Metaplot-Spekulationsthread

  • Da das 13. Zeitalter das des Namenlosen ist wird vorher klischeehaft die Zeit wieder zurückgedreht und man befindet sich wieder am Anfang aber es gibt Probleme mit den anderen Zeitschleifen und Linien.

  • Der Allvogel hat das Karmakorthäon eingeläutet, wie wir wissbegierigen Meister alle wissen, haben sich in ALLEN bisherigen Karmakhorthäen (?) die Sitze in Alveran verändert; alte Götter werden verdrängt (z.B. die letzten echsischen - mmn insbesondere HESinde, aber dazu später mehr), neue Götter erkämpfen sich einen Platz in Alveran (Brazoragh duch einen gelungenen Aikar-metaplot) und manche - wie einst Charypta - fallen den Niederhöllen anheim (hier kommen mmn Kor, HESinde infrage).

    Wenn man sich nun den Metaplot von DSA5 betrachtet, springt einem förmlich entgegen, dass RONdra keine schöne Zeit haben wird, von "Strategie" aus kommt Shinxir, von "Krieg" aus Kor, da bleibt wenig Platz für den ehrenhaften Zweikampf. Ich bin allerdings noch absolut unsicher, ob RONdra (bzw ihre Geweihtenschaft) ruhmreich aus dieser Prüfung hervorgehen wird (und damit ein selbstloses Heldentum entsteht) oder von ihren Gegnern, die nicht viel von Ehre halten, hinterrücks überrumpelt und aus Alveran geworfen (Famerlor wäre vllt noch interessant)

    Was oben erwähnten Sturz HESindes' in die Niederhöllen angeht, kann ich nicht viel mehr als Vermutungen aufstellen, aber fest steht: (vermutlich ausgelöst durch Borbele) Das magische Gefüge Aventuriens verschiebt sich (Erwachen des Bornlands, Sternenfall, Kraftlinienverschiebungen,...) und es würde mich nicht wundern, dass das Auswirkungen auf die (ehem. echsische) Göttin der Magie HESinde haben könnte, deren Sicht einer symmetrischen, rationalen Magie wie der der Gilden und Kristallomanten vllt überholt sein könnte (reine Spekulation auf Basis des Gedanken, dass HES fallen könnte). Erstmals aufgefallen ist mir diese Entwicklung durch den Botenartikel, dass das Auge des "Drache" sich geschlossen hat. HESinde ist ja unzweifelhaft an Athene/Minerva angelegt und da diese ebenso die Göttin der klugen Voraussicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass sie (frei nach dem Mythos von Nandus' Teilung) zusammen mit Amazeroth einen Deal macht -> entweder beide Götter oder beide Erzdämonen.

    Vielleicht auch einfach nur Wunschdenken...

    Aber dass der Aikar die Primärliturgie findet und die Orks in eine neue Blüte (vllt nicht ganz so krass wie unter Nargazz Blutfaust) führt, steht glaub ich recht sicher fest.

    Was den NL angeht, der an seinen Ketten rasselt, seine Zähne nach Aventurien schleudert (Tionnin?), glaube ich, dass der so langsam mal einen festeren Plan als "Wenn ich hier wegkomme, können die sich auf was gefasst machen" braucht.

    Und da es irgendwie zum guten Ton gehört, so wie die römischen Eliten alle Rhetorik in Griechenland gelernt haben, dass (Hoch)Geweihte des NL eine Studienreise nach Myranor machen, um von den Draydal über ihren "Schädelgott"/NL zu lernen, glaube ich, dass sich da was anbahnt...

    Ich habe zwar keine Myranorboxen gelesen oder so, aber in meinem Verständnis sind die Draydal in etwa die "Horde", die von den Optimatenhäusern zb mit dem Blakaharz-Splitter in Schach gehalten werden und nur durch den Efferdwall nicht nach Aventurien können.

    Was aber, wenn ein paar fähige Kultisten die Efferdkirche langsam unterwandern (Numinoru-Kult und derartiges), um langfristig den Efferdwall abzuschwächen.

