[Sammelstrang] Antworten der Redaktion auf Regelfragen

  • Frage zum Exorzismus von Geistern:


    Antwort:


    Quote

    Tatsächlich haben Schamanen aktuell keine anderen Möglichkeiten. Allerdings kann es durchaus weitere Schamanenriten geben, die dem machtvollen Exorzismus ähneln. Wir werden das Thema auch sicherlich noch in dem einen oder anderen Abenteuer behandeln.

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  • Frage nach Animisten und Exorzismus:

    Quote

    Meine nächste Frage bezieht sich auf die Animisten. Vor allem auf die Tiergeister, Blutgeister und Ahnengeister, die eine Animistin in sich einfahren lassen kann. Sind dies Geister im herkömmlichen Sinne? Die Geister, die ein Schamane mit der Zeremonie "Rat der Ahnen" beschwört, werden ja auch Ahnengeister genannt. Sind das dieselben, die ein Animist "benutzt"?

    Anders gefragt: Wenn ein Animist gerade von seinem Ahnengeist erfüllt (besessen?) ist, kann man den Ahnengeist mit der Zeremonie Exorzismus wieder entfernen?


    Antwort:

    Quote

    Bei den Tier- und Blutgeistern handelt es sich um Geister ähnlich wie Ahnengeister. Sie haben natürlich ein anderes Konzept, aber rein vom Regelmechanismus sehr ähnlich.

    Die Ahnengeister, die durch den Rat der Ahnen herbeigerufen werden, sind mit den Geistern dieser Animisten-Patrone identisch. Es ist allerdings so, dass sie vermutlich den Animisten nicht vollständig beseelen, sondern ihm einfach einen Teil ihrer Kraft geben und nicht vollständig in ihn einfahren. Deshalb funktioniert auch ein Exorzismus nicht, wenn ein Animist Animistenkräfte eines solchen Patron ruft.

    Bei den dämonischen Patronen ist es z. B. auch kein richtiger Dämon, der in den Animisten einfährt, sondern eher eine Art kraft/Essenz/Wille des Wesens.

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  • Frage zum (verbesserten) Betäubungsschlag:


    Kann man das Spezialmanöver (verbesserter) Betäubungsschlag mit einem Wuchtschlag kombinieren, um die Chance zu erhöhen, dem Gegner die Stufe Betäubung zuzufügen?

    Und wirkt sich der Bonusschaden (L+S) auf den Betäubungsschlag aus?

    Oder ist der Schaden in jedem Fall fest: W3 TP?



    Antwort: Man kann beides kombinieren und damit auch den Schaden erhöhen. Ist sogar explizit so gedacht.😊


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    Frage zum Balancing von Stumpfe Pfeile / Bolzen:


    Die Stumpfen Pfeile / Bolzen erscheinen mir zu stark. Ohne Gegenprobe (oder Einschränkung bzgl. Zielgröße) können sie mit 50% Chance Betäubung verursachen. Selbst riesige Gegner (Mammuts, Schlinger, ja selbst Drachen) könnten so von einer kleinen Gruppe Fernkämpfer in Windeseile ausgeschaltet werden.



    Antwort: Stimmt, du hast recht. Die Stufe sollen auch nur mittlere und kleinere Ziele erleiden.



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    Frage zu Aktionen von Tieren:


    Tiere haben oft 2 oder mehr Aktionen (z.B. oben erwähnte Mammute / Schlinger). Zudem eine freie Aktion. Können diese Tiere (oder Drachen oder andere Ungeheuer) auch alle Aktionen plus die freie Aktion als Bewegungsaktionen nutzen?



    Antwort: Nein, diese zusätzlichen Aktionen sind ausschließlich für Angriffe gedacht.





    Edited once, last by Marty_mcFly: Ein Beitrag von Marty_mcFly mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Vor einiger Zeit kam hier die Frage auf ob bei der Liturgie "Blutiger Zorn" die Dauer von 1. KR so gewollt ist oder ein Fehler da sie mit 16KaP doch recht teuer ist. Also hab ich die Frage an die Redaktion gestellt und heute eine Antwort bekommen.

    Quote

    Die 1 KR ist tatsächlich kein Fehler. Da man bis zu 6 Personen mit +4 AT, +2 TP und Schmerzimmunität ausstatten kann, haben wir hier die Zeit wirklich nur auf 1 KR begrenzt.


