Atmosphäre - kleine Helferlein ...

  • Blubb … ich weiß selbst, dass es das Thema schon mal gab, ich finde es aber aufs Verderben nicht (kann es sein, dass die Suchfunktion irgendwie absoluter Mist ist? … oder bin ich zu blöd, sie zu bedienen? :wink:) …


    Gut … wie schafft man Atmosphäre … gemeint ist hier nicht, welcher Erzählstil notwendig ist, sondern eher sekundäre Effekte (Licht, Musik, etc. pp.)


    So … da ich ziemlich leicht zu der Überzeugung gelange, dass gewisse Dinge recht schnell albern wirken, überzeugt mich doch bitte mal oder berichtet einfach, wie euch so etwas in eurer Gruppe geholfen hat. Wenn jetzt noch einer weiß, wie man OT-Gesabbel abstellt ohne das es wie in der Schule zugeht, bekommt noch nen Extra-Keks (ich bin übrigens auch Täter … nicht nur Opfer :wink:)


    noch ne Zusatzfrage technischer Natur (kann gerade nicht nachschauen): Wie berechnen sich die Kosten für ein Zweitstudium?

  • Zu der Stimmung:


    Wir haben solche Dinge verwendet, die die Spielumgebung etwas näher bringen.


    (Vorsicht möglicherweise MI!)


    In der Philli-Saga haben wir die Stimmung im Eis dadurch simuliert, dass wir unsere einzige Lampe mit blauer Folie gefärbt haben und so ein unwirkliches Licht entstanden ist.


    (Wieder vorbei!)


    Wenn es in einem Abenteuer eine bekannte Zeitbegrenzung geb, haben wir die Uhr offen abgestellt. DAS hat die OT-Witzeleien gut abgestellt!


    Ansonsten Musik nur sparsam verwenden, d.h. nur dann epochale Soundtracks einlegen und etwas lauter stellen, wenn es nötig wird. Musik ansonsten nur dezent im Hintergrund verwenden (ausser Tavernenmusik natürlich!).


    Als wir von Wölfen verfolgt wurden, hat unser Meister eine CD mit Wolfsgeheul aufgelegt. Jedesmal wenn er sagte: \"Drückt mal einer auf Play?\" bekamen wir schon das grosse Schlottern.

  • AAlllssoooooo...


    Ihr kennt meine Gruppe aus vielen Erzählungen.Falls es hier irgendwelcher Spieler aus dem Raum OldB gibt: HELFT MIR!
    Es ist einfach nur noch zum :kotz: !


    So schlimm wie Gestern war es allerdings noch nie. Ich werd euch mal die Situation schildern:



    11:30 Uhr .XY ruft an und fragt ob ich Zeit zum DSA spielen haben.Klar hab ich...


    11:40:Ich rufe bei XX.Y an.Anrufbeantworter.


    14:30:4 DSA süchtige finden sich bei mir ein.


    15:00 Uhr:Wir haben uns entschieden, wer Meister sein soll.KEINE VORBEREITUNG!!!!! :kotz:



    17:Uhr:Atmosphäre:keine bis Minus-Bereich
    DSA:keins mehr.
    Abenteuer:Untote haben sich in einem Turm nahe Gareth (nicht Dämonenbrache :kotz:) eingenistet.Man soll ein mag:Artefakt zerstören,um sie zu vernichten.ALs sich die Gruppe im Wald ihr erstes Lager aufschlägt wird sie von Goblins überfallen.Am nächsten Tag, als sie sich dem Turm nähert steht sie einer Übermacht aus Untoten gegenüber.:kotz: :!::evil:



    18:00Uhr: Ok, ich schlage vor, wir machen das so noch bis 19:00 uhr und dann hören wir auf.


    Keine einwende der Gruppe .Puuuuhhhhhhhh, dann wirds ja bald vorbei sein.



    20:00Uhr:Die ersten von ihnen werden von mir einfach vom Grundstück gejagt.


    __________________________________________________________


    Schlussstrich.


