Kleinigkeiten schnell geklärt (Magie, Zauberei und Hexenwerk, DSA 5)

  • Eine Frage zu Artefakten und Dämonen:

    Im Prinzip kann ich doch einen Dämon rufen z.B. Uridabash der ja alle Zauber mindestens auf 12 kann. Dem gebe ich die Verbesserung +4 auf alle Zauber (wenn ich gut bin sogar 2 mal.) Damit kann er alle Zauber auf 20. Und dann lasse ich Ihn seine Fertigkeit Arcanovi nutzen.

    Damit sollte er doch in der Lage sein recht mächtige Artefakte herzustellen. (Ja die Zauber sind in der Tradition dämonisch) Aber rein aus Prinzip möglich oder spricht etwas dagegen?

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Eisenhower

    Regeltechnisch direkt nichts. Aus Prinzip spricht aber dagegen, dass man pAsP Kosten nicht explizit auslagern kann (nirgendwo im Regelwerk). Daher würde ich sagen, dass es prinzipiell auch dort nicht gehen sollte. Eine Diskussion über das für und wider würde den Kleinigkeiten-Faden sprengen.


    (Als kleiner Zusatz:

    Als Meister wäre ein guter Kompromiss (in Absprache mit dem Spieler) andere permanente Kosten hervorzurufen: Artefakt hat eine permanente Beschädigung: Beseelt durch Dämon, widerliche Beieffekte (Versuchung wie Rattenpilz z.B.) Man kann ein ähnliches Konzept bei dem Dämonendingsbums sehen, mit denen man Prothesen herstellen kann.)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir einen zweiten Eisenhower benötigen... :)

    Edamus meridiem!

    Jetzt wird Rom zurückgetrieben...

  • Ich bin da bei Natan RAW widerspricht nichts, dass man einem Dämon, der ja explizit den Arcanovi beherrscht, über den Dienst 'Fähigkeit benutzen', dazu zu zwingen ein Artefakt zu bauen.


    Balancing technisch reiht sich das aber mit dem "Balsam + arkane Meditation + kosten Senkende SF" oder "Balsam + Machtvolle Verbotene Pforte + kosten Senkende SF".


    Da Uridabash ein einzigartiger Fünfgehörnter Dämon ist, würde ich dir je erfolgreich gebautem Artefakt, einen Festgelegten wert auf die 'Fehler bei der Dämonenbeschwörung' addieren, denn es scheint mir logisch das Uridabash es dir nachträgt, ihn durch deine Befehle permanent zu schwächen.

  • Ich würde jemandem, der erfolgreich einen 5-gehörten beschwört die pASP tatsächlich auch nicht "in Rechnung stellen". Tatsächlich tendiere ich immer dazu, mächtige Helden nicht für ihre Mächtigkeit zu bestrafe, sondern die Charakterentwicklung mit Erfolgen zu belohnen.


    Aus erzählerischen Gründen würde ich diesen Prozess dennoch mit einem Nachspiel versehen. Möglichkeiten gibt es da viele. Das Artefakt kann eine permanente Verbindung in die 7. Sphäre darstellen mit allen möglichen Auswirkungen, von schlechter Regeneration des Nutzers bis zu spontan erscheinenden Dämonen, oder Besessenheiten. Damit, dass die pASP ja aus der 7. Sphäre stammen liesse sich das auch inneraventurisch durch einen Spielermagier mit passenden Talenten auch plausibel "wissenschaftlich" erklären und entdecken.

  • Das sehe ich genauso das der gute Uri das nur so mittel findet und das es aus Balance Gründen sagen wir problematisch ist.
    Ich würde da vermutlich drauf reagieren indem ich dem Artefakt eine höhere Chance auf besondere Eigenarten gebe. Mit einer besonders hohen Chance von einem Dämon beseelt zu sein. Das würde das Dämonisch-Chaotische gut umsetzen.

