Arroganz eines Magiers aus Fasar

  • Hallo meine lieben Orkis


    Derzeit arbeite ich an einem neuen Helden in DSA 5 den ich korrekt ausspielen möchte.

    Zum groben Plot steht der Kern eigentlich schon im Titel, es handelt sich um einen Magier der Akademie zu Fasar der keinem bestimmten der beiden vorhandenen Zauberstiele folgt. Er legt besonderes Augenmerk auf die Einflussmagie.

    Nun wird bei der Kultur (Aranie) und bei Magiern dieser Akademie speziell der Nachteil "Persönlichkeitsschwäche: Arroganz" empfohlen und ich kann ihn mir bei der Herkunft auch sehr gut vorstellen.


    Gerade in Verbindung mit der Einfluss Magie, mit welcher man sich die einfachen Leute untertan machen kann wenn es einem beliebt.

    Auf dieser Grundlage kann ich einen Aspekt der Arroganz erklären für mich, auch wenn ich als Spieler/Person damit nicht so ganz konform gehen kann.


    Ich wollte allerdings den Charakter mit etwas mehr kulturellem Einfluss ausspielen, man spielt die Helden ja gerne wie man die Dinge selbst sieht und dann wird es zu einer Art von mittelländischem Einheitsbrei. Bei diesem Charakter habe ich da etwas andere Ansprüche und meine Frage zielt genau darauf ab (wie zu erwarten):


    Was ist "typisch Aranisch" - da es sich ja hier um einen mix aus Mittelland und Tulamidenlanden handelt, kann das ja sehr interessant werden und ich habe bislang nur die Informationen aus dem Grundwerk von DSA 5.

    Und was sind demnach typisch aranische arrogante Merkmale (wenn das nicht zu komplex ausgedrückt ist) die man gut mit einbauen kann.


    Und gibt es noch bestimmte Einflüsse aus der Bruderschaft des Wissens, die mit einfließen lassen kann/sollte. Es sind ja nicht alle perse böse Nekromanten, wie es auch bei der Professionsbeschreibung bei steht.


    Ich freue mich schon auf Eure Gedanken und Hilfen.:thumbsup:

  • Die aranisches Kultur ist eine andere als die in Fasar, auch wenn beide tulamidische sind.


    Fasar ist die älteste Stadt des Kontinents. Stand schon 1000 Jahre als die ersten Siedler aus dem Glüdenland kamen. Nicht-Tulamiden also Gharbistani sind Neu-Bürger und Einwanderer, deren Reich wieder zerfallen ist und das erst der Tulamide Ra'ul wieder einte zu Glanz führte. Alles muss man selber machen. Du bist also einfach der bessere Mensch, weil ihr habt die Echsen vertrieben und das Land gewonnen. Ihr habt Badehäuser, Hammam und Thermen, während die anderen in Holzzubern sitzen, wenn überhaupt. Außerdem bist Du Magier und damit sowieso ausgewählt zu herrschen. Auch ohne Einflussmagie. In Tulamidistan gibt es Sklaverei und wer ist nicht schafft dieses Joch abzuwerfen, der hat es auch nicht besser verdient. Außerdem ist Sklaverei nicht schlecht, schließlich werden gute Sklaven auch gut versorgt, ne?


    In Aranien herrschen die Frauen. Das Familienoberhaupt ist die Frau, man findet in höheren Ämtern (Kirche, weltliche Macht, Militär) nur vereinzelt Männer. Die sollen die Arbeiten machen für die sich die Damenwelt zu schade ist, so grundsätzlich sind sie ja auch mal praktisch, aber verantwortungsvolle Arbeiten übergibt man lieber einer Frau.
    Auch in Aranien mag man eine gewisse Abneigung gegenüber Gharbistani haben, schließlich haben sie das Land lange Zeit fremd beherrscht und ausgebeutet sowie sich selbst aus die Herrenrasse dargestellt.


    Falls Dir selbst das zu arrogante Arschloch nicht liegt. Kannst Du das Ganze auch über die väterliche Schiene ziehen. Du als Magier-Tulamide musst den Kindern schlicht erklären wie es geht und was gut für sie ist. Um sie von Dummheiten abzuhalten darf es auch mal Einflussmagie sein. Ist ja für ihre eigene Sicherheit.

    I ♡ Yakuban.

  • Zudem, eine besonders selten Form der Arroganz (von hexe erwähnte Form sollte Hauptaugenmerk sein) wäre der Blick auf Borbardianismus/Schwarze Lande. Fasar verabscheut seit fast 50 Jahren diese Form der Magie abgrundtief, auch wenn die Akademie selbst mal die Hochburg dieser Spielart ist. Es ist ein einfacher Frevel, und gehört getilgt. Das sich diese Menschen "anmaßen" herrschen zu wollen ist absolut verwerflich, ist man doch selbst ausgewählt dafür (besonders, weil die meisten Borbadianer nichtmal mit der Gabe der Magie geboren wurden).

    Per noctem ad lucem.
    Durch die Nacht zum Licht.
    ____


    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Wenn du nicht das arrogante A... sein willst, spiele den Nachteil gegen andere Magier aus. Die vor Praios winselnden Dummköpfe der Weißen Gilde, die naiven Graumagier und überhaupt ist Beherrschungsmagie DIE Magieschule schlechthin. Kampfmagie ist was für grobschlächtige Andergaster, Verständigung ist sentimentaler Elfenquatsch usw.

