Kleinigkeiten schnell geklärt (Magie, Zauberei und Hexenwerk, DSA 4.1, DSA 4)

  • Das ist RAW korrekt, aber GMV Quark.


    Einhörner: männlich, Harpyien weiblich. Nix mit "Fortpflanzungsfähig". Außer es gibt männliche Harpyien! Das wär aber ne retcon. Ob Nahema (wie bei den Holberkern) da ihre Finger im Spiel hat?

    Ist das vllt. ein Ergebnis aus einem neuen Abenteuer (Donnerwacht?)???

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Was ist daran so seltsam? Vögel ohne ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus sind äußerlich auch irdisch schwer zu unterscheiden. Harpyien brauchen zur Vermehrung garantiert keine Männer anderer Völker. Darauf gibt es nicht den geringsten Hinweise.

    Was ist daran schwer vorzustellen? Das magische Wesen, denen (mit großem zauberischem Aufwand) die Fähigkeit zur Fortpflanzung untereinander gegeben wurde Zwitter sind? Verstehe ich nicht.


    Einhörner sind Feenwesen und/oder heilige Wesen Nandus, da geht so einiges, was sonst Quatsch wäre. Es ist nicht einmal klar, ob sie sich überhaupt fortpflanzen oder ob sie erschaffen wurden/werden.

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!





  • Was ist daran so seltsam? Vögel ohne ausgeprägten Geschlechtsdimorphismus sind äußerlich auch irdisch schwer zu unterscheiden. Harpyien brauchen zur Vermehrung garantiert keine Männer anderer Völker. Darauf gibt es nicht den geringsten Hinweise.

    Was ist daran schwer vorzustellen? Das magische Wesen, denen (mit großem zauberischem Aufwand) die Fähigkeit zur Fortpflanzung untereinander gegeben wurde Zwitter sind? Verstehe ich nicht.


    Einhörner sind Feenwesen und/oder heilige Wesen Nandus, da geht so einiges, was sonst Quatsch wäre. Es ist nicht einmal klar, ob sie sich überhaupt fortpflanzen oder ob sie erschaffen wurden/werden.

    Die Argumentationstechnik ist halt ein wenig schwach: du zitierst die Quellen, wenn sie dir in die Argumentation passen, aber ignoriest alle jene Quellen, die deinen Argumentationsstrang widersprechen.


    Also ich denke, der Zoo-Botanica als Primärquelle muss man schauen trauen, ansonsten bewegen wir uns auf sehr wackeligen Boden. Und da steht eindeutig "Die durchwegs weiblichen Harpyien [...]"


    Aber spannend wird Aventurien ja dann, wenn man einen Widerspruch auflösen will, und dafür Lösungen bastelt, die den Hintergrund noch komplexer machen. Wenn dir soviel daran liegt, etwa die Anmerkung in Am Großen Fluss zu ignorieren, wo von einem Harem aus geraubten Menschenmännern die Rede ist, könntest du beispielsweise eine andere (männliche) Chimärenart einführen, mit der sich die Harpyien paaren. Damit würdest du weder der Zoo-Botanica widersprechen, noch müsstest du dich mit der Paarung mit Menschen auseinandersetzen.


    Allerdings wird der Männerraub im Abenteuer Donnerwacht 1: Zeichen der Macht explizit eingeführt. Naja, warum soll nicht beides gehen? :)


    Vielfalt macht das Setting interessant, explizites "Das geht aber nicht." eher selten.

  • Ich habe nichts absichtlich ignoriert. Um die Anmerkung in AGF und das DSA5-AB wusste ich schlicht nicht. Die Auseinandersetzung mit rape-Harpyien macht mir wenig aus, keine Sorge. Und ein Harem kann man auch aus anderen Gründen als der Fortpflanzung halten.:zwinker:Aber das Harpyien Männern zur Fortpflanzung bedürfen widerspricht ganz klar den Texten in WdZ, nach denen sich die Flatterviecher danke der entsprechenden Eigenschaft untereinander fortpflanzen können. Auch das ist eine Primärquelle - und zwar eine, die im Gegensatz zu ZooBot explizit auf diesen Aspekt eingeht, während dort auch nur das äußere Erscheinungsbild gemeint sein kann.