    Ja, wir hätten auch die KaP-Kosten anpassen können, wir wollten hier aber explizit nur einen kurzen, dafür heftigen Wutausbruch haben. 😊

  • Frage zum Zauberalchimisten und welcher Laborstufe das Tranditionsartefakt "Alchimisten Schale" entspricht:

    [...] Zumindest dann, wenn ich die Schalenzauber richtig interpretiere + die Sonderfertigkeit aus dem Herbarium „Alchimistische Äquivalenzlehre“ heranziehe, denn mit „Luftdichte Schale“ lässt sich quasi ein Vakuum erzeugen und mit „Schnelles Brauen“ 2 Tränke pro Tag (oder einen Trank in der halben Zeit). Darüber hinaus kann die Schale mit „Feuer und Eis“ eine Temperatur zwischen -25 und 200°C einstellen. Jetzt weiß ich nicht, was mit „hohen Temperaturen“ bei der Hexenküche gemeint ist, aber bei der Verbrennung von Holzkohle können Temperaturen von bis zu 800°C erreicht werden. Somit dürfte die Kombination Luftdichte Schale und Feuer und Eis unter Zuhilfenahme von Holzkohle (in meinem Kopf) die Bedingungen einer Hexenküche sehr gut abbilden. Dazu dann noch Alchimistische Äquivalenzlehre und Schnelles Brauen genommen und mein Zauberalchimist wäre in der Lage abends, in der Wildnis, am Lagerfeuer mit etwas Vorbereitung einen Trank in annehmbarer Zeit, zu annehmbaren Kosten (wobei immer noch sehr teuer) in einer annehmbaren Qualität herzustellen. Oder interpretiere ich zu viel in die Tradition herein? [...]


    Antwort:

    [...] Prinzipiell ist so etwas Meisterentscheid, immerhin soll ein Alchimisten-Held nicht an der Anwendung seines Gebietes stark eingeschränkt werden. Allerdings sollte das Fehlen der Hexenküche als Ganzes dennoch einen Nachteil haben, vielleicht eine zusätzliche Probenerschwernis von 1, da er improvisieren muss. [...]


    Daraus schlussfolgere ich, dass die Alchimisten Schale einer Hexenküche entspricht mit einer Erschwernis von 1 auf Elixiere, die eine Hexenküche benötigen. Somit kann ein Zauberalchimist auch in der Wildnis am Lagerfeuer Elixiere brauchen, welche ein Alchimistisches Labor voraussetzen (mit einer Erschwernis dann von 3 (Labor 1 Stufe zu niedrig) + 1 wegen minderwertige Hexenküche).


    Ich habe meinem Zauberalchimist folgende Vorteile / Sonderfertigkeiten mit gegeben:

    • Begabung (Alchimie): Ein begabter Abenteurer kann bei jeder Probe auf eine bestimmte Fertigkeit einen W20 neu würfeln.
    • Alchimistische Äquivalenzlehre: Der Held kann sich bei der Umsetzung eines Rezeptes, welches typische Ingredienzien angibt, dazu ent- scheiden, Ingredienzien zu ersetzen. Für je 1 Punkt Erschwernis können 10 % der Kosten der Ingredien- zienstufe gespart werden. Insgesamt können auf diese Weise bis zu 50 % der Kosten eingespart werden.
    • Fertigkeitsspezialisierung (Alchimie: Elixiere): Ein Held erhält einen Bonus von 2 auf seinen Fertigkeitswert, wenn das entsprechende Anwendungsgebiet eine Rolle bei der Probe spielt.
    • Meister der Improvisation: Meister der Improvisation können bei Fertigkeitsproben auf Handwerkstalente Erschwernisse von bis zu 2 aufgrund schlechter Werkzeuge und Materialien ignorieren.
    • Handwerkskunst (Alchimie): Für jedes Talent, für das die Sonderfertigkeit erworben wird, bekommt er fortan +1 FP

    Wenn ich diese Dinge richtig verstehe und die Talente des Zauberalchimisten hinzuziehe,

    • Pro 5 AsP kann 1 FP hinzugewonnen werden
    • Ergebnis eines 1W20-Wurfs bei einer Teil- probe auf Alchimie um 1 senken, um somit ein besseres Ergebnis zu erzielen. Dazu muss er 2 AsP ausgeben


    bekommt man schon gut was zusammen gebraut :D. Gerade "Meister der Improvisation" negiert das -1 von der minderwertigen Hexenküche und macht daraus sogar eine +1.