    Ein typischer Fasarer Macho wird es wohl nicht sein, wenn aus Aranien kommend. Und auch die Güldenländer sind dir ja nicht fremd, möglicherweise hast du ja selbst mittelreichische Verwandte.

    Vielleicht hälst du ja sogar deine Kollegen und Lehrmeister insgeheim für Stümper, der Thomeg, der notgeile Bock, dieser arrogante Angeber hält sich für nen Mogiermogul, dass du nicht lachst.

  • Die aranisches Kultur ist eine andere als die in Fasar, auch wenn beide tulamidische sind.

    Zu welchem Herrschaftsgebiet gehört Fasar den? Laut der Karte im DSA5-GW ist das eine "freie" Zone und so dachte ich einfach daran die aranische Abstammung zu nehmen, da diese Region gleich nebenan liegt. Zudem bin ich nicht sonderlich bewandert in tulamidischer Geschichte und Kultur, deswegen wollte ich diese durch die aranisch-mittelländischen Einflüsse etwas abschwächen.


    Alles muss man selber machen

    Das finde ich einen sehr interessanten und guten Ansatz für eine Herangehensweise an Probleme die auch zu einem Magier aus Fasar passen würde.


    Du als Magier-Tulamide musst den Kindern schlicht erklären wie es geht und was gut für sie ist. Um sie von Dummheiten abzuhalten darf es auch mal Einflussmagie sein

    Dieser Ansatz hat mir sogar noch am besten gefallen! Ich bin so und auch im Spiel ein sehr neugieriger typus Mensch - man könnte mich als Lore-Whore bezeichnen da ich gerne ganz tief in die Materie abtauche. Vllt kann man das über einen solchen Ansatz auch super mit einbringen.

    Schließlich muss ich die andere ja vor Dummheiten schützen und das auch in magischer Hinsicht, und das kann ich ja nur, wenn ich selber mehr und immer mehr als Sie oder alle anderen weiß.

    Wäre das ein verständlich/arroganter Anreiz für den Helden? Kann man dann ja auch super als Motivation ausspielen/auslegen.



    Blick auf Borbardianismus/Schwarze Lande.

    Das habe ich mir auch bereits gedacht und wollte das etwas weiter auslegen gegen die Borbaradianer welche ihre Packte nicht gebrochen haben und sich kontrollieren lassen und weiter gefasst dann gegen "Halbmagier" und jene, welche das Geschek Madas verschwenden. Sprich eine Abneigung gegen zB Scharlatane und Magiedeletanten. Besonders gegen zweitere, da diese ein Art von Überrest von Borbarads versuchen darstellen, allen Menschen die Magie zu geben. Sie sind so eine Art magische Missgeburt welche das Geschenk nicht durch Mada erhalten haben, sondern von einer falschen Macht.

    Klingt das irgendwie logisch und in Einklang bringbar?


    Famburasch  
    Das ist ein sehr guter und interessanter Denkansatz der mir auch logisch erscheinen würde, gerade gegen die Weißmagier. Die Grauen gehen noch da sie schon freier denken aber man muss sie noch auf den richtigen Weg bringen.

    Und die Elfen... da weiß ich noch nicht wie ich zu denen stehe aber "dieser sentimentale Elfenquatsch" finde ich schon mal sehr gut! xD

  • Fasar ist nicht Aranien, sondern zählt zu den tulamidischen Stadtstaaten. Du kannst natürlich einen in Aranien aufgewachsenen Magier spielen, aber an sich ist Fasar ganz anders.


    Als Arroganter Magier aus der Al' Achami in Fasar bist du eingentlich direkter geistiger Nachfolger der Kophtanim - also der Magiermogule von Fasar. Du kannst ihm ja ein Szepter statt einen langen Magierstab verpassen, damit er damit seine geistige Herkunft noch weiter unterstreichen kann. Dein Hauptgebiet ist Einfluss und Herrschaft - wenn du so willst eigentlich die Definition der Magie selbst: Illusionsmagie ist die Herrschaft über die Sinne deiner Untergebenen, Elementarmagie ist die Herrschaft über die Elemente, und ist es nicht genau das, was die Magier mit den Djinnim und den Ifriidi anstellen, wenn sie diese herbeirufen und Beherrschen?

    Dein Wort wiegt mehr als das der anderen, schon alleine, weil es dank der Magie möglich für dich ist, dass dein Wort zu einem magischen Befehl wird, dem sich niemand außer die Willensstärksten entziehen können. Und sie haben es auch nicht besser verdient als von dir beherrscht zu werden, da sie nicht Willensstark genug sind, überhaupt abschätzen zu können, was eigentlich ihr eigener Wille ist und was nicht.


    Das alles sollte so ein bisschen in dem Hirn deines Magiers herumspuken, auch wenn er schlau genug sein sollte, dass nicht immer so auszusprechen. Dies kann dazu führen, dass er aus Prinzip die Meinung anderer herunterredet und zerpflückt, auch wenn der Vorschlag eventuell nicht falsch war. Zudem tut sollte es ihm schwer fallen, Fehler einzugestehen und führt dazu, dass er sich des Öfteren selbst überschätzt.

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    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

  • Zu welchem Herrschaftsgebiet gehört Fasar den?

