Erben des Zorns

Orkenspalter Downloads - Rezensionswettbewerb
Derzeit läuft ein Rezensionswettbewerb bis Ende Mai. Zu gewinnen gibt es eine Hardcover-Vollfarb-Variante des "Großen Orkenspalter Kochbuchs Band II". Details gibt es hier. Wer nicht weiß, was er bewerten soll: im Download-Bereich sind rechts Infoboxen, was zuletzt bewertet wurde, aber auch wo noch Rezensionen fehlen!
  • Langsam fließt das Leben zur Mittagstunde in der kleinen Zollfeste Then, einen halben Tagesmarsch von Punin entfernt. Ja selbst der große Yaquir scheint zu dieser Stund das in Almada übliche Boronsstündchen eingelegt zu haben und plätschert nur gemächlich vor sich hin. Der Tag ist, obwohl erst der 11. Phex, recht heiss.


    Am Tore der kleine Feste sitz ein Wächter der hier stationierten Gardistentruppe dösend im Schatten eines Feigenbaumes und schiebt, zumindest offiziel, wache. Reisende, die die Zollstation passieren wollen - und derer gibt es heute viele, schließlich steht morgen eine großer Feier an-, werden von dem Zollmeister Boronir Flogglonder erstmal vertröstet. Er wolle seine Männer jetzt nicht während der Mittagshitze zum verzollen zwingen. Die Reisenden sollten es sich doch erstmal in der Zollfeste ausruhen.


    Und tatsächlich ist die Feste, eigentlich nur eine Mauer mit größere Innenhof, recht gut ausgerüstet. Neben Stall, Schmiede und kleinem Wachhaus finden sich dort ein Phexschrein, ein kleines Badehaus und eine Taverne.


    @ Septic und Nick-Nack


    Der Kutscher lässt halten, steigt ab und redet kurz mit einem älterem, wohlgernährtem Mann. Schließlich kommt er wieder zur Kutsche und sagt:


    "Verzeiht Herrschaften, aber die Verzollung des Gepäcks wird wohl länger auf sich warten lassen. Vieleicht wollen die Herrschaften etwas in der hiesigen Taverne ruhen? Ich hörte dort soll es kühl und der Wein gut sein."


    NoSubject auch dein Kutscher weiss nichts anderes zu berichten. "Ausserdem sind die Pferde erschöpft" fügt er in etwas mürrischem Tonfall hinzu.


    @ alle anderen auch ihr werdet von Boronir Flogglonder vertröstet.


    "Die werten Doms und Domnas werden doch nun kein Lamento aufführen wollen! Punin steht auch in einer Stunde noch und ausserdem ist es zum Reisen jetzt viel zu heiß!" sind seine letzten Worte, bevor er das Tor gen Punin verschließt und sich selbst in die Taverne zurück zieht.


    [Erben des Zorns ist ein Abenteuer von Niklas Reinke]

  • Viento Misterio Valente, ein knapp mehr als 9 Spann großer Almadi steigt aus der Kutsche des Magiers, der ihn angeheuert hat. Routiniert wirft er einen Blick über die anwesenden Personen. Als er sich sicher ist, dass keine Gefahr droht, öffnet er Marno Giontagro die andere Kutschentür: \"Magister Giontagro, hier herrscht keine Gefahr für Euch.\"

  • “Gut.“ Die hagere, fast schon gebrechlich wirkende Gestalt des eigentlich noch recht jungen, kaum kleineren Magus tritt, mit spindeldürren, fast knöchernen Händen, seinen Stab umgreifend, aus der Kutsche heraus. Zahlreiche, silberne Ringe umfassen die ausgemergelten Finger. Fast mag man ihm nicht zutrauen, ihn überhaupt anzuheben, diesen reich mit Mustern und Schnitzereien übersäten Stab, der in einem silbernen Vogel mit breiten Flügeln und überdimensionaler Spannweite endet. Seine tiefblaue Robe aus feinem Samt ist mit silbrig in der Sonne glänzenden, arcanen Symbolen übersäht. Aus dem eingefallen wirkendem Gesicht mustern zwei braune Augen die Umgebung. Die Pupillen sind weit ausgedehnt, so als wäre es finstre Nacht, was seinem Blick etwas Unbehagliches verleiht. Ein ebenfalls silberner Stirnreif bildet eine Schlange nach, die in ihrem aufgerissenen Maul einen blau schimmernden Edelstein hält. Um die Arme trägt er ebenso gestaltete Armreifen, denen jedoch ein Stein fehlt. Auch sein Gesicht wirkt irgendwie eingefallen, fast, als sei er dem Hungertod nahe. Eng liegt die braun gebrannte Haut auf dem Schädel. Kaum Muskeln und kaum Fleisch würde man darunter vermuten. Das hellbraune Haar wirkt sehr gepflegt, aber dennoch irgendwie deplatziert. Eine Aura von Autorität umgibt ihn dennoch trotz aller körperlichen Mängel, die nur zu offensichtlich sind. Langsam schreitet er auf die Taverne zu.