    So, also die Antwort der Redaktion Alchimistien Schale = minderwertige Hexenküche und meine Überlegungen, wie man einen Zauberalchimisten mit SF recht brauchbar hinbekommt.

    Falls ich etwas falsch verstanden habe, dann bitte mich drauf hinweisen.


    Euch noch einen schönen Abend...

  • Mir bleibt einiges unklar zum Ablativum, deshalb werde ich unten zum Disskussionsthread verlinken.


    Uns ist einiges unklar zum Ablativum....


    Grundvoraussetzung: Ablativum gegen sofort-Zauber

    1, Weit unten in der Beschreibung steht, er mindert nur in Höhe seiner eigenen QS. Ein QS1 Ablativum würde demnach Fulminictus QS3 auf QS2 drosseln und dabei Schildstärke von 3 auf 2 runtergehen. Soweit klar.


    Ablativum gegen länger wirkende Zauber

    2. Zauber mit Wirkungsdauer > sofort werden nicht gänzlich & allgemein aufgehoben/gemindert, sondern der Ablativum wirkt nur in KR-Segmenten und verliert dabei jede KR erneut Schildpunkte in Höhe der QS-Minderung. Soweit klar. Endet ein länger wirkender Zauber, wenn z.B. in KR1 seine QS auf 0 gedrosselt wird oder bleibt er bestehen und hat nur in dieser KR keine Wirkung?

    Quote from Redaktion

    Zu 2) Da QS von unter 1 eigentlich besagen müsste, dass der Zauber nicht mehr wirkt / gebrochen ist, dürfte der Zauber enden. Mir ist jetzt zumindest kein Spezialfall in Erinnerung, wo es anders sein müsste. Eine einzige Ausnahme könnten Zauber mit einer permanenten Wirkung sein, die durch permanenten AsP-Einsatz gewirkt wurden. Aber DAS ist wirklich ein spezieller Fall.


    länger dauernder Zauber tritt in Ablativum-Schild ein

    3. Wenn das Ziel eines länger wirkenden Zaubers in die Kuppel eindringt (z. B axxelerierter Elf), drosselt der Ablativum ab dann den wirkenden Zauber wie unter 2. beschrieben? Oder gilt der Ablativum grundsätzlich nicht für Zauber deren Ziel zunächst außerhalb der Kuppel lag?

    Quote from Redaktion

    Zu 3) Vor solchen Zaubern, also konkret z. B. vor dem Axxeleratus, schützt der Ablativum generell nicht. Er schadet ja dem Zauberer nicht direkt.


    Ablativum gegen Zonen-Zauber

    4. Ein Ignisphaero mit Zonenüberschneidung würde außerhalb der Ablativum--Zone normalen Schaden erzeugen?


    Würde ein derart lokal reduzierter bis 0 strapazierter Ablativum-Zauber insgesamt enden?


    Quote from Redaktion

    Zu 4) Ja, sofern er nicht ganz gebrochen wird.


    Gretchen-Frage Ablativum gegen Ablativum

    5. Was passiert wenn sich zwei Ablativum-Schilde (Schild A: QS4, Schild B QS2) überschneiden?

    Quote from Redaktion

    Zu 5) Generell wird erst mal nur der Zauber mit der höchsten QS berücksichtigt. Wird der Zauber aber durch den Ablativum ganz gebannt, entsteht überhaupt keine Wirkung mehr.


    Link zur Diskussion

  • Anwendung von SF Kryptographie im Spiel.


    Frage:


    Antwort:

    Ja, für eine Entschlüsselung benötigt man den Schlüssel. Das kann bei einer primitiven Verschlüsselung auch nur die Ahnung sein, wie die Verschlüsselung funktioniert, aber bei einer komplexen Verschlüsselung braucht man genauere Anhaltspunkte.


    Wir haben uns dagegen entschieden, die Entschlüsselung ohne Probe zu gestatten, da selbst mit einem Schlüssel Menschen Fehler machen können, vor allem jene, die einfach kein großes Verständnis für Kodes haben.


