Star Wars - Welcher Film ist wie gut?

  • Anscheinend bin ich auch einer der wenigen denen Jar Jar nicht auf die Nerven geht.

    Und Du bist nicht alleine, ich hätte Jar Jar auch gerne noch in 2 und 3 weiter gesehen.


    Ich weiß auch was Du meinst mit der fehlenden "Logik". Im Grunde ist es aber weniger die Logik als der Umstand das SW schon immer recht wenig mit Physik oder gar Naturgesetzten zu tun hatte. Daher ist Star Trek eben klassische Science Fiction und Star Wars eben nur eine Space Opera und eben keine klassische Science Fiction.


    Hab ohnehin nie verstanden warum viele SW-Fans über den ganzen albernen Kram hinwegsehen können (Lichtschwerter sind da ganz oben auf der Liste^^), aber ein JarJar dann zu viel ist.

  • Das ist der Unterschied zwischen Fantasy und Science Fiction einfach.

    Wieso in Superheldenfilmen Dinge gehen die "unrealistisch" sind wundert doch auch keinen.

    Und nur weil beide im Weltraum spielen, müssen sie ja nicht dem gleichen Genre angehören.

  • Ich hab die ursprüngliche Trillogie bestimmt jeden Teil 30+ Male gesehen, und auch die neue Trillogie (Episode 1-3) habe ich sehr genossen. Heute kann ich sagen, wo Episode 6 seine Schwachstellen hat, und was das Problem mit 1-3 ist. Aber immerhin haben die eine durchgehende und koherente Geschichte hinbekommen, die sich über alle Sechs Teile zieht.

    Ich kann alle 6 Teile als zeitlose Klassiker sehen und genießen!


    Rogue One fand ich ok. The Force Awakenes hat Probleme, aber der Hype hat mich mitgerissen, und die Qualität war insgesamt so hoch, dass ich über die Probleme absolut hinwegsehen konnte. So sehr, dass ich mir auch den 3 mal im Kino angeschaut habe.
    Dann kamm Teil 8, und seit dem gibt es eben nur noch 6 Star Wars Teile für mich. Solo habe ich mir nicht mehr angesehen, und auch Episode 9 werde ich mir nicht anschauen, auch wenn ich glaube, dass Jar Jar Abrams einen deutlich besseren Job abliefern wird als RJ. Aber meine 1,58 Kinobesuche, die ich im Jahr statistisch haben sollte, gehen eben nicht mehr an Star Wars.

    Die "neuen" Star Wars Teile werden schlecht altern, und ich hoffe, dass es den Machern eine Lehre sein wird, nicht jedes Jahr ein verwässertes Nostaligie-Fest durchsetzt mit dem politischen Blödsinn, der schon lange in Hollywood um sich greift auf den Markt zu werfen. Die Obi-Wan-Trillogie haben sie ja zum Glück schon mal auf Pause gesetzt, ich hoffe, Ryan Johnson wird nie wieder mit einem Star Wars Teil betraut.


    Das klingt jetzt super negativ. Bin ich auch, aber das soll bitte alle anderen nicht davon abhalten, die neuen Teile zu mögen und anzuschauen. Sie sind halt nichts mehr für mich. Da bin ich mit 28 jetzt wohl rausgewachsen. George Lucas hat mal gesagt, er macht keine neuen Teile mehr, weil so viele der Star Wars Fans sich ihm gegenüber so unmöglich aufgeführt haben. Und das finde ich schade - auch wenns vielleicht besser war, das er keine mehr gemacht hat. Und es macht mich auch traurig, dass die neuen Schauspieler und Produzenten so viel Mist an den Kopf geworfen bekommen von selbstsüchtigen Fans. Mir gefällt nicht, was aus den neuen Star Wars Teilen geworden ist und welche Richtung man gerade fährt - und ich habe kein Mitleid, wenn KK und Disney damit grandios scheitern, aber deswegen muss ich keinen der Schauspieler, Produzenten oder Fan der neuen Reihe anfeinden...

    Schatten - wie du möcht' ich tanzen zwischen Licht und Dunkelheit
    Täuscher - lehr' mich zu verbinden Wahrheit und Lüge
    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

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  • vieleicht wegen der Fehlenden Rosa-Roten-Brille:

    Grade die Klonkriege (auch mit den daraus entstandenen Spin-offs) finde ich super. Nunja JarJar ist halt da, grade zum Ende als Vertreter der Nabboo im Senat ist er aber durchaus eine ernste Figur geworden.