    Aber das AB ist DSA5, dort wurde diese alte Setzung dann wohl geändert. Das überrascht mich ehrlich gesagt - in der neuen schönen WdV-Welt funktionieren Liebestränke schließlich nur bei Zustimmung des Gegenübers.:blaeh:

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  • Ich glaube (ohne Quelle, sonst wärs Wissen, kein Glauben) die meinten nicht "untereinander fortpflanzungsfähig" sondern allgemein: "fortpflanzungsfähig".


    Denn nicht jede Chimäre kann sich fortpflanzen... die meisten werden ja nur "erschaffen" und können sich gar nicht (weder untereinander, noch mit anderen Rassen) fortpflanze.

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Das hier war ein Zitat aus WdZ.

    Quote from Fortpflanzungsfähigkeit WdZ 233

    Das Wesen ist trotz seines künstlichen Ursprungs in der Lage, mit einem Wesen der gleichen Art Nachkommen der gleichen Art zu zeugen oder auszutragen. Eventuelle Empfindlichkeiten solcher Wesen werden pro Generation um eine Stufe reduziert.

    Es muss Chimären extra verliehen werden und ist zauberisch aufwendig, aber klärt die Problematik (für DSA4.1) aus meiner Sicht.

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  • Kurze Frage, man nehme an, ein Magier würde in einem Insancta einen Odem wirken, warum auch immer, sind die astralen Struckturen inner halb des Insancta stark genug um den Teclador-Effekt auszulösen?

  • Ich interpretiere das meist so: Da der Tecladoreffekt erst seit relativ kurzer Zeit überhaupt bekannt ist, gehe ich davon aus, dass er nur sehr selten überhaupt ausgelöst wird. Als Auslöser sehe ich nicht nur die Menge an Astralenergie an, sondern dessen räumliche Konzentration. Bei einem Insanctum wäre mir diese Konzentration noch zu niedrig.

  • Ich würde nicht davon ausgehen, dass dort ausreichend magische Energie ist um einen Tecladoreffekt auszulösen.

    Das gesamte Gebiet wird aber auf jeden Fall magisch mit dämonischer komponente sein.

  • Stichwort Tecladoreffekt: Der Effekt ist vermute ich nach einem Drachen mit ganz viel Astral-Kafumba benannt. Gibt es eine Art "Präzedensfall ohne Flügel"?

  • Das ist halt stellvertretend für einen Odem auf eine unglaublich stark strahlende Menge Astralenergie auf einem Haufen. Die kann Flügel haben, keine oder so ziemlich beliebiger Herkunft sein.

    Ist in unserer 7G einer Magierin widerfahren, als sie einen Odem auf ein Feensegelschiff (das gerade die Größe eines aventurischen großen Seglers hatte) mit feeischer Besatzung, einen Elementaren Meister (oder zwei, weiß gerade nicht mehr so genau) und eine Dämonenarche warf, die so nebeneinander dümpelten.

  • Gibt es eine Art "Präzedensfall ohne Flügel"?

    Explizit? Ja, Borbarad in der 7G - wenn sein Schleier aus ist. Sonst kann man das nach Belieben bei allen Dingen und Wesen mit besonders viel AE (>200 würde ich spontan sagen) machen. Bei Orten ist der Tecladoreffekt wahrscheinlich (noch) seltener da weniger lokalisiert.

    Feensegelschiff

    Das klingt spannend.:lol2:

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  • Fancy, dennoch:


    Nächste Frage: Angeonmmen ich habe einen Gildenmagier und möchte damit einen Zauber in Borbaradianischer Repräsentation erlernen (aus Spaß einmal Iribaars Hand): Reicht es dafür einen beliebigen Lehrer zu finden der das einem zeigt ODER muss man erst einmal vollständiger Borbaradianer werden um das zu tun einschließ aller negativen Auswirkungen die dies haben wird wenn man nicht in den schwarzen Lande bleiben möchte.


    (oder habe ich einfach das Repräsenationskonzept falsch verstanden)

  • Du kannst Zauber in Fremdrepräsentation immer lernen, wenn auch verteuert. Die Zauber haben dann die gleichen Vor- und Nachteile wie in der gelernten Rep (doppelte WD bei Elfenzaubern usw). Wie bei jeder anderen Repräsentation kannst du die borbaradianischen Zauber auch einfach lernen. Als Gildenmagier sogar um nur eine Spalte verteuert.