    Das ist sehr kompliziert, über Fasar herrschen mehrere Erhabene, die bestimmte Viertel regieren. Es gibt zwar einen Fürsten von Fasar, der über alle herrscht, aber das ist naja so lala. Bei DSA5 wäre die Kultur wohl 'Mhanadistani'. Aber ich habe nur das Regelwiki - warum da allerdings steht, dass Praiosgeweihte üblich sind, aber Radschageweihte nicht, ist mir schleierhaft. Das ist sehr wahrscheinlich Quatsch.;)

    I ♡ Yakuban.

  • Die Kulturen und damit die Zuordnung der üblichen Professionen stammen (hauptsächlich) aus dem DSA5 Regelwerk. Da gab es noch keine Radschageweihte und damit "können" die nicht in der Zuordnung auftauchen.


    (Auch wenn an anderer Stelle schon gewünscht wurde als Feedback oder Kritik, eine Aktualisierung findet nicht statt nach meinem Wissen. Auch eine zusage/Absichtserklärung das irgendwie/irgendwann zu machen kenne ich nicht.)

  • @Tiro

    Danke für die Aufklärung. Aber das erklärt nicht, was Praiosgeweihte in der Gegend zu suchen haben. Es gibt keinen einzigen Tempel in den genannten Großstädten und die anderen (mir fallen spontan zwei ein) in Dörfern lassen sich an einer Hand zählen. Unter 'üblich' stelle ich mir doch etwas anders vor.;)

    I ♡ Yakuban.

  • hexe

    Da muss ich spekulieren, aber ich glaube die haben einfach alle 6 Geweihten-Professionen genannt, Die Mhanadistani haben den 12-Götter-Glauben nach meinem Wissen und da gehört Praios dazu - auch wenn da evtl die Aspekte anders priorisiert werden könnten. (Ist nicht mein liebster unter den Göttern und müsste da genauer nachsehen...)

  • "Praios? Jaja, was auch immer. Dieser Lutz von was-weiß-ich, oder wie der hieß, der letzte Erhabene des Praios, war ja auch ein komischer Kautz. Und Dann reden die immer von "Keine Magie verwenden"... IN UNSEREN LANDEN! Bei Feqz, was ein Unsinn. Seit Jahrtausenden herrschen die Magier von Fasar, die Trödler von Khunchom und die Elementaristen von Rashdul über diese Länder. Und warum sollten wir das ändern? Das Auge Praios scheint ja doch immer jeden Tag, ohne das wir dran glauben, unharmherzig warm und hell."
    - so gehört in einer Teestube Fasars.

    Per noctem ad lucem.
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    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Erstmal danke für die wieder vielen und guten Antworten, ich habe ein wenig über alle das nachgedacht und wollte hier zuerst auf eure Antworten reagieren.

    Du kannst ihm ja ein Szepter statt einen langen Magierstab verpassen

    Um der zwölfen Willen nein! :lach: Das könnte ich nicht gut darstellen bzw mit mir vereinbaren - so gut es auch passt.


    ein Hauptgebiet ist Einfluss und Herrschaft - wenn du so willst eigentlich die Definition der Magie selbst: ...

    Das finde ich ein super Gedanken! Den werde ich mal ein wenig zuschneiden und mir selbst Argumente zurecht legen aber ich finde das einen top Gedanken. Danke Dafür

    Und sie haben es auch nicht besser verdient als von dir beherrscht zu werden, da sie nicht Willensstark genug sind, überhaupt abschätzen zu können, was eigentlich ihr eigener Wille ist und was nicht.

    Okay den Gedanken kann ich nachvollziehen aber ich finde ihn persönlich einfach nicht gut und zweifle daran, dass ich ihn gut umsetzen kann. Dafür spiele ich noch nicht lange genug um so aus meiner selbst heraus gehen zu können. Da werde ich versuchen deinen letzten Tipp zu beherzigen, dass er das nicht gerade heraus macht.


    Das Auge Praios scheint ja doch immer jeden Tag, ohne das wir dran glauben, unharmherzig warm und hell."

    Auch das ist ein sehr guter Gedanke und eine gute Einstellung gegenüber den zwölfen. Das werde ich versuchen ebenfalls ein zu binden.



    Nun aber auch noch mal zu den Problem was ich so sehe:

    Ich bin an sich ein sehr praktisch denkender Mensch der auch gerne Dinge für das Wohl der Gruppe her gibt. Als Beispiel: wir erlegen einen Eber und wollen ihn Braten, aber keiner findet einen geeigneten Ast oder hat eine Metalstange dabei. Also nehme ich kurzer Hand meinen Stab - das Feuer wird ihm nicht anhaben können, er wird auch nicht brechen und das Blut wird nicht ins Holz einziehen. Und selbst wenn, ich bin Schwarzmagier und etwas Blut tut dem Eindruck gut. (Hey - cooler Reim :cool2:)


    Und das kann ich mir nicht vorstellen, dass es von einem Magier aus Fasar so gemacht werden würde. Ich mache halt gerne das, was gemacht werden muss.

    Warum dann Fasar? Ich liebe die Einfluss-Magie. Man kann die anderen im Kampf scheinen lassen wo ich nicht direkt eingreifen kann mit Feuerbällen oder solcherlei Dingen, kann dafür aber abseits des Kampfes sehr glänzen und uns den Weg auf ungeahnte Weise ebnen.


    Da sehe ich so ein wenig die Krux mit der Arroganz. Da kann es sein, dass ich (noch) zu sehr Teamplayer bin und meine Mitstreiter nicht runter machen will oder sie sabotieren möchte. Könnte ein praktischer Teamplayer Magier aus Fasar auch möglich sein?

    Oder ist das völlig abwegig.

    Vielleicht hilft dann auch eine andere Kultur und ein längeren Weg in die Akademie als direkt aus dem Umland oder der Stadt kommend.


    Freue mich auf eure Antworten und hoffe das war alles nicht zu wirr.

    Bei Fragen haut mich einfach an.


    Danke :elfzaubert

  • Einflusszauber nicht im Kampf nützlich? Ich hab Fasarer Magier schon mit einem imperavi niedere Dämonen befehligen gesehen! Horrophobus, Somni, Plumbum, Blitz, eventuell Böser Blick aus Lowangen gelernt. Ein wenig modifiziert und du reißt ein Loch in menschliche Gegner Reihen. Klar, das braucht seine Zeit, aber wenn man die Zauber erstmal so auf 12--14 hat, geht der Spaß echt los. Und dann noch der Zauber Speicher... Hihi.


    Und den Stab verschmutzten würde ich sein lassen. Sollen die Leute doch ein Schwert nehmen.... Ist auch eine Eisen Stange

    Per noctem ad lucem.
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    Pardona? Ist das nicht ein Kochrezept?

  • Nun aber auch noch mal zu den Problem was ich so sehe:

    Ich bin an sich ein sehr praktisch denkender Mensch der auch gerne Dinge für das Wohl der Gruppe her gibt. Als Beispiel: wir erlegen einen Eber und wollen ihn Braten, aber keiner findet einen geeigneten Ast oder hat eine Metalstange dabei. Also nehme ich kurzer Hand meinen Stab - das Feuer wird ihm nicht anhaben können, er wird auch nicht brechen und das Blut wird nicht ins Holz einziehen. Und selbst wenn, ich bin Schwarzmagier und etwas Blut tut dem Eindruck gut. (Hey - cooler Reim )


    Und das kann ich mir nicht vorstellen, dass es von einem Magier aus Fasar so gemacht werden würde. Ich mache halt gerne das, was gemacht werden muss.

    Warum dann Fasar? Ich liebe die Einfluss-Magie. Man kann die anderen im Kampf scheinen lassen wo ich nicht direkt eingreifen kann mit Feuerbällen oder solcherlei Dingen, kann dafür aber abseits des Kampfes sehr glänzen und uns den Weg auf ungeahnte Weise ebnen.

    Ich hatte mit meinem Fasarer ähnliche Sorgen. Wenn du mal einen Magier aus Gerasim anschaust wird klar, das der Fasarer sehr wenige direkt abenteuertaugliche Zauber hat, der Gerasimer fast nur.

    Ein Spieler in meiner Gruppe hat gesagt, dein Held ist nur am Anfang noch seine Profession, danach ist er Abenteurer. Am Anfang wird es dein Fasarer vielleicht schon als Sakrileg ansehen, seinen Magierstab für so profane Dinge wir Kämpfen oder gar Kochen zu nutzen, immerhin ist das sein Statussymbol, und in Fasar ist er es gewohnt gewesen, dass ihm viel Ehrerbietung entgegengebracht wird. Am Anfang wird er gar nicht auf die Idee kommen, so praktisch zu denken. Da kannst du das super ausspielen, und mit der Zeit macht es Sinn, wenn er sich in seiner Abenteuererkarriere entsprechend eine praktischere Veranlagung aneignet und seine Arroganz ein bisschen zügelt.


    Da sehe ich so ein wenig die Krux mit der Arroganz. Da kann es sein, dass ich (noch) zu sehr Teamplayer bin und meine Mitstreiter nicht runter machen will oder sie sabotieren möchte. Könnte ein praktischer Teamplayer Magier aus Fasar auch möglich sein?

    Oder ist das völlig abwegig.

    Vielleicht hilft dann auch eine andere Kultur und ein längeren Weg in die Akademie als direkt aus dem Umland oder der Stadt kommend.

    Irgendwann sollte auch ein Fasarer Herrschaftsmagier seine Mithelden als sehr praktisch empfinden, oder sogar als Freunde. Spätestens, wenn man sich mal gegenseitig das Leben gerettet hat, sollte er doch umgänglicher werden... Dann kannst du immer noch NPCs mit deinem arroganten Verhalten nerven oder durch einen sehr herablassenden Kommentar dich und deine Kollegen in Scherereien bringen, aber du musst (und solltest) damit nicht nur ständig deinen Mitspielern auf die Nerven gehen. Spielt man einen "bösen" Schwarzmagier neigt man gerne dazu, einen absoluten Soziopathen zu spielen, was in meinen Augen falsch ist.


    Ich versuche meinen Schwarzmagier eher ein bisschen wie die graue Eminenz im Hintergrund zu spielen. Definitiv ein sehr sozial versierter Charakter, aber eher ein Zuhörer, wie ein Psychologe. Je mehr andere von sich preisgeben, desto besser kannst man sie beeinflussen, ohne direkt dazu Magie anwenden zu müssen. Um den eigenen Willen durchsetzen zu können, musst man nur die richtigen Argumente vorbringen, und eventuell mal einen der Nachteile des anderen nutzen. Plumpe Drohungen oder gar körperliche Gewalt sind meinem Magier zu wieder, wenn er nicht mal gerade einen Arroganten Aussetzer hat.


