[beendet] Die Paligan Akten

  • Valería lacht bei Lheonmars Antwort. Hat sie ihn schließlich nur gefragt, um ihn besser einschätzen zu können, da er sich mit ihr noch nicht unterhalten hatte.


    Als der Adlige an den Tisch kommt, ist Valería sehr überrascht. Als er seinen Namen nennt noch mehr. Was könnte er bloß von einer derart unterschiedlichen Gruppe wollen, noch dazu in diesem Zusammenhang?

    Sie äußert sich nicht und wartet interessiert ab, was er zu sagen hat.

    Unterdessen schaut sie sich im Raum um, ob weitere hohe Herrschaften Notiz von ihrer Tischkonversation genommen haben.

  • "Jemand aus dem Kaiserlichen Rat an unserem Tisch? Wir scheinen ja doch sehr aufzufallen." Rahjan ist leicht verwundert. Zwar hat er den Namen mal gehört aber ihm keine große Aufmerksamkeit gewidmet. Zumindest fällt ihm spontan nichts für ihn interessantes über diese Person ein was er mal aufgeschnappt haben könnte und zu klingender Münze gemacht hat.

  • Ein wenig schmunzeln muss der Herr von Ibenburg schon bei Rahjans Kommentar – nun ja, so eine Gruppe fällt vielleicht etwas auf. Dann wird er aber schlagartig wieder ernst und schaut sich um, wer denn wohl zuhören könnte und drosselt seine Stimme etwas, bevor er zu erzählen anfängt. „Das sind wahrlich gute Fragen, meine Herren, die mir gütigst auch ihre Namen verraten werden." Bezieht er sich damit auf den Magier, Rahjan und Vito. Die Dame in der Runde hat er wohl wahrgenommen, ignoriert sie aber momentan wohl eher als hübsches ‚Beiwerk‘ und wartet dann ab.

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Selbstverständlich, wie überaus unhöflich von uns. Tydor Karanos ist mein Name.


    In God we trust, the rest we monitor.

  • Das hübsche Beiwerk hält sich geschlossen und stellt sich nicht vor, da es sich nicht angesprochen fühlt. Vermutlich will der Herr nur etwas von den restlichen Personen am Tisch.

  • "Ohh verzeiht diesen Faupax. Rahjan Bader von Perricum." Er schaut sich um. Nicht das es hier jemanden gibt der sich mit ihm nicht versteht. Gründe gäbe es mehrere.

  • Der Herr von Ibenburg läßt sich nichts anmerken, als die antworten nicht so kommen. Vielleicht kann man am leichten Zucken einer Augenbraue ablesen, dass er sich ähnliches fast dachte – Magier sind halt eigenwillig, doch kann er genau einordnen, wo der gelehrte Herr herkommt. Rahjan dagegen wird abschätzend taxiert und alle haben das Gefühl, er hätte vielleicht doch einiges von dem Gespräch, das sie vorher führten mitbekommen oder sich informiert, als er dann weiter redet.


    „Ich denke, es wird hier, so ihr den Auftrag annehmt, keiner zu kurz kommen – ihr würdet dem Reich und auch mir persönlich einen Gefallen tun, der aber auch gutes Geld bringt, sowie den Frieden des Reiches sichern kann, wenn ihr geschickt und unauffällig vorzugehen beliebt.“ Jetzt schaut er sich aufmerksam in der Schankstube um – gute Beobachter merken, dass seine Gesichtsfarbe ein wenig blasser wird. „Ich denke, wir ziehen uns in weniger volle Gefilde für den Rest der Geschichte zurück.“, bedeutet er euch. Er nickt der Schankmaid zu, die ihr erst jetzt bemerkt und die kurz zurück nickt, bevor sie weitergeht.


    So steht von Ibenburg dann auf und führt euch nach hinten, hinter einen schweren Vorhang, der ‚private‘ Räume offenbart und wo der Lärm von vorne nur noch gedämpft zu hören ist. Hinter einer Türe findet ihr euch in einem Raum mit plüschigen Sesseln, mehreren kleinen Tischchen und einer beachtlichen Auswahl Bildern an den Wänden wieder. Es stehen Getränke und Gebäck und Süßspeisen auf den Tischchen, so als wäret ihr erwartet worden und der Raum scheints öfter für intime Besprechungen genutzt zu werden.

    Mit einer Handbewegung fordert von Ibenburg euch auf Platz zu nehmen und beginnt danach, die restliche Geschichte zu erzählen.



    - Bei dem Angriff des Fürstkomturs Helme Haffax auf Perricum während der Namenlosen Tage 1039/1040 starb in den Kämpfen Rimiona Paligan. Sie hat als weitsichtige Politikerin im Laufe ihres langen Lebens ein umfangreiches Wissen über viele einflußreiche Persönlichkeiten gesammelt. Berühmt für ihr mehr als sehr gutes Gedächtnis hatte man angenommen, dass es keine Aufzeichnungen über eben jenes Wissen gäbe und so schien das Wissen mit ihr gestorben zu sein. Doch wie ihr euch bereits denken könnt, ist dem nicht so. Es sind verschlüsselte Papiere aus ihrem Nachlass aufgetaucht, die nicht in falsche Hände geraten dürfen und für viele Parteien wichtig sind. Doch ohne den Decodierschlüssel sind sie alle nichts wert. Diesen Schlüssel gilt es zu beschaffen. –


    Hier endet er fürs erste und bedient sich an den Getränken und Speisen

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • "Habt ihr denn nähere Informationen dazu wo besagter Schlüssel zu finden sei?"