    Manche Akademien lehren sogar borbaradianische Formeln. Bspw. Lowangen den Panik!, iirc.

    "Er hat die Grenzen der Unwissenheit erweitert. Im Kosmos gibt es vieles, von dem wir überhaupt nichts ahnen."
    Die beiden Männer sonnten sich in dem herrlichen Gefühl, weitaus weniger zu wissen als gewöhnliche Leute, die nur von gewöhnlichen Dingen nichts wussten.

  • Wie ist die "Komplexität", die teilweise zur Berechnung der Kosten magischer Dienstleistungen genommen wird, in Zahlen umrechenbar? Ist Komplexität A eine 1, B eine 2 und so weiter?

    Konkret, nach Hallen arkaner Macht, S. 45:

    Thesiserwerb = (8-Verfügbarkeit) x Komplexität x 50 Silbertaler

    Als Beispiel "Unberührt von Satinav", Komplexität C, Verfügbarkeit Mag4 wäre dann

    (8-4) x 3x 50 = 4 x 3 x 50 = 600 SB = 60 Dukaten?

    Ist die Rechnung richtig?

    Power resides where man believe it resides. It's a trick, a shadow on the wall.

  • Wie ist die "Komplexität", die teilweise zur Berechnung der Kosten magischer Dienstleistungen genommen wird, in Zahlen umrechenbar? Ist Komplexität A eine 1, B eine 2 und so weiter?

    Das ist eine gute Frage. Ich gehe davon aus, dass du mit „und so weiter“ meinst, dass Komplexität C einer 3 entspricht, Komplexität D einer 4, Komplexität E einer 5 und Komplexität F einer 6. Im Wege der Zauberei habe ich erst mal keinen direkten Hinweis auf die Umrechnung gefunden. Im Kapitel der Zauberwerkstatt allerdings gibt es Hinweise, die man mit Biegen und Brechen für „Komplexität = Aktivierungsfaktor“ auslegen könnte (Beispiel):

    Quote from Wege der Zauberei, S. 39

    Wenn im Folgenden der Aktivierungsfaktor eines Zaubers genannt wird, bezieht sich diese Angabe immer auf die Grundkomplexität des Zaubers nach dem Liber Cantiones, also ohne alle Verschiebungen über Hauszauber, Merkmalskenntnisse oder Repräsentationen.

    So geht das im gesamte Kapitel, allerdings wird stets vom Aktivierungsfaktor gesprochen und niemals ausgeführt, dass die Komplexität dem Aktivierungsfaktor entspricht, wenn mit ihr gerechnet werden soll.


    Deutlicher (und deine vermutete Interpretation stützend) wird es im Abschnitt zum Zauberspeicher:

    Quote from Wege der Zauberei, S. 111

    Sobald der Magier entscheidet, den Zauber wirken zu lassen, muss er eine Aktivierungsprobe würfeln, die um die Komplexität des Zaubers erschwert ist (bei einem Zauber der Komplexität A also um 1, bei einem der Komplexität B um 2 usw.).

    Das war's dann aber schon im Wege der Zauberei ^.^

    Die Rechnung ist nach meinem Dafürhalten richtig.

  • Da die Faktoren nicht Linear verlaufen würde ich die Faktoren einfach der Steigerungskostentabelle in WdS entnehmen.

  • Da die Faktoren nicht Linear verlaufen würde ich die Faktoren einfach der Steigerungskostentabelle in WdS entnehmen.

    Die Faktoren der Steigerungskostentabelle sind nicht linear, aber nach welcher Quelle ist die Umrechnung der Komplexität in eine Zahl gleich dem entsprechenden Faktor aus der Steigerungskostentabelle?

  • Wenn ich einen Nekromanten habe, der mit dem Angriff durch einen "Helden"gruppe rechnet, zu der ein Golgarit gehört, was für Möglichkeiten gibt es (außer viele Untote rufen), seine Schöpfungen gegen den Bannfluch des heiligen Khalid (LL-version) zu schützen?