Von Eigenen Gnaden - Die Herrschaft der Helden

  • Zweimühlen - Burg


    Sionas Blick ist bei Jesabelas Bericht wirklich beunruhigt. "Hm aber er konnte wohl nicht mehr sagen, warum sie ausgerechnet Euer Mündel wollten? Eine Entführung würde ja noch Sinn machen, um Euch vielleicht zu erpressen, aber tot brächte er ihnen dann wenig. Aber Ihr solltet nicht alleine nach Gallys."

  • Unterwegs nach Zweimühlen


    "Gut, dann übernehmt Ihr die erste Wache. Wenn Ihr feststellt, dass ihr müde werdet, weckt mich direkt, versucht nicht, länger auszuharren. Vielleicht bleibt der Hund ja auch noch einen Moment wach, achtet auf den und die Pferde, die wittern die Alriks manchmal schon von weitem." Er sieht Swanja bei der Erwähnung ihres Firnläufers kurz an, und sie scheint zu verstehen: Soll der Alte mal wachen, aber sicher ist sicher. "Ihr übernehmt die letzte Wache. Ausschlafen können wir uns, wenn wir in Zweimühlen angekommen sind." Und soweit keine Einwände kommen, legt er sich auch zügig ab, um möglichst viel Schlaf aus den beiden Ruhephasen zu ziehen.

  • Unterwegs nach Zweimühlen - Answin Lir und Svanja Minerva Ragana  


    "Einverstanden", erklärt Herr Bitterwein kurz und bündig, während er im mit einem Ast im Feuer herumstochert. Svanja und Answin legen sich zur Ruhe ... Vielleicht etwas beunruhigt. Die erste Wache vergeht und Herr Bitterwein weckt Answin als zweiten auf. "Alles ruhig, keine besonderen Vorkommnisse", verkündet der alte Priester und legt sich dann selbst schlafen.


    Es passiert während Answins Wache ...


    Svanjas Hund hebt den Kopf aus dem Schlaf heraus. Er schaut zu der nicht mehr vorhandenen Tür in die Finsternis hinaus. Dann grollt es leise aus seiner Kehle.

  • Unterwegs nach Zweimühlen - Hadred Lokwai und Yarine Chephren


    Am Lagerplatz eurer Truppen kehrt allmählich gespannte Ruhe ein. Abseits des Weges werden Lagerfeuer entzündet und Wachen aufgestellt, während Yarine und Hadred, unterstützt von Avessandra, Wolfhardt und dem Hauptmann der Wutzenwalder Söldner, die Strategie planen. Bald seid ihr an einem Punkt angelangt, an dem ihr euch die Frage stellt, mit welchem Gegner ihr es zu tun habt. Also unterbrecht ihr die Planungen erst einmal und wartet und rastet vor dem möglichen Sturm.


    Dann, es ist dunkel geworden und ihr schlaft, hört eine der Wachen einen Reiter, den sie scharf anruft und der sich als Burian erweist. Man weckt euch und Burian kann berichten:


    Die Gallyser sind tatsächlich unterwegs. Eilig haben sie es nicht und fühlen sich scheinbar ziemlich sicher. 43 Mann/ Frau sind unterwegs, was bedeutet, dass ihr zahlenmäßig überlegen seid, unterschiedlich bewaffnet mit Schwertern, Säbeln, Äxten, vielfach mit Schilden, gerüstet meistenteils in Leder, immerhin 4, wohl die Anführer, tragen Kettenrüstung. Bis auf 2 der Anführer handelt es sich sämtlich um Fußtruppen. Der Haufen wirkt hastig zusammengestellt und es sind keine offiziellen Gallyser Truppen darunter, soweit Burian das beurteilen kann. Inzwischen habt ihr auch gehört, dass Gallys über keine Miliz verfügt, sondern dass man für die Verteidigung ausschließlich auf die eigenen Söldner unter dem Kriegsherrn oder angeworbene Söldner zurückgreift, sie sich in der Stadt befinden. Offensichtlich will man sich die Bürger von Gallys gewogen halten.


    Zur Zeit rasten die Gallyser im nächtlichen Wald und haben natürlich Wachen eingeteilt. Wenn sie, wovon auszugehen ist, bei Morgenanbruch weiter ziehen, werden sie erst gegen Nachmittag dieses Tages Zweimühlen erreichen. Es ist aber davon auszugehen, dass sie auf dem Weg zur Stadt die Höfe plündern und brandschatzen werden.


    Der Hauptmann der Wutzenwalder ist für einen nächtlichen Überraschungsangriff nach einem Eilmarsch eurer Truppen, Wolfhardt ist dagegen, weil die Truppen dann nicht mehr ausgeruht sind. Er votiert weiter für den Hinterhalt. Avessandra stimmt Wolfhardt zu. Ihr selbst tendiert auch in diese Richtung, weil ihr mit den Todesfängern eben einen guten Teil Truppen habt, die nicht als richtige Söldner ausgebildet sind. Und die dürften nach einem Gewaltmarsch wirklich eher kampfunlustig sein. Andererseits böte ein Angriff in der Nacht wirklich die Gelegenheit, den Feind komplett zu überrumpeln und einen leichten Sieg einzufahren. Aber, wie gesagt, der Überfall in der Nacht birgt auch größere Risiken, wenn sich der Feind nicht überraschen lässt.

  • Zweimühlen - Burg


    "Ich verstehe das auch nicht," schüttelt Jesabela ärgerlich den Kopf und sucht sich eine Sitzgelegenheit. "Aber das kann ich nicht unbeantwortet lassen. Dennoch habt Ihr Recht .... allein nach Gallys kann ich nicht gehen, und vermutlich sollten wir auch inkognito dorthin. Wenn uns Gallys jetzt angreift, sind wir definitiv verfeindet. Doch hin müssen wir..... Kommt Ihr alleine zurecht? Ich werde mich dann in der Stadt sehen lassen."

  • Unterwegs nach Zweimühlen - Answin und Svanja


    Na klar, wäre ja sonst auch zu einfach gewesen. Aber immerhin besser jetzt als während Bitterweins Wache. In der Richtung, in die der Hund sieht, kann er nichts erkennen – noch nicht. Schnell spricht er die Formel für den Lichtzauber, flucht kurz, dass er sich nicht mehr Zeit für die eigene Konzentration genommen hat und lässt dann die bläuliche schwach leuchtende Lichtkugel über die Fläche vor dem Haus wandern. Swanja weckt er noch nicht, ist aber bereit, sie anzustoßen, sobald er jemanden oder etwas sieht.

  • Zweimühlen - Burg


    "Natürlich. Diese Spur muss aufgenommen werden. Sobald die dringenderen Probleme überwunden sind", meint Cordovan dazu und nicht. "Wir kommen zurecht. Ich werde sowieso nicht viel anderes tun als zu ruhen. Allerdings ist da noch der Brief an den Marschall. Wolltet Ihr auch etwas dazu beitragen? Oder soll ich erst einmal eine Rohfassung aufsetzen, die Ihr dann noch einmal lest? Wobei das größere Problem weniger der Inhalt ist als die Übermittlung."

  • Zweimühlen - Burg


    "Ahja, der Brief an den Marschall!" Dieses Mal ärgert sich Jesabela über sich selbst, dass sie den schon wieder um ein Haar vergessen hat. "Einen Boten hätte ich schon ....." sagt sie und lässt die Worte erst mal wirken. "Nur ist die Frage, wohin wir den Boten schicken müssten, um die Nachricht zu überbringen. Bisher wissen wir nicht, wo der Marschall sein Hauptquartier hat. Aber zum Inhalt .... wir sollten ihn über diesen Oberst von Drolenhorst informieren. Bei der Vorgeschichte muss man so jemanden doch im Auge behalten. Nun, wie fangen wir an .....


    An Seine Exzellenz Ludalf von Wertlingen, Marschall Ihrer Kaiserlichen Majestät.....


    Wir, der Rat der Stadt Zweimühlen, möchten Ihre Exzellenz auf diesem Wege davon in Kenntnis setzen, dass die Unterzeichnenden die Stadt Zweimühlen von dem Ketzer Nekrorius befreit haben. Wir taten dies im Namen der Zwölfe und für Ihre Kaiserliche Majestät.


    Soweit uns dies möglich ist, werden wir in dieser Stadt das alte Recht wieder einführen und die Regentschaft führen, bis Ihre Kaiserliche Majestät oder Ihre treuen Stellvertreter, worunter Ihr selbst einer der Rühmenswertesten, über das weitere Schicksal der Stadt befunden haben.


    An Euch wenden wir uns zu dieser Stunde, um Euch zum ersten der treuen Dienste des Rates, der Stadt, seiner Bürger sowie ihrer militärischen und wirtschaftlichen Stärke pp. zu versichern. Zum zweiten müssen wir Euch bedauernswerterweise davon in Kenntnis setzen, dass uns die Verwaltung der Stadt für Ihre Kaiserliche Majestät zur Zeit unbotmäßig erschwert wird. Auf unserem Weg, Ihr hörtet sicher von dem Zug des Dreischwesternordens, wurden wir auf der Straße nach Talf von Truppen Ihrer Kaiserlichen Majestät angehalten und aufgehalten, die tatsächlich von einigen Kaufleuten Straßenzoll vereinnahmten. Die Truppen standen unter der Führung eines Oberst von Drolenhorst, dessen zweifelhafte Vergangenheit Euch hinlänglich bekannt sein dürfte. Wir wissen nicht, ob dieser Oberst in Eurem Namen gehandelt hat, jedenfalls möchten wir Euch von dem Vorfall berichten, da unserer Auffassung nach das Vorgehen gegen mittelreichisches Recht verstößt.


    Sodann müssen wir Euch davon berichten, dass ebenjener Oberst und seine Truppen an diesem heutigen Tag..... Datum ..... von uns die Herausgabe der Stadt Zweimühlen an sich und die ihn begleitenden Soldaten forderte, und dies im Namen Ihrer Kaiserlichen Majestät tat. Wir informierten ihn über die Rechtslage und dass wir bereits im Namen Ihrer Kaiserlichen Majestät herrschen, im Übrigen nur Ihre Kaiserliche Majestät selbst das Weitere verfügen könnte.


    So wir auch die Stadt Zweimühlen und seine Stärke in den Dienst Ihrer Kaiserlichen Majestät stellen, und den Euren, erschwert uns dieses Handeln des Oberst von Drolenhorst die ordnungsgemäße Verwaltung der Stadt und ihre Verteidigung, wiewohl wir doch alle auf derselben Seite stehen sollten .... wofür unsere Namen Zeugnis geben."


    Jesabela hat sich in Wallung geredet und schon einmal grob heruntergeschrieben, was sie dann auch vorliest. Sie räuspert sich verlegen. "Nun, ich wollte nicht allzu sehr vorgreifen.... Wenn Ihr noch etwas ergänzen mögt, oder was umzuschreiben wäre....."

  • Unterwegs nach Zweimühlen - Answin und Svanja


    Answins kleines Lichtlein beleuchtet vor der Hütte ... sehr kümmerlich nur ein kleines Areal, in dem nichts zu sehen ist. Nur das verwilderte Grundstück. Allerdings scheinen von der Straße weiter unten her Geräusche zu kommen. Wohl leise Stimmen ... Waffengeklapper, gedämpft ... diese Geräusche kennt Answin nur zu gut. Lagernde Truppen, die sich Mühe geben, leise zu sein.

  • Answin flucht erneut, als er die Geräusche erkennt, und lässt das Licht sogleich verglühen. Dann nimmt er einen Stock und schiebt das Feuer etwas auseinander, um die Flammen niedrig zu halten. Vorsichtig, um keinen Funkenschlag zu riskieren!


    Dann schiebt er dem Hund ein Stück Trockenfleisch hin. "Gut aufgepasst." Aber weigert kommen die? Ist der Gallyser Haufen bis in die Nacht marschiert? Er konzentriert sich noch einmal auf die Geräusche. Zumindest im Moment klingen sie nicht hektisch oder alarmiert. Aber das kann auch schnell ändern. Besser sicher gehen als den Göttern vertrauen, denkt er sich, und stößt Svanja leicht an.

  • Zweimühlen - Burg


    Cordovan lässt die Worte auf sich wirken. Nickt ab und an und streicht sich dann nachdenklich über das Kinn. "Den zweiten Absatz mit dem 'Soweit es uns möglich ist' würde ich streichen. Das ist viel zu unverbindlich und schadet unserer Argumentation. Und die letzten Absätze würde ich weniger vermessen formulieren", denkt er laut nach. "Außerdem sollten wir die angesprochene Rechtslage genauer ausführen, um unseren Standpunkt zu untermauern."


    "... von uns die Herausgabe der Stadt Zweimühlen an sich und die ihn begleitenden Soldaten forderte, und dies im Namen Ihrer Kaiserlichen Majestät tat. Da in Zweimühlen seit unserem Eingreifen de facto wieder mittelreichisches Recht eingeführt wurde und die Stadtkasse kaiserliche Abgaben vorhält, sicherten wir ihm im Namen Praios und der anderen Elf jedwede Unterstützung der Stadt und des Rates zu, um die Wildermark weiter für Ihre Kaiserliche Majestät zu befrieden, sowie unsere Bereitschaft, das Urteil Ihrer Kaiserlichen Majestät über die Rechtmäßigkeit unsere Verweserschaft abzuwarten und anzuerkennen.


    Da es diesbezüglich leider zu keiner Einigung mit dem Oberst von Drolenhorst kam, der im Gegenteil einen militärischen Schlag gegen Zweimühlen in Aussicht stellte, können wir über seine genauen Beweggründe nur Vermutungen anstellen. Jedoch wagen wir zu bezweifeln, dass sein Handeln im Sinne der strategischen Befreiung der Wildermark ist, zumal dem nun wieder zwölfgöttergläubigen und reichstreuen Zweimühlen derzeit die Bedrohung durch Gallys droht.


    Die unterzeichneten versichern Ihrer Kaiserlichen Majestät noch einmal Ihre uneingeschränkte Loyalität und hoffen auf eine rasche Klärung dieser Angelegenheit."

  • Unterwegs nach Zweimühlen - Hadred Lokwai und Yarine Chephren


    "Wir werden nicht noch einmal das Glück haben und ein Lager vorfinden, dass unbewacht ist, egal ob am Tag oder in der Nacht", winkt Hadred ab.

    "Wir brauchen jemand Ortskundigen, der Burian begleitet und die Höfe an der Hauptstrasse informiert und den Bewohner befehligt sich mit ihrer Familien und ihrem Hab und Gut innerhalb der nächsten Stunden sich auf den Weg nach Zweimühlen zu machen, aber nicht über die Straße von Gallys nach Zweimühlen! Diejenigen die nicht wollen, sind auf sich allein gestellt." Er kann sich nicht vorstellen, dass viele Höfe davon betroffen sind, sind doch die nahe einer Straße meist die ersten die in einem Krieg geplündert und werden.

    "Brandschatzen ist nicht korgefällig, für ungläubige Söldner ist das natürlich egal, aber wer Kor im Blute hat, wird kein Hof einfach aus Zerstörungswut abfackeln. Doch hier in diesem Land sind die Götter fern! Ich bete für sie, dass sie den Morgen noch erleben werden."

    Dann wendet er sich wieder den Plänen zu:

    "So wir wissen also mit wieviel Mann und Frauen wir zu tun bekommen, wieviele davon Beritten und so weiter. Also lass uns den Hinterhalt zu Ende legen!"



  • Zweimühlen Burg


    "Ja.... das ist gut ...." Jesabela holt ihre selbstschreibende Feder in dem schwarzen Kästchen mit den silbernen Zeichen hervor, die sie immer in ihrer Tasche bei sich hat und die Cordovan auch bereits kennt. "Nun, dann.... " Jesabela diktiert der Feder dann das Schreiben, was sie zusammen erarbeitet haben. Die Feder kritzelt eifrig über das Papier.

