Kleinigkeiten schnell geklärt (Kampfregeln, DSA 4.1. DSA 4)

  • Es steht ja dort "Kampf-Talente" und das sind ringen und raufen. Im Absatz vor der zitierten Stelle steht auch der andere Fall, dass, wer keinen waffenlosen Stil hat (es muss also nicht Mercenario sein), innerhalb einer KR eben nicht das Kampftalent wechseln kann (weil es eine Aktion Position benötigt), sondern nur ringen oder raufen darf.

    Der Satz bezieht sich darauf, dass ein Kampfstil in der Regel Manöver enthält, die mal dem Ringen, mal Raufen zugeordnet sind, und wenn man z.B. als Mercenario-Kämpfer (das ja Raufen unterstützt) das Ringen-Manöver Klammer einsetzen möchte, man dies über das Talent Ringen machen muss, und dies in der laufenden KR machen kann, ohne die sonstige nötige Aktion Position beim Wechsel von Ringen auf Raufen durchführen zu müssen.

  • Wie handhabt ihr denn beim unbewaffneten Doppelschlag die Kombination mit der Schadensansage? Wird der Schaden - ähnlich dem Befreiungsschlag, dann auf beide Attacken aufgeschlagen?
    Und sehe ich das richtig, das man mit dem Doppelschlag technisch gesehen 4 AT pro Kampfrunde hinbekommt?

    Schatten - wie du möcht' ich tanzen zwischen Licht und Dunkelheit
    Täuscher - lehr' mich zu verbinden Wahrheit und Lüge
    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

  • Steht bei Doppelschlag und Doppelangriff nicht dabei dass nur einer pro Runde geht und andere ähnliche Manöver in der Runde ebenso?

    Beim (bewaffneten) Doppelangriff steht explizit dabei, dass der nicht in einer Umgewandelten Aktion geht und sich auch nicht mit anderen BHK-Zusatzaktionen kombinieren lässt.
    Der unbewaffnete Doppelschlag funktioniert anders - man Würfelt 1 erschwerte AT, darf dann aber zwei mal Schaden würfeln. Genauso dürfen beide AT in einer Abwehraktion (erschwert) pariert oder ausgewichen werden.

    Schatten - wie du möcht' ich tanzen zwischen Licht und Dunkelheit
    Täuscher - lehr' mich zu verbinden Wahrheit und Lüge
    Spieler - durch dich erhalt' ich, was mein ist - Alles und Nichts

  • WdS 61: für das Bewaffnete Manöver gelten

    "... Eine umgewandelte Abwehraktion kann nicht zu einem Doppelangriff verwendet werden; ein
    Doppelangnffkann nicht in einer Kampfrunde ausgeführt werden, in
    der der Kämpfer eine Zusatzaktion aus Beidhändiger Kampf II oder

    Parierwaffen II oder das Manöver Tod von Links nutzt ..."


    "... Keiner der beiden

    Angriffe kann ein Manöver irgendeiner Art sein ..."

    -> eine Schadenserhöhung ist folglich nicht möglich!


    WdS 91: für das Unbewaffnete Manöver gelten

    "...gleichzeitig (in einer einzigen Angriffsaktion)
    mit beiden Fäusten oder Handkanten zuzu
    schlagen..."


    "...Ein Doppelschlag kann mit einer Ansage versehen werden, die den Schaden erhöht ...

    Die einzelnen Hiebe des Doppelschlags richten bei Erfolg jeweils separat TP(A) an."


    -> eine Schadenserhöhung ist folglich möglich (gilt für beide Treffer, analog Befreiungsschlag, da sie nicht vor der TP ermittlung addiert werden -> siehe Kettenwaffen)

    -> es ist Keine Einschränkung aufgeführt, die eine Umgewandelte Abwerhaktion als Doppelschlag ausschließt.


    -> zu bedenken sei aber das die Umwandlungserschwernis von 4 zusätzlich dazukommen, das Beidhändiger Kampf I und II nicht im unbewaffneten Kampf wirken und somit die erschwernis nicht senken, und keine Zusatzaktion zur verfügung steht.

    -> es ist TP(A), dafür die erhöhte Wundschwelle bedenken und die ermittlung von SP durch SP(A)


    das Manöver ist also ein 4+X (Ansage) + Y (bewaffneter Gegner, BE, aonstige Mali) in der regulären Angriffsaktion und ein 8+ X + Y in der Umgewandelten Abwehraktion und damit gleich schwer wie ein eventueller Hammerschlag mit Ansage X, und richtet 4 mal TP(A) an mit jeweiliger senkung durch RS.

    Damit ist es durchaus Risikoreich und bedingt mächtig, eine Nutzung in der richtigen Situation kann gute Ergebnisse erzielen, aber als genereller Alleslöser nicht zu gebrauchen.