Besondere Charakterkonzepte

  • Einen charismatischen Utulu Voodoo Schamanen weöcher auf der Hexentradition aufbaut und auch ihre Flüche und Kesselzauber kann (nur regeltechnisch her) aber kein Vertrautentier oder ähnliches hat. Die Voodoogemeinschaft der Utulus besteht oft aus magisch begabten welche von ihren Vorfahren gelehrt werden, manche Mittelreicher würde sie eher als Hexen, Zauberbarden oder Zaubertänzer erkennen. Durch die vielen Missionierungen erkannte der Schamane die ähnlichkeit mancher Götter und will nun wissen wer recht hat die Bleichen tapalosen oder die Utulus. Allerdings erhielt er auch eine Vision nach einem Licht zu suchen für ihn(Obaran oder Praios das weiss er selber nicht).

  • Auch bei mir kamen da ein paar Ideen zusammen, leider aber keine, die ich jemals zu Papier gebracht habe oder in nächster Zeit die Chance haben werde, dies zu tun.

    Da wären zum Beispiel:

    Der Wasserelementarist aus Rashdul, der gemeinsam mit seiner Lieblingsdschinni durch Aventurien reist um mit ihr gemeinsam Ideen für möglichst schöne, kreative und tiefgründige Bilder zu sammeln, die er dann sogleich mit der Dschinni gemeinsam Realisiert und die Bilder dann dem nächsten Bachlauf übergibt. Nebenher ist er in Philosophie und Magietheorie bewandert und setzt sich für die Rechte der Dschinne ein. "Seine" Dschinnin betrachtet er als bete Freundin, engste Vertraute und führt einen Lebensstil der der Dschinni ermöglicht, beinahe Tag und Nacht bei ihm zu sein. Von den meisten seiner Kollegen wird er zwar als Mystiker und Idealist verlacht, dafür gibt es jedoch wenige Zauberer, die jemals ein derart gutes Verhältnis zu ihren Dschinnenfreunde aufgebaut haben. (Dieses Konzept halte ich für am gelungensten, vor allem da ein Spieler ggf die Rolle der Dschinni einnehmen kann.)


    Der Waldmenschen-Rondrageweihte, welcher der festen Überzeugung ist, dass der Wurfspeer Rondras liebste Waffe ist. Schwerter, Äxte und Rüstungen verachtet er, dafür ist er Meister im Umgang mit Speer und Wurfspeer. Viele seiner Brüder und Schwestern sehen ihn als Ketzer, da er den Rondraglauben mit dem Glauben an die ewigen Tapams selten wirklich trennt. Ebenso ist sein Konzept von Ehre bestenfalls fragwürdig zu nennen, aber aus Gewohnheit versucht er stets, sich dem Ehrkonzept seines Gegners anzupassen. Selbst Waffengifte sieht er nicht persee als Verwerflich an, dem Gegner muss nur gesagt werden, dass Gift genutzt wird und beide Teilnehmer müssen davon betroffen sein. Ob er wirklich Geweihter ist oder doch schon Ketzerei begeht sollte bei diesem Konzept der Meister entscheiden, er selbst ist jedenfalls überzeugt davon, Geweiht zu sein.


    Der phexgeweihte Gutmensch, welcher das Glück als Hauptaspekt Phexens sieht, hinter dem alles andere zurücktritt. Handel und Diebstahl dienen ihm lediglich als Mittel um möglichst vielen Menschen möglichst viel Glück(lichkeit) zu bescheren. Dafür macht er auch riguros von den symbolischen Gegenleistungen gebrauch, die ein Phexgeweihter für jede Handlung einfordern muss ("Klar segne ich dir den Vertrag ab, aber dafür gibst du dir jetzt einen Ruck und schenkst der hübschen Alrike einen Blumenstrauß und lädst sie zum Essen ein"). Egoismus und andere Menschen traurig zu machen käme ihm niemals in den Sinn.