    Den Mithelden gegenüber würde ich diese Manipulator-Schiene aber nur begrenzt fahren. Nach dem einen oder anderen Abenteuer sollte auch ein Fasarer Schwarzmagier anderen wirklich vertrauen. Der Gruppendynamik und Psyche tut ein Held, der alle anderen per Definition immer nur manipulieren will glaube ich nicht gut, daher kann und sollte so ein Charakter auch durchaus hilfsbereit und freundlich sein - oder zumindest werden. In einem gewissen Rahmen zumindest ;-)

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  • Ich selbst spiele nun seit knapp einem Jahr einen Magier aus Fasar. Für mich war es der erste Schwarzmagier und ich konnte mir schlecht vorstellen, wie genau ein Charakter mit den Charaktereigenschaften längerfristig in einer Gruppe bleiben kann, ohne regelmäßig andere zu verstimmen, oder gar gegen sich aufzubringen.


    Mir hat es sehr geholfen, den Begriff der Arroganz bewusst erst einmal sehr offen zu lassen. Somit war ich frei im Ausspielen und konnte die restlichen Gruppenmitglieder im Rahmen des ersten gemeinsamen Abenteuers abtasten und genau beobachten, wie sie auf Wort und Tat reagieren und wo sie ihre persönlichen Grenzen ziehen, denn niemand möchte in einer Gruppe bleiben, in der er sich permanent wertlos fühlt. Schon inmitten des ersten Abenteuers wurde dem Charakter klar, dass er es nicht alleine schafft, aus der Situation zu entkommen. Durch diesen Zustand wich die Arroganz der vermeintlichen Überlegenheit einer anfangenden Wertschätzung der anderen. Diese Wertschätzung entwickelte sich dann in den nächsten Abenteuern weiter. Die Arroganz wich nicht in allen Belangen, denn mach ein Gedanke der Überlegenheit kommt noch immer durch, aber dieser verbleibt dann als Gedanke, da der Erfolg gemeinsam erarbeitet wird.


    In der Gruppe wächst man zusammen und wird eine Einheit, die man nicht dadurch beschädigen möchte, dass man anderen Ständig zu verstehen gibt, dass sie unterlegen sind. Die Arroganz innerhalb der Gruppe ist somit in den meisten Teilen gewichen und kommt nur dann zum Einsatz, wenn ein Misserfolg die Stimmung drückt. Arroganz gegenüber Personen außerhalb der Heldengruppe kann ein großer Spaß sein, aber auch hier ist die Trennung zwischen Gedanken und Taten aus meiner Sicht wichtig, denn man ist nicht Arrogant der Arroganz willen, sondern man verfolgt Ziele, welche durch arrogantes auftreten gegenüber allem und jedem schnell verbaut werden können.Somit bin ich sehr vorsichtig, solange ich nicht einschätzen kann, ob jemand wichtig oder wertvoll ist oder sein kann.


    In Sachen „Aufopferung" für die Gruppe kommt dann wieder ein gewisser Teil der Arroganz zum Tragen, denn warum sollte der schöne Stab durch ein Vieh gebohrt werden, wenn ein Schwert den gleichen Nutzen bringt? Hierfür muss schon die Notwendigkeit gesehen und auch als solche von dem Magier selbst empfunden werden. Was wiederum gut passen würde ist, das Lagerfeuer anzuzünden, da man dafür ja gewisse Mittel hat und nicht wie ein Tölpel über den Boden rutschen muss. Somit hat man auch in solchen Situationen Nutzen, kann aber seine Charaktereigenschaften ausspielen.


    Was die Einflussmagie im Kampf angeht, habe ich mich darauf spezialisiert in den hinteren Reihen u.a. durch die Nutzung des Horriphobus die Kampfkraft der Gegner zu schwächen. Natürlich gibt es auch andere Mittel der Einflussmagie im Kampf auch direkter einzugreifen, aber die Notwendigkeit des Einsatzes der Magie verändert sich mit der Bedrohung. Sobald man merkt, dass ein Gegner nicht von den Kämpfern allein bezwungen werden kann, greift man ein, ansonsten wird es nicht für nötig empfunden. Es wärea auch schade, die anderen um den Glanzmoment zu bringen.



    Ich versuche meinen Schwarzmagier eher ein bisschen wie die graue Eminenz im Hintergrund zu spielen. Definitiv ein sehr sozial versierter Charakter, aber eher ein Zuhörer, wie ein Psychologe. Je mehr andere von sich preisgeben, desto besser kannst man sie beeinflussen, ohne direkt dazu Magie anwenden zu müssen. Um den eigenen Willen durchsetzen zu können, musst man nur die richtigen Argumente vorbringen, und eventuell mal einen der Nachteile des anderen nutzen. Plumpe Drohungen oder gar körperliche Gewalt sind meinem Magier zu wieder, wenn er nicht mal gerade einen Arroganten Aussetzer hat.


    Den Mithelden gegenüber würde ich diese Manipulator-Schiene aber nur begrenzt fahren. Nach dem einen oder anderen Abenteuer sollte auch ein Fasarer Schwarzmagier anderen wirklich vertrauen. Der Gruppendynamik und Psyche tut ein Held, der alle anderen per Definition immer nur manipulieren will glaube ich nicht gut, daher kann so ein Charakter auch durchaus hilfsbereit und freundlich sein - oder zumindest werden.

    Ähnlich versuche ich es mit meinem Charakter auch handzuhaben und fahre damit in der Regel sehr gut.

  • Und dann noch der Zauber Speicher... Hihi.