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • "Wie interessant, Herr von Ibenburg. Hat man die Möglichkeit, die Papiere zu sichten?

    Valería Ximena Ramirez ist übrigens mein Name. Ihr solltet die Leute kennen, denen ihr solche vertraulichen Aufgaben zugesteht." sagt sie beiläufig.

    Sie bedient sich am Wein und schenkt auch den anderen ein.

    Ibenburg hin oder her, für mich werden diese Informationen sicherlich sehr hilfreich sein! denkt sie sich.

  • Vielleicht sollten wir auch noch einen Moment auf die Modalitäten dieses Auftrags verschwenden, mit dem ihr uns zu betrauen gedenkt?

    In God we trust, the rest we monitor.

  • Im Hinterzimmer


    "Euer Wohlgeboren, ich bin gerne bereit, dem Reich zur Seite zu stehen. Geld wäre aber nicht mein Bestreben, Vielmehr wäre es mir eine Ehre, Euch als Fürsprecher in einer Angelegenheit zu haben, die von großer Wichtigkeit für meine Familie ist." Adran ist sehr aufmerksam, gerade das Verhalten des Reichsrates vorm Betreten des Hinterzimmers lässt ihn da doch großen Ärger vermuten. "Eurem Verhalten nach zu urteilen, müssten wir mit größter Diskretion vorgehen, dieses Buch dürfte einige Parteien interessieren."

  • Gerüchte hat Rahjan schon gehört darüber das solche Informationen gesammelt wurden, immerhin macht er ja nichts anderes nur oftmals über die Weiblichkeiten des Landes, welcher laut eigener Aussage leichter mal etwas herausplaudern und auch leichter zu umgarnen und bei weiten nicht so Trinkfest sind, außer es sind Zwerge. Er glaubt ihm mal als er die Geschichte hört, denn immerhin können Sie mehr verlieren als gewinnen wenn es sich um eine Lüge handeln würde.


    "Warum wir? Habt ihr dafür keine Boten oder gar Phexgeweihten die man damit beauftragen könnte. Oder gar Magier welche dies sicher sehr leicht aufspüren könnten?"

  • 'Und da merkt man, wer mal wie über den Tellerrand geschaut hat', dachte sich Adran. "Ich habe da eine Vermutung, Sie ist im Grunde sehr einfach. Wir alle hier werden nicht direkt mit dem Reich in Verbindung gebracht. Dadurch können wir uns einfacher bewegen. Boten und andere Reichsdiener sind zumindest in den eigenen Kreisen, und denen, den sie entgegentreten bekannt. Und das stößt dann vielleicht die auf, die man nicht darauf bringen will, das solche Akten existieren. Habe ich recht mit meiner Vermutung, Euer Wohlgeboren?" entgegnete Adran.

  • Valería lehnt sich zurück und betrachtet jeden Einzelnen einen Moment.

    Issgrimm scheint ein sehr ehrenwerter Mann zu sein. Noch dazu einer, der die Magie nicht liebt. Der Magus ist ungewöhnlich zurückhaltend und still, einen wie ihn hat sie noch nicht getroffen. Dass er ein Weißmagier ist, macht die Angelegenheit noch schwieriger. Dieser Adran scheint mit seiner Vermutung richtig zu liegen. Andererseits fällt eine Gruppe wie diese schnell auf. Er wird mit seinem Hause auf dem Weg in den Adel sein und sucht vermutlich Möglichkeiten zur Reputation. Eine Aufgabe, die Diskretion erfordert, ist da eher hinderlich. Aber beim Reichsrat hätte er somit schon gepunktet. Tydor hat direkt nach dem Lohn für die Mühen gefragt. Er scheint also häufiger zwielichtige Aufträge anzunehmen und finanziert sich vielleicht damit sein Leben. Wie ein Söldner sieht er allerdings nicht aus. Wohl eher wie jemand, der der Heimlichkeit zugetan ist. Es ist sehr erfrischend, zwischen den anderen, redlicheren Charakteren einen etwas verschlageneren wie ihn dabeizuhaben, das ist gut fürs Gleichgewicht. Und Rahjan... der würde wohl seine Seele für Gold und Informationen verkaufen. Daher ist bei ihm besondere Vorsicht geboten, was man ihm Preis gibt und was nicht.

    Der Auftraggeber hält Valería für eine einfache Kräuterfrau und daher ist ihm nicht zu verdenken, dass er sie kaum beachtet. Dass sie allerdings zu viel mehr imstande ist, möchte sie aktuell noch nicht durchblicken lassen. Vielleicht später in einem Einzelgespräch mit ihm, wenn es um den Lohn geht.

