Kleinigkeiten schnell geklärt (Allgemeines, DSA 5)

  • Das ist doch mal eine gute Erklärung mit der ich etwas anfangen kann.
    Nicht einfach irgendeine Beute, sondern eine Spezielle Beute!

    Wobei, müsste dann Fährtensuche bei einem Trüffelschwein dann doch auch bei Trüffeln funktionieren... das Tier wird halt dazu ausgebildet speziell Trüffel zu suchen?!?

    Andere Frage, gleiches Thema: Unser Elf mit "Herausragender Sinn: Geruch" und dem "Adlerauge" möchte gerne damit in Elfenform den Jagdhund ersetzen.

    Sprich, kann ein Mensch/Elf mit Sinnenschärfe 10 (incl. Zauber) und +1 durch Vorteil, genau so gut riechen wie ein Wolf oder Jagdhund mit Sinnesschärfe 10?
    Oder eher nicht? Die Such und Jagdtiere machen ja wenig Sinn, wenn ein Mensch oder Elf das auch "einfach so" erlernen kann.

    'Nomis' schrieb am 17 Juli 2012 - 11:26:


    Anbei erwähnt, ist gesunder Menschenverstand, anders als viele annehmen, sehr variabel in seiner Ausprägung und keinesfalls eine feste Größe in Art, Umfang oder Funktion.

  • Ich würde sagen nein. Der Hund mit dem schlechtesten Geruchssinn ist dem Menschen (oder Elfen) mit dem besten Geruchssinn immer noch weit überlegen. Zumindest, wenn wir von einem gesunden Tier reden. Hunde können quasi dreidimensional riechen, was sie befähigt, Fährten zu folgen. Menschen (und damit wohl auch Elfen) haben dafür grundlegende anatomische Voraussetzungen schlicht nicht. Ein Farbenblinder mit sehr hohem Sinnenschärfe (Sehen)-Wert bleibt farbenblind. Die Elfe müsste nicht nur einen für Kulturschaffende herausragenden Geruchssinn entwickeln, sondern Eigenschaften einer Hundenase übernehmen. Das geht nicht ohne Verwandlungen. Das wäre zumindest meine Meinung.

  • Wobei, müsste dann Fährtensuche bei einem Trüffelschwein dann doch auch bei Trüffeln funktionieren... das Tier wird halt dazu ausgebildet speziell Trüffel zu suchen?!?

    Das ist sicher eine Spezialisierung: Trüffelsuchschwein / Trüffelsuchhund (1AP) der die Probe um 1 erleichtert....



    Hunde können quasi dreidimensional riechen, was sie befähigt, Fährten zu folgen. Menschen (und damit wohl auch Elfen) haben dafür grundlegende anatomische Voraussetzungen schlicht nicht.

    Das stimmt alles, die Fährtensuche betreffend. Dennoch kann ein Mensch die Herkunft und das Anbaugebiet eines Weins unterscheiden und beschreiben. Ein Hund leider nicht, zumindest kann der Hund diese Unterschiede nicht beschreiben... *zwinkert*

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.

  • Also, Windweber hat meinen Ansatz schon ganz gut erklärt.


    Ein hoher Wert in Sinnesschärfe ist dem Hund angeboren. Er 'liest' damit Urinmarken, entscheidet lecker oder schädlich, rollig oder troll_dich... naja,... solche Hundesachen halt.


    Fährtensuche ist eine komplexere (zunächst menschliche) Veranstaltung, beinhaltet Fußabdrücke, geknickte Zweige - und primär wenig Duftspur, weil der Mensch dafür sensorisch erbärmlich ausgestattet ist.


    Wenn der Fährtensucher einen Spürhund führt, dann fügt er seinem Sinnesrepertoire einen exzellenten Geruchssinn hinzu.

    Es bleibt aber grundsätzlich der Mensch, der eine Fährte sucht. Die QS der tierischen Geruchssinnschärfe würde nach meinem Vorschlag bei der Fährtensuchenprobe als Erleichterung gegeben. Das schließt den Aspekt mit ein, dass ein Gespann aus unerfahrenem Hundebesitzer und Supernasen-Wauzi keine sensationelle Qhalitätsstufe erreichen kann.


    Ein Tier mit hoher Sinnesschärfe aber ohne "Auftraggeber" kann normalerweise selber keine Fährtensuche-Probe machen. Hund und Spieler und Meister wissen ja einfach nicht, welcher Duftspur der Hund gerade hinterher läuft (vergl. Grumbrak s "Weinprobe mit Hund").