    Was genau ist damit gemeint? In den Stab gelegte Zauber die man dann auslösen kann oder was genau. Weil in DSA 5 ist das ein echt weiter weg und das passt vom Fulmina des Stabes her schon fast gar nicht, da man "nur" auf 23 kommt - es sein denn ich habe etwas ganz essenzielles vergessen/übersehen.


    Zauber erstmal so auf 12--14 hat, geht der Spaß echt los.

    Gut, das ist noch ein super weiter weg. Wir finden uns gerade erst in einer neuen Gruppe zusammen und starten alle irgendwo auf einem Level. Deswegen wird dieser Charakter gerade erst erstellt. Und zu beginn sollten dann erst mal die anderen im Kampf glänzen mMn.



    Sternenfaenger wow - was eine super Antwort, danke! Könnte ich zwei likes geben, ich würde es tun.

    . Spielt man einen "bösen" Schwarzmagier neigt man gerne dazu, einen absoluten Soziopathen zu spielen, was in meinen Augen falsch ist.

    Finde ich auch nicht richtig, eigentlich sollten gerade die in der Gesellschaft unterwegs sein, da sie sich meist profilieren wollen/ihre Macht zur schau stellen wollen und halt Einfluss auf alles haben wollen um ihre Macht zu steigern.

    Ich will gar keine Macht in einer Stadt haben. Das zweite was meinen Charakter ausmacht ist seine unstillbare Neugier auf alles magische, er will immer alle Zauber kennen und können damit er einen Vorteil hat und weil Mada ihm ja nicht ohne Grund ein Geschenk gemacht hat. Dieses will er voll nutzen. (Ist mir beim schreiben eingefallen und ich finde es ziemlich gut muss ich sagen)


    Abenteuererkarriere entsprechend eine praktischere Veranlagung aneignet und seine Arroganz ein bisschen zügelt.

    Das ist ein sehr guter Ansatz und auch eine schöne Charakterentwicklung die man ausspielen kann. Die Frage ist dann nur, wie "hoch" die Arroganz beginnt und wie weit ich die ablegen sollte gegenüber der Gruppe.


    Definitiv ein sehr sozial versierter Charakter, aber eher ein Zuhörer, wie ein Psychologe.

    In etwa so hatte ich mir das auch gedacht - super Ansatz das ganze zu beschreiben! Wenn ich mir das so "klauen" darf... ;-)


    Fasarer Schwarzmagier anderen wirklich vertrauen

    Also kann man da von wirklichem Vertrauen sprechen? Weil ich würde es so machen aber wäre das auch den Umständen gerecht? Theoretisch kann man da ja auch sagen, dass er eben jetzt nicht mehr der fasarer Magier ist sondern ein reisender Magier aus Fasar.


    Golch Auch von dir ein äußerst schöner und hilfreicher Beitrag. Ein wohlgenährtes Dankeschön dafür!


    Ich finde es auch bei dir sehr interessant und auch nachvollziehbar wie sich die Gruppe entwickelt hat. Ich muss mir echt überlegen wie meine Grundhaltung zu gewissen Dingen ist von der ich dann abrücken kann im Bezug auf die Gruppe und sie fremden gegenüber aufrecht halten kann. Was waren denn so deine typisch fasarer arroganten Einstellungen?

    Derzeit versuche ich mich gerade dort zu verorten und eine Richtung zu finden die ich nicht zu extrem ist. Weiter oben wird ja von "geistigem Erbe" und einem Zepter als Stab gesprochen was ich doch arg drüber finde. Ich sehe das es mal spaßig sein könnte aber ich würde daran glaube ich keinen gefallen finden.

  • Hinsichtlich der „normalen“ Leute war es recht einfach den Charakterzug auszuspielen. Beispielsweise erwartet man kurze, knappe Antworten, kein generve und respektvolles, gar ehrfürchtiges Verhalten. Man gibt sich nicht mit Allerwelt ab, da man selbst bestimmt wer wichtig genug ist mit einem zu reden. Hier kann man schon eher in die Vollen gehen und den Charakterzug ausspielen, ohne viel Vorsicht walten zu lassen, da man (im Normalfall) über die Mittel verfügt, sich aus Situationen rauszuwinden, falls es mal nach hinten losgeht. Arroganz spiegelt sich ja nicht nur darin wieder sie aktiv jemanden spüren zu lassen, sondern eben auch eher passive Handlungen wie ein Blick oder die Körperhaltung können schon reichen.


    In Hinblick auf Adlige kommt die zuvor erwähnte Trennung von Gedanken und Taten zum tragen, denn einen Junker vermag man noch in gewissen Zügen spüren zu lassen, was man von ihm hält, aber bei einem Fürsten lässt man das besser sein. Es ist immer Situationsabhängig.


    Für den Umgang mit anderen Magiern habe ich mich u.a. an den Hallen arkaner Macht S. 89 orientiert, welche ein recht klares Bild der Denkweisen der Akademie über andere Magier/Gilden zeichnet.

    Weißmagier unterwerfen sich freiwillig allem und jedem -> Kein Vertrauen in Macht und Kräfte, also nicht viel Wert

    Leseratten und Forscher -> Nett! Man kann ihre Forschung für eigene Zwecke nutzen, ohne lange Jahre investieren zu müssen.

    usw.