    Wenn kein Schlüssel mehr existieren sollte, kann man einen Kode kaum knacken. Wie angemerkt, bei primitiven Verschlüsselungen wird es weniger individuell sein, sondern es werden allgemeinere Schlüssel verwendet. Bei komplexen Verschlüsselungen mag es jedoch bedeuten, dass man einen Kode nicht auf profanem Weg knacken kann.


    Für das Verschlüsseln benötigt man auch einen Schlüssel, was allerdings deutlich weniger Probleme bereitet, da man diesen ja selbst wählt.


    Nein, es gibt bislang keine genauere Vorstellung dieser „Schlüssel“.

  • Quote from Scoon

    Hallo, bei dem Zauberstil der Akademie der Verformungen zu Lowangen heißt es: "Die Offenheit gegenüber anderen Traditionen erlaubt es, bestimmte Fremdzauber mit geringeren Schwierigkeiten anzuwenden. Wird z. B. ein Zauber aus der Tradition der Elfen gewirkt, ist dieser nur um 1 statt um 2 erschwert." Nun wird nirgendwo genau definiert, um welche Zauber es sich bei den "bestimmte(n)" Fremdzaubern handelt. Daher die Frage, welche Fremdzauber bzw. welche Traditionen fallen unter die Definition?

    Quote from Redax

    Gemeint sind die Zauber in der Tradition der Druiden, Hexen und Elfen.

    Quote from Scoon

    Bei den Dämonen existiert die Angabe Anzahl. Dabei findet sich gelegentlich auch die Angabe zur Anzahl einer Dämonenhorde. Ich nahm an, dass dies die Regel für die Bestimmung der Anzahl bei einer Rudelbeschwörung sei. Beim Thalon allerdings, der ein expliziter Rudeldämon ist, gibt es dazu keine Angabe. Daher folgende zusammenhängende Fragen:


    • Bestimmt die Angabe Anzahl bei den Dämonen die Anzahl der automatisch gerufenen und (so bezhalbar) erscheinenden Dämonen bei einer Rudelbeschwörung?
    • Wenn ja, bedeutet dies, dass die fehlende Angabe beim Thalon darauf hindeutet, dass man bei diesem Dämon die ANzahl genau festlegen kann.
    • Wenn nein, wofür steht diese Angabe? In der Regel werden Dämonen immer gerufen, halten sich nur ungern in unserer Sphäre auf, so dass ich nicht annehme, dass dies Angaben für das freie Wildvorkommen dieser Wesen ist.
    Quote from Redax

    Die Angabe bestimmt nicht die Anzahl der Kreaturen, die gerufen werden. Das ist einfach nur ein Angabe, wenn der SL bei einer Begegnung die Anzahl der Gegner auswürfeln will und hat nichts mit der Regel für Rudeldämonen zu tun.

    Quote from Scoon
    In DSA4.1 hatten beschworene Wesen die Möglichkeit den Astralsinn einzusetzen und so die Welt wie unter der Wirkung eines Occulus Astralis zu sehen. Entspricht die Wahrnehmung der Dämonen dieser Fähigkeit? Oder ist es eine neue Wahrnehmung, die nichts mit der Fähigkeit astrale Muster zu sehen zu tun hat? Die Frage entstammt der Diskussion, ob es möglich ist, einen Dämon über die Dauer seiner Anwesenheit den Auftrag zu geben, magische Elemente zu detektieren. Es gibt keine zeitliche Eingrenzung für den Dienst Fähigkeit bereitstellen. Daher wäre es möglich dies mit der zweiten Erweiterung über Wochen durchzuführen.
    Quote from Redax
    Dämonen sehen grundsätzlich mit einer Art von Astralsinn (ähnlich wie Untote), da sie keine echten Augen oder Sinnesorgane besitzen. Grundsätzlich sollten sie also astrale Muster sehen können (z. B. Zauber). Das mag nicht für eine Analyse reichen, aber zumindest können sie soetwas wahrnehmen.
    Quote from Scoon

    Können sich Dienste von Dämonen zeitlich überlappen oder müssen sie sukzessiv abgearbeitet werden? Kann ich z.B. einen Dämon beauftragen mir beim Bau einer Mauer zu helfen und wenn ich dann angegriffen werde, diesem Befehlen gegen einen Gegner zu kämpfen, ohne das der Dienst Arbeit verfällt?