    Hunde machen also aus eigenem Antrieb eine Sinnesschärfe-Probe. Das reicht, wenn jemand mit einem tropfenden Braten oder Hasenfell eine Fährte ausgebracht hat, in den meisten anderen Fällen wird der Hund alsbald von einer anderen Attraktion abgelenkt und folgt dann dieser, denn es fehlt das Korrektiv.


    Speziell ausgebildete Suchtiere, nämlich solche, denen der Besitzer AP für Fährtensuche oder gleich den Ausbildungsaufsatz spendiert hat, lernen eine Suchaufgabe als solche anzunehmen und auch dann zu verfolgen, wenn eine Ablenkung dazwischen kommt oder die verfolgte Spur vorübergehend abbricht. Das heißt: sie können sich vom Tierführer trennen und selber eine Fährte verfolgen. Sie erhalten nicht die Erleichterung durch ihre eigene Sinnesschärfe, denn der Geruchssinn ist keine zusätzliche - sondern die einzige für sie verständliche Spur-Option.


    - - -


    Für die Frage "kann ein spezialbegabter Elf den Spürhund ersetzen?" folgt von mir nach dem o.g. Mechanismus ein klares <nein!>.

    Fledermäuse benutzen Sonar, Hunde Geruch - Kulturschaffende die Sicht.

    Das gilt auch dann, wenn sie gegenüber Artgenossen in den jeweils nicht primär genutzten Sinnen einen kleinen Vorteil haben.


    Wenn man sich der Pedanterie hingibt müsste man neben KL(t) auch viele andere Attribute in tierspezifische oder sogar Tierart-spezifische Skalen übersetzen. Mein Ding wäre das allerdings nicht.

  • Danke Euch!
    Das hat mir sehr geholfen den Regelkomplex um die Fährtensuchen gut zu verstehen :)


    [infobox]Die Umfrage, ob Kiting im Kampf zugelassen wird, wurde ausgegliedert.[/infobox]

    'Nomis' schrieb am 17 Juli 2012 - 11:26:


    Anbei erwähnt, ist gesunder Menschenverstand, anders als viele annehmen, sehr variabel in seiner Ausprägung und keinesfalls eine feste Größe in Art, Umfang oder Funktion.

  • Wenn ich den Angriffswert eines Tierbegleiters steigern möchte, woher weiss ich, wie hoch der Kampftechnikwert ist?


    Pferd, Niederreiten AT 15 (und hat Mut 12)


    Ist der Kampftechnikwert 15 und beim Steigern werden Kosten fällig für Stufe 16 (C-Talent wenn ich mich nicht irre)?


    Oder ist dieser Wert auch durch Mut modifiziert, so dass der Kampftechnikwert bei 14 liegt, durch MU12 modifiziert wird auf 15 und beim Steigern somit Kosten für Stufe 15 fällig werden?

  • mckee14

    Damit können sie ihre Eigenschaften und Talente, aber auch LE, AT und VW nach den gleichen Regeln wie Helden steigern (jeweils Kategorie C).

    Beides ist in meinen Augen der Fall, z.m. wird beim Aufbau der Tierbeschreibung (Aventurische Tiergefährten S.8) keine Ausnahme erwähnt, dass der MU die AT nicht auch wie bei Helden modifiziert.

  • Ich habe bei den Steigerungen von Tieren eine vereinfachte Handhabung angenommen/verstanden, weil AT gesteigert werden kann und nicht eine Kampftechnik oder der Verteidigungswert separat gesteigert wird und nicht Ausweichen über SF oder Gewandheit. Also würde ich AT und VW und die Werte als entsprechende Fertigkeiten ansehen, die nach Steigerungsfaktor C gesteigert werden können.
    Jetzt stellt sich mir dann die Frage ob/wie da eine Grenze dann geben würde ohne Leiteigenschaft usw. - aber evtl hat da das letzte Wort der Meister oder so... ;)


    [infobox]Schattenkatze: Die Diskussion um Status Furcht ausspielen wurde ausgegliedert.[/infobox]

  • Da man bei "Begabung würfen" das bessere Ergebnis behalten kann,
    gibt es etwa den gleichen Bonus wie der "Vorteil" in DnD5,

    das sind ungefähr +5 FP - enorm gut!

    Die genaue Berechnung ist leider etwas komplizierter

  • Gibt es Regelungen für Schmieden im Bezug auf Ausstattung von Schmieden analog zu denen von Laboren?

    Bzw. kann man mit einer gut ausgestatteten Werkstatt/Schmiede Erleichterungen erlangen?

    Wenn ja, wo finde ich das? Danke schon mal.

  • Falk Erwaldt Mir fällt da auf die Schnelle die Absätze zu Metallbearbeitung im Aventurischen Kompendium I (S. 86f.) ein. Dort heißt es, dass gute Bedingungen und geeignete Werkzeuge eine Erleichterung von 1 bis 3 zur Folge haben.

  • https://ulisses-regelwiki.de/i…_Ausr_Schmiedehammer.html

    +1 KK bei der dritten Teilprobe auf Metallbearbeitung (Grobschmiedearbeiten)

    Ich schreibe aus der Warte eines mit DSA5 eingestiegenen Aventurologen. Mein Wissensstand basiert auf 5 allein.

    „Knie nieder! - Sei ohne Furcht im Angesicht deiner Feinde, sei tapfer und aufrecht, auf das Gott dich lieben möge, sprich stets die Wahrheit, auch wenn dies den eigenen Tod bedeutet, beschütze die Wehrlosen, tue kein Unrecht, dies sei dein Eid (ohrfeigt Balian) Und das ist dafür, dass du ihn nicht vergisst.“ - Königreich der Himmel


    DSA5-Waffenstatistik

  • Kann ich bei manchen Gruppensammelproben entscheiden, dass bestimmte Helden nicht daran teilnehmen müssen?


    Wenn sich beispielsweise 4 Helden durch ein Haus schleichen, kann ich das nicht, das ist klar.


    Aber wenn es darum geht in einer Bibliothek etwas zu suchen, können die Helden sich doch entscheiden, eher den Magiekundigen sämtliche Proben ablegen zu lassen... mit entsprechendem Zeitverlust natürlich.

  • Ja. Auch im Haus muss niemand die Probe ablegen, aber dann kann auch keiner erwarten nicht bemerkt zu werden :D

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  • Markain

    Selbstverständlich. Wenn sich die Lage so darstellt, dass die Helden freie Hand bei der Entscheidung haben, ob sie an der Probe mitwirken oder der Meister gar sagt, dass bestimmte Helden gar nicht daran teilnehmen können, dann kann eine Gruppensammelprobe ohne Probleme nur einen Teil der Gruppe umfassen (mindestens aber 2, sonst ist es ja keine Gruppen- sondern nur noch eine normale Sammelprobe - dann sucht der Magier eben allein in der Bibliothek).

  • Ich schreibe aus der Warte eines mit DSA5 eingestiegenen Aventurologen. Mein Wissensstand basiert auf 5 allein.

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  • Kann ich bei manchen Gruppensammelproben entscheiden, dass bestimmte Helden nicht daran teilnehmen müssen?


    Wenn sich beispielsweise 4 Helden durch ein Haus schleichen, kann ich das nicht, das ist klar.


    Aber wenn es darum geht in einer Bibliothek etwas zu suchen, können die Helden sich doch entscheiden, eher den Magiekundigen sämtliche Proben ablegen zu lassen... mit entsprechendem Zeitverlust natürlich.


    Schleichen kann man überhaupt nicht als Gruppensammelprobe schaffen. Das macht überhaupt keinen Sinn... Nur weil der Jäger und derElf super schleichen und 10 QS vollmachen, wird doch der Trottel-Krieger der jede VAse umstößt und in scheppernder Kette und Vollplatte durchs Haus rasselt, der Katze auf den Schwanz tritt und dann über das schlafende Eehaar stolpert nicht einen Funken leiser... Wirklich, benutzt doch mal das Geschenk der Verrenkten Göttin, die sich selbst in den Schwanz beißt!


    Ja die Helden können entscheiden wer Bücher lesen geht. Wie im echten Leben: 3 Studenten sind in der Bibliothek. Während Grumbrak und Bruderschwester Windweber sich angeregt über die Erlebnisse der letzten Nacht in Tuzak unterhalten, sucht Bruderschwester Markain schon die Bände der Echss'zyklopia Palmyris und beginnt mit der Arbeit, dabei wirft er/sie den beiden anderen Bruderschwestern böse Blicke zu und animiert sie dann dazu doch mal was "sinnvolles" zu machen...

    Nietzsche und Amazeroth - Also sprach Zarathustra (zweiter Teil):


    Was erschrak ich doch so in meinem Traume, dass ich aufwachte? Trat nicht ein Kind zu mir, das einen Spiegel trug?

    "Oh Zarathustra - sprach das Kind zu mir - schaue Dich an im Spiegel!"

    Aber als ich in den Spiegel schaute, da schrie ich auf, und mein Herz war erschüttert: denn nicht mich sah ich darin, sondern eines Teufels Fratze und Hohnlachen.