    Die Fehler bei der Dämonenbeschwörung finde ich auch gut. Wenn es nach 3 Artefakten schief geht mit der Beschwörung ist die Wahrscheinlichkeit das Uri so richtig mies drauf ist sehr groß :)

    Danke für die Rückmeldungen!

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Klar kann ein Dämon das. Aber das Artefakt wird nicht das sein was du dir gewünscht hast. Grade Dämonen von Amazeroth neigen dazu ihre Befehle „umzuinterpretieren“, besonders wenn du sie provozierst. Du möchtest eine Kette mit der du Unterwasser atmen kannst? Am besten kannst du das als Fisch(Ähnliches) Wesen. Was, du wolltest nicht dass dein verzaubertes Feuerschwert auch am Griff brennt und dir beim führen 1w6 SP pro Kr macht? Hmm, da hab ich wohl was missverstanden....

  • Gut da muss man als Spieler natürlich sehr genau drauf achten wie man den Wunsch des Dienstes beschreibt. Aber das gilt ja für alle Dämonen.

    Aber bei: nutze den Arcanovi um mir eine monatlich nutzbares Fulminictus Artefakt mit diesem entsprechenden Auslöser zu erschaffen und nutze dafür diese Halskette kann der Dämon recht wenig deuten.

    Man sollte sich als Beschwörer vorher aber etwas mit dem Thema Artefaktherstellung auseinandergesetzt haben um auch wirklich keinen Aspekt zu vergessen.

    Wenn man den kleinen Beisatz des Auslösers weglässt dann bekommt man halt ein Artefakt das einmal im Monat auf einen selber einen Fulminictus wirkt wenn man es in die Hand nimmt. ;)

    Und wenn man natürlich bau mir ein Feuerschwert sagt bin ich bei dir. Das wird nicht gut ausgehen.

    Im übrigen bin ich der Meinung ,dass wir ein zweites Aventurisches Elementarium benötigen... :)


    Nuc est bibendum!


    Jetzt hat es Rom zuweit getrieben....

  • Bei Amazeroth hat man sich halt dazu entschieden, dass dessen Diener die Vorgaben des Beschwörers teilweise ignorieren dürfen. Finde ich interessant, aber seltsam. Bestes Beispiel ist der Nishkakat, welcher einem bei dem Dienst Beratung lügen und Halbwahrheiten erzählt um einen entweder zu töten und/oder in die Niederhöllen zu leiten. Sowas würden ich auch dem Uridabar zutrauen, da dieser sogar noch mächtiger ist. Meiner Meinung nach sind Iribaar und seine Diener die gefährlichsten überhaupt, weil sie unfassbar Intelligent und durchtrieben sind.

    Genau Angaben wie du sie erwähnt hast würden zwar helfen, aber einen Hacken gibt es bei so mächtigen Wesen immer.

    Besagtes Artefakt mit dem Fulminictus könnte auch bei jeder Nutzung in Flammen aufgehen und dich umbringen. Solange es nicht ausdrücklich ausgeschlossen ist wird der Dämon eine Lücke finden.


    Das beruht nicht auf meiner Gehässigkeit als Meister, sondern darauf das ich mir eine Welt nicht vorstellen kann in der man ein mächtiges Wesen des Wissens und des Wahns vollständig kontrollieren kann. Lenken sicherlich, aber ein Rest freier Wille ist immer da.

  • Alrik Kroninger

    Aber ich bin mir sicher, Du würdest vorher mit Deinem Spielern darüber reden, dass Du diese Regellücke über diese von Dir genannte Hausregel würdest lösen wollen.


    Wird langsam Zeit das auszulagern.

  • Gut da muss man als Spieler natürlich sehr genau drauf achten wie man den Wunsch des Dienstes beschreibt. Aber das gilt ja für alle Dämonen.

    Aber bei: nutze den Arcanovi um mir eine monatlich nutzbares Fulminictus Artefakt mit diesem entsprechenden Auslöser zu erschaffen und nutze dafür diese Halskette kann der Dämon recht wenig deuten.

    Man sollte sich als Beschwörer vorher aber etwas mit dem Thema Artefaktherstellung auseinandergesetzt haben um auch wirklich keinen Aspekt zu vergessen.

    Und schon hat dich der Dämon! Du hast nicht gesagt, dass kein weiterer Zauber im Artefakt stecken darf: Wird der Fulminictus ausgelöst dann entsteht zusätzlich am Ort des Artefakts ein Auge des Limbus in die Niederhöllen :evil:

    Wehe dem, der die Göttin zaubern sieht!

  • Oder es ist als dämonisches Artefakt einfach von Grund auf Verdorben. Bei jeder Verwendung muss man eine Willskraftprobe ablegen, bei Misslingen wird man korrumpiert und ein Minderpakt. Ich finde die Idee, dass Dämonen auch dem Beschwörer Schaden wollen stimming und passend. Erinnert mich und das römische Jahr des Feuers (oder Greifens? Zu lange her) war es geglaubt, wo der Dämon eine Ladung Hylailer Feuer gehört, er den Auftrag gegebente mit den Worten "zu dumm, dass ihr mir nicht verboten habt eines davon entzückt mit mit. "

  • Hi,


    kennt ihr eine magische Tradition, die zu einem Abenteurer Magier passen würde. So eine Art magischen Indiana Jones?

  • Wenn es ein Magier sein soll denke ich auch Belhanka oder auch Gerasim würden sich eignen.

    Wenn andere Zauberer in Frage kommen dann kannst du auch dieses Konzept so gut wie überall unterbringen. Schatzsucher finden sich unter (Halb-)Elfen, Druiden, Hexen, Animisten und auch Geoden gleichermaßen.

    Nur Scharlatane und Schelme sehe ich hier ausgeklammert.


    Der Elf/Die Elfin

    Hier kann sich der Charakter auf der Suche nach seinem Iama verirrt haben und den Verlockungen des Goldes erlegen sein, so dass er entweder noch auf seiner Suche nach seinem Seelenlied auch andere Schätze an sich nimmt.

    Der Halbelf/Die Halbelfin

    Hier kann man einen tatsächlichen Glücksritter bauen, dem die Vertrautheit der Familie zu eng wurde und der hinaus zieht, um in Phexens Namen (oder wem auch immer) wertvolle Artefakte und Reichtümer zu suchen.

    Der Druide/die Druidin

    Wandernde Druiden sind Klischees der Wissenssucher. Sie suchen entweder nach Erkenntnissen in einem bestimmten Forschungsfeld oder aber sie suchen nach einem Forschungsfeld das Ihnen geeignet scheint. Interesse an magischen Artefakten liegt hier auf der Hand.

    Die Hexe/Der Hexer

    Hier bietet sich natürlich einE AffenhexeR der fahrenden Gemeinschaft an, aber auch in anderen Schwesternschaften gibt es entsprechend getarnte Vertreterinnen.

    Animisten

    Ein Animist würde vielleicht den Reichtümer eher für den Stamm als für sich selbst suchen aber die entsprechenden Fähigkeiten kann er dennoch durch die Ausbildung in der Wildnis erlangt haben.

    Geoden

    Egal ob Diener der Erdmutter oder Herr der Erde, es sind immer noch Zwerge 😜😆


    Natürlich hat auch Alrik Kroninger mit dem Intuitiven Zauberer Recht.

    Aus dem kann man so gut wie alles machen, was keine schwere Metallrüstung regelmäßig tragen musste 😄

  • Hi,


    kennt ihr eine magische Tradition, die zu einem Abenteurer Magier passen würde. So eine Art magischen Indiana Jones?

    Qabaloth Erben der Gräber wäre genau das was du suchst. Schau mal ins "Das Dornenreich" Seite 136


    Edit: ist auch gar nicht so teuer, da hast du noch genug übrig um Peitschen zu Skillen.:D

  • Viertelzauberer?

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.