    Quote from Redax

    Dämonen nutzen gerne solche Fallstricke aus. Insofern: wenn ein Dienst durch einen anderen Dienst unterbrochen wird, macht der Dämon zwar, was der Beschwörer ihm sagt, aber wenn er zu seinem alten Dienst zurückehren soll, ist das ein neuer Dienst.

    Edited 2 times, last by Scoon: Ergänzung einer neuen Antwort. ().

  • Waffenvorteile / -nachteile in Kombination mit Schilden / Parierwaffen


    Wenn eine Waffe mit einem Schild geführt wird und diese Waffe einen Waffenvorteil / -nachteil hat, der den VW modifiziert, gilt dieser Modifikator dann auch für die (aktive) Verteidigung mit einem Schild, wenn die entsprechende Waffe mit diesem geführt wird?


    Speziell ist mir das bei folgender Kombination aufgefallen: Bastardschwert (einhändig geführt) + Schild.
    Der Waffenvorteil kann ja nicht genutzt werden (Sonderregel zum Einhändigen Führen zweihändiger Waffen). Der Waffennachteil besagt nun aber, dass bei Verwendung der SF Verteidigungshaltung nur ein Bonus von 3 gilt statt ein Bonus von 4. Nun wird aber in Kombination mit einem Schild und der aktiven Schildparade gar nicht mit dem Bastardschwert selbst pariert / verteidigt. Kann dann die SF Verteidigungshaltung ganz normal für die Verteidigung mit dem Schild genutzt werden? Also mit dem normalen +4 Bonus?




    Antwort der Redaktion:

    "Nein, der Waffennachteil wirkt sich in einem solchen Fall nur auf die Verteidigung mit dem Bastardschwert aus, nicht, wenn du mit dem Schild aktiv parierst."

  • Quote from Scoon

    Vielen Dank für die Antwort! Kann ich damit aus der Natur der Elementare schließen, dass dies ein Vorteil in deren Beschwörung ist, dass dort parallele Dienste möglich sind?

    Quote from Redax

    Bei den Elementaren ist es so, dass sie Dienste eher sinngemäß und nicht wortwörtlich durchführen. Ich würde hier im Gegensatz zu Dämonen zumindest das Elementar darauf hinweisen lassen, wie es solche gleichzeitigen Dienste handhabt - und das kann sich von Elementar zu Elementar auch unterscheiden.

  • Nun sind noch weitere Antworten zu vor schon einiger Zeit gestellten Fragen auf BHK eingetrudelt:


    Quote from Redax

    die Einschränkungen mit den Basis-/Spezialmanövern soll generell verhindern, dass der beidhändige Kampf ganz seltsame Kombinationen erlaubt.

    Bei nur einem Angriff stellt sich normalerweise das Problem nicht, insofern gilt die Einschränkung auch nur bei zwei Angriffen.


    Quote from Redax

    Diese Stelle: „Die Erschwernis entfällt, wenn er pro Kampfrunde nur eine Waffe im Angriff nutzt.“ Hatte ich tatsächlich in diesem Moment nicht berücksichtigt. Klar, dann ist es kein Problem bzw. die Erschwernis entfällt, wie die Passage es belegt.


    Die letzte Anwort war auf eine Nachfrage zu vor einer Weile gestellten Sache:

    Quote from mir

    Nur nochmal um mit 4b) ganz sicher zu gehen, weil es im Forum viele überrascht hat:

    Wenn ich mit Schwert und Schild kämpfe und aktive Schildparade mache, bekomme ich dann in der Kampfrunde einen Abzug von -2 auf die Attacke (es sei denn, ich habe die Kampfsonderfertigkeit BHK I oder II)?

    Vielen Dank!

    Quote from Redax

    4b) Wenn ich mit Schwert angreife und mit Schild aktiv pariere habe ich AT 12 und PA 10 und bin im beidhändigen Kampf (Wegen BHK: -2 AT, Paradeabzüge für falsche Hand UND vom BHK kann beim Schild ignoriert werden)

    Der Kämpfer hat zwei Waffen im Einsatz, also ist er in der Regel schon mal im beidhändigen Kampf. Der übliche Abzug für beidhändigen Kampf gilt, der Abzug für den Schild (für die Parade) kann ignoriert werden.

    Scheint mir korrekt, oder habe ich etwas übersehen, was den Unmut der Forennutzer hervorgerufen hat. :)

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  • Antwort zu Stilboni und Kampftechniken

    Quote from Antwort

    Die SFS bringen den Vorteil / die Fähigkeit nur für Waffen, die in der kampftechnik-Liste der SF aufgeführt sind. Wenn Schilde nicht aufgeführt sind, dann kann der Held nicht profitieren, wenn er einen Schild führt. Wenn eine Fähigkeit mit allen Kampftechniken ausgeführt werden kann, steht in der Aufführung der Kampftechniken: alle.

    TL;DR

    Stilboni für Waffen greifen nur wenn man die passende Kampftechnik aus der kampftechnik-Liste des Stils benutzt. (explizit)

    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass wir einen zweiten Eisenhower benötigen... :)

    Edamus meridiem!

    Jetzt wird Rom zurückgetrieben...

  • Moin, wir fragten uns (und ich fragte die Redaktion), ob man mit einem Ignisphaero/-faxius einen Grakvaloth für seine Kumpels sichtbar machen kann. Selbstverständlich waren die Fragen von mir in jeweils einer eigenen Email versandt, ... also: beinahe. Umso erstaunlicher, dass ich auf die Antworten nicht länger als: ziemlich genau 24h gewartet habe!


    Können Dämonen den Status "brennend" gemäß Ignifaxiusregel erleiden?

    Quote from DSA-Redaktion

    ja, Dämonen können den Status Brennend erleiden.


    Unter welchen Umständen wird ein unsichtbarer Gegner sichtbar - oder evtl. nur eine Stufe 'sichtbarer'?

    - brennend (kleine große Fläche)?

    - rankenumwickelt?

    - Regen?

    - Mehlstaub?

    - pfeilgespickt?

    - Oculus? (Spezialfall, weil Grakvaloth eigtl. "göttlich/karmal unsichtbar ist" (?): hilft auch hier ein Oculus astralis?)


    Reicht eine "Silhoutten-Sichtbarkeit*" (vergl. Frage Mehlstaub etc.) um einen

    a) FK-Angriff gegen das unsichtbare Ziel

    b) Zauber mit Komponente "Sicht" gegen das unsichtbare Ziel?

    durchzuführen?

    Quote from DSA-Redaktion

    ja, beides sollte gehen.

    Jetzt im Scriptorium: Die Kinder des 23sten Ingerimm

    Ich habe keine Macken, das sind special effects!

    Edited once, last by E.C.D. ().

  • Reihenfolge von Erschwernissen bei der Verteidigung


    Frage:

    Was wird im folgenden Fall zuerst berücksichtigt:

    Ein Charakter muss sich gegen einen Fernkampfangriff (Wurfwaffen) oder gegen die Finte eines Gegners verteidigen. Dieser würfelt einen kritischen Erfolg. Es ist bereits die zweite Verteidigung des Charakters in derselben Kampfrunde.

    Wenn wir von einem (zu Beginn) Ausweichen-Wert von 10 ausgehen, ergeben sich - je nach Reihenfolge - folgende Werte:


    a)

    Zweite Verteidigung der KR: Ausweichen 10 => 7

    Erschwernis durch Wurfwaffen oder Finte: 7 => 5

    Halbierung durch Krit: 2,5 - also aufgerundet ein Ausweichen-Wert von 3 (schlechte Chancen, dass die Verteidigung gelingt, aber immerhin ist noch ein Ausweichen grundsätzlich möglich)


    b)

    Wenn die Reihenfolge dagegen so aussieht, dass zuerst halbiert wird:

    Halbierung durch Krit: Ausweichen 10 => 5

    Weitere Abzüge von insgesamt -5: überhaupt kein Ausweichen mehr möglich


    Das kann ja schon mal einen Unterschied machen.


    Antwort der DSA-Redaktion:

    Die Erschwernisse (auch durch Halbierung) werden immer auf den „aktuellen“ Wert angewandt.


    Das Beispiel hier:

    Zweite Verteidigung der KR: Ausweichen 10 => 7

    Erschwernis durch Wurfwaffen oder Finte: 7 => 5

    Halbierung durch Krit: 2,5 - also aufgerundet ein Ausweichen-Wert von 3 (schlechte Chancen, dass die Verteidigung gelingt, aber immerhin ist noch ein Ausweichen grundsätzlich möglich)

    ist also korrekt.

