[beendet] Die Paligan Akten

Orkenspalter Infokanal via Telegram
Für die demnächst anstehende Wartung (Aktualisierung der Forensoftware) als auch für gelegentliche Informationen rund um den Orkenspalter, Fantasy & Rollenspiel steht Euch ein kleiner Infokanal via Telegram zur Verfügung. Interessierte können diesen Kanal gerne betreten.
  • Am Rande des kaiserlichen Hoftages 1040 BF zu Beilunk trifft viel Volk in Beilunk ein, um die Kaiserin nach all den Jahren des Kampfes in einer Stadt des Widerstands leibhaftig zu sehen. Umso größer ist die Überraschung, als der Reichstag am Tag der Helden, dem 4. Travia, nicht durch die Kaiserin Rohaja eröffnet wird.

    Es ist der Senneschall des Reiches, seine Hoheit Hagrobald vom Großen Fluss, der vor den Adel tritt. Die Kaiserin wohnt derweil in Perricum der Amtseinführung des Schwertes der Schwerter bei. Dies wird nicht ohne Unmut zur Kenntnis genommen. Doch ehe hier sich ein größerer Funke des Unmutes entzünden kann, versammelt sich der Rat um in einer neuen Gedenkhalle der Gefallenen der vergangenen 25 Jahre zu gedenken. Niemand geringeres als seine Eminenz Aedin zu Naris, Sprecher des Schweigenden Kreises, des Rates der Boronkirche, ist es, der in einem Götterdienst diesen Ort des Gedenkens weiht.


    Die Stadt ist voll, ebenso wie die Gasthäuser und Tavernen – überall wird gehandelt und taxiert und Ränke geschmiedet. So trifft sich das Gros der wichtigen Leute des Abends im Gasthof Daunenflug in der Oberstadt. In dem auch, aus dem einen oder anderen Grund die Helden eintreffen …….

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Gasthof Daunenflug


    Adran war schon früh am Tag im Gasthof eingetroffen, um sich noch in Ruhe frisch machen zu können und auch um sich noch etwas von der Reise erholen zu können, die ihn hierher nach Beilunk geführt hatte. Wie viele andere traf ihn die Mitteilung, daß die Kaiserin dem Hoftag nicht beiwohnen würde, völlig unvorbereitet. Um die Sache in Ruhe durchdenken zu können, setzte er sich abends in den Schankraum des Gasthofs, um ein Abendmahl zu sich zu nehmen. Sein Ziel schien so nah, aber jetzt musste er seine nächsten Schritte gut planen, wollte er Erfolg haben. So schaute er sich bei einem guten Wein und gutem Essen einmal im Raum um, um die Leute und die Stimmung besser einschätzen zu können.

  • Valería trifft zum Abend, später als geplant, im Gasthof Daunenflug ein. In einer Stadt, in der sämtlicher Spaß wie von einer Glocke abgeschirmt wird, kommt man leider auch schlechter voran, denkt sie sich.


    Sie schaut sich nach dem Wirt um und wendet sich freundlich an ihn: Ich grüße euch, guter Mann. Würdet ihr bitte nach einem Zimmer für mich schauen? Und ein Bad wäre eine große Wohltat, um mir den Schmutz und Staub der Reise abzuwaschen. Anschließend wähle ich gerne ein Gericht eurer Karte aus und nehme einen kräftigen Roten im Schankraum.

  • Lheonmar sitzt bereits (allein) an einem größeren Tisch, vor sich ein Glas Wein und Gebäck. Er trägt keine Robe sondern eine dunkle Stoffhose mit Ledergürtel und ein Leinenhemd. Neben ihm lehnt der Stab an der Wand. Vor ihm liegt ein Pergament auf welches er mit Feder und Tinte in unregelmäßigen Abständen einen Brief fortsetzt. Viel häufiger sieht er sich jedoch nach anderen Gästen und Ablenkungen um.