    Der Magiedilettant, welcher einen beseelten Zauberstab in die Hände bekam und nun die Geheimnisse dieses Stabes entschlüsseln möchte. Andere Gildenmagier können sich nicht erklären wie der Stab auf jemanden außer seinen Schöpfer hört aber das werden sie auch nicht herausfinden, der der Dilettant sich niemals von seinem Stabe trennt. Dass er ihn aus der Mitte eines Steinkreises an der Grenze des Reichswaldes zog, berichtet der ehemalige Holzfäller niemandem. (Was der Stab genau ist, dürfte der Meister entscheiden, vielleicht ist der Besitzer und Erschaffer des Stabes darin gefangen und wird nur durch das unfassbare Charisma des Dilettanten (manchmal) zum Aktivieren der Stabzauber bewegt, vielleicht ist der Stab auch der Sitz einer Feenwelt, in der sich der Erschaffer befindet und der Stab denkt deshalb, der Erschaffer würde (wegen der direkten Nähe) den Stab in der Hand halten und Zaubern wollen)


    Der Ferkina, welcher sich in den Kopf gesetzt hat, Akoluth der Rahjakirche zu werden. Am besten spielt er sich in einer Region wie dem Horasreich, wo er dann versucht, theologische Diskussionen über die Natur von Rahjas Natur und die effektivsten (und schönsten) Wege hin zur rauschhaften Ekstase mit den Belhankaner Geweihten zu führen und ständig versucht, zu beweisen, dass Schmerzen der beste Weg zu Rahja sind. Dass er in sich selbst den meisten blutlosen Talbewohnern gegenüber überlegen sieht, vereinfacht die Sache nicht unbedingt.


    Soweit was mir spontan einfällt, ich hoffe es ist "besonders" genug für diesen Thread :)

  • Mein Gefühlsmagier welcher sehr viel Empathie für Hexen hegt und auch gerne die Rahjanische Sexualmagie weiter ausbauen will. Er vermutet auch das gewisse Hexenzuber besser wirken weil sie eine fleischliche Kompnente haben wie Levthans Feuer was für ihn eigentlich nur ein Magischer Raub ist. Demnach will er viele Zauber diese Komponente hinzufügen um sie zu verbessern, einen Levthans Unitatio oder oder Levthans Balsam... allerdings interessiert er sich auch für andere Gefühle. Nebenher schreibt er Romane die er dann magisch verstärkt vorträgt ähnlich einem Theaterscharlatan nur eben mit Lizens.


    Einen Novadi Schmiedemagier der einen Wüstenstern, irdisch Fulgurit, gefunden hat und nun vermutet das Rondra in Wirklichkeit doch Magie besitzt und einsetzt und das Blitze die reinste Form (Kraft Merkmal) der Magie sind.


    Beide sind noch nach dsa4.1 erstellt worden weiss nicht in wie weit sie in 5 funktionieren würden.

  • Ich mag meine Langzeitstudentin (der Gildenmagie), die seit vielen Monaten auf dem Weg von Riva nach Rashdul zu ihrer Arkanatio ist und unterwegs schon etliche Abenteuer erlebt hat. (Und wenn es so weitergeht, macht sie die Adeptenprüfung mit 8000 AP oder so... 6000 hat sie schon.)

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • Ich möchte allen fleißigen Teilnehmerb noch einmal danken, dass sie hier ihre tollen Konzepte mit allen teilen! Sind super Konzepte dabei, die mich wirklich sehr inspirieren :)

  • Ein Luftelementarist aus Rashdul, der mit einer gewissen Arroganz daher kommt und nahezu immer einen Luftlelementar an seiner Seite hat, der selbstverständlich seinen Koffer zu schleppen hat. Grundsätzlich wird kein Handschlag getan, sondern mit Zaubertricks wie Schnippen, einer magischen Feder etc. die Welt magisch gelenkt. Es muss sich alles wie vom Winde verweht bewegen. (Da fällt mir spontan ein, er sollte wie Patrick Swayze aussehen.)

    Größere Strecken lässt man sich natürlich von einem Dschinn tragen...weil man es kann.

  • ... so faule Elementaristen sollten den Nachteil Fettleibig bekommen... ;-)

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Und "verwöhnt" :)

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • Diese Woche hatte der Spieler unseres Andergaster Magiers Geburtstag. Wir spielten daher ein kleines Abenteuer in dessen Heimatdorf, wobei jeder von uns sich einen möglichst hinterwäldlerischen Andergaster erstellte - dass diese Helden nicht ganz ernst gemeint waren, liegt auf der Hand. Mit von der Partie waren:


    • Eberhard Eichenschild, genannt der Sauhöfer: Ein Schweinezüchter und begeisterter Metzger. Er ist von geselliger und zupackender Natur.
    • Erlgard Axtblatt, ein Schmiedegeselle, der jede Gelegenheit für ein Nickerchen nutzt, die sich bietet. Seine Spezialität sind Hufeisen für Schweine.
    • Erkenbrecht Eichholzer, der Dorfälteste. Er ist ein begabter Heiler und hat schon viele Schweine von der Schwelle des Todes zurückgeholt und auch so manchen verunglückten Holzfäller wieder zusammengeflickt. In seiner Jugend war er selbst Holzfäller und Schwarzbrenner. Er erblindete früh, doch die Herrin Praina gab ihm, wie er überzeugt ist, dafür die Gabe der Heilkunst. (D.h. er ist intuitiver Zauberer mit Tiere besprechen, Balsam Salabunde und Gefunden.) Sein ständiger Begleiter ist sein Blindenschwein Eichbold, das er selbst abgerichtet hat. Eichbold ist ein besonders zutrauliches und intelligentes Tier.

    Als Spieler des blinden Dorfältesten trug ich die meiste Zeit über eine Augenbinde, was sehr förderlich für die Immersion war.


    Leider nicht zum Einsatz kamen die folgenden Heldenkonzepte:

    • Der Zugereiste: Er war eigentlich ein nostrischer Fischer, aber beim letzten Friedensvertrag wurde der Ort, wo er wohnt, Andergast zugeschlagen. Er versucht seither, die Andergaster davon zu überzeugen, dass er einer der ihren ist. Besonders gut passt dieses Charakterkonzept zu einem Spieler, der einen niederdeutschen Dialekt spricht, wenn alle anderen Spieler süddeutsche Dialekte sprechen.
    • Der Engasaler Pikenier: Er ließ sich nach einem langen und bewegten Soldatenleben in Andergast nieder, pflegt dort seinen Gemüsegarten und hofft, von Abenteuern verschont zu bleiben. Zur Selbstverteidigung besitzt er eine Saufeder, die er als Pike aus Maraskanstahl bezeichnet, obwohl sie weder das eine noch das andere ist. Charakteristisch für ihn ist sein unbedingter Überlebenswille. Passende Nachteile: Angst vor Spinnen, Angst vor Orks, Angst vor Pilzen etc. Passende Vorteile: Flink, Begabung (Verbergen), Glück. Passende Sonderfertigkeiten: Auf Distanz halten, Zu Fall bringen, Belastungsgewöhnung.
  • Ich habe grad die Idee eines Schelms oder Scharlatans welcher sehr Rahja verbunden ist allerdings sich noch sehr pre Pupertät verhält und seine Witze und Sprüche sehr sexuell sind. Er schätzt die natürliche Schönheit wodurch sein Lieblingszauber der Nackedei ist wobei er selber auch gerne mal nackt herumlaufen würde und die Natur an sich spürt. Allerdings kann er selber mit Frauen nicht verkehren, weil er es nicht kann. Weiss nichtmal wie sexuell altiv Kobolde wären?


    Vielleicht kann mir das WdV da etwas mehr Inspiration liefern :D

  • Warum kann er nicht? Organische Ursache seiner Impotenz?

