Kleinigkeiten schnell geklärt (Geweihte, Götter und Dämonen, DSA 5)

  • Würde sagen einer reicht. Es gibt ja auch Liturgien, die mehreren Traditionen zugänglich sind. Trotzdem muss man ja zum beherrschen der Liturgie nicht alle Traditionen besitzen. Analog bei Zaubern.

  • Hab die Lösung gerade selber gefunden. Grundregelwerk Seite 308.


    "Wenn ein Geweihter über eine Aspektkenntnis verfügt und die Liturgie den Aspekt unterstützt hat er einige Vorteile."


    Unterstützen tut sie es ja sobald sie es beinhaltet. Also muss er nur die SF für min einen Aspekt haben der bei der Liturgie aufgeführt ist.

  • Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das hier oder beim 4.1er rein sollte, aber bietet die Goldene Rüstung unter DSA4.X Schutz vor Magie wie jetzt in DSA5?

    Nicht alles, was Gold ist, funkelt;

    nicht jeder, der wandert, verlor‘n.

    Aus Asche wird Feuer geschlagen,

    aus Schatten geht Licht hervor;

    Heil wird geborstenes Schwert,

    und König, der die Krone verlor.


    J.R.R.Tolkiens Herr der Ringe, Die Gefährten

  • Da sie vor magischen Angriffen noch etwas besser schützt also vor profanen Angriffen laut Beschreibung, durchaus ja. Sie erschwert halt keine gegnerischen Zauber und schützt, nehme ich an, nicht vor den magischen Angriffen, bei denen kein RS hilft (Blitz dich etwa).

    So mein Verständnis aus der verlinkten Beschreibung.

  • Da sie vor magischen Angriffen noch etwas besser schützt also vor profanen Angriffen laut Beschreibung, durchaus ja. Sie erschwert halt keine gegnerischen Zauber und schützt, nehme ich an, nicht vor den magischen Angriffen, bei denen kein RS hilft (Blitz dich etwa).

    So mein Verständnis aus der verlinkten Beschreibung.

    Du beziehst dich jetzt aber nur auf 5, sehe ich das richtig?

    Weil mir geht es va. darum, ob das in 4 auch schon so war? Denn wenn nicht, könnte man doch Goldene Rüstung und Gilborns heilige Aura als zusammengefasst für DSA5 betrachten.

    Nicht alles, was Gold ist, funkelt;

    nicht jeder, der wandert, verlor‘n.

    Aus Asche wird Feuer geschlagen,

    aus Schatten geht Licht hervor;

    Heil wird geborstenes Schwert,

    und König, der die Krone verlor.


    J.R.R.Tolkiens Herr der Ringe, Die Gefährten

  • Ach so. DSA 4 wirkt die Liturgie deutlich umfassender. MU-Probe, um den Träger der goldenen Rüstung angreifen zu können, ist um LkP*/2 erschwert, und wenn sie sich trauen, sind die Angriffe um ebenfalls LkP*/2 und FK-Angriffe um LkP* erschwert. Zauber (allgemein, nicht nur magische Angriffe) von Angreifern sind um LkP*/" erschwert. Wer als Angreifer Lichtschau oder Lichtempfindlich ist, hat mit Auswirkungen wie unter direktem Sonnenlicht zu kämpfen.

    Dafür gibt es keinen irgendwie gearteten RS.

  • die 3. Stufe wahre Stärke des Glaubens schützt vor Indirekten Angriffen von max. 5-Gehörnten Dämonen. Als Indirekt wird als Bsp. genannt:

    Indirekte Angriffe können z. B. die Zerstörung der Decke über der Geweihten oder Flächenzauber, die nicht auf die Geweihte gerichtet sind, sie aber dennoch umfassen, sowie vergleichbare Handlungen sein.

    Sagen wir: ein Shruuf reißt den Tempel ein. Nun Stürtzt die Decke auf den Geweihten. Bekommt er keinen Schaden? oder kann der Shruuf den Tempel nicht einreißen? Oder wie muss ich das Verstehen?


