ein kleiner Mund mit vollen Lippen über einem runden Kinn lächelt freundlich. Ihr Haupt ist kahlgeschoren, was sie zusammen mit der schwarzen Gewandung und einem aus schwarzen Holz gefertigten gebrochenen Rad, welches um ihren Hals hängt als Boroni auszeichnet. Poch. Sie sieht sich um, neigt höflich den Kopf in Richtung des Wirtes und lässt sich schwerfällig am Platz, der am nächsten zur Tür ist mit dem Rücken zur Wand nieder.


    Dort angekommen, stellt sie den Stock und den kleinen Rucksack in dem all ihre Habseligkeiten gesammelt sind ab und lehnt sich einen Moment zurück, um die Augen zu schließen. Das tat gut. Nichts gegen das Reisen. Wenn man sitzen konnte. Laufen jedoch? Sie sollte dringend reiten lernen, aber was würde das nützen? Da gab es kaum Pferde und noch weniger Wege auf denen man reiten konnte. Nur noch Küstenstädte in der Zukunft also. Ha, der Brief würde sich gut schreiben. Sie grinst, wenn es auch schmerzverzehrt wirkt. Sie streicht sich über ihr Ohr - eine Geste, die darauf schließen lässt, dass die Haare noch nicht lange geschoren sind und sie noch aus Gewohnheit störrische Strähnen zurückstreicht. Die Utulu bleibt still und scheint erst einmal wieder zu sich kommen zu wollen.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Erneut öffnet sich die alte Holztüre schwungvoll. Eine junge zierliche Frau, sie mag noch keine 20 Sommer zählen, betritt den Raum mit einem lauten "die Zwölfe zum Gruß!" Sie trägt das Ornat einer Praiosgeweihten. Dabei sitzt ihre rote Filzkappe locker und etwas schräg auf einem unbändigen, hellblonden Lockenschopf. Große rehbraune Augen blicken aus einem mit Sommersprossen übersäten Gesicht neugierig in die Runde, sie lächelt freundlich. Um den Hals trägt sie eine Kette mit einem goldenen Amulett. An ihrem Gürtel baumeln zwei goldene Sphärenkugeln, aus ihrem halb zugeschnürten Rucksack, den sie gerade abzieht und an den Tresen stellt, ragt ein Griff einer Waffe heraus. Ihre Stiefel sind vom Staub der Strasse schmutzig grau.


    "Herr Wirt, ich habe großen Durst und einen riesen Hunger und hier riecht es so lecker nach Kartoffeln, könnte ich bitte eine ordentliche Portion und einen Krug Wasser haben? Und habt ihr hier vielleicht noch einen Schlafplatz heut Nacht frei?"

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Chianya und Garulf


    Garulf verfällt auch in seine Heimatsprache, das thorwalsche. "Ich konnte Dich ja bereits etwas kennen lernen, nicht viel, aber etwas. Gleichzeitig bin ich auch fern von der Heimat, das sollte alle Thorwaler irgendwo verbinden. Aber da kommt der Philosoph in mir durch. Also Angst nein, Respekt durchaus, was nicht das gleiche ist. So, wie ich das sehe, kann ich sagen, das wohl auch Ögnir mich bedacht hat, so manches mal im Guten wie im Schlechten. Aber so gleicht es sich dann aus. Wichtiger ist, der große Wal war mir nicht fern." Belustigung blitzt in seinen Augen auf. "Aber ich kann mich noch gut erinnern, das wir da nie einer Meinung waren, was die Stellung von Ögnir und Swafnir angeht."


    Als die Boroni eintritt und sich einen Tisch sucht, quittiert er einen eventuellen Blick mit einem respektvollen Nicken. Als die Praiotin hingegen eintritt, wird sein Blick etwas skeptisch. "Diese dort hingegen kann Ärger bedeuten für uns Thorwaler."

  • "Du meinst jetzt aber nicht diese Geschichte mit den Pilzen, oder?" kommt die Gegenfrage, bevor sie Garulfs Blick zu der Praiotin folgt. "Was interessieren mich andere Leute." ist die knappe Antwort, bevor sich Chianya ihrem Getränk und Essen widmet. Zwischen zwei Happen oder Schlucken kann man gerade so eben noch vernehmen, "Sie (wer immer das ist) fürchten mich sowieso." und dann ist sie still.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Sein Grinsen wird breiter, als er sich an die Geschichte erinnert, die ihnen beiden passiert ist. Beide hatten sie von Pilzen gegessen, aber nur bei Chianya zeigte sich, daß diese eine sehr seltsame Wirkung hatten und einen der Wirklichkeit entrückten. "Die Pilzgeschichte war schon recht ulkig. Aber auch interessant für jemanden wie mich, zeigte sie mir doch, wie andere Menschen Magie wirken können." Wieder ein Blick zur Praiotin. "Sie fürchten dich? Ich kann schon verstehen, wenn das einfache Volk dich fürchtet. Sie fürchten meistens alles, was nicht in ein bestimmtes Schema passt, So habe ich es kennengelernt." Er nimmt einen tiefen Schluck aus seinem Bierkrug.

    2 Mal editiert, zuletzt von Iskarion ()

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Am Tresen


    "So 'nen bunten Haufen sieht man selbst in Gareth selten...", murmelt die Soldatin, während sie aufsteht und zum Tresen geht. "Euer Gnaden", sagt sie sich mit einer leichten Verbeugung zu der Geweihten, bevor sie sich höflich an den Wirt wendet: "Ich nehme euch auch eine Portion von den Kartoffeln ab. Mit Speck, wenn ihr das habt. Und ein gutes Bier.", fügt sie mit einem Augenzwinkern hinzu. Sie wartet am Tresen bis der Wirt das Bier gezapft hat und geht anschließend wieder zu ihrem Tisch zurück, sollte die Praiotin sie nicht in ein Gespräch verwickeln.