    Alles in allem würde ich behaupten, dass man als Abgänger der Akademie der geistigen Kraft ein Überlegenheitsgefühl für nahezu alles empfinden kann. Hierbei ist aber zu beachten, dass man dieses Gefühl nicht immer und überall heraushängen lässt, das wird nämlich schnell ziemlich anstrengend. Hierzu kommt auch, dass der persönliche Hintergrund natürlich auch noch eine Rolle spielt. Wo kommt der Held her? Welche Erfahrungen hat er gemacht usw. Ich würde das ganze nicht gerne pauschalisieren wollen, da es durchaus Abweichungen gibt. Grundsätzlich reichen mir Kleinigkeiten um auch spontan entscheiden zu können, wie ich jemandem gegenüber eingestellt bin und das ist zum einen der Grundsatz der Bruderschaft der Wissenden „Wissen ist Macht“. Versperrt sich jemand vor dem Wissen oder ignoriert/verbiegt er es? Und zum anderen kann man „Der Zweck heiligt die Mittel“ wohl auch als Entscheidungshilfe hinzunehmen.

  • Also kann man da von wirklichem Vertrauen sprechen? Weil ich würde es so machen aber wäre das auch den Umständen gerecht? Theoretisch kann man da ja auch sagen, dass er eben jetzt nicht mehr der fasarer Magier ist sondern ein reisender Magier aus Fasar.

    Wirkliches Vertrauen - eher blindes Vertrauen meinst du? Kommt drauf an, wie dein Charakter tickt und wie vertrauenswürdig seine Mithelden sind. Als "Psychologe" weiß er eventuell über die dunkle Natur, die in jedem Menschen schlummert. Dann weiß er auch, dass jeder auch zu Gutem Fähig ist. Klar sollte man auch bei Freunden auf der Hut sein, aber wenn er anderen niemals auch nur ein bisschen Vertrauen kann oder möchte, dann hat das schon wieder sehr soziopathische Züge...


    Ich finde es auch bei dir sehr interessant und auch nachvollziehbar wie sich die Gruppe entwickelt hat. Ich muss mir echt überlegen wie meine Grundhaltung zu gewissen Dingen ist von der ich dann abrücken kann im Bezug auf die Gruppe und sie fremden gegenüber aufrecht halten kann. Was waren denn so deine typisch fasarer arroganten Einstellungen?

    Derzeit versuche ich mich gerade dort zu verorten und eine Richtung zu finden die ich nicht zu extrem ist. Weiter oben wird ja von "geistigem Erbe" und einem Zepter als Stab gesprochen was ich doch arg drüber finde. Ich sehe das es mal spaßig sein könnte aber ich würde daran glaube ich keinen gefallen finden.

    Zum einen gegenüber anderen Magiern, die sich entweder mit unwürdigem Alltagskram beschäftigen und sich selbst wie dumme Schafe anderen Herren andienen (z.B. Schwert & Stab Akademie) oder sich der eitlen magietheoretischen Forschung nur der Forschung selbst ergeben (Punin). Im Prinzip kannst du jeden anderen Magier so behandeln, als wärst nur du in einer coolen Studentenverbindung und er nicht :-P

    Nicht-Magiewirker haben müssen sich halt auf die Kraft ihrer Muskeln verlassen, da ihnen das Geschenk der Magie nicht zueigen ist. Dafür muss man nicht auf sie herabsehen, aber man sollte einen derart ungeübten Verstand auch nicht die wichtigen Entscheidungen überlassen.
    Es gab zumindest in DSA 4 noch 3 unterschiedliche Stabgrößen, und für die Fasarer sind laut Beschreibung entweder die Zepter-großen Stäbe oder Stäbe in Überlänge recht typisch, weil sie sich halt auf ihre Magie und ihre Tradition als elitärer Haufen einiges einbilden.


    Mein Magier lügt in der Regel auch nicht. Arroganz kann dich durchaus auch mal treffen, wenn du einem potentiellen Gegenspieler zu klar die Meinung sagst, nicht verheimlichst, das du gegen ihn angeheuert worden bist oder ihm Schwachstellen in seinem Plan aufzeigst. Es ist ein bisschen die Gefahr des Intellekts, dass du so auch mal jemanden so in die Ecke drängst, das der nur noch mit einem Irrationalen Aufbäumen reagieren kann, womit du als Wesen des Geistes dann ziemlich überrumpelt bist. Wenn du zum Beispiel einer Thorwalerin erzählst, dass du den Grund dafür, dass sie von der/dem Liebsten verlassen wurde sicher mit ihrem überhandgenommenen Alkoholismus zusammenhängt, und dich dann wunderst, wenn du eine auf die zwölf bekommst :zwerghautelf:

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  • Golch

    Deine Antworten sind super hilfreich und ich entschuldige die lange Antwortzeit doch ich durchdenken die Sache immer und schaue, wo ich mich in der Aussage wiederfinden kann.


    Ich werde deine sagen-und-denken Aussage versuchen so gut es geht zu beachten da ich sie sehr passend finde zu dem Bild eines Einfluss Magiers der sich überlegen fühlt. Zum einen möchte er natürlich Macht ausüben und zum anderen sind es die anderen manchmal nicht wert seine Gedanken zu hören ;-) um da Mal die Arroganz ein wenig rein zu bringen.

    Gerade die Haltung Normalo vs Adliger ist eine gute Sache doch wo verortet sich wohl ein Magier? Im Grunde kann er sich selbst ja über alle stellen da Praios nur ein Funzel ist und er der auserwählte von Mada mit Gaben die das Verständnis der normalen bei weitem übersteigen.