  • Zweimühlen Burg


    "Und was war das jetzt mit dem Boten?", fragt Cordovan nach Beendigung der Schreibarbeiten nach. "Wie Ihr sagtet, ist eine der großen Fragen der Aufenthaltsort. Daher sehe ich kaum eine andere Möglichkeit, als mehrere Boten zu schicken und zu hoffen, dass einer durchkommt und den Marschall findet."

  • Zweimühlen Burg


    "Ich würde einen Boten zaubern....." Jesabela zieht die rechte Augenbraue bedeutsam hoch. "Ich könnte auch einen magischen Boten nach dem Marschall suchen lassen. Ein derischer Bote würde in dieser Gegend vermutlich Wochen oder Jahre brauchen, um ihn zu finden. Eine Möglichkeit wäre, dass wir Reisende, Händler oder Flüchtlinge befragen, ob sie etwas gehört haben. .... Finalisiert Ihr vielleicht das Schreiben, ich muss jetzt ohnedies in die Stadt und uns sehen lassen, und dann kann ich mich auch in der Richtung umhören. Albiron lass ich hier bei Euch, wenn es Euch recht ist. Er hat, denke ich, die Köchin ins Herz geschlossen. Und es werden ja nicht noch mehr Attentäter herumlaufen. Wo Ihr schon so fleissig beim Schreiben seid," frotzelt Jesabela, "dann könnt Ihr auch gleich die Ankündigung für unser Fest abfassen und ein wenig dazu planen. Vielleicht richten wir sogar ein Turnier aus? Was meint Ihr? Wie wäre es mit dem 21. Ingerimm, dem Tag der Waffenschmiede?"


    Dann würde Jesabela in der Stadt für Ruhe und Ordnung sorgen, sich wieder mal sehen lassen, Fragen beantworten und Pläuschchen halten und sich auch in den Gasthäusern und am Markt umhören, ob jemand gehört hat oder weiss, wo sich der Marschall aufhält.

  • "Einen magischen Boten?" Siona zieht etwas misstrauisch eine Augenbraue nach oben, bislang hat sie keine guten Erfahrungen damit gemacht, wenn jemand magische Wesen gerufen hat. Fragend blickt sie dabei auch zu Cordovan, ob der Geweihte des Praios das gut heißt.

    "Um welches Fest geht es denn?" wechselt sie auch erst mal vorläufig das Thema.

  • Zweimühlen Burg


    "Nun, ich weiß nicht, welche Zauber Euch zur Verfügung stehen, aber Ihr versteht sicher, dass ich underische Boten keinesfalls dulden kann.", gibt Cordovan streng zurück. "Und selbst wenn der Zweck die Mittel heiligen würde, wäre es für unsere Glaubwürdigkeit sicher nicht hilfreich, im Namen Praios zu unterzeichnen und gleichzeitig einen dämonischen Vogel oder was auch immer zu schicken."

  • Siona wird bleich. "Dämonischer Vogel? Das habt Ihr doch nicht wirklich vor oder?" wendet sie sich da wieder an Jasebela.

  • Zweimühlen Burg


    "Wie kommt ihr denn auf einen dämonischen Vogel?" fragt Jesabela zurück. "Maga probata sum.... Ihr dürft also guten Gewissens davon ausgehen, dass ich mich an Recht und Gesetz und insbesondere an das Gildenrecht halte." Sie wirkt jetzt leicht pikiert. Es könnte alles so einfach sein ohne Geweihte.....

  • Cordovan stutzt leicht bei Sionas Reaktion, die doch recht heftig ausfällt. "Das war jetzt nur ein laienhaftes Beispiel", antwortet er Jesabela. "Ich gehe natürlich davon aus, dass Ihr die Rechte Eures Standes verinnerlicht habt. Und ich weiß, dass es für alle Arten der Zauberei auch Dispense gibt, besonders zu Forschungszwecken. Ich frage mich dennoch, was es für einen Eindruck auf die Kaiserin, respektive den Marschall macht, wenn wir uns solcher Mittel bedienen und uns gleichzeitig reichstreu, rechtstreu und zwölfgöttertreu darstellen wollen."