Starter Set Abenteuer (Spoiler)

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  • Moin,


    um hier auch mal wieder was zu schreiben: Ich habe heute den ersten Abschnitt des Einsteiger-Abenteuers "Lost Mines of Phandelver" aus dem Starter Set gespielleitert, da wir kurzfristig was zu spielen brauchten. Das Ganze war als One-Shot gedacht, aber Fortsetzung nicht ausgeschlossen.


  • Hui, da hast du aber einen grossen Text geschrieben (du nutzt den Beitrag wohl als Kampagnentagebuch was? ;) ). War aber sehr unterhaltsam zum lesen , hoffe doch sehr das die Kampagne weitergeht :thumbup:


    Hatte bis jetzt die Kämpfe für Anfangscharaktere nicht so als Glücksspiel gesehen in 5e. Zwar geht manchmal einer zu Boden und ist bewusstlos aber gestorben ist bis jetzt, im ersten Abenteuer noch keiner - alleine... es gab schon einen... oder zwei TPK... aber ich schwöre daran bin ich völlig unschuldig!

    Meine abweichende Erfahrung kann daran liegen, dass ich den Schaden der Monster nicht auswürfle und immer den festen Wert austeile oder dass ich auch mal meisterhaft "bullshite", wenn es ein Fehler von meiner Seite ist (Begegnung völlig falsch eingeschätzt z.B. passiert wohl jedem SL von Zeit zu Zeit).

  • Mal schauen, ob wir das weiterspielen.


    Naja, es kann ja passieren, dass der Hauptkämpfer der Gruppe durch einen glücklichen Angriff zu Boden geht und bewußtlos wird. Wenn das passiert und die Gruppe womöglich schon angeschlagen ist (vor allem keine Heilung mehr hat), kann das schnell dazu führen, dass der Rest auch im Eimer ist.


  • Ich verwende den Durchschnitt nicht, weil ich es unspannend finde und weil ich das Ergebnis dann nicht abbiegen kann, wenn ich es brauche.


    OT: Wenn der Angriffswurf "verfehlt" *zwinker zwinker*, musst du nicht mal was abbiegen ;) Aber die Möglichkeit zum aufwürfeln oder eben den Durchschnittswert zu benutzen, ist schliesslich da, damit man genau das Verwendet was man lieber hat.

    Bei Einzelmonstern z.B. nutze ich gerne die festen TPs, während ich bei kleineren Gegnergruppen gerne (vor dem Spiel) indivuduelle TPs auswürfele und notiere. Vermutlich wäre eine Diskussionsrunde über die Vorlieben bei der Verwendung der optionalen Regeln ein eigenes Thema Wert :)



    IT: Konntet ihr schon weiter spielen oder bleibt es beim one shot? Ist schon sehr spannend zu lesen wie sich das gleiche Abenteuer bei einer anderen Gruppe ganz anders entwickelt.

  • Hallo zusammen,


    ich hatte am Wochenende die Gelegenheit den ersten Teil der Kampagne "Lost Mines of Phandelver" zu leiten. Ursprünglich hatte ich die Hoffnung, dass mir bis Februar die deutsche Version des Startersets schon vorliegt (vorbestellt seit 05/2017), aber das war uns nicht vergönnt. Mit ein wenig Vorarbeit war die Leitung des Abenteuers aus der englischen Version gar nicht so schlimm wie ich dachte.


    Unsere Gruppe (inklusive mir) besteht komplett aus Rollenspiel-Neulingen. Da ich das Spielerhandbuch schon seit September habe, aber noch kein Abenteuer besitze, nutzten wir die Zeit um Charaktere zu erstellen. Dies funktionierte für Komplett-Einsteiger erstaunlich gut. Das Ergebnis waren ein Halbork-Barbar, ein Halbelf-Druide, eine Menschen-Schurkin und eine Elfen-Waldläuferin (die revised-version aus unearthed arcana).


    Ich hatte mich für unsere erste Sitzung ziemlich ausgiebig vorbereitet. In meinem Arsenal befanden sind:

    • kariertes Flipchart-Papier als battlemap, zum groben Anzeichnen der Räume wenn ich noch nicht direkt alle Details preisgeben wollte
    • raumweise ausgedruckte Karten der ersten Höhle, die ich dann nach und nach auf das Flipchart kleben konnte
    • gebastelte Papierminiaturen ( https://printableheroes.tumblr.com/ ) (!!!)
    • Plot-Hooks für jeden einzelnen Charakter. Hierbei konnte ich mich aber ziemlich gut an den persönlichen Zielen der vorgefertigten Charaktere im Starterset orientieren. Dadurch hatte jeder Charakter einen eigenen Grund ins Abenteuer einzusteigen.

    Storyspoiler folgen!

  • Immer interessant zu lesen, wie andere Gruppen das spielen.


    Bei mir ist das auch meist ein Mischung aus Englisch und Deutsch. Das mit dem Maßeinheiten - so lange die Amis auf ihrem völlig antiquiertem und unlogischem System beharren, werden wir damit leben müssen. Aber du kannst genauso gut fünf Fuß als einen Meter übersetzen, von der Mechanik her dürfte sich nicht viel ändern. Wenn das konsequent für alle Angaben durchgehalten wird, ist es am Ende wahrscheinlich wurscht.