Freiheit

  • Warnung: enthält Spoiler zu: Der Mondenkaiser

    Niethalf Sohn des Windhalf wuchs wohlbehütet in Tosch Mur auf. Wie fast alle Zwerge lernte er den Umgang mit Kriegsaxt und Schmiedehammer. Aber für keines der beiden zeigte er große Begeisterung. So zog er auf Wunsch seines Onkels Zinkhal Sohn des Cobalrox nach Murolosch um fortan von ihm die Kunst des Regierens zu lernen. Zinkhal, Mitglied des Ältestenrats von Murolosch, lehrte Niethalf das Lesen und Schreiben und viele wichtige Dinge im Umgang mit den menschlichen Herrschern. Nach einem Zwischenfall zwischen einigen Elfen der Tauglanz-Sippe und einer Gruppe Banditen, in der Niethalf schützend für die Elfen eingriff wurde er eingeladen für 15 Götterläufe bei ihnen zu leben, zu lernen aber auch zu lehren. Dieser Aufenthalt wurde nur einmal unterbrochen als Niethalf sich Rabosch Sohn des Reshmin anschloss und in der 3. Dämonenschlacht focht.

    Nach den 15 Jahren bei den Elfen wurde Niethalf zurück zu seinem Bergkönig gerufen, um Bericht zu erstatten. Daraufhin erhielt er verschiedene Aufträge, die ihn durch ganz Mittelaventurien brachten. Bei einem Turnier in Punin wurde er zusammen mit einigen anderen Abenteurern in den Bürgerkrieg um Kaiser Selindian hineingezogen. Als Unterstützer der wahren Kaiserin war er unter den Offizieren, die zusammen mit dem Reichsmarschall den Angriff auf Al’Muktur vorbereiteten. Als selbst nach mehrfachen Nachfragen niemand im Gefolge des Marschalls sich bereiterklärte das Angebot einer Kapitulation zu überbringen sprang Niethalf in die Bresche. So machte er sich unter der Parlamentärflagge auf den Weg das Angebot zu unterbreiten. Empfangen von Befehlshaber der Traditionalisten spricht Niethalf das Angebot aus und bietet all jenen, die für die Freiheit Al’Madas und nicht für einen falschen Kaiser Kämpfen, Absolution an. Er wartet auf die Antwort als ihn ein Schlag in den Rücken nach vorne Taumeln lässt. Eine Hand um den Bolzen in seinem Rücke gelegt ging Niethalf in die Knie. Freiheit, murmelte er noch einmal leise.

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben