Von Eigenen Gnaden - Die Herrschaft der Helden

  • Siona wird dann wieder deutlich ruhiger, als Cordovan klar macht, dass es nur ein Beispiel war. "Oh, ich dachte Ihr wisst, welchen Zauber sie plant. Ich habe von Magie wenig Ahnung, aber mit beschworenen magischen Wesen hatte ich doch schon einigen Ärger. Waren es doch meist Dämonen und die Beschwörer hatten bestimmt keine Erlaubnis dafür."

  • Zweimühlen Burg


    "Der Marschall würde selbstverständlich nicht merken, wer ihm die Botschaft überbringt .... aber Ihr habt natürlich Recht.... Demnach wäre es besser, wenn ich herausfinde, wo sich der Marschall befindet, dann könnte ihm ein derischer Bote die Nachricht persönlich aushändigen. Ich .... werde dann in mich gehen."

  • Yarine nickt. "Gut, dann lassen wir den Hinterhalt an der Stelle wo wir ihn geplant haben. Wir bräuchten noch ein paar Lockvögel, am besten zu Fuß. Vielleicht als Spähtrupp mit ein paar Flüchtlingen getarnt. Da müssten sie reagieren. Sollte groß genug sein, dass nicht nur die zwei Reiter losreiten, aber schnell genug aussehen, dass sie auch wirklich hinterherhetzen..." wirft sie ein. Ansonsten such sie mit den Ortskundigen eine passende Stelle aus und schaut, was sie alles dabei haben. Öl um ein paar rollende, brennende Dornbüsche zu präparieren oder Seile und Äxte um Bäume auf die Angreifer zu stürzen. Sinnvoll wären vielleicht auf der Straße oder vor den Schützen angespitzte Holzpfähle, die man hochziehen und als Schutz nutzen kann.

    "Ich würde die kampferfahreneren Truppen den Weg blockieren lassen, die Todesfänger eher aus der Deckung heraus. Dafür müssten sie sich gut tarnen können und auch bei ein paar Fallen ganz gut zu gebrauchen sein. Die Berittenen würde ich von hinten anreiten lassen. Also zuerst die Schützen und die Dornbüsche, vielleicht schaffen wir es auch, dass sie unsere Lockvögel genau hier stellen, dann sind diese mitten unter ihnen. Gehe da auch gerne mit. Dann, wenn sie sich gegen die Schützen ausrichten die Todesfänger von der anderen Straßenseite angreifen lassen und die anderen Truppen von der Straße selbst aus. Kann man da so ein paar flache Gruben am Rand ausheben, mit Blättern getarnt und Leute darin verstecken? Die sind dann viel näher dran..."

    Fear cuts deeper than swords.

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  • Zweimühlen Burg


    Cordovan nickt Jesabela langsam zu. "Im Zweifel vertraue ich natürlich Euren Fachkenntnissen, Eurem Rechtsverständnis und Eurem Verstand. Habt dennoch Dank, dass Ihr auch meine Bedenken in Eure Überlegungen einbezieht."

  • In der Wildnis


    Svanjas Firnläufer nimmt das Fleisch dankbar an, bleibt aber wachsam in die Nacht. Svanja selbst fühlt sich im Schlaf leicht angestoßen und wacht auf. Answin hört immer noch leise Geräusche, die aber sogar noch leiser werden. Weitergezogen sind die Truppen wohl nicht, also lagern sie unweit von der Hütte. Wo, lässt sich anhand der Geräusche nicht feststellen, aber vermutlich an der Straße. Answin hält es für unwahrscheinlich, aber auch nicht ausgeschlossen, dass die Bewaffneten in der Nacht die nähere Umgebung absuchen und dann auch auf die Hütte stoßen. Ein gewisses Entdeckungsrisiko besteht also.



    Zweimühlen


    In der Stadt ist ein wenig Ruhe eingekehrt, aber natürlich nutzen die Bürger Jesabela, um Fragen loszuwerden, oder auch einfach, um sich über dies oder jenes Luft zu machen. Auf dem Markt werden ihr Kostproben von diesem oder jenem angeboten, ein Kleidungsstück zum Anprobieren angepriesen oder ein Stoff präsentiert. Maline und Ron erstatten ihr Bericht: Die Miliz steht und ist eingeteilt, jeder kennt seine Aufgabe. Beobachter sind ausgesandt und können nahende Truppen melden. Im Übrigen dunkelt die Nacht herunter und der Markt wird langsam abgebaut, die Stadt bereitet sich auf einen hoffentlich ruhigen Abend vor.

  • Auf der Straße von Gallys nach Zweimühlen


    "Das hört isch nach einem Plan an. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die Lockvögel sinnvoll sind. Die müssen so oder so hier lang und wir müssen halt nur darauf achten, dass wir ihnen den Weg versperren. Von hinten rücken die Reiter nach, macht Sinn, aber die müssen dann auch am weitesten weg sein um nicht aufzufallen. Die Flucht nach vorne können wir durch eine Baumfalle verhindern und ja die Todesfänger sind gute Plänkler. Die Schützen und Nahkämpfer sollten dann gemischt verteilt werden, natürlich alle vorerst versteckt und abwartend. Die auslösende Baumfalle wäre das Signal anzugreifen."