    Ich finde es sehr schade wie die Klone der Republic zu den Sturmtruppen des Imperiums downgegradet wurden (ja ich weiß die Sturmtruppen waren zu erst da) Auch den Rat der Jedi und den ganzen Jeditempel finde ich besser als den einen Exilanten in der Wüste und den anderen in einem Sumpf...

    VII emfinde auch ich als Neuauflage von IV und rettet sich eig nur (in meinen Augen) durch die aktuellen technischen Möglichkeiten und eine gute (und ja auch sexy) Hauptdarstellerin.

    BB-8 empfinde ich fast noch schlimmer als die Evoks (und die waren schon <X)

    Daher:

    II

    III

    I

    VI-IV

    VII


    VIII und Solo habe ich noch nicht gesehen, daher kein Urteil

    EDIT: ach so ja Physik: Georg Lukas hat mal gesagt, ihm sei durchaus bewusst, das es im Weltall keine Geräusche gibt und es eig. immer Still ist, nur dann wäre ein großer Teil der Filme quasie zum Stumfilm geworden und das hätte vermutlich die meisten Zuschauern nicht gefallen...

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • Da bin ich mit 28 jetzt wohl rausgewachsen.

    Die Aussage ist nicht schlecht, letztlich sollen sich die Filme ja auch immer an die eigentlichen SW-Fans richten und ich nehme an das bei diesen der Altersschnitt weit höher liegt. Wirklich raus wachsen kann man da eigentlich nicht, entweder man mag es, oder eben nicht.


    @Physik-Diskussion

    Entschuldigung wenn ich mich da falsch ausgedrückt habe. Ich würde Star Wars das niemals ankreiden, da es teil von Star Wars ist und das ist auch gut so. SW ist keine klassische SciFi und hat den Anspruch auch nie gehabt. Ich finde nur gelegentlich "Fans" etwas befremdlich die das ganze zu ernst nehmen.

  • Ich weiß auch was Du meinst mit der fehlenden "Logik". Im Grunde ist es aber weniger die Logik als der Umstand das SW schon immer recht wenig mit Physik oder gar Naturgesetzten zu tun hatte. Daher ist Star Trek eben klassische Science Fiction und Star Wars eben nur eine Space Opera und eben keine klassische Science Fiction.


    Hab ohnehin nie verstanden warum viele SW-Fans über den ganzen albernen Kram hinwegsehen können (Lichtschwerter sind da ganz oben auf der Liste^^), aber ein JarJar dann zu viel ist.

    Das sind allerdings zwei Paar Schuhe.


    Dass im Star Wars-Universum die Gesetze der realen Physik nur teilweise greifen ist eine Sache - wichtig ist, dass sie konsistent sind - Stichwort "fantastischer Realismus". Deswegen ärgern mich persönlich die Lichtschwerter und alles, was man mit ihnen anstellen kann, nicht im geringsten - wohl aber Holdos Hypersprung-Rammmanöver, das zwar cool ausgesehen hat, aber innerweltlich exakt Null Sinn gemacht und massenhaft Plotlöcher aufgerissen hat.


    Aber unabhängig von der Konsistenzfrage ist es eine äußerst krude Logik, jemanden zur Akzeptanz von schlecht geschriebenen Charakteren zu verdonnern, weil er kein Problem damit hat, wenn in einem Setting die physikalischen Gesetze nur teilweise der Realität entsprechen. Das ist etwa so, als würde ich sagen "hey, wenn du dich über Nahema oder Raidri beschwerst, warum hast du dann kein Problem mit der Magie in Aventurien?"

  • Was in konkret Episode VIII warum nicht gefallen hat, bitte im dortigen Thread diskutieren.


    Irdische physikalische Gesetz in Star Wars oder der Science Fiction allgemein (dann ist man auch mit Bezügen bei z.B. Star Trek gleich im richtigen Thread) werden bitte in einem eigenen, frühzeitig zu erstellenden Thread diskutiert, aber nicht in der persönlichen Rangfolge von Star Wars-Filmen.