    So bemerkt er auch Valerias Eintreffen vor ein paar Minuten freudig, die meisten schönen Frauen sind im biederen Perricum hinter dem Herd versteckt. Falls er Adrans Blick trifft nickt er ihm freundlich zu.

  • Da Vito schon länger in der Stadt weilt ist er auch frühzeitig im Gasthaus. Er hat einen möglichst kleinen Tisch etwas abseits gewählt, denn es wird ja sehr voll und er ist nicht auf zu viel Tischgesellschaft aus.

    Von seinem Platz aus beobachtet er offen und interessiert alle Neuankömmlinge. Wenn sie ihn bemerken nickt er ihnen höflich zu.

    In God we trust, the rest we monitor.

    Edited once, last by KillerPueppi ().

  • Sehr spät kommt Rahjan im Gasthof an. Es gibt einfach zu viel zu hören auf den Straßen gerade. Alles könnte wichtig sein und irgendwo für bare Münze feilsch geboten werden. Doch viel zu groß ist der Umtrieb in dieser ihm noch fremden Stadt und er muss nun erstmal alles analysieren. Ein kalter Windzug entsteht als er das Gasthaus betritt. Seine Frisur durch den Wind völlig zersaust. Seine Kleidung wirkt normal, alles andere wäre hier auch fehl am platz. Er sucht sich einen freien Platz aus und stellt seinen Charlie neben den Stuhl hin. Er öffnet die Schnürung seines Hemdes etwas da es hier doch gut eingeheizt ist. Als ihn eine Schankmaid bedient ertönt seine angenehm-süssliche Stimme "Hallo schöne Frau, gibt es noch ein freies Doppelzimmer? Und eine Gelegenheit für ein heisses Bad?" Selbst sein sonst angenehmer Körpergeruch ist kaum bemerkbar. Die Schankmaid zeigt zu dem Wirt an den Tresen und erwähnt das dieser Platz hier schon belegt sei und verweist ihn wieder an den Wirt dies bezüglich. Also schnappt er schnell dein Gepäck und geht zu dem Wirt welcher gerade mit einer Frau redet.

  • Nun, das mit dem Essen und einem Badezuber sei nicht das Problem , meint der Wirt zu Valeria und Rahjan, als dieser 'hereingeweht' kommt. "Doch Ihr seht ja selbst, wie voll es hier ist. Wegen des Hoftages ist in der Stadt der Teufel los und Einzelzimmer nicht mehr zu haben." Bedauernd schüttelt er den Kopf. "Ihr seht es ja, selbst in der Schankstube ist nicht mehr ein leerer Tisch." Er nickt in Richtung der Neuankömmlinge, als die Türe immer wieder aufgeht. "Doppelzimmer und Betten in einem Schlafsaal kann ich aber wohl noch anbieten. Die hohen Herrschaften haben sämtliche Einzelzimmer belegt." Er scheint es ehrlich zu bedauern, hat er wohl seine eigenen Erfahrungen mit der Zahlungsmoral reicher Herrschaften gemacht. Dann nickt er zu dem Tisch, an dem schon Lheonmar und Adran sitzen -- soll wohl heißen, dass dort noch etwas frei wäre. Das Essen und auch der Wein käme dann sofort.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

    Edited once, last by Barishan ().

  • "Lheonmar von Treuburg. Bedient euch!" stellt sich der Magier bei Adran vor und schiebt die Schüssel mit Salzgebäck in die Tischmitte. Dabei packt er auch das Pergament und die Schreibutensilien ein, um nicht unhöflich zu sein.

    "Ist es möglich, dass der Wirt uns das gleiche Zimmer zugewiesen hat? Zumindest sah ich vorhin einen Zweihänder und eine Platte am Nachbarbett." Lheonmar hatte auch ein bereits belegtes Zimmer in dem vollen Gasthof zugewiesen bekommen - und da es ein Doppelzimmer war auch nicht protestiert. "Ich bin ja froh, dass ihr kein fetter schnarchender Händler seid." fügt er noch grinsend hinzu.

    Edited once, last by Gast: Farbe ().

  • Nachdem sich die Gaststätte im Laufe des nachmittags ja immer mehr gefüllt hat wird Vito seinen Tisch wohl aufgeben müssen. Er tritt daher an den großen Tisch, an dem wohl noch einige Plätze frei sind, da hier ja erst 2 Personen sitzen.

    Verzeiht, ist hier wohl noch ein Platz frei? So voll wie es hier mittlerweile ist, mag ich alleine keinen Tisch blockieren. Oh, ich vergaß, wie unhöflich von mir, Tydor Keranos ist mein Name. Ihr gestattet?

    Damit zieht Vito sich einen Stuhl zurecht und setzt sich zu Lheonmar und Adran.



    In God we trust, the rest we monitor.

    Edited once, last by KillerPueppi ().

  • Issgrimm erreicht spät das Gasthaus. Er steigt von seinem Wagen. "Heda" ruft er einem der Stallburschen zu, "seit so freundlich und bringt mein Pony in den Stall." Und dem schon forteilenden Burschen drückt er schnell eine Silbermünze in die Hand "und kümmer dich besonders gut um es."

    Daraufhin betritt er den Gasthof und fragt den Wirt nach einem Zimmer sowie einem guten Bier und Essen. Issgrimm würde ein Doppelzimer bevorzugen so sich noch ein freies Bett findet. Er bedeutet dem Wirt seine Platzwahl im Speiseraum und steuert auf den großen, in zwischen schon recht vollen Tisch zu. "Issgrimm groscho Tworsnik, zu ihren Diensten. Ist hier noch ein Plätzen frei?" fragt er freunlich mit einer leichten Verbeugungam Tisch nach.

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

    Edited 2 times, last by Killerpranke: kleine änderung fürs Tempo ().

  • Nun, dann wird ein Bett im Schlafsaal es auch tun. Ich bringe nur schnell mein Gepäck hoch, und dann freue ich mich darauf, von Euren Speisen zu kosten.

    Dem schönen Mann, der zu Valería und dem Wirt getreten ist, schenkt sie ein breites Lächeln. Nach einer kurzen Wegbeschreibung des Wirtes zum Zimmer eilt sie die Treppe herauf, legt ihr Gepäck neben einem der Betten im Saal ab und zieht schnell Rock, Bluse und Mieder an. Sie wäscht sich Gesicht und Hände und betont die Lippen ein wenig. EIn kurzer Blick in ihren Handspiegel überzeugt sie davon, dass sie nun wieder vorzeigbar ist.


    Keine 10 Minuten später schreitet sie selbstbewusst und mit aufmerksamem Blick in den Schankraum. Es ist schon aufregend, wenn so viele edle Herren und Damen an einem Ort zusammenfinden! An dem Tisch, auf den der Wirt zuvor verwiesen hat, ist noch ein Plätzchen frei. Sie tritt an den Tisch heran.

    Werte Herren, seid gegrüßt. Würdet ihr erlauben, dass ich mich zu euch setze? Ich könnte etwas Gesellschaft beim Essen gebrauchen. Ich heiße Valería.
    Valería wartet tatsächlich höflich ab. Werden keine Einwände erhoben, setzt sie sich an die Seite von Adran.

  • Rahjan zwinkert der Frau zu als diese geht. "Für mich ein Doppelzimmer dann bitte. Ich bin dann gleich wieder da. Allerdings kann man gerne das Badewasser einheizen."


    Dann zieht er von dannen und geht auf sein Zimmer. Die alte Kleidung lässt er noch an bis nach dem Bad. Schnell noch kurz die Frisur kontrolliert und dann wieder ab in den Schankraum. Dort staunt er seinen Augen nicht als er die Frau von vorhin wieder sieht nur hat sie sich aehr aufgehübscht nun. Da er sonst niemanden kennt und auch sonst kein Platz frei ist frägt er höflich nach: "Ist hier noch Platz für einen Galant wie mich?"

  • "Aber natürlich, setzt euch doch her! Macht diesen Tisch durch eure Anwesenheit noch bunter. Wo kommt ihr her, wenn ich mir die Frage erlauben darf? Und wo ist der Wein?"

    Bei der zweiten Frage sucht Valerías Blick nach der Schankmagd und sie ordert welchen.

  • Da es recht voll ist, hat es mit der Bestellung ein wenig gedauert, aber schließlich kommt die Schankmaid vollbeladen mit Speisen und Getränken zum dem doch jetzt recht vollbesetzten Tisch. Auch am Essen kann man durchaus erkennen, das dies eines der besseren Gasthäuser ist, denn es duftet nicht nur verführerisch, sondern sieht zu dem auch noch appetitlich aus.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • "Ich stamme aus dem schönen Ambossgebirge falls ihr das meint. In den Letzten Jahren hingegen war ich im Auftrag des Berkönigs unterwegs die jungen Bande der Völker zu erhalten und weiter auszubauen. Und ihr?"

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • Gasthof Daunenflug


    "Ja, dem ist so, Wohlgelehrter Herr. der Gasthof ist wirklich zut besucht derzeit. Ich denke, ein Einzelzimmer kann derzeit niemand mehr bezahlen, selbst wenn es angeboten würde." Dann kommen weitere Personen an den Tisch, denen Adran freundlich zunickt. Als der Zwerg ist vorstellt, ein Diplomat des Bergkönigs gar, erhebt er sich kurz, um sich zu verbeugen. "Meine Dame, meine Herren, Adran Meredhin mein Name. Ich komme aus einem Ort in der Nähe von Gareth."

  • Rahjan zieht den Stuhl zurück setzt sich hin und zieht ihn wieder etwas vor. Auf die Frage der jungen Frau antwortet er nachdem der Sitznachbar geantwortet hat, auch wenn Rahjan sich angesprochen gefühlt hat. "Ursprünglich stamme ich aus Perricum, meine Mutter hatte dort ein Badehaus gehabt. Deswegen auch der Hausmame Bader. Inzwischen bin ich allerdings überall zu Hause wo meine Worte erhört werden und die Herzen erwärmen, so wie mich ihr Herz unter ihrem Busen erwärmt."

  • Vito erhebt sich und verbeugt sich formvollendet in Richtung der Dame, nicht den anderen anwesenden freundlich zu:

    Meine Dame, meine Herren, Tydor Keranos mein Name. Auf einen angenehmen Abend.

    Er prostet mit seinem Weinglas in die Runde und setzt sich wieder.

    In God we trust, the rest we monitor.

  • Valería betrachtet Issgrimm, als er spricht und muss ob der Metallkugel in seiner Augenhöhle ein Zusammenzucken unterdrücken.


    "Viele sind weit gereist, um die Kaiserin zu sehen. Eine Schande. Auch ich komme von weit her aus dem Süden. Aus der Nähe von Chorhop."


    Valería lacht kurz auf bei Rahjans Ansprache. "Und ich wette, bei euren süßen Worten schmelzen die zart besaiteten Edeldamen nur so dahin."


    Auch sie prostet in die Runde und nippt am Wein, der vorzüglich schmeckt.

  • Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass etliche enttäuscht oder gar wütend sein werden. Zum Glück war ich sowieso schon in der Stadt, sonst wäre es mir wohl ähnlich gegangen. Ich komme übrigens aus unserer herrlichen Hauptstadt Gareth, aber auch dort ist es einem eher selten vergönnt, einen Blick auf unsere Kaiserin werfen zu können,

    In God we trust, the rest we monitor.