    Desweiteren beratschlagt er mit den anderen den bestmöglichsten Ort für einen Hinterhalt, dabei haben diejenigen mit Ortskenntnissen das größte Mitspracherecht.


    OCC: ggf mache ich gerne einen Kriegskunstwurf um den Ort einschätzen zu können. (Ich als Spieler bin nicht so ein Experte in geeignete Schlachtfelder heraussuchen. Ich würde natürlich einen Fluchtweg den der Angreifer berauf treibt bevorzugen, um sie dann ausgepowert in den Nahkampf zu verwickeln!)

  • In der Wildnis


    Svanja ruckt aus dem Schlaf, geweckt von Answins Hand. Mit einer raschen Bewegung, die sie sich bei ihrer Wanderung durch den Landstrich im Osten angewöhnt hat, greift sie neben sich und schließt ihre Finger um den Bogen an ihrer Seite. Statt der obligatorischen Frage nach dem 'Was?' verkneift sie sich diese und lauscht stattdessen mit eigenen Ohren in die Nacht, zuerst im Schlafsack sitzend, dann während sie so leise sie kann aus dem Schlafsack schlüpft und sich aufrichtet.

    Ihr fragender Blick, den sie über dem schwachen Schimmer der ausgebreiteten Glut zu Answin wirft, verrät diesem jedoch, dass sie die Geräusche, die ihnen hier auf den Hügel herauf vom Söldnerlager zuwehen, nicht so eindeutig zuordnen kann wie er.


    Einen Versuch ist der Blick in die Nacht wert. Die Thorwalerin schirmt ihre Augen mit einer Hand gegen die Helligkeit von unten ab und späht in das Dunkel, den Hügel hinab und in die Baumgrüppchen, die als schwarze Flecken auf dem Hügel stehen.

    Nach ein paar Herzschlägen tritt sie einen Schritt zurück, biegt über der Hüfte den Langbogen durch und zieht die Sehne über den Haken.


  • Zweimühlen


    Die Zeit bis zur Nachtruhe nutzt Jesabela noch für das ein oder andere Schwätzchen mit Maline und Ron. Dabei versucht sie auch, die beiden vielleicht einander ein bisschen näher zu bringen.... obwohl sie in diesen Zwischenmenschlichkeiten nicht besonders gut ist. Dann spricht sie der Bürgerwehr noch Mut für die Nacht zu. Ausserdem hab ich da ja was für den Ernstfall vorbereitet .....


    Wenn sie ihre Runde beendet hat, kehrt Jesabela noch auf einen kleinen Sprung und ein Abendessen im "Gasthaus Helden von Zweimühlen" ein. Dort unterhält sie sich ein bisschen mit Jargold Blütenstätter und auch mit den Zwergen, wenn die anwesend sein sollten. Ihren Bewachern gönnt sie zwar auch ein Essen, aber zu trinken nur Alkoholfreies ..... das andere erst nach Feierabend.


    Anschliessend würde sie Albiron wieder in der Burg abholen.

  • Zweimühlen


    Kurz sieht Siona der Magierin nach. "Wenn Ihr ihr vertraut, werde ich es ebenfalls tun, mir war nur nicht ganz wohl bei magischen Wesenheiten. Ich weiß nicht, was das alles sein könnte und habe bisher nur die schlimmsten gesehen....Braucht Ihr mich noch? Ich sollte mich noch bei dem Wirt entschuldigen, dessen Einrichtung heute etwas gelitten hat und mich auch langsam nach einer dauerhafteren Unterkunft umsehen."

  • Hadred und Yarine - HInterhalt


    "Die Lockvögel haben halt den Vorteil, dass sie die Truppen zu Eile animieren und vielleicht sogar ein wenig in die Lägen ziehen, was eine Foramtion erschwert, aber es ist nicht ohne Risiko. Trotzdem wäre ich dafür, würde eine kleine Fußtruppe mit einem Wagen und zwei Wachen schicken, damit sie diese auch verfolgen müssen. Wenn sie dann auf dem Weg sind, kann man die Falle in Gang setzen, sie so nach vorne an der Flucht hindern. Ich würde mich den Lockvögeln anschließen, wer erwartet denn bei einer hübschen jungen Frau schon ernsthafte Gegenwehr. Hat jemand einen weiten Rock und ein Tuch?"

    Fear cuts deeper than swords.

  • In der Wildnis


    Answin lässt Svanja einen Moment lang zu sich kommen und selbst lauschen, dann erläutert er leise und knapp seine Gedanken. "Klingt nach lagerndem Trupp Soldaten, oder Bewaffneter. Versuchen, leise zu sein. Geräusche nehmen langsam ab. Möglich, dass Umgebung erkundet wird, aber nicht wahrscheinlich. Feuer aus Vorsicht gelöscht." Er wartet ab, während sie in die Dunkelheit späht. "Irgendetwas erkennbar? Etwa in Richtung Straße"