    Aus DER Gruppe arbeite ich mich langsam raus.Nicht, dass ich mit den leuten nichts mehr zu tun haben will, oder mich mit ihnen anfeinden will, aber das ist einfach kein DSA mehr, weil überall irgendwelcher Schwachsinn betrieben wird.Sowohl von Seiten der Spieler, als auch vom Meister.


    Ich hatte schon mal sowas, das war die Geschichte mit den PG Magiern.Gut, das ist beendet, aber jetzt haben sie zwar vernünftige Helden, führen sich aber auf wie Kleinkinder. :evil:


    ___________________________________________________________



    Aber jetzt zum eigentlichen Thema:Man KANN in einer solchen Gruppe, wie sie oben beschrieben ist keine Atmosphäre aufbauen.Egal wie du an Beleuchtung, Räumlichkeiten, erzählstiel etc. herumbastelst.Für Atmosphäre braucht man in erster Linie vernünftiges RPG.Und das kenne ich von meiner Gruppe nicht.Also, ich hoffe deine Gruppe ist nicht so wie meine, dann kannst dua uch ne Menge machen.



    gez.HdW

  • Licht und Schatten sind IMHO wirklich wichtig, Kerzen wirken da wunder.
    (Warscheinlich weißt du dass schon)
    Ansonsten die richtige Gegend raussuchen (Es ist Sommer !!! spielt draußen/ macht vorallem bei Wildnissabenteuern spaß).


    OT kann ich nicht abstellen sorry.


    Zweitstudium in DSA3 ab der 10 Stufe, einen Stufenaufstieg zum zweitstudium verwenden Modifikation nach Compendium Salamandris S.31

  • Ansonst kann ich nur Dunkelheit empfehlen... Die Spieler sind dann nicht mehr von anderen Reizen in ihrer Umgebung abgelenkt und haben wirklich nur die Erzählung von sich und den andern Spielern. Dunkelheit hat auch den Vorteil, dass die etwas schüchternen Spieler weiter aus sich heraus kommen, außerdem erzeugt es natürlich Spannung.
    Wenn man sie dann zB in einen ebenso dunklen Raum schickt, vom dem sie nicht Wissen was ihn ihm ist und man denkt sich dann ein schön fieses Monster aus, kommen sie recht schnell ins Schwitzen. Das Beispiel mit der Uhr kann auch ganz nützlich sein zB bei einem Entsprechenden Rätsel mit Zeitdruck.

  • @Hüter ... also das Problem habe ich nicht ... grundsätzlich sind alle bereit zum Rollenspiel und auch sehr gut dazu in der Lage, nur ist es halt manchmal ein Kapf gegen den inneren Schweinehund ... es ist halt immer immens schwierig auf einen OT-Witz zu verzichten ... das weiß ich aus eigener Erfahrung.


    Kerzen kommen vielleicht mal im Winter zum experimentellen Einsatz ... was ich mir nicht so recht vorstellen kann ist, dass Musikuntermalung hilfreich ist, obwohl ja psychologisch eigentlich die Wirksamkeit bewiesen ist. Man muss halt irgendwie schaffen, hinreichend \"ernst\" zu bleiben ... nur wie? ... denn man sollte ja nicht aus dem Auge verlieren, dass Rollenspiel SPass machen soll und die Qualität der meisten gemachten Witzeleien ist ja durchaus nicht von der Hand zu weisen. Nur ist das halt irgendwie eine andere Art von Unterhaltung, die leider Gottes im Endeffekt doch wieder mehr negative, als positive Konsequenzen hat. Ich hatte mal kurz überlegt, jedesmal bei OT komplett zu unterbrechen und zwar so oft, bis es irgendwann allen auf den Keks geht und keiner mehr OT spricht ... ob das was bringt oder wieder nur blöd wirkt ist eine andere Frage ...

  • @septic
    Also über die Suche findest du eigentlich verdammt viel, von \"Rollenspielmusik\" und \"passender Hintergrundmusik\" über \"IT und OT Witze kombinieren\" bis zu \"Gutes Rollenspiel\"... :wink:
    Naja aber hast schon recht, da gab es wirklich mal einen expliziten Thread drüber, welchen ich jedoch auch nicht gefunden habe.