  • Der Leibwächter rückt den Säbel an seiner Seite zurecht. Dieser Prunksäbel ist stark verziert und auf den ersten Blick mag es einem fraglich erscheinen, ob er sich wirklich zum Kampf eignet. Doch andererseits lässt Vientos sehniger Körper kaum Zweifel an dessen Kampfkraft, zumal seine Oberarme neben denen des Magiers fast wie Baumstämme erscheinen müssen.
    Mit bedächtigen Schritten folgt Viento seinem Auftraggeber, seine Schritte sind leise und zeigen, dass er es versteht, sich im Hintergrund zu halten, wenn seine \'Schützlinge\', wie er sie immer schmunzelnd nennt - obwohl die meisten von ihnen ihm in ihrer Macht bei weitem überlegen sind - Verhandlungen führen oder andere gesellschaftliche Aufgaben zu erledigen haben.

  • Eine Junge und sehr Hübsche Frau tritt aus der Kutsche. Sie hat dunkelbraunes Haar welches sie leicht toupiert trägt, ein paar Strähnen fallen links und rechts aus dem großen Zopf am Hinterkopf, während der vordere teil glatt ist. Ihr Gesicht hat feine Züge und Ihre großen braunen Reh Augen werden in ihre Schönheit nur von ihren vollen sinnlichen Lippen übertroffen.
    Ihre Figur ist Schlichtweg Perfekt. Sie ist von schlanker Statur und ihre Haut sieht gesund und weich aus. Die eng anliegende Kleidung die sie trägt unterstreicht ihren rahjagefälligen Körperbau noch mehr. Es ist ein trägerloses Oberteil aus feiner schwarzer Spitze und ein roter Faltenrock um den sie einen kleinen schwarzen Gürtel trägt. Der von einer Silbernenschnalle, welche ein Rosengeflecht zeigt, verschlossen wird. An ihm hängen ein paar kleine Beutel und auch eine kleine, recht unscheinbare, Dolchscheide.
    Sie kneift die Augen leicht zu, als sie beim heraustreten aus der Kutsche, von der Strahlenden Sonne geblendet wird. Neugierig erforscht ihr blick die Umgebung, als sie die dösenden Zöllner sieht schmunzelt sie leicht und ihre Lippen verformen sich zu dem wohl Verführerischtischen an ihr: Ihrem bezauberndem Lächeln. Dieses behält sie bei, als sie in Richtung Taverne geht. Dort angekommen glättet sie noch einmal ihre Kleidung und tritt dann ein

  • Die Tarverne ist bereits gut gefüllt mit Reisenden, alles in allem vieleicht 15 Personen. Der Raum ist gefüllt von den verschiedensten Dialekten und Sprachen, von denen man immer wieder kleine Fetzen aus dem allgemeinen gemurmel hören kann. Es sind nur noch wenige Plätze an den Tischen in der Nähe der Hintertür frei. [11 Sitze an 3 Tischen um genau zu sein]

  • \"Viel zu voll hier...\" murmelt Viento. Wie ein Reflex streicht er das langärmlige Wams glatt, dass er auf Riesen zu seiner Lederhose zu tragen pflegt, gänzlich unalmadanische Mode - bald muss er sich wieder etwas passenderes zulegen. \"Hier drinnen kann ich für nichts garantieren. Aber Ihr wollt trotzdem Platz nehmen, habe ich recht?\" Unhöflich blickt er den Magier während der Frage nicht an, sondern behält den Schankraum im Auge. Murmelnd fügt er hinzu: \"Und noch nicht mal ein Einzeltisch frei. Das kann noch heiter werden...\"

  • Peradon kommt diese Pause sehr gelegen und kann seinem Streitroß Elvaron eine kleine Pause gönnen. Er führt seinen treuen Weggefährten an den nächsten Trog. Auch Peradon merkt wie ihm die Schweißtropfen ins Gesicht rollen, was ja auch kein Wunder ist bei dem was er anhat. Peradon trägt ein langes Kettenhemd mit schweren Reiterstiefeln.Sein Arm- und Beinzeug ist soweit wie möglich verstaut. Über seinem Kettenhemd trägt er einen dünnen schwarzgrünen Mantel und darunter einen Umhang auf dem ein grüner Bär auf grünem Hintergrund fein gestickt ist. Seine linke Hand ist stets auf seinem Schwert in der Scheide gestützt. Peradon ist ein großgewachsener fast 2 Schritt großer Mensch. Er wirkt kräftig und ist nun schon mehr als 30 Gottesläufe alt. Seine blonden Haare wehen im Wind und sein gepflegter Kurzbart rundet sein markantes Gesicht ab.
    Peradon merkt wie seine Kehle nach einem Glas kaltem Wasser dürstet und macht sich auch in Richtung Taverne auf. Er bittet einen Büttel gelegentlich ein Blick auf das Pferd und sein spärliches Gepäck zu werfen und reicht ihm als Dankeschön einen Silbertaler.

  • Der Stallbursche starrt mit großen Augen auf die blinkende Silbermünze und dann dem davon eilenden Peradon hinterher.
    \"Habt keine Sorge edler Caballero, ich werde gut auf euer Ross acht geben!\" ruft er ihm schließlich hinterher.

  • Livia sieht sich Aufmerksam und Neugierig in der Taverne um, dabei Lächelt sie immer noch. Nach einem kurzen Moment scheint sie gefunden zuhaben nachdem sie gesucht hat: Einen freien Tisch in der Mitte des Schankraums für 2? Personen. Schnellen Schritts geht sie auf ihn zu und setzt sich dann. Sie seufzt leise, fast schon ein wenig erleichtert, da sie wohl von der Fahrt recht mitgenommen ist. Dabei sieht sie sich immer noch Neugierig um, was hier für Menschen verkehren und natürlich nach einer Bedienung.

  • [Ein 2er und 2 5er Tische, an einerm Sitzt ein älterer Mann in guter Kleidung]


    Die meistens Gäste scheinen Durchreisende zu sein, die Kleidung und die Gesten lassen auf fahrende Händler schließen, es ist jedoch auch eine Familie mit 3 Kindern anwesend.

  • Peradon betritt die Taverne und mustert zuerst einmal die anwesenden Personen. Respektvoll nickt er den anwesenden Magier und Ehrenleuten zu und begibt sich nun an den letztem freien Tisch. Äußerlich wirkt er sehr ruhig und gelassen und seine Hand stets stützend auf seinem Schwert. Innerlich jedoch ist er nicht frei von Anspannung....wie auch wenn man wie er seit Jahren im Krieg ist und stets auf der Hut gegen Überraschungen sein muss. Peradon setzt sich auf einen Stuhl und ein zufriedener Zufriedenes Lächeln huscht über sein Gesicht

  • Noch bevor die Neuankömmlinge handzeich geben können eilen 2 Schankmaiden herbei, eine kleiner, stämmige Person mit schwarzen Haaren und eine graziler, kaum 17 Götterläufe zählende mit braunen Haaren.


    Die Jüngere geht Zielstrebig an Peradons Tisch, während sich die andere Livia zuwendet.


    @ NoSubject:


    \"Den Zwölfen zum Gruße Domna, was würdet ihr gerne Trinken?\"


    @Zorgan:


    \"Den Zwölwe zum Gruße edler Caballero, was möchtet ihr trinken? Wir haben Weine von aussergewöhnlicher Creszenz!\"

  • Livia hat an dem komplett freien 5er Tisch platz genommen.