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • Alrik Faberhold - Ritterdoppelgänger: Alrik ist ein Bastard eines Junkers und sieht dessen Sohn zum verwechseln ähnlich. Bisher hat Alrik die Harnische seines Halbbruders hergestellt und auf Turnieren repariert, aber nach einem fatalen Verlauf des flinken Difar, traut sich der grobe Schmiedegeselle auf Adelsparkett.


    Bernhelm - der grüne Ritter: Der nordmärker Waldschrat erscheint mit Kurbul, Großschild sowie Streitkolben und Jagdspeer mit Steinspitze auf Turnieren und fordert den rondrianischen Adel heraus, die Sumus Gebote vergessen haben (ginge auch als Andergaster oder Tobrier).


    Kasim - die bronzene Bestie: Der Mhanadi war der störrische Lehrling einer verschwiegenen Schwester, dessen Rauflust und Wildheit kaum zu bändigen sind. Nicht umsonst verließ der vertrautenlose Khorambestienhexer seine Meisterin, nahm via Transmutare eine passende Gestalt zu seinem Geschlecht an und schickte sich an, gutes Gold durch guten Kampf zu erringen.


    ...ehrlich gesagt, habe ich noch fast ein Dutzend rumliegen, aber das soll erstmal reichen. ;)

  • Warum kann er nicht? Organische Ursache seiner Impotenz?

    Vielleicht oder weil die Pupertät nie richtig einsetzte, er nicht weiss was er dann damit tun sollte (vielleicht hat er ja angst vor seiner ersten Erektion dann und verzaubert sie das diese wieder kleiner wird), er ist asexuell oder gar er findet die Geschlechtsteile lustig oder gar grotesk mit all den Falten und den komischen Haaren. Szene: er und eine Frau befinden sich im Schlafgemach und er sieht zum ersten mal eine nackte Frau und erkennt das wenn er sein Teil zwischen die Beine klemmt es so aussieht wie bei ihr. Danach bastelt er sich noch Jonglierbälle die sehr nach Brüsten aussehen

  • Nachteil: Sexuelle Infantilität :D

    Beschränkt allerdings das Spiel nicht allzusehr (meistens), gibt sicher nicht viel GP ;)

    Im September ist alles aus Gold:

    Die Sonne, die über das Blau hinrollt,

    das Stoppelfeld,

    die Sonnenblume, schläfrig am Zaun,

    das Kreuz auf der Kirche, der Apfel am Baum.

    Ob er hält? Ob er fällt? -

    Da wirft ihn geschwind

    der Wind

    in die goldene Welt.

    (Georg Britting)

  • ein Phexgeweihter der ein öffentliches Geschäft Geschäft führt in dem man ihn und eventuelle Angestellte anheuern kann um sich ausrauben zu lassen.


    Nein ernsthaft, die Idee basiert darauf das kein Haus absolut einbruchsicher ist, kein Save unknackbar, keine Wache unbestechlich.

    Der Phexi biete also seine Fähigkeiten an um eben solche Schwachstellen offen zu legen und seinen Auftraggebern Tipps zu geben wie sie ihr Hab und gut besser schützen konnen.


    Von einfachen Einbruchsversuchen, Observation der Wachenrundgänge bis hin zur "Eignungsprüfung von Angestellten" (das sicherste Haus bringt einem nichts wenn die Zofe beim Tratschen jedem Dahergelaufenen erzählt das die hohe Dame des Hauses ihr mal von einem Geheimgang erzählt hat) wird so ziemlich alles Angeboten.

    Auch Schlossmacher dürften an solchen Diensten interessiert sein und insgeheim prahlen sie untereinander wenn einem von ihnen ein Meisterstück geglückt ist das den Phexi wieder ein paar Momente länger aufgehalten hat als das letzte.


    Die im Vertrag enthaltene Passage "jegliche erworbene Information wird ehrenvoll behandelt" ist selbstverständlich mit extra dicker Tinte geschrieben (damit die zweite Hälfte des Satzes "und im Interesse des Listenreichen genutzt" [bei der die Tinte so stark verdünnt wurde das sie überhaupt nur im Gegenlicht bemerkbar ist] um so unscheinbarer ist).