    Also die Muski würde ich auch nur leise im Hintergrund empfehlen, irgendwie störrt sie recht schnell und es nervt auch einfach nur wenn andauern gewechselt wird.


    Das beste ist wohl wenn man versucht nach dem Prinzip \"Gesagt getan\" spielt. Das zwingt die Leute wirklich drauf zu achten was sie tun und so sind sie viel besser in ihren Chars drinnen. Auf diese Weise fällt es dem Meister auch mit weniger Worten leicht die entsprechende Atmosphäre zu schaffen.


    Manchmal hilft ein NSC (aber wirklich nur manchmal und auch nur bei bestimmten Gruppen) und dessen Reaktionen den Spielern besser mit ihren Chars umzugehen.
    Bei mir war zum Beispiel mal ein Erdbeben als sie gerade in einer Höhle waren, gerade mal einer hat sich auf den Boden geworfen und gegen die Wand gepresst. Die anderen beiden haben kaum drauf reagiert und nur still gewartet bis es vorbei ist. Durch den NSC und dessen Reagtion hatte wenigstens der eine mitgezogen.

    Wissen ist Macht

  • Geschickter und sparsamer Einsatz von Musik und Kerzenlicht kann schon gut sein.
    Wir hatten mal ein AB, das hauptsächlich während der NL-Tage spielte (nein, nicht der Marionettenspieler) und auch von daher in recht düsterer Atmosphäre. Dank Computerspiele und MP3 mit Geheul überirdischer Kreaturen, Feuerknistern im Kamin, Regen, Feuerkinstern im Kamin bei Regen, hämisches Lachen eines Geistes, etc. ausgerüstet, dazu Duell of Fate beim Endkampf, verhangener Fenster und nur Kerzenbeleuchtung hat sich das ganz gut gemacht ...
    Die Atmosphäre hatte uns im Griff.


    Dann gibt es noch die Brachialmethode: Gesagt-getan (IMMER!), wer nicht spurrt kriegt Punkte-Abzug, von der ich überhaupt nichts halte, aber ich kenne jemanden, der hat seine Gruppe 1A damit im Griff. Gleich eine ganze Stufe runtergesetzt zu werden kann wohl tatsächlich wirken ...


    Ab und an mal ein Witz oder eine unqualifizierte Bemerkung ist ja noch okay und stört auch nicht den Spielfluß, nur ganze Gespräche entwickeln doch eine ziemliche Eigendynamik.


    Wenn sich alle treffen, erst mal ein paar Minuten reden lassen und dann anfangen. Dazu ist FSK natürlich ganz wichtig, sich nicht auch selber hinreißen zu lassen, ein Gespräch über den letzten Kinofilm anzufangen oder fortzuführen. ES müssen sich halt alle zusammenreißen.

  • Nun ... wenn immer alle atmosphärisch eingebunden wären, würde ja im Grunde kein OT entstehen. In so fern bedingt sich beides ja auch etwas. Oft ist es ja ei Moment der passivität, der gerne mal verleitet, über was anderes \"zu quatschen\" ... also FSK ist schon das wesentliche Element, aber vielleicht kann man das ja noch irgendwie unterstützen ...


    Schattenkatze ... du hältst nichts von IT Sanktionierung aufgrund von OT-Verhalten ... ich auch nicht. Aber was spricht z.B: gegen die \"Unterbrecher-Lösung\" ... sie ist natürlich super nervig, aber genau das ist ja das Ziel, damit man faktisch in Selbsterkenntnis bemerkt, dass OT-Gelaber nervt ...

  • @Septic: Es bliebe auszuprobieren. (Es nervt bestimmt ganz furchtbar.)
    Oder aber, man macht zwischendurch mal eine oder auch zwei Quatschpausen (Essen z.B. ist sowieso immer eine): \"Ihr habt 10 Minuten, dann geht es weiter\" oder so.


    Manchmal merkt man ja auch gar nicht, wie sehr man sich gerade hinreißen läßt, wenn dann ein freundlicher Ellenbogenstoß von neben an kommt und zumindest die nicht Quatschenden sich darin einig sind, die Redenden zu stoppen ...