    Wenn dem aber so wäre, dann würde der evtl. Efferd-Auserwählte (stand in einem der neuen Boten (von 172 aufwärts oder so)) auch ziemlich gut Sinn ergeben -> Kampf gegen die Unterwanderung


    Das ist jetzt erstmal, was mir so einfällt, wenn ich mich mal näher damit beschäftigt habe, könnte noch was kommen...


    Grüße,

    Teebigboss(Felix)

  • Aus DSA 5 sind wir ziemlich ausgeklingt mit unserer Gruppe, deswegen bin ich alles andere als auf dem neuesten Stand.


    Ich halte es für einen Fehler, die Götter munter durcheinander zu würfeln. Erstens erreicht man hier sehr schnell epische Höhen im aventurischen Kosmos, dem dann nichts mehr folgen kann. Mit Borbarad hat man sich mit einem Halbgott gemessen über zig Abenteuer hinweg. Als nächstes muss man sich also mit einem echten Gott, einem Erzdämonen oder dem Namenlosen selbst messen. Ich wäre da extrem vorsichtig, weil man sonst schnell beim unwürdigen hochrüsten des Plottes ankommt, wo jede Iteration noch größer/höher/weiter gehen muss. Und "moderne" Geschichtenerzähler neigen in meinen Augen dazu, schnell und unverdient loszuspringen und den Kosmos in seinem Innersten erschüttern zu wollen, ohne dem Prozess die Würde zu geben, die er verdient.


    Zweitens hat die HA ja schon gezeigt, dass zu plattes darstellen der aventurischen "Wirklichkeit" doch auf eine breite Gegenwehr stößt. Rondra, Kor und Shinxir klingt in jedem Fall spannend. Ich würde mir hier aber die Hintertür offen lassen, dass sich mit dem Wechsel von Rondra hin zu Kor/Shinxir mehr die Art des Kampfes in Aventurien weg vom Zweikampf und hin zur militärischen Auseinandersetzung ändert - wie irdisch vom Rittertum zum Soldatentum. Schaut man nicht auf "Gott A wird durch Gott B ersetzt" sondern "das Wesen des Krieges ändert sich, daher ändert sich die Anbetung der repräsentierenden Gottheit" könnte man ein mehr von der Mystik behalten. Dann könnten Ronnies und Shixn nebeneinander existieren, und man müsste nicht irgendwann sic hinstellen und sagen, wer jetzt aus Alveran gekegelt wurde und wer nicht.


    Insgesamt würden mir Spannungen zwischen den großen Reichen aventuriens gut gefallen. Nach der Splitterdämmerung ist es schon ein ziemlich friedliches Örtchen geworden. Weiden hat ja noch einen ausgeprägteren Rondrakult, dass Mittelreich ist schon sehr soldatisch, und Horas eben noch stärker. Wenn man dann das Horasreich als ambivalent dargestellt bekommt, könnten sich viele interessante Geschichten ergeben.
    Ich träume ja schon lange von einem horasischem Geheimkult (z.B. "Die Bruderschaft des Fallenden Drachen"), der mit einem Halb-Echserich auf dem Thron nicht einverstanden sind. Diesem Kult gehören vielleicht überproportional viele Zwerge an ;)

    Along the shore the cloud waves break,

    The twin suns sink behind the lake,
    The shadows lengthen
    In Carcosa.

  • Ich würde vermuten, die Götter müssen kämpfen/sich um ihren Status kümmern, aber ein schneller Wechsel wird nicht stattfinden. Zumindest erhoffe ich mir das, da in DSA5 noch zu viel offen ist/der Veröffentlichung harrt und da sollten die Hintergrundbeschreibungen in Aventurisches Götterwirken und im Aventurischen Almanach nicht zu schnell als überholt rausstellen.

  • Nun auch wenn ein Gott aus Alveran geworfen werden sollte, sofern er nicht in die Niederhöllen geschmissen, oder aber gebunden wird kann er ja weiter Karma verteilen, nur sitzt er dann nicht mehr an der Quelle und hat parktisch unendlich viel davon.

    Wie lange ein Weltzeitwende dauert ist nicht festgelegt. Eigentlich sind ja auch die Kämpfe unterhalb der Götter erschtaunlich wenn man doch davon ausgeht, dass nicht zwingend der Sieger in Alveran einzieht, da Kah darüber entscheidet was für Götter das Zeitalter braucht. Sicher können die Götter versuchen sie zu beeinflussen und versuchen sich zu beweisen, aber das letzte Wort hat immernoch sie.

    Nur im Traume liegt die Wahrheit.

  • Sicher können die Götter versuchen sie zu beeinflussen und versuchen sich zu beweisen, aber das letzte Wort hat immernoch sie.

    Vollkommene Unsinns-Setzung, die man getrost ignorieren kann.


    Ansonsten denke ich auch, dass mehr aventurische Konflikte sinnvoll sind. Al'Anfa und die Khemi machen es ja vor, da bahnt sich was an. Allerdings ist Aventurien eben auch so klein, dass man nicht zu viel bewegen kann, ohne gleich die ganze Petrischale kaputt zu machen.

    Drama-Karten und Geschichten für alle Spielwelten: Jetzt mit Jannasaras Tagebüchern und Kartenmappen! Klickt rein!

  • Zu deiner Haltung zu Kha sage ich ja.

    Was die Größe von Aventurien angeht - was Konsequenzen einer politischen Handlung, Innovationen jeder Art oder Handel angeht wird Aventurien ohnehin so behandelt als wäre es deutlich größer. Das wird auch in Zukunft so bleiben. Will man das plausibilisieren spricht wenig dagegen Aventurien größer zu machen. Zumindest solange man nicht auf den Tag genau jede Handlung im offiziellen Aventurien einhalten will...

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • Für die eigene Runde stimmt das und ich gewähre den Autoren exakt keine Autorität über mein Aventurien, aber für jeden Autor bleibt es notwendig diese Veränderungen einzubeziehen und zu bedenken. Ein Krieg lässt sich kaum lokal begrenzen, wenn in direkter Reisereichweite noch zwei weitere Reiche "reingezogen" werden und wenn man es eben nicht bedenkt, hat man die Plausibilität Aventuriens noch weiter ausgehöhlt. Man kann seinen Spielern nur einen gewissen Grad an Toleranz für seltsame Dinge zumuten, überschreitet man diese Grenze, verliert man sie.

    Drama-Karten und Geschichten für alle Spielwelten: Jetzt mit Jannasaras Tagebüchern und Kartenmappen! Klickt rein!

  • Was als erstes passieren muss ist, dass alle wichtigen Regionen im aktuellen Spiel positioniert werden. Ich denke es bringt nichts eine weltumspannende Story rauszuhauen, wenn nicht die wichtigen Positionen klar sind. In meinen Augen geht das jedoch nur über entsprechende Regionalbände. Es wäre meiner Meinung nach ein Fehler, eine G7-ähnliche Kampagne zu starten, bevor nicht der aktuelle Stand der Dinge geklärt bzw. gesetzt ist. Ein Götterumbruch würde ganz Aventurien beeinflussen...

  • Ich verstehe tatsächlich nicht, warum Aventurien nicht schon längt offiziell größer gemacht wurde. Da wurden von 4.1 nach 5 viel wichtigere Dinge über den Haufen geworfen.

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • Wie sollte Aventurien größer werden? Man kann entweder nur die Skalierung der Karte ändern (und so die Strecken z.B. vordoppeln, lässt aber Stadtgrößen unangetastet), oder aber Efferd nimmt ein bisschen Wasser weg und die Küstengebiete werden größer (Oh schreck, die Küstenstädte haben keinen Zugang zum Meer mehr).


    Wegen dem Namenlosen Kult vermute ich ja Tionnins Vater und die Archonten von Nagoth-Shaar dahinter, die wurden im Reich des Horas sowieso nur wage angedeutet mit ihren Wandlungen und Plänen, sind jetzt aber ohne Meisterinformation im Dunkeln, selbst für die Spieler. Das der Horas aber böse wird, halte ich für unwahrscheinlich. Dafür hat er auch in seinen Eltern zwei sehr hesindetreue Persönlichkeiten, die stets ein Auge auf ihn haben.
    Über die PDF der Tag danach hab ich noch nie was gehört, wenn mir da jmd mehr drüber erzählen könnte, gerne eine PM an mich.

    Auch ich glaube, das Tionnin, der vemutliche Zahn des Namenlosen, so weiß wie er ist, den Efferdwall irgendwie überwinden kann (so eine Gott der Götter-Liturgie als karmaler Hammer sollte doch ausreichen) und dann mit einigen Schiffen gen Aventurien aufbricht.

    Ein paar weitere loose Metaplots gibt es im Osten. Zum einen unser allseits beliebter Briegel der Busch belphemor von Punin. Der gute Seelenwanderer plant ja immernoch seine Grünanlagen mit den Bäumen Agrimoths. Ich sehe noch einen Plot, wo er es irgendwie schafft Leonardos Hand zu entreißen und damit an den Splitter zu kommen, um seinen Plan (wie auch immer der aussieht) zu beschleunigen. Generell ist Yol-Gurmak noch ein Dorn im Auge. Nachdem Haffax gefallen ist (wenn man es denn so nennen kann) ist die Stadt der 1000 Augen noch der letzte Schandfleck auf Mittelreichischen Boden. In Maraskan bereitet währenddessen die Skrechu irgendetwas mit dem Herz der Insel, vermutlich der Leib der Gigantin Tsa(tuaria), vor. Wenn der Leib im Gefahr ist, könnte ich mir eine Rückverschmelzung der beiden gesitigen Entitäten, Tsa und Satu, wirklich vorstellen, damit beide gemeinsam wieder agieren können. Oder ein Erstarken der Mächte Saturaria, durch geliehene Karmaenergie Tsas, oder reisende Satupriester aus dem Güldenland. Was dort noch passiert, erwarte ich auch als großen Boom, wo gerade eh die Städte hopps gehen wie seit Borbel und Galottchen nicht mehr (Tiefhusen, Arivor, Teile Perricums... und das alles in zwei Jahren).

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Aus meiner Sicht gibt es weit unglaubwürdigere Neusetzungen als eine spontane Vergrößerung Aventuriens - denn das war eigentlich schon immer so, es hat nur irgendwie niemand bemerkt. Wie bei allen Retcons.:zwinker:

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • Ok Die Kaiserwitwe ist immerhin tot. Ein Anfang

    Ich muss meinen Faux pas berichtigen: Es ist die Schwester der Kaiserwitwe tot. (Rimiona P.) ein Anfang ist es trotzdem^^

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • Julian Haertl

    Changed the title of the thread from “Der ultimative Metaplot-Spekulationsthread” to “Metaplot-Spekulationsthread”.
  • Also bei unserer Gruppe ist fast alles so passiert, wie es niedergeschrieben wurde +/- ein paar Einzelheiten, die unsere Abenteurer vollbrachten und weswegen unser Aventurien lokal hin und wieder anders ausschaut (meist waren das Fehlschläge unserer Helden, so ist es bei uns weithin bekannt, dass ein Berg in der Nähe von Skorpski mal eben in die Luft flog,...). Spielen auch selten offizielle Abenteuer, verwenden sie mehr für den Metaplot (wie ist es anderswo weitergegangen) bzw. für Abenteuerideen.


    In der hiesigen Metaplot-Debatte frag ich mich eher, was sich groß verändern wird.


    Praios hat seine Kirche weitgehend gefestigt (gerade durch die Quanionsqueste) und wurde ein wenig spielbarer - gerade durch das 4. Gebot: jeder "wahre" Diener des Praios muss versuchen selbst seine Gebote zu beachten, sind seine Diener volksnaher geworden und besser spielbar. Sehe im Metaplot gerade keinen, der ihn herausfordert - außer vielleicht Raschtul(ah), der ja den Eingottglauben vorgibt. Also "12" Götterglaube und Raschtulah in Alveran kann meiner Meinung kaum funktionieren, wenn er es wieder nach Alveran schafft, würde er wohl die Hauptrolle beanspruchen und die anderen Götter als seine Diener sehen.


    Rahja könnte vielleicht von Levthan herausgefordert werden, nachdem seine Diener nun auch Karma bekommen. Habe mir letztens mal eine Biografie von Aleister Crowley durchgelesen, also das war ziemlich Levthans- (wenn nicht Belkelel-) gefällig und passierte gerade Mal 100 Jahre früher. Hier könnte man ein großer Konflikt aufziehen (Thema: freie Liebe und was/wie ist es gemeint).


    Rondra hat bzw. wird bereits die größten Probleme bekommen, Muss Sternenfaenger recht geben, ein Konflikt - gerade wegen der militärischen Unterschiede in Aventurien - steht an und ist dass der Metaplot, der am ehesten in naher Zukunft ausgetragen wird.


    Efferd wird ja auch immer mal wieder genannt, dass er auf der Metaplot-Abschussliste steht, frag mich nur, wie das passieren soll. Eine Auferstehung Charypteroth halte ich für wenig plausibel, wüsste nicht mal, für was sie eigentlich steht, das einen götterfürchtigen Aventurier/Seefahrer dazu bringt, lieber sie anzubeten. [Lustigerweise hat unser Meister gerade einen neuen Gott erfunden: Fasir, Gott der Winde, also einen - im Augen meiner Efferdgeweihten - maximal Halbgott/Aspekt des Efferd, weil große Prüfung]


    Boron könnte nochmal in Gefahr laufen, seinen Posten zu verlieren, schließlich steht mit dem Tairach ja ein Nebenbuhler auf der Lauer. Finde auch den Unterschied zwischen den beiden: Boron als Gott des Todes/Vergessens/Schlafens und Tairach, dessen Jünger die Toten befehligen können (?) interessant, insbesondere wenn man mal die Aussage: "A man is not dead while his name is still spoken." [GNU Terry Pratchett btw.] ja einen großen Angriffspunkt gegen Boron bieten kann.


    Sind sonst noch Götter bedroht?

    “Give a man a fire and he's warm for a day, but set fire to him and he's warm for the rest of his life.”

    Terry Pratchett, Jingo

  • Die Sache Bedroht ist eher schwammig, denn es gibt feste Posten, die in Alveran immer vergeben werden müssen: Oberster Richter, Oberster Berater, Götterbote, Herr der Toten, Lebensspender und die Herrscher der Elemente, alle anderen sind nicht essenziell für das Funktionieren Alverans.


    Zu Efferd: Als Meeresgott scheint er recht fest im Sattel zu sitzen, Charypta wurde zurück geschlagen und auch das große Heiligtum in der See (keine ahnung wo das liegt war aber ein AlveraniarsAB oder ein MPA) ist an ihn gefallen. Und Numinorus ist kaum erwähnenswert mit seinem Einfluss auf Dere.

    Allerdings könnte ihm der Wind abspänstig gemacht werden von Brazoragh, der schon öfter über den Wind herrschte.


    Götter die Kosmologisch alles andere als fest im Sattel sitzen sind Raia, Travia und Boron. Travia ist sogar das erste mal in Alveran hat aber mehr noch als ander Götter gegen das Mystherium von Kha verstoßen und sich relativ viel aktiv in die Geschicke der Sterblichen eingemischt.

    Außerdem muss es ja keinen Gegenkandidaten geben um aus Alveran geschmissen zu werden, auch wenn dein Verhalten als untragbar gilt. Siehe die Götter de 10en Zeitalters, die sich den Elfen offenbarten und sie stark untersützten, sie wurden alle entfernt genaus weil sie zu viel eingegriffen haben.

    Nur im Traume liegt die Wahrheit.

  • Da der Namenlose bisher überall auf Aventurien seine Schachfiguren aufgestellt hat - und bisher fast nur Niederlagen einstecken mußte (außer bei Gruppe fiel die Q-Queste grau aus), dürfte sein Wirken -und Erfolge- vielleicht mal im Hintergrund stehen.

    Wie in Oron/Aranien geht die Gefahr des NL davon aus das niemand sicher sein kann, ob er einen Freund vor sich hat.


    Was einen Götterkrieg angeht - bereits oft zeigte es sich, daß wenn sich mächtige Wesenheiten (egal ob Götter oder Dämonen) sich zankten auch hier der Namenlose mitmischt - und evtl. als Gewinner hervorgeht. Was das Erwaschen des Shinxir-Kult im Horasreich angeht, mal sehen wie die anderen Kulte darauf reagieren.


    Noch haben wir eine stürmische Wildermark, ein zerstörtes Osten, eine machtvolle Gefahr auf Maraskan (wo im RSH13 etwas zu stand), das Ausbleiben von Phileasson, die Erforschung von Uthuria (könnte auch bei einem Götterkrieg entscheidend sein, denn es geht bei den Göttern ja nicht nur um Aventurien sondern um ganz Dere!), einen Drachenkaiser in einem Reich wo nicht alle ein Drachenkind auf dem Thron wollen, Nostria und Andergast (leider wie immer) usw.

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterscheiden.

    (nach Johann W. von Goethe)


    Kinder deuten ohne Furcht in die Sterne, während andere, nach dem Volksglauben, die Engel damit beleidigen.

    (Vorrede der Grimms Märchen 1819)

  • Zu Efferd: Als Meeresgott scheint er recht fest im Sattel zu sitzen, Charypta wurde zurück geschlagen und auch das große Heiligtum in der See (keine ahnung wo das liegt war aber ein AlveraniarsAB oder ein MPA) ist an ihn gefallen. Und Numinorus ist kaum erwähnenswert mit seinem Einfluss auf Dere.

    Allerdings könnte ihm der Wind abspänstig gemacht werden von Brazoragh, der schon öfter über den Wind herrschte.

    Vergesst Chrysir nicht. (Klingt etwas wie Fasir)

    Allerdings gab es ja schon immer mal Doppelbelegungen: ein Gott für zwei Posten oder zwei Götter gemeinsam auf einem Posten.

    Falls Ingerimm also Erz an Bruder Rashdul abgibt und Efferd die Luft...


    Sogar Rondra und Shinxir könnten sich noch (sofern vernünftig) einigen, auch wenn es Kor ärgern dürfte.

    Brazoragh sehe ich bei Krieg und Luft als den großen Kontrahenten.

  • Vielleich sollte man tatsächlich nicht den Druidenkonflikt in Nostergast vergessen. Mit Yehodan haben wir einen, machthungrigen Burschen da rumspringen, der bereits seinen ersten König auf'm Gewissen hat. Mit Melanor hat er eine junge, potente rechte Hand. Wie weit können zwei Druiden kommen? Dazu ein hitzköpfiger König, und ein wieder aufflammender Konflikt, der das Augemerk auf andere Dinge lenkt, weg von den Druiden...

  • Weil was in Andergast passiert so großen Einfluss auf die Spielwelt hat ;)

    Drama-Karten und Geschichten für alle Spielwelten: Jetzt mit Jannasaras Tagebüchern und Kartenmappen! Klickt rein!

  • Hmm wir können nun feuerspucken und Können Bernsteinwaffen herstellen!


    Also wird es viele Insekten geben? Vielleicht sogar paar Alte Vielbeinige? Immerhin gibts paar Exemplare die noch in Bernstein eingeschlossen sind.