  • Ich bekam Antworten nach 3 Tagen (!!!) auf folgende Fragen:


    Kombination von bewaffnetem und unbewaffnetem Kampfstil / erw. KSSF



    Kann man die Effekte eines bewaffneten und eines unbewaffneten Kampfstils gleichzeitig nutzen bzw. eine erw. KSSF aus einem bewaffneten Kampfstil für einen Raufen Angriff (wenn diese erw. KSSF für Raufen zugelassen ist)?


    Es geht mir konkret um das Beispiel "Stammeskrieger-Stil" und "Boxer-Stil" (Beide SF sind passiv) sowie die erw. KSSF Berserkerangriff beim Raufen.


    Der Stammeskrieger Stil ist für alle Kampftechniken zugelassen, der Berserkerangriff für alle Nahkampftechniken. Daher müssten beide auch beim Einsatz von Raufen möglich sein.


    Kann ich nun aber, wenn ich zu Beginn der KR einen Berserkerangriff angesagt habe und mit Raufen angreife, zusätzlich einen Tiefschlag ausführen und / oder vom Effekt des Boxer-Stils profitieren oder aber die KSF Umrennen nutzen (die ja eine einfache Kampfsonderfertigkeit ist und keinem Stil zugeordnet)?


    Man braucht ja immerhin nicht die SF Kampfstilkombination, um einen bewaffneten und einen unbewaffneten Stil zu besitzen.



    Antwort:


    Wenn die Stile die genutzte Kampftechnik unterstützen, sie beide passiv sind und sich nicht widersprechen, sollte das möglich sein.


    Umrennen geht allerdings nicht in Kombination mit den genannten Fähigkeiten.




    Die zweite Aussage, dass Umrennen nicht funktioniert, kann ich nicht so recht nachvollziehen. Immerhin ist Umrennen eine einfache Kampfsonderfertigkeit, wieso sollte die also nicht funktionieren, wenn man den Stammeskriegerstil (und Berserkerangriff) nutzt, welche ja beide für alle (Nah-)Kampftechniken zugelassen sind. Ich frage diesbezüglich noch einmal nach, wieso Umrennen nicht kombiniert werden kann.


    __________________________________________________


    Meine 2. Frage betraf dann auch das Umrennen, es ging nur um eine Formulierung und ich habe die Antwort erwartet:


    SF Umrennen - Erschwernis der Körperbeherrschungsprobe


    Bei der SF Umrennen steht Folgendes: "...allerdings muss der Gegner eine Probe auf Körperbeherrschung (Kampfmanöver) erschwert um die angerichteten TP bestehen".


    Sind damit die bereits halbierten TP gemeint oder sind das die vollen TP ohne Halbierung?



    Antwort der Redaktion:

    Die Probe ist um die halbierten TP erschwert.


  • Erklärung zur Animistenkraft "Tierverwandlung":


    Quote from Redaktion

    Im Zuge der Arbeiten an der Thorwal-RSH und den dazugehörigen Begleitbänden, haben wir auch noch mal die Animistenkräfte angepasst bzw. im speziellen Fall die Tierverwandlung, damit sie sich runder zu den übrigen Zaubern und Kräften anfühlt.


    Wenn ihr euch in eurer Spielrunde dazu entscheidet, die Version aus AMA3 zu nutzen, ist das völlig in Ordnung. Die neuere Version ist jedoch die, die in Geisterwald aufgeführt ist.

  • Bei dem Irbrasch-Stil heißt es: Wenn eine Heldin mit diesem Stil auf einen Gegner zielt (siehe Regelwerk Seite 242), verdoppelt sich die Erleichterung durch das Zielen. Das bisherige Maximum der Zielerleichterung steigt damit auf 4.


    Das Maximum der Zielerleichterung liegt jedoch generell bei 4.


    Ist hiermit gemeint, dass man pro Aktion 4 auf die Zielerleichterung bekommt und damit auf eine Zielerleichterung von 8 kommt, oder kann man 4 Aktionen Zielen und damit eine Erleichterung von 8 erhalten?


    Quote from Redaktion

    ...der letzte Satz ist wirklich etwas unglücklich formuliert. Er meint: Man kann nun 4 statt 2 Aktionen Zielen, sodass die Erleichterung auf bis zu +8 steigt.

  • Edit 24.03. :


    Dies wurde zwar im Prinzip intern im Forum bereits geklärt, aber der Vollständigkeit halber: