Star Trek Discovery

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  • Star Trek: Discovery

    (2017)

    Acción

    Ten years before Kirk, Spock, and the Enterprise there was Discovery. Star Trek, one of the most iconic and influential global television franchises, returns 50 years after it first premiered featuring a new ship, new characters and new missions, while embracing the same ideology and hope for the future that inspired a generation of dreamers and doers. Más

    Género

    • Sci-Fi & Fantasy
  • Da schaut man hier ins Forum und es kann nicht wahr sein. Star Wars hat schon Diskussionsthreads. Diese unnerdigen "Eh voll das fette Lischtschwertduell un so" Ballerfilme!

    Es wird Zeit dass die echten Nerds Trekkies sich mal zu Wort melden und darum möchte ich hiermit eine erste Diskussion über die neue Serie Star Trek Discovery starten welche immerhin seit einem halben Jahr am laufen ist. Obgleich ich den Beginn als reichlich holperig empfand habe ich mittlerweile extrem Feuer gefangen, und das hat nicht einmal Voyager geschafft.
    Gründe:
    1. Star Trek wird wie bei DS9 ernsthafter betrachtet, wenn auch bestimmte Aspekte noch nicht so weit wie dort angegangen werden.
    2. Es gibt echte Charaktere die liebevoll gezeichnet sind und durch einige Ecken udn kannten mehr eine gewisse Glaubhaftigkeit bekommen.
    3. Längere Handlungsbögen machen die Serie spannender.
    4. Es gibt weniger Plotarmor. Das macht Dinge unvorhersehbarer.
    5. Der Quotennerd ist ein wirklicher Nerd und hat wirkliche Nerd-Probleme. (Es hätte TNG gut getan wenn Wesley von seinen Altersgenossen Schläge bekommen hätte und öfter mal metaphorisch auf die Visage geflogen wäre)
    6. Silvya Tilly (Ich wiederhole das!)
    7. Eine Sympathsiche glaubhafte Gleichgeschlechtliche Beziehung.
    8. Prügeleien mit Michelle Yeoh!
    9. Captain Malfoy (GAIIILLL!)

    Also los was habt ihr zu der Serie los zu werden. Guckt ihr sie überhaupt oder ist jemand sauer weil es die nur auf Netflix gibt? (OmG das Wort liest sich fast wie Neelix)

  • Hiho!


    Mein Mann und ich betreiben ein Startrek-Rollenspielforum. Daher haben wir natürlich auch mal in die neue Serie reingeschaut. Allerdings hat die uns nach den ersten 5 Folgen immer noch nicht wirklich vom Hocker gerissen. Dafür, dass es in der Pre-Kirk-Zeit spielt sind uns einige Entwicklungen deutlich zu weit. Der Sporenantrieb ist meiner Meinung nach ein witziges Element, aber irgendwie doch etwas abwegig. Captain Lorca geht unserer meinung nach sehr Richtung Sektion 31. an und für sich ist die Serie in ihrer Geschichte und den Effekten schön gemacht und spannend, aber sie passt irgendwie (unserer Meinung nach) so gar nicht wirklich in den Canon. gerade dafür, dass sie ja vor Kirk spielt. Wäre sie nach DS9 oder Voyager angesetzt. ok. Dann können wir da gerne drüber nachdenken, aber für davor ist es doch etwas weit gegriffen.


    Wie gesagt ist die Serie an sich nicht schlecht, auch wenn sie einige seltsame Elemente einbaut. Aber für unser Rollenspiel haben wir uns entschieden sie nicht zu berücksichtigen. Das gilt aber zum Beispiel auf für die neue Zeitlinie der Startrek-Filme. Die sind in sich gesehen toll. Können wir aber so nicht ins Rollenspiel integrieren.


    Ich hoffe du hast jetzt keine so üble Meinung von uns. Wenn du mal reinschauen magst nur zu. https://startrek-tna.de


    Liebe Grüße

    Hexenkind

    ~“Adieu,” sagte der Fuchs. ”Hier ist mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar!”~ (Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry)

  • Ich pack meine Meinung mal in Spoiler:

  • Man muss aber zugeben dass die TNG klingonen nicht sonderlich unheimlich aussahen. Besonders Worf sah um so putziger aus je wütender er dreinblickte. So weit von der Optik sind sie jetzt auch nicht weg, dann haben sie sich halt mal eben die Köpfe und Bärte epiliert. Dass das Klingonische Reich in die Korruption absank wussten wir aber spätestends seit Enterprise und selbst bei DS9 was wesentlich später spielt wird das Problem aufgegriffen.