    Bei meiner Gruppe muss ich mich irgendwie einfinden da ich unter anderem mit einem sehr störrigen Zwerg spiele. Da bin ich mir noch uneins was der dazu sagt.



    Sternenfaenger

    Auch dir ein dickes Danke für die super Antwort.


    Zum ersten Zitat:

    Ich finde das einen sehr guten Ansatz mit dem Psychologen der das gute wie schlechte sehen kann. Das lässt sich ja auch über verschiedene Zauber abbilden wie "Blick in die Gedanken/das Gemüt" und der gleichen.


    Und ja ich sprach von echtem Vertrauen da ich eher der Typ bin, der eben tut was nötig ist und das zuende bringt. Und das kann man nicht ohne Freunde oder kontrollierte Verbündete - und ich will meine Gruppe ja nicht immer zu manipulieren.


    Zum zweiten Zitat:

    Danke für die direkte Antwort auf die Frage, diese beschäftigt mich schon eine Weile da ich "Hallen der arkanen Macht" leider nicht besitze.


    Ich fand den Vergleich mit der coolen Studentenverbindung super und musste auch gut lachen! Verstehe genau was du meinst mit der Haltung gegenüber anderen und auch gegenüber nicht Magiern finde ich die Einstellung super dargestellt und für mich auch zum größten Teil vertretbar.


    Und in deinem letzten Abschnitt kommst genau auf das zu sprechen was mir auch Gedanken macht - das ich auf die Mütze bekommen wegen meiner Arroganz. Ich schätze das wurde von besagtem Zwerg kommen aber das bleibt ab zu warten.



    Noch zwei kleine Fragen...


    ... wie sähe es mit der Arroganz aus, würde ich meinen Helden direkt aus der Stadt Fasst kommen lassen? Sonst mag ich gerne die Leute aus dem Bornland und dem Svelt - herzlich, direkt, ehrlich und tun was eben getan werden muss. Mit tulamiden kenne ich mich daher leider nur wenig aus.


    ... Was würdet ihr vom Stigma (Grabeskälte) halten. Ist ein von mir erdachten Stigma was in Verbindung zu meinem Larp-Charakter steht.

    Dabei geht es darum, das mein Held quasi immer kalt wie eine Leiche bzw kalt wie das graue nichts ist. Das merkt man sofort wenn man ihn an der nackten Haut berührt oder zB ganz nahe bei ihm liegt wie wenn man sich in Büschen versteckt... oder halt eine Dirne.

    Was würdet ihr davon halten und wie würdet ihr es in AP bemessen?


    Danke und Alpha-Omega-Fasar zum Sieg!

  • Die Einordnung von Magier finde ich immer ein wenig schwierig, da es immer darauf ankommt, unter welchen Umständen das ganze stattfindet. Die aus meiner Sicht wichtigere Frage ist, wie sollte er sich in der derzeitigen Situation ansetzen? Hierbei kommt es auch immer auf den Erfahrungsgrad des Magiers an. Natürlich kann man sich im Geiste über alles stellen, aber gerade ein frisch gebackener Held stellt in der großen Welt wenig dar und wird schnell merken, wenn er außerhalb seiner Komfortzone auf erfahrene [hier beliebiges einfügen] trifft. Bis zu einem gewissen Grat kann er alles sagen und äußern, solang er unter den richtigen Leuten ist, fehlen diese jedoch, kann er auch schnell in Schwierigkeiten kommen, wenn er sich offen über die Götter o.ä. setzt. Wenn ich das aus dem Regelwerk noch richtig im Kopf habe, wird ein Magier, zumidnest in DSA 5, als niederer Adel behandelt, falls man damit mehr anfangen kann. Irgendwo in diesem Bereich wird sich ein frischer Abgänger im Geiste befinden und auch in den meisten Fällen als dessen behandelt werden, da er ja auch keine Allmachtsfantasien hat. Überlegenheit verspüren ist das eine, aber dennoch ist ihm bewusst, dass es in der Welt genügend Unheil gibt, was auch ihm schnell gefählrich werden kann.


    Das angesprochene Stigma schätze ich zweigeteilt ein. Es kommt hierbei auf die Ausrichtung des Charakters an, da es zum einen interessant für die Geschichte sein kann, jedoch auch im sozialen Bereich Nachteile bedeuten könnte, die man eigentlich nicht haben möchte, wenn man auf reden, zwischenmenschliches und der ein oder anderen magischen Handlung ausgerichtet ist. Ich finde das Stigma, zumidnest so wie ich es mir vorstelle, bei einem wirklich düsteren Schwarzmagier passend, welcher kein Mensch der vielen Worte ist und auf den Umgang mit anderen wenig Wert legt. Dies ist dem fasarer Magier aber wiederum nicht angemessen finde ich. Zumindest wenn er als Spielercharakter in einer Gruppe längerfristig funktionieren soll.


    In den Hallen arkaner Macht steht zum Sozialstatus in DSA 4.1? folgendes:

    Scholaren 3-7

    Adeptus minor 6-9

    Adeptus maior 7-10

    Magus 8-11

    Magister 8-11

    Magister magnus 10-12

    Spektabilität 10-13


    Da ich selbst nur DSA 5 spiele, kann ich das schlecht einschätzen, aber es beschreibt meine obrige Aussage bezüglich des Erfahrungsgrades sehr gut.

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