  • Lheonmar ist den Gesprächen bislang still gefolgt. Auf Adrans Erklärungen ergreift er dann doch das Wort. "Mein Name ist Adeptus Lheonmar von Perricum, Edler von Treuburg. Zumindest die Verbundenheit meiner Person und meiner Familie zu Reich und Kaiserin ist weder ein Geheimnis, noch..." dabei blickt er dem Auftraggeber fest in die Augen "...steht sie in Frage, euer Wohlgeboren." Seine Miene wird etwas düster. "Mit tiefer Trauer habe ich den Verlust ihrer Hochwohlgeboren erfahren und leider auch erlebt." Weiter geht er auf seine mögliche Rolle in den damaligen Kämpfen nicht ein, es scheint aber wahrscheinlich, dass die Angehörigen der Akademie bei der Verteidigung der Stadt vor wenigen Monden mitgewirkt haben. "Wenn es darum geht ihr Erbe zu bewahren und das Reich zu schützen, bin ich gern bereit in eurem Auftrag zu agieren. Auf den ersten Blick scheint es ja um Material zu gehen, welches auch destabilisierendes Potential in sich bergen könnte, euer Wohlgeboren."

  • "Wohl wahr Herr Lheonmar. Dieses Wissen sollte nicht den Feinden in die Hände fallen."

    Eis ist nicht Tot, es ist Erinnerung.
    Eis will keine Starre, es will Geduld und Warten.
    Eis zerstört nicht, es bewahrt.
    Kälte bringt nicht Schmerz, sie sucht Stärke.
    Kälte ist nicht Leid, sie gebiert Hoffnung.
    Kälte fordert kein Leben, sie prüft es.
    Sein Zorn jedoch, so entfacht
    ist Tod, ist Starre, ist Zerstörung.

    Seine Strafe: Schmerz, Leid und Verderben


    33% Powergamer 38% Buttkicker 75%Tactican 33% Specialist 79% Method Actor 75% Storyteller 46% Casual Gamer

  • "Wie viele Personen sind denn von diesen Akten betroffen? Immerhin hätte jeder dort erwähnte ein Motiv diese und oder den Decodierungsschlüssel zu besorgen? Mit wie vielen Feinden hätten wir es dann zu tun. Oder sind Namen selbst auch verschlüsselt?" Man merkt Rahjan Angat an, aber nicht weil er eventuell selber in diesen Akten steht sondern weil er weiss wie viel Dreck man aufwühlen sollte um nicht in ein Loch zu fallen. Immerhin sind diese Informationen über Jahre gesammelt worden.

  • Augenscheinlich interessiert hat von Ibenburg euren Gesprächen gelauscht und auch bemerkt, dass ich die Dame am Tisch dezent zurückgehalten hat. – Vielleicht steckt da ja doch mehr hinter der Fassade. – „Nun alle ‚Offiziellen‘, wie ihr es vorgeschlagen habt Herr Bader sind eigentlich viel zu bekannt. Und eine so außergewöhnlich auffällige Gruppe, wie ihr es seid …“ – damit bezieht er mit einem angedeuteten Lächeln auch die anwesende Dame mit ein – „…. ist hier zu dieser Zeit am Unauffälligsten.“ Er nippt ein wenig seinem Wein. „Meine Dame, ich denke, ein wenig weiß ich, mit wem ich hier verhandele. Doch es ist schön, ein so holdes Wesen mit dabei zu haben.“ Und das Lächeln, das er Valeria schenkt kann durchaus als überzeugend durchgehen. „Es ist kein Buch, dass ihr sucht.“ bescheidet er Adran. „Bei dem Decodier Schlüssel handelt es sich um ein Rollsiegel zur Entschlüsselung der Akten. Und allerdings betrifft es viele Leute, sollte man annehmen. Immerhin hat die Verfasserin der Papiere ein hohes Alter erreicht.“ Nachdenklich schaut er noch einmal alle der Reihe nach an. „Als Entlohnung biete ich 20 Dukaten pro Kopf bei Übergabe des Artefaktes. Und es geht nur darum dies Artefakt aus Perricum abzuholen, das entsprechende Gold zu bezahlen und hierher es zu bringen.“

    Seien wir realistisch. Versuchen wir das Unmögliche. (Ernesto Guevara)

  • Auch wenn ich davon ausgehe, das „Abholen“ vielleicht nicht ganz zutreffend ist, so bin ich doch dabei. Für Reich und Kaiserin!

    In God we trust, the rest we monitor.

  • "Euer Wohlgeboren, seid euch meiner Hilfe versichert. Ihr werdet uns sicherlich noch mit den nötigen Details versorgen?

    So wie ich euch verstehe, besitzt ihr die Dokumente bereits und braucht nur noch den 'Schlüssel'. Was ich nicht gänzlich verstehe ist, warum wir sie bezahlen sollen. Ich vermutete eher, dass wir sie in aller Heimlichkeit beschaffen werden."

    'Jetzt, da er mich offiziell gefragt hat, kann ich ihm die Hilfe unmöglich verwehren. Auch wenn ich wohl leider keinen Blick auf die Dokumente werfen kann.' denkt Valería seufzend.