    Eigentlich sollte man meinen, daß Dauer-OT-Gequatsche auf jeden Fall zu der besagten Selbsterkenntnis führt. Tut es aber nicht, erstaunlich genug.

  • @Hüter


    Ich habe am letzen Sonntag gemeistert. Heute habe ich zwei Gratulations-Emails bekommen. Das AB ist wirklich gut angekommen. Warum klappt das nicht auch bei dir?
    Wenn ich mir deinen Ablauf und meinen ansehe, fallen mir folgende Unterschiede auf:
    1. Wir habe schon eine Woche vorher nach der letzten Runde ausgemacht, wann und wo wieder gespielt wird und wer als nächstes meistert. Über die Woche haben wir email-Kontakt gehalten und Einzelheiten abgeklärt, z.B. welche Helden spielen, wo es spielen wird, dass es eine Racheaktion eines der Helden sein wird etc.
    2. Ich hatte also genug Zeit, das AB vorzubereiten. Dementsprechend fuhr ich dann auch mit einer detaillierten Story, einigen Zetteln Notizen und den Spielhilfen die zu benutzen gedachte zur Runde.
    3. Alle waren anwesend und auch motiviert.


    Dem gegenüber hattest du:
    1. anscheinend erst am Spieltag versucht, die Gruppe zusammenzustellen. Ausserdem habt ihr nicht ausgemacht, wer meistert.
    2. Folglich hatte auch niemand ein AB vorbereitet. Es musste also aus dem Stehrgreif improvisiert werden. Ein wirklich gutes AB aus dem Stehgreig zu improvisiern können aber nur wenige Meister. Das Resultat war ein wenig originelles Monstermetzel-AB.
    3. Anscheinend war auch die Motivation der Spieler nicht sehr hoch. Dies wundert mich eigentlich nicht, wenn ich mir Punkt 1. und 2. ansehe. Dass mal jemand ausfällt kann dir keiner übel nehmen. Das ist mir auch schon mal passiert.


    Mein Vorschlag an dich: Klärt früher ab, wann und wo gespielt wird und auch wer meistert. Der Meister sollte dann in Ruhe ein AB vorbereiten. Besser als ein aus dem Ärmel geschütteltes AB wird es alle mal.

    Seid wachsam gegenueber den Maechtigen und der Macht, die sie vorgeben, fuer euch erwerben zu muessen! (Kurt Tucholsky)

  • Septic, mit Off-topic Gesprächen habe ich auch ziemlich zu kämpfen, was bei uns aber noch blöder ist: Unser Magier steht oft auf und rennt zu seinem PC, weil er Ebay-Auktionen laufen hat. So etwas stört ungemein. Ich hoffe, damit hast du dich nicht rumzuplagen.


    Ansonsten sehe ich das auch so, dass man am Anfang über alles reden sollte, was nicht mit DSA zu tun hat. Wenn dann alle sich genügend ausgetauscht haben, kannst du als Meister ja anfragen, ob sie jetzt bereit wären, DSA zu spielen. Eigentlich sollten dann während des Spiels höchstens einige off-topic Witze auftauchen, aber keine ewigen Abschweifungen mehr.


    Ich habe mal in einer Gruppe gespielt, die aus mehreren Rollenspielern aus verschiedenen Gruppen bestand und dort wurde dann oft mit Sprüchen wie \"weißt du noch in unserer Gruppe da und da?\"/\"Das erinnert mich and XY\" abgelenkt. Hast du auch so ein Problem?

  • Bei uns gibt es nur Kerzenlicht und da wir in einem (Wein) Keller spielen ist auch die Umgebung stimmig. Musik kommt permanent zum einsatz - normalerweise wird für jede Szene passende gewählt bzw teilweise sogars CD´s gebrannt.


    Unser Hauptmeister hat auch noch andere schöne Effekte , vor allem sorgen oft seine Schauspielerischen Talente und sein Erzählstil für Stimmung , was aber nur geht , wenn alle sich darauf einlassen ... aber das geht sogar ganz gut in der letzten Zeit.


    Ich persönliche nutze auch noch Gegenstäne : Das heisst vieles was die Helden in die Hand bekommen , bekommen sie in echt. Ringe , Bücher , Waffen etc ... ( ja , wir haben alle Holzwaffen :D )

  • @Ron: L O L :!:


    Kann ich sonbst nix zu sagen, sorry.Deine Tipps sind gut, allerdings ist Vorraussetzung 1)ein vern. Meister und 2.)Vern. Spieler.


    Übrigens war ich Spieler, nícht Meister...


    Das sind einfach nur Idioten, sorry, aber es ist so.


    Man kann es manchmal alles 2 Wochen vorher geklärt haben, und IMMER IMMERIMMERkommt entweder etwas dazwischen oder irgendjemand quängelt rum.


    Was du da sagst funktioniert nur bei vernünftigen Menschen, und, so Idiotisch, egoistisch, sch**** etc es klingen mag, es kommt mir vor, als gäbe es neben mir nur einen einzigen anderen Spieler (In meiner Gruppe), der wirklich fähig ist DSA richtig zu spielen.Wenn ich mit dem vorher alles abkläre und mit ihm alleine (1 Meister,ein Spieler) spiele, kommt Atmosphäre auf, funktionieren Erzählstil/Räumlichkeiten/Lichteffekte/Musik...


    Ich denke mal hier hat niemand etwas gegen ein öffentliches Lob, also, Ein großes Lob meinerseits für Andres M!



    Ich weiß sogar, weshalb die Qualität unserer DSA Runde immer mehr abnimmt: Den besten Meister, B.B, die Initialen sind echt, haben wir verloren.Dafür tauchen Leute wie XY.auf und versauen die ganze Runde.Ich muss gestehen, dass ich mit vorhin besagtem meister nicht mithalten kann,und zwar aus dem Grund, weil ich nicht diesen Erzählstil habe, den er hatte.



    Also Ronald, gute Tipps und gut gemeint, alelrdings absolut wirkungslos bei dieser Kranken Gruppe.

  • Wenn OT Gespräche auftauchen ...kann das bei uns zu solchen Szenen führen ...


    (bei mir als Meister zB )


    S : bla bla OT


    M : die Gassen von Punin ... bla bla


    S : bla bla OT


    M : Sinneschärfe bitte ...


    Wenn die Spieler weiterreden haben sies versaut und merken den Taschendieb/Angriff nicht ... wenn doch sind sie wieder beim Spiel ...


    So was geht in jeder Situation ...

  • Selissa ... wenn überhaupt wäre ich der Kandidat für ebay, da ich leite kann ich mich aber beherrschen *gg*. Gewisse andere Leute chatten schon mal gerne nebenher, die steigen dann aber konsequenterweise auch ganz aus. Dies jetzt im Detail zu erklären würde zu weit führen, aber ist auch gar nicht mal so das Problem. Es sind eher so die kleinen Dinge und sei es nur ein einzelner Zwischenruf \"was für ein Psycho\" :wink:. Was auch oft passiert ist, dass etwas so und so gar nicht gehen kann. Einerseits hilfreich nehmen sie andererseit recht schnell die dynamik aus einer Szene.


    Eine zweite Idee, die Sache anzugehen, die mir kam ist die folgende: gespielt wird in kleinen Zeiteinheiten (1 Stunde). Solange sollte man sich echt beherrschen können, was OT-Witzelei angeht. Nun der Clou. Nach Ablauf der Stunde darf jeder mal sagen, was gut war, was schlecht war und vor allem wird jeder mal gefragt, was sein Char über den anderen denkt bzw. wie er überhaupt optisch wahrgenommen wurde. Fragt z.B. mal einen Spieler nach der Haarfarbe eines anderen Charakters ... diese Anforderungen werden natürlich vorher bekannt gegeben und so verspreche ich mir, dass jeder mal verstärkt auf seinen Charakter eingeht, dadurch dann eventuelle passivität durchbrochen wird und somit gar kein Bedarf an OT entsteht ...

  • Hallo!