    \"Seit gegrüßt\" antwortet Livia immer noch mit einem freundlichem lächeln. \"Den besten Wein, den ihr habt.\" Ihre Stimme klingt nicht überheblich oder Arrogant, es scheint nur so, als wolle sie sich das lange fragen nach der Getränkeliste ersparen.

  • “Selbstverständlich.“ klingen kompromisslos die Worte aus Marnos Mund auf Vientos Bedenken hin. “Das Risiko ist akzeptabel. Gebt euch einfach etwas mehr Mühe.“ Den Gruß des Kriegers erwidert der Magier mit einem Lächeln und einer leichten, angedeuteten Verneigung. Aufmerksam sieht er sich um. Sein Blick gleitet über den Schankraum und die letzten, verbleibenden, leeren Plätze an denen gerade eine äußerst bemerkenswerte Dame Platz nimmt. “Wahrlich. Diese unfreiwillige Pause könnte sich doch noch als besser erweisen, als es zunächst den Anschein hatte“, murmelt er vor sich hin und schreitet langsam auf den Tisch von Livia zu. Sein langes Gewand streift fast ein wenig über den Boden und lediglich das Auftocken seines Stabs macht ein Geräusch auf den hölzernen Dielen der Taverne, als Marno sich ihr nähert. Langsam und tief verneigt der Magus sich vor ihr. “Adeptus Marno Giontagro. Wäre es erlaubt, mich zu euch zu setzten?“

  • Peradan lächelt die Bedienung Höflich an..\"Den zwölfen zum Gruße für mich bitte vorerst nur einen Krug Wasser um den ersten Durst zu stillen\"

  • @ Nosubject:
    Ohne weiter Fragen verschwindet die Schankmaid und kehrt nach gut 2 Minuten mit einem edlem Krug Wein zurück.


    \"Hier werte Domna, das macht 8 Silbertaler\"


    @ Zorgan:


    Die junge Frau wirkt fast enttäuscht, nickt dann aber und sagt \"Wie ihr wollt\"


    Ebenfalls nach gut 2 Minuten kommt sie mit einem Krug Wasser zurück.


    \"Das macht 3 Kreuzer der Herr\"

  • Livia wirkt erst etwas überrascht, als der Junge Magier an sie heran tritt, lässt sich dadurch jedoch nicht weiter Beieinflusen. Sie steht auf und reicht dem Mann ihre Hand zum Kuss „Livia von Darben. Bitte, setzt euch doch.“ Ihre Einladung unterstreicht sie mit einer freundlichen Geste. Sie lächelt nun nicht mehr, allerdings scheint es nicht an der Person zu liegen, sonder wohl daran, dass es sich nicht ziemt einfach seine Gefühle nach außen zu tragen. Sie blickt nun auch erwartungsvoll auf den Begleiter des Mannes.

  • Fast wie von selbst gleitet der wuchtige Stab mit dem silbernen Vogel in die linke Hand des Magus, während er mit der rechten, knöchrigen Hand die ausgestreckte Rechte der Dame leicht anhebt und sich zu einem Handkuss herunterbeugt. \"Es ist mir eine Ehre.\" Als er sich wieder aufgerichtet hat wartet er noch ab, bis Viento sich ebenfalls vorgestellt hat und setzt sich dann der Dame gegenüber an den Tisch. Seinen Stab lehnt er neben sich an die Bank. [# oder die Wand oder was weiß ich was #] Bei der wohl gerade mit dem Wein zurückkehrenden Schankmaid ordert er ein Wasser. Mit einem Spritzer vom Saft einer Zitrone darin.

  • Die Schankmaid schaut recht verdutzt drein, als sie die Bestellung des Magiers hört.


    \"Nun... ich werde mal sehen was ich machen kann...\" antwortet sie und eilt Richtung Thresen. Nach einer Weile kommt sie mit einer Zitrone und einem Krug Wasser wieder.


    \"Unser Wirt wusste nicht so recht wieviel Zitronensaft ihr wünscht, deshalb bringe ich eine ganze Zitrone\" erklärt sie kleinlaut. \"Das macht dann 5 Kreuzer, 3 fürs Wasser und 2 für die Zitrone\"