    • Nuevo

    Die Abschluss-Folge der ersten Staffel hat mir richtig gut gefallen!

    Jetzt warte ich auf die zweite Staffel und beruhige mich zwischenzeitlich mit "The Orville".

  • Von mir ne spoilerfreie Kurzkritik zur ersten Staffel:

    Eine gute bis sehr gute Serie, mit Luft nach oben. Das Äußere der Klingonen geht mir als alten Trekkie zwar immer noch auf den Zeiger, aber ich kann darüber hinweg sehen, weil der Rest einfach so gut ist.

    Interessante Charaktere, interessante Plot-Twists, die mich an wohlige BSG-Zeiten zurückdenken lassen und schauspielerische Leistungen auf hohem Niveau. Ach ja: Effekttechnisch ist auch alles in Butter. Die Story hängt zwar manchmal etwas und über einige Plotholes sollte man nicht zu tief nachdenken. Aber alles in allem ein gelungenes Experiment. Zudem legt DSC die wohl unterhaltsamste erste Staffel in der ST-Seriengeschichte vor. Was haben wir da schon für Grütze sehen müssen, bevor die alten Serien wirklich gut wurden. TNG ab Staffel 3, DS9 ab Staffel 4, VOY ab Staffel 4 und ENT als es leider schon zu spät war.
    (TOS nehme ich als herrlich kultigen Trash mal aus der Auflistung "ernsthafter" Star Trek Serien heraus.)


    Fazit: Ich finde DSC eine wohltuende Bereicherung des ST-Universums und würde für die erste Season 7,5 von 10 Barbaren vergeben.

  • Discovery als Science Fiction Serie ist Unterhaltsam, aber nicht umbedingt gut. Narativ ist es oftmals etwas over the top, ist voll von Logikfehlern und die Hauptfigur ist auch nicht umbedingt gut gewählt. Ich denke, die ersten paar Episoden sind richtig schlecht, dann wirds ne weile eigentlich besser und besser, mit einigen Ausrutschern und dann stürzt es am Ende noch einmal richtig ab.

    Und ich denke viele der Probleme der Serie lassen sich auf ein ganz einfaches Problem zurückführen: Es wird als Prime-Univers Star Trek Prequel verkauft. Ich meine, alles was man machen muss ist das Wort 'Klingonen' durch 'Vogonen' ersetzen, dann ersetzt man noch Sarek durch Tuvok und das ganze könnte locker einfach 30 Jahre nach Voyager spielen. Dann hats du viel weniger Canon um den du dich kümmern musst und es würde auch mehr ein Gefühl aufkommen dass es um etwas geht und wir hier nicht einfach einen Konflikt betrachten, dessen Ausgang wir ja seit TOS schon kennen.

    Obgleich ich den Beginn als reichlich holperig empfand habe ich mittlerweile extrem Feuer gefangen, und das hat nicht einmal Voyager geschafft.

    Bleib mir mit Voyager weg... das ist der Tiefpunkt von Star Trek... in der einen Folge ermordet Janeway ein Crewmitglied um zwei andere zu retten und in der nächsten riskiert sie bewusst das ganze Schiff, weil Chakotey eventuel die gleichen Gene haben könnte, wie Seska's Kind. Da hat Tuvok auch seinen Beruf verfehlt, wenn er die nicht einsperrt.


    4. Es gibt weniger Plotarmor. Das macht Dinge unvorhersehbarer.

    Naja, abgesehen vom Doktor, gibt es keinen Charakter, der in mehr als zwei Episoden ist und stirbt. Von dem her, ist die Plotarmor auch nicht dünner als in TNG oder DS9...



    6. Silvya Tilly

    Hell yes... und Captain Killy erst :D 


    7. Eine Sympathsiche glaubhafte Gleichgeschlechtliche Beziehung.

    Die leider nur dazu dient, dass Culber zur 'Woman in the Fridge' für Stamets wird... :( 

    Guckt ihr sie überhaupt oder ist jemand sauer weil es die nur auf Netflix gibt?

    Wir haben noch Glück, in den Staaten läuft sie nur auf CBS Direct, da ist Netflix definitiv die bessere Option.

    Allem in allem ich bin gut unterhalten und werde mir die nächste Season sicher auch reinziehen. Potential nach oben ist ja sicher genug vorhanden... ich werde einfach diese Dinger in ihren formlosen grünen Raumschiffen und in ihrer französischer Höflingskleidung nie als Klingonen betrachten...

    My diplomacy equals roll for initiative.