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Da ist es ja auf jedem Friedhof lustiger. - So oder ähnlich muss Chianya gedacht haben, denn nachdem sie gegessen hat und vielleicht auch um weiteren Diskussionen mit Garulf vorerst aus dem Weg zu gehen, nimmt sie noch einen großen Schluck Bier. Dann beginnt sie mit ihrer schönen Stimme, ein Lied zu singen. Schon nach den ersten Takten erkennt man ein lustiges Tavernenlied, bei dem jeder mitsingen kann.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

    2 Mal editiert, zuletzt von Barishan ()

  • Die Utulu hält die Augen geschlossen und lässt die Sonne auf ihr Gesicht scheinen. Das dumpfe Wummern im Bein, was sie stets begleitet, lässt allmählich nach und mehr Raum für Gedanken und einen Hunger, den das Wandern erschaffen hatte. Die Thorwalerin spielt ein unbekanntes Stück. Eine nette kleine Melodie, die die Gäste alsbald einstimmen lässt. Sie singt nicht. Vielmehr lässt sie die Finger ihrer rechten Hand erst zaghaft, dann überzeugt den Rhythmus des Liedes suchen und trommelt mit noch immer geschlossenen Augen entspannt mit der Thorwalerin mit. Der rechte Arm zuckt dabei ab und an, als wolle er mitmachen, sie scheint dazu jedoch nicht in der Lage zu sein.

    Der Himmel hat dem Menschen als Gegengewicht gegen die vielen Mühseligkeiten des Lebens drei Dinge gegeben: die Hoffnung, den Schlaf und das Lachen.


    - Immanuel Kant

  • Als die Soldatin zurück zum Tisch gehen will, wird sie von der Praiotin angesprochen: "Wartet, einen Moment... seid ihr auch auf der Durchreise Richtung Angbar? Ich hörte, der Weg durchs Gebirge soll nicht gerade ungefährlich sein und ich könnte eine erfahrene Kämpferin als Eskorte gebrauchen. Ich heiße übrigens Daradoria. Darf ich mich an euren Tisch gesellen, dann können wir über alles weitere reden.

  • Die junge Frau mit dem schwarzen Zopf betrachtet die bunt gescheckte Kundschaft der Taverne amüsiert. Eine Praiotin, eine Boroni - mit schwarzer Haut ohnedies! -, zwei Thorwaler und eine Soldatin. Dazu die Einheimischen. Aber die dunkelhäutige Boroni hat es ihr besonders angetan. Sie bemüht sich, nicht zu starren, was ihr nicht besonders gut gelingt.

    "Age is an issue of mind over matter: If you don't mind, it doesn't matter." (Mark Twain)

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Chianya und Garulf


    'Nun kommt doch etwas Stimmung auf.' denkt sich Garulf. Er schaut sich noch einmal in der Taverne um. Dabei siehr er, wie die Praiotin mit der Soldatin ins Gespräch kommt. 'Na, immerhin ist diese Praiotin keine von der lauten, predigenden Sorte. Davon hat es in Thorwal genug.' Die Boroni kann er schlecht einschätzen, aber sie scheint von weit her aus dem Süden zu kommen. Manchmal reicht das schon, das man eher einen Bogen macht. In der Zwischenzeit wird er auch von der Melodie angesteckt und beginnt leicht, den Takt mit zu trommeln. Mit einstimmen in die paar, die vielleicht mitsingen wird er nicht, weiß er doch, das er dafür nicht unbedingt das Talent besitzt.

  • "Nun, ich komme gerade aus dieser Richtung, aber das macht nichts. Ich bin auf der Suche nach einem Auftrag und habe kein festes Ziel. Also begleite ich euch gerne!", sie lächelt die junge Frau freundlich an: "Ja kommt gerne an meinen Tisch. Ich bin Larona, aber besser höre ich auf Lana." Am Tisch angekommen fragt Lana: "Von wo kommt ihr denn Daradoria?"

    Das Leben ist ein Spiel!

  • Daradoria stolz: "Ich komme aus Greifenfurt, aus dem Bollwerk gegen den Ork!

    Aber nun reise ich quer durchs Reich und verbreite die Botschaft des Götterfürsten. Das einfache Volk hat oftmals seinen Glauben verloren, manchmal kann ich es ihnen aber auch nicht verdenken. Ich handle als Praios Dienerin, in dem ich versuche wieder Gerechtigkeit und Ordnung herzustellen, den Grundherren wie den Leibeigenen ihren Platz aufzuzeigen und sie, falls nötig, an ihre Pflichten zu erinnern. In Angbar möchte ich den Praiostempel besuchen und natürlich den Angbarer See sehen.

    Selten sah ich bisher auf meiner Reise so viele Gestalten aus aller Heren Länder auf einem Haufen wie in dieser kleinen Taverne. Diese Frau da drüben hat eine schöne Stimme, könnt ich nur die Gurvanischen Choräle so schön singen wie sie diese Volksweise..."

  • Taverne "Zum hungrigen Reisenden" - Chianya und Garulf


    Da das Essen noch etwas auf sich warten lässt, ist das erste Bier schnell geleert. Daher steht Garulf auf, um sich ein neues Bier zu besorgen. Falls Chianyas Krug auch leer ist, wird dieser mitgenommen und aufgefüllt, Singen macht doch meistens durstig.