Abenteuerpunkte Vergabe durch die Spieler ?

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    Ach DIE Stelle war das ? Ok , dann geb ich zu , dass mans überleben kann ... und ehrlich gesagt würde ich fürs töten auch keine AP vergeben ... Die Zeiten der AP = Monsterklasse sind ja den Göttern sei Dank vorbei ...


    ich bin auch gegen Monsterklasse, aber ich finde schon, dass man um mehrere Erfahrungen reicher ist, wenn man etwa 150 Echsen in einer Woche getötet hat (zumahl muss gesagt werden, dass nur Philli, 2-3NSC\'s
    unser Zwerg (opiumopi) und ich meistens die jenigen waren, die auch gekämpft haben. Der Rest hat entweder nur Fernkampfwaffen benutzt [LANGWEILIG!] oder ist davon gerannt, weil sie immernoch sehr angeschlagen vom letzten mal waren.


    Man kann es sich etwa so vorstellen, dass nach jeder patrolie die hälfte der Gruppe auf dem Boden gelegen hat und Schäfchen gezählt hat.....


    Also so nah waren wir dem Tod glaub ich bisher nicht, deshalb finde ich schon, dass wir einpaar AP mehr verdient hätten.

  • Ich hab ja gesucht - aber in der Form wurde das Thema nur in anderen Threads diskutiert ...


    Punkteabstand : Ja - ich hatte , als der Meister noch bewertet hat immer 20 bis 50 Punkte mehr als die anderen pro Punktevergabe ... da waren sie unzufrieden ... aber jetzt habe ich auch am meisten Punkte bekommen , und alle müssen sich selbs an die Nase greifen und bruachen nicht neidisch sein ...

  • hmm. also bei uns ist das mit der vergabe von APs eigentlich ganz angenehm: der meister fragt uns, wieviel wir glauben verdient zu haben. da kommen da in der regel schon sehr realistische werte raus, oft \"unterschätzen\" wir uns auch. dann kommt der kommentar vom meister bei jedem einzelnen \"sehe ich auch so / hätte eher an xx AP gedacht, weil...\" gelegentlich kommt es schonmal vor, dass jemand sagt \"spieler xy hat n paar mehr verdient, der hat das und das besonders gut gemacht\". AP vergabe ist bei uns auch immer in ner minute oder so geklärt, auch wenns sichs so liest, als obs da diskussionenen bei jedem geben würde - das ist nicht der fall.


    sowas kann man aber auch nicht in jeder runde machen.
    a) wir kennen uns untereinander schon ne gewisse zeit
    B) wir können uns selbst und uns untereinander in solchen dingen gut einschätzen
    c) wir beschäftigen uns alle auch ausführlich mit dem dsa-hintergrund
    d) wir haben alle ein ziemlich gleich hohes rollenspielerisches niveau auf das wir wert legen.


    wie gesagt - nciht für alle runden zu empfehlen. die vergabe an sich erfolgt ja auch immer noch durch den meister, nur dass der einzelne auch eine selbsteinschätzung dazu geben kann. ich habe z.b. schon mal an einem abend auch auf meine AP-vergabe verzichtet, da ich mit meinem \"beitrag\" zu diesem spieleabend überhaupt nicht zufrieden war (tagesform).
    naja. bei uns in der runde sind AP eigentlich eher nebensächlich. es gibt keine spontanen AP-spender (\"da kommt grad n pulk goblins um die ecke\") und es wird auch mehr wert auf das spiel selbst und einfach nur spaß gelegt als auf werterumreiterei.


    was ich mir überlegt hatte, und gerne in einer runde mal einführen würde, die ich meistere wären \"meisterpunkte\". ok, als spielleiter muss man sich keine eigenschaftsbonis zulegen, aber es wäre ein gewisses feedback, wie die spieler auch den abend empofunden haben.

  • Wir denken auch über Meisterpunkte nach ... aber was solls ? \"Ich bin ein Meister der Stufe 21 ... \" ob ich von so etwas beeindruckt wäre ... im allgemeinen ist unser G7 meister immer fast perfekt und ich bekomme auch nur wenig Kritik ... wenn es mal was gibt , dann wird das auch gesagt und damit basta ... ich persönlich vermisse zB oft mehr Hintergrundwissen geographischer Natur , aber was solls ? Der Meister gestaltet und wenn er einen anderen Tempel in der Stadt haben will , als in WDSA , dann wird er schon wissen warum ...

  • Eine nette Variante ist das man sich eine Anzahl AP audenkt (zb. 60) und den Spielern Sagt: \"Schreibt auf einen Zettel denjenigen der eurer Meinung heute das Beste Rollenspiel abgelegt hat\"
    Dann zählt ihr aus wer die meisten Stimmen hat und derjenige bekommt 30 AP, der zweite 20 AP und der Dritte 10 AP (Variieren nach Spieleranzahl)


    Ich glaub das ist aus Shadowrun

  • Ich habe eine Weile in einer D&D Gruppe mitgespielt, in der der Meister nie pauschal APs verteilt hat, sondern immer auf jeden einzelnen Spieler abgestimmt. Gut, D&D ist ein System, wo es fürs Töten der Monster APs gibt, ergo bekamen einige Spieler an einem Abend mehr APs, wenn sie alleine gegen Monster gekämpft haben.
    Dann hat er noch für jeden einzelnen APs für gutes oder schlechtes Rollenspiel gegeben und zu guter letzt noch mit einem Würfel für jeden Spieler gewürfelt und so jedem noch einmal individuell APs gegeben.


    Dieses System - vor allem die APs fürs slayen - resultierte dann darin, dass einige Spieler schmollten, wenn sie weniger APs als andere bekamen und einige Spieler haben sich nicht mehr Charaktergerecht verhalten. Da wollte dann der Krieger, der von Wildnis keine Ahnung hat, unbedingt auf die Jagd gehen, nur damit er mehr APs bekommt... :roll:

  • Bei uns gibt es Zusatz-AP für besonders rollengerechtes Spiel und für besonders gute Vorschläge und Ideen, auf keinen Fall für die Anzahl der getöteten Gegner.


    Und rollengerechtes Spiel können die Mitspieler nicht in jedem Fall beurteilen, da sie die Nachteile, Phobien, Schwächen etc. der anderen Charaktere gar nicht alle kennen (wer geht schon mit seinen dunklen Eigenschaften hausieren? :wink: )
    Den Vorschlag von Amarand, dass sich die Spieler gegenseitig auch Minus-APs reindrücken können halte ich für sehr problematisch. Da ist Ärger vorprogrammiert.
    Besser finde ich Morgensterns Vorschlag, die APs mit einer kurzen Erläuterung (\"wegen der und der Aktion gebe ich...\") durch den Spielleiter zu vergeben. Wenn er dann \"bonuswürdige\" Aktionen vergessen hat, wird er i.d.R. von den Mitspielern daran erinnert. Außerdem können die Spieler anhand des Feedbacks ihr Rollenspiel weiterentwickeln (und nerven in Zukunft vielleicht nicht mehr mit total rollenuntypischen Aktionen...).


    Cedric

  • der vorschlag mit dem erleutern finde ich auch gut! da sich mitspieler ungerecht behandelt fühlen wenn der meister einfach nur sagt: du bekommst nochma 50!
    dann sind die mitspieler teilweise wütend da sie denken: warum hat der das bekommen und ich net?? :evil:
    wenn der meister aber alles erleutert wisen die spieler was sie falsch/nicht gemacht haben und können so fürs nächste mal lernen! denn ich glaube jeder is glücklich wenn sein char. mehr APs für gute aktionen bekommt und dies spornt alle an besseres rollenspiel zu machen!


    Ich finde aber auch das der meister teilweise auch trastischere APabzüge machen sollte! denn wenn ein spieler garnichts macht und nur kämpft (und das noch nicht einmal richtig, obwohl er eine kämpferische Natur ist) sollte er nicht 300AAPs dafür bekommen überlebt zu haben und die anderen 350 (überleben+gutes rollenspiel) sondern dann bekommen alle 350 (gründe oben) und der feigling (wenn er auch 15MU hat und das nicht ausspielt) nur 150-200!!!


    Wenn dies nicht gemacht wird kann auch das rollenspiel-nivou sinken, da die anderen spieler denken, dass wenn sie auch nur ein biossel kämpfen nur 50 APs weniger bekommen!

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    Ich finde aber auch das der meister teilweise auch trastischere APabzüge machen sollte! denn wenn ein spieler garnichts macht und nur kämpft (und das noch nicht einmal richtig, obwohl er eine kämpferische Natur ist) sollte er nicht 300AAPs dafür bekommen überlebt zu haben und die anderen 350 (überleben+gutes rollenspiel) sondern dann bekommen alle 350 (gründe oben) und der feigling (wenn er auch 15MU hat und das nicht ausspielt) nur 150-200!!!


    Wenn dies nicht gemacht wird kann auch das rollenspiel-nivou sinken, da die anderen spieler denken, dass wenn sie auch nur ein biossel kämpfen nur 50 APs weniger bekommen!



    meinste damit unseren Krieger? :roll:


    Ich finde auch ,dass man als Krieger mit 15MU und grob 30-40LE nicht im Hintergrund stehen sollte um mit Fernkampfwaffen zu kämpfen.....das ist meinermeinung sehr Feige!


    Also da sollten schon mehr AP draufgehen

  • Bei uns läuft das meist so:
    Nach dem Abenteuer/Punkte-Break(Bei sehr langen Kampagnen-Spielen) heißt es:
    1.) Pauschal Aps fürs Abenteuer
    2.) Besondere Aktionen/Lustige sachen, die gut Stimmung machen, aber nicht notwendig sind, bzw. dies Spiel vorantreiben
    3.) Rollenspiel


    Beim einen gibts mehr Erklärungen, beim anderen Meister heißt es nur \"Du kriegst abc Punkte fürs Spielen, Du bekommst xyz fürs Spielen\"


    Fürs Monster-Schlachten gibts nicht unbedingt Punkte, es sei denn, man hat deutliche Unterschiede bei den einzelnen Gegnern. So habe ich z.B. mal einem Spieler mehr Punkte gegeben (ich glaube 5 oder 6 Aps) weil er nen Ork-Schamanen getötet hat, und nicht \"nur\" nen dummen Haudrauf, aber normalerweise ist das ne Ausnahme.


    In meiner Momentanen Kampagne habe ich mir erlaubt die Spieler ab und an mal Würfeln zu lassen (W20), habe die Zahlen notiert, und das bekommen sie dann nach dem Abenteuer als zusätzliche APs. Eventuell etwas angepasst. Das System habe ich allerdings diesmal so gewählt, das sämtliche Char Magische Gegenstände bei sich führen, die noch nebenbei dumme Nebeneffekte haben(Täglich mit W20 zu bestimmen, ob der Effekt denn auftritt)


    Das ist meine Variante :lol:

  • Also allgemein ist das, glaube ich, ne gute Sache, aber, wie gesagt, von Meiisterunterstützung anghängig. Wir haben das Jahr des Greifen gespielt und alle Leute( außer dem Meister) haben rumgeheult, das sich mein Rondrageweihter nicht am Endkampf(der mit den Vampiren) beteilit hat. Da hätte ich also keine Punkte für Rollenspiel bekommen, obwohl ich meinen Charakter glaubhaft dargestellt habe(Denn welcher Rondrageweihte der was auf sich hält würde freiwillig gemeinsame Sache mit Vampiren machen).

    Wenn es sein muss, muss es auch gemacht werden. Ist nur noch die Frage, wer es macht. Ich ruh mich nämlich gerade aus.

  • Narne:
    warum lässt du die mit nem W20 rollen für APs??
    die APs basieren doch auf dein rollenspiel und net ob du ne 20 oder ne2 würfelst! das hat doch nurnoch mit glück zu tun, aber ich bin der Meinung, das man sich seine APs verdienen muss!

  • Muss jetzt hier auch mal meinen Senf zugeben.


    AP vergabe ist Meistersache. Wenn ich in unserer Gruppe
    AP vergebe wird nicht nachgefragt warum wieso weshalb
    \"will aber mehr\" oder sowas. Es wird hingenommen weil
    es meine Einschätzung als \"Meister\" ist.
    Sicher erklär ich auch warum der eine oder andere mehr
    oder weniger hat aber das wird dann nicht noch diskutiert!!


    Das klappt bei uns und das sollte es meiner Meinung nach
    auch, denn wozu brauchen wir sonst noch nen Meister.?!?


    Da wir alle wechseln und bei uns jeder mal Meister macht
    gibt es im Bezug auf AP nie Probleme, denn jeder möchte
    dass seine Entscheidung akzeptiert und respektiert wird.


    .....

  • \"Diskussion\" ist relativ. Eine Diskussion im Sinne von \"Der hat bekommen, ich nicht, das sehe ich nicht ein\", obwohl gerade begründet wurde, wieso, ist sicherlich überflüssig. Ein diskreter Hinweis darauf, daß die eine bestimmte Aktion des eigenen Chars besonders maßgeblich war, kann nicht schaden, wenn sie gerade bei der Bewertung vergessen wurde.


    Auch SL sind nur Menschen, die schon mal etwas vergressen können oder etwas anders verstehen, Aufklärung hilft manchmal ... auch, wenn es im ersten Moment vielleicht als \"Diskussion\" verstanden werden kann.

  • Ich weiss noch, wie wir sowas mal in unserer Midgardrunde in der Schule versucht haben (das ist jetzt etwa 15 Jahre her, Einzelheiten moegen daher unzuverlaessig sein). Der Meister hat zum ersten Mal ein AB geleitet und hat dann jeden sich selber Noten (von 1 bis 6) geben lassen; getrennt fuer AB voranbringen, rollengerechtes Verhalten, den Rest habe ich vergessen (waren insgesamt, glaube ich, vier Punkte). Anschliessend hat er sich das durch den Kopf gehen lassen und dann gesagt, dass er das nicht mehr macht, die Ergebnisse kommen ihm zu unrealistisch vor. Ich hatte danach den Eindruck, dass er die EPs (Erfahrungspunkte) doch eher nach seinen eigenen Eindruecken vergeben hat.

  • Ich denke, dass es ziemlich von der Gruppe abhängt mit der man spielt. Wir haben zum Beispiel momentan recht viele Neulinge in unserer Gruppe und hier wäre es meiner Meinung nach vollkommen falsch mit individuellen AP herumzuschmeißen, da sie sich erst an das Rollenspielen gewöhnen sollen und ich Niemanden abschrecken will, weil er glaubt es nicht zu \"können\".


    Und dies ist auch der Punkt warum ich nicht so viel davon halte direkt nach einer Runde mit Spielern zu diskutieren, da sich schnell mal jemand übergangen fühlt, wenn ich eher Wert auf das Urteil von Leuten lege die sich schon etwas mit der Marterie auseinandergesetzt haben. Wir reden eh meistens nach unseren Runden ziemlich lange über die Darstellung unserer Charaktere und wenn ich dabei merke, dass ich einen Charakter zu wenig beachtet habe versuche ich in den nächsten Runden mehr auf diesen einzugehen und wenn ich sehe, dass ich die Sache falsch eingeschätzt habe versuche ich dies zu korrigieren.


    Ich finde es eh immer schwer einen Charakter zu bewerten, da diese sich ja auch ständig ändern und so das Verhalten eines Charakters für den Meister und die anderen Spieler erst verwirrend ist, sich aber nachher doch noch aufklärt. Wen jemand aus meiner Gruppe z.B. meine \"Söldnerin\" hier im Forenturnier sieht, wird er sehr verwundert sein und denken, dass viele Handlungen geheuchelt wären, aber dies wird sich in der nächsten Zeit für die Gruppe aufklären und somit auch einige vermeintliche Ungereimtheiten in meinem Spiel ausmerzen. Ich würde fast eher dazu übergehen individuelle AP die nicht mit Ideen im Abenteuer zu tun haben, sondern sich nur auf das Rollenspiel beziehen in gewissen Zeitabständen zu vergeben um auch solche Entwicklungen bewerten zu können.

  • Wechselbalg
    Das finde ich auch! (ich meine das mit dem verwirrenden Charakter im letzten Absatz). Wenn man z.B. seinen Char. richtig ausspielt macht man auch Sachen, die für normales Denken total verückt wären! Wenn die Mitspieler dies nicht verstehen geben sie dir schlechte \"Noten\", obwohl du erst recht mehr Punkte verdient hast, da du dich gegen deinen Verstand durchgesetzt hast und deinen Char. ausgespielt hast!
    z.B.:
    Eine ÜPbermacht an Orks stehen vor den Helden. Sie verlangen Geld. Ein normaler kluger Mensch würde ihnen das Geld geben aber in der Heldengruppe ist ein Zwerg. Er greift die Orks an! 1.Da er 6GG hat und 2.es sind immernoch Orks!
    Er bekommt vieleicht weniger Punkte da er die gesamte Gruppe in höchste Lebensgefahr gebracht hat. (so denken die Mitspieler). Er hätte jedoch mehr Punkte verdient, da er seinen Char. gut ausgespielt hat!

  • in dem Fall mit der Übermacht Orks hätte sich och die AP-Vergabe ohnehin erledigt. Man könnte den Rest des Abends darüber diskutieren, ob GG 6 für so etwas wirklich ausreichen sollte und dann neue Helden generieren :wink:

  • Der Punkt des \"nicht den Char kennen\" also nicht auf den Typus bezogen, sondern auf das Individuum in allen seinen Ausprägungen, spielt ebenfalls in der Tat eine wichtige Rolle. Wer kann schon wirklich die Handlungen beurteilen, außer dem Spieler selbst und vielleicht mit Abstrichen der SL?


    Ich mußte mir ständig vom Spieler des Zwergen anhören, was für eine seltsame Söldnerin ich doch habe. Sie tut nichts, was ich nicht beabsichtigt habe, und da ich sie entworfen habe, hat das alles Sinn und Zweck (für sie). Trotzdem irritiert sie schon mal andere Mitspieler (SCs und NSCs bekanntlich weniger, die immer alles als Selbstverständlichkeit auffassen. Bekanntlich ist ja nie jemand überrascht, einen echten Elfen zu sehen, schon weil man als Spieler völlig daran gewöhnt ist.)


    Char ausspielen ist immer eine Gratwanderung, nämlich was realistisches Rollenspiel ist, und was einfach der Verlaß darauf, daß der SL mich schon nicht umbringen wird, wenn ich jetzt auf den Kaiserdrachen zustürze...