    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben

  • Killerpranke Bei uns ist das einfach dann "göttliche Fügung", dass der Geweihte davon nicht betroffen ist. Man könnte es sich also als ein Schild vorstellen, oder, so wie wir, dass alle "Bruchstücke" zufälliger weise den Geweihten verfehlen. Denn ein "Einmauern" des Geweihten verbietet die Fähigkeit ja nicht (das heißt Dämonen sind in der Lage durch Steine den Geweihten einzuengen, bei uns).

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann, werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • Die Decke stürzt zwar ein, jedoch wie durch ein Wunder fallen keine Bruchstücke auf den Geweihten, sondern nur um ihn herum.

    Der Geweihte wird also nicht verletzt.


    Kann er jedoch aus dem Trümmerhaufen herausklettern? Nun, das ist eine andere Sache.

  • Uli du hast recht, wenn Shruuf mehr als 5 Hörner hat. Ich habe momentan die Bücher nicht zu Hand und konnte daher nicht nachgucken. Das steht aber auch klar im Regeltext siehe oben. Außerdem nennt Killerpranke das explizit. Daher hätte ich gedacht, dass auch seine Dämonen-Wahl korrekt sei, da er ja um die Einschränkung weiß. Wie gesagt überprüft habe ich es nicht.

    „Nicht Ruhm, nicht Ehr ist meines Strebens Zweck. Nur in dem Tod meines letzten Feindes, unter Aufbringung des höchsten Mittels, dem meinen, werde ich wahre Erfüllung finden. Dann, werde ich auf seinem Schlachtfeld ewig kämpfen.“


    Zhanduka el’Zul

  • Für mich klingt das genau andersherum. Ein Shruuf, das den Tempel einreißt, begräbt Geweihte darinnen.

    Das bleibt letztlich der Interpretation des Meisters überlassen. Wenn es für die Geschichte besser ist, dass der Geweihte nicht sofort agieren kann, überlebt der Geweihte, ist aber von den Trümmern eingeschlossen, wenn es besser ist, dass er sofort agieren kann, dann fallen die Trümmer eben so, dass ihm das möglich ist. Nicht im Sinne des RGW wäre wohl, den Geweihten zunächst den Einsturz des Daches überleben und danach verdursten zu lassen.



    EDIT Schattenkatze: Die Diskussion um das Mal des Frevlers wurde ausgegliedert.

    ich wäre ja perfekt, wenn ich nicht so bescheiden wäre....

  • Nein. Hindert dich keiner daran, eine ainzuführen, aber vorgesehen ist es nicht von den Regeln.


    Vergleich

    Av Götter S. 78 schrieb:

    Jeder Held kann nur über eine einzige Liturgiestilsonderfertigkeit

    verfügen. Es ist nicht erlaubt, dass

    ein Held zwei oder mehr Liturgiestilsonderfertigkeiten

    erwirbt.

    Gegen

    und

    In Götterwirken fehlt nicht nur die SF, es fehlt auch jederHinweis, dass eine Kombination vorgesehen ist, im Gegensatz zu den beiden älteren Werken (davon ab, es es pro Hauptgottheit nur 3, pro Halbgott sogar nur 2 Stile gibt;da könnte man die Stile gleich zusammenlegen).

  • Heldenerstellung und danach:

    Bei der Helldenerstellung darf man max. 50 AP in Geweihte Vorteile stecken. Gilt das auch NACH der Heldenerstellung (also beispielsweise um Verbesserte Reg. KaP. von I auf III zu steigern)?

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben

  • Vor- und Nachteile sind in der Regel im weiteren Spielverlauf nicht erwerbbar. Wenn man das in Absprache mit dem Meister anders gestalten möchte, geht das.

    In diesem Fall sind dann auch die Regeln zum Umgang mit Vor- und Nachteilen (also auch alle Grenzen) in Absprache mit dem Meister frei gestaltbar.

  • Das bedeutet, dass man das nur nach Meisterentscheid darf.



    GRW S. 162 schrieb:




    Jeder Held kann bei der Erschaffung bis zu 80 AP

    für Vorteile ausgeben und ebenfalls bis zu 80 AP

    durch Nachteile erhalten.

    Dann aber auch überhalb der Grenzen.

    Julian Härtl und sein Blog.
    Leichen pflastern seinen Weg - Nekromant lässt Einfahrt verschönern.