    Ich bin bzw. meine Gruppe ist im Bezug auf Atmosphäre sehr strikt:
    Sobald jemand Off-Topic sich unterhält, gibt es ein Minus hinter seinen Namen auf dem Meisterzettel, die auf mehrere Weisen dann umgesetzt werden können. (Größere Wahrscheinlichkeit das negative Ereignisse auf den Helden fallen, weniger AP etc.)


    Ich muss aber auch sagen, dass ich eine sehr vernünftige Gruppe habe und ich wirklich glücklich mit ihr bin. Es kann schon mal passieren, dass wir mehrere Spieltage gar nicht würfeln, da wir alles sehr detailiert ausspielen. (Warum zum Beispiel also eine Betören-Probe?)


    Um OT-Gesülze gar nicht erst aufkommen zu lassen, weiß der nächste Meister immer schon lange zuvor, wann er meistern wird. Bei neuen Helden verlangt der Meister zudem einen detaierten Hintergrund, bei schon gespielten Helden eine Beschreibung, was sie zwischen den Abenteuern gemacht haben - sollte Zeit vergangen sein. Auf diese Weise beschäftigt sich ein Spieler mit seinen Charakter. Ein Charakter ohne Schwäche wird nicht akzeptiert.
    Weiter helfen natürlich richtige Pausen. Niemand kann verlangen, dass man sich mehrere Stunden am Stück nur auf DSA konzentrieren kann.
    Zusätzliche leichte Musik, ein guter Erzählstiel und das passende Licht verbessern dann noch die Atmosphäre.
    Aber das wurde ja alles schon gesagt *g*


    Aleakra

  • Kleine Zwischenbesprecheungen bereits nach einer Stunde ist vielleicht zu häufig.
    Eine Besprechung am Ende sollte es auch tun, zu sagen, was kan gut und was man schlecht fand ....
    Gewisse Dinge gibt es, die sollte man sofort sagen, weil sie im Nachhinein völlig sinnlos sind, aber die meisten Dingen können wohl hinterher besprochen werden. Ich fand Nachbesprechungen schon immer gut und sinnreich.


    Und zu sagen, was ein Char über den anderen denkt, sollte man nicht, denn wenn das nicht irgendwie zum Ausdruck gebracht wurde, aber Spieler A sagt, daß sein Char den von Spieler B auf den Tod nicht leiden kann im Stillen, aber nur den richtigen Moment abwartent, um ihm nachts die Kehle durchzuschneiden (ganz überspitzt natürlich) zu können, wird der Char von Spieler B aus unerfindlichen Gründen ab jetzt die Wachsamkeit in Person sein und ganz besonders Char A im Auge haben ...

  • Schattenkatze ... also über solche Kindereien sollten wir doch hinaus sein ...
    zu sagen, was jemand anderes über einen \"denkt\" dient natürlich als feedback, wie viel überhaupt von meinem jeweiligen Charkonzept rübergekommen ist. Wie willst du das denn sonst erhalten ... und ich sehe die Wichtigkeit von Besprechungen durchaus häufiger als einmal. Warum nicht die Zeit, in der man ohnehin OT geht nutzen, um über das Spiel zu diskutieren.


    um beispielhaft zu bleiben: du hast dir ja sehr viele Gedanken z.B. über Messana gemacht, was sie ja zu einer sehr tiefgründigen Person macht. Was aber würdest du sagen, wenn jetzt in so einer Besprechung alle nur den oberflächlichen Kotzbrocken wahrgenommen hätten? Wäre so ein feedback denn nicht Gold wert um überhaupt mal zu sehen, wie viel \"ankommt\" und dann evtl. bei Bedarf Änderungen vorzunehmen (nur als fiktives Beispiel!)

  • Also die Besprechung kommt bei uns immer mit den AP , da wir die Rollenspielpunkte untereinander vergeben ...


    Und wenn einer der Spieler eine Kritikrunde wünscht wird diese auch einberufen ...


    Feedback ist wichtig und kann wirklich helfen , aber andererseits sollte man sich nicht so viel beeinflussen lassen , denn nur man selbst hat eben die Vorstellung des Chars ...