HeXXen 1733 - Diskussionsthread

  • Als großer HeXXen-Oberfanboy finde ich, dass es an der Zeit ist, über jenes wundervolle Setting zu reden, das derzeit im Entstehen begriffen ist. ;)


    Ich hoffe, dass es mit der Verschmelzung von Ulissesforum und Orkenspalter auch einen kleinen Forenbereich für HeXXen geben wird. ;) Bis es soweit ist, werde ich mal den Thread hier zum Philosophieren und Diskutieren nutzen.

    Unterstützt noch jemand das gerade laufende Crowdfunding? :)

    Kennt ihr den Vorgänger (HeXXen 1730) oder habt ihn mal ausprobiert?

  • Das Crowdfunding läuft noch bis morgen um 14 Uhr. Es steht gerade kurz vor der 100.000 € Schwelle! :) Ein wahnsinniger Erfolg.


    Mittlerweile bekommt ihr für 100 € quasi einen Haufen cooles Zeug, da unglaublich viele Ziele freigeschaltet wurden.
    Also ganz heißer Tipp gerade:


    Schnell noch unterstützen. :)

    PS: Übrigens bekommt man ab 40 € Fundingsumme die RatCon-Karte für 2018 geschenkt, inkl. HeXXen-Stadtführung durch die Altstadt von Limburg...

  • Mal eine kleine Frage, um das HeXXen-Forum zu beleben. :)

    Welche HeXXen-Regionalsettings könnt ihr euch vorstellen, bzw. woran hättet ihr besonderes Interesse?
    Bei einer Facebookumfrage lagen Preußen, Rom & Vatikan, sowie Venedig & Florenz ganz weit vorne.

  • Generell war ja eine Stimmung, die jeweils eigene Heimatstadt/Region (so noch vorhanden...) als Hintergrund auszuarbeiten. Das könnte ich mir für meine ursprüngliche Ecke (Hildesheim/Harzvorland) auch gut vorstellen. Der Harz schreit je geradezu danach, da irgendwas draus zu machen, und das nicht nur wegen des Brockens und des Hexentanzplatzes in Thale.

  • Au ja! Ich war im letzten Jahr in Wernigerode. Da lässt sich sicherlich einiges umsetzen. Würdest du da eher ein intrigantes Detektivabenteuer ansiedeln oder ein Reiseabenteuer, mit viel Natur?

  • Ich denke, im Harz läßt sich vieles machen. Der Silberbergbau gibt jede Menge Raum für Intrigen und Machtkämpfe. Übernatürliches in jeder Form läßt sich dort immer platzieren. Die Natur kann dort schon unfreundlich sein, so dass auch ein Überlebenskampf in der Natur ein Szenario sein könnte. Das Kloster Walkenried wurde in unserer Welt 1648 aufgelöst, das muss bei HeXXen ja nicht so sein - und Geschichten in einem Kloster sollten sich vor dem Hintergrund beliebig viele erzählen lassen. Rings um den Harz gibt es zahlreiche Klöster, Städte und Adelssitze, aus denen sich sicherlich noch Geschichten stricken lassen.

  • Orte, die es zum Zeitpunkt der irdischen Geschichte nicht mehr gab, laden übrigens immer auch dazu ein, erst im Jahr 1733 von den Jägern "abgerissen" zu werden. ;)
    Vielleicht ist ja ein Szenario möglich, bei dem im besagten Kloster ein untoter Mönchsorden lebt. Entweder Wiedergänger, Geister oder sogar Vampirdiener.

    Zum Bergbau ist ebenfalls einiges möglich. Vielleicht als Zankapfel zwischen verschiedenen Interessengruppen. Und bei HeXXen ist es so, dass nicht immer genau festgelegt ist, gegen was einzelne Materialien "helfen". Gerade Silber kann im Kampf gegen Werwesen oder bestimmte Vampire sicherlich ganz nützlich sein. Stimmt. Im Harz lässt sich verdammt viel in dieser Richtung realisieren.

    Selbst wenn da offiziell nichts zu kommt, ist es mit Sicherheit eine Scriptoriums-Publikation wert.

    Bist du dahingehend versiert, stebehil? Oder bist du eher SL bzw. Spieler? :)

  • Bist du dahingehend versiert, stebehil? Oder bist du eher SL bzw. Spieler?

    Bisher bin ich bei HeXXen nur Backer. Ansonsten habe ich noch keine Abenteuer oder Quellenbände publiziert, und habe abgesehen von 30+ Jahren Rollenspielerfahrung keine "Creds". Die historischen Hintergründe für die Region zu recherchieren traue ich mir ohne weiteres zu, da kenne ich mich ein Stück weit aus.

  • Ich sammle mal Stichworte zum Harz:


    - Brocken/Blocksberg --> Hexen

    - Rammelsberg - Silberbergbau

    - Kloster Walkenried

    - Goslar - Kaiserpfalz, Hospiz Großes Heiliges Kreuz

    - Holzeinschlag, Köhler

    - Wasserwirtschaft (Oberharzer Wasserregal)

    - Harzschützen (30jähriger Krieg, 1620er Jahre - die könnten nach dem Öffnen des Höllentors wieder agieren)

    - Wilde Tiere (in der realen Welt wurde Bären und Wölfe erst im 18. Jh. ausgerottet --> Werwesen?)

    - die Harzburg (erst ab 1650 abgerissen - wer nutzt sie bei HeXXen?)


    Ich kann mir den Harz als umkämpftes Gebiet gut vorstellen - der Silberbergbau ist zu wichtig, als dass die Fürsten etc. dies liegen lassen können, aber wenn Hexen und andere Kreaturen den Harz insgesamt für sich beanspruchen, gibt es da richtig heftige Konflikte. Das teils unwegsame und unübersichtliche Gelände und das oft unerfreuliche Wetter tragen dann dazu bei, dass diese Konflikte endlos fortgesetzt werden und oft mit Guerilla-Taktiken geführt werden. Dabei könnten die Harzschützen eine wichtige Rolle spielen.

  • Ich bin übrigens gerade dabei Teile von Thüringen für HeXXen aufzubereiten. Mein Händel-Romanprojekt spielt beispielsweise in Erfurt und meine Heimatstadt Jena habe ich bereits in einem Kurzabenteuer für HeXXen verewigt.


    Unfassbar, wie kreativ man nach dem Besuch des einen oder anderen Museums oder Archivs wird. Ich finde es gerade ziemlich klasse, dass man für das Setting quasi unendlich viele Inspirationen aus der wahren Geschichte entlehnen kann. Man lernt sogar noch was über seine Region. :)

  • Bei einer Facebookumfrage lagen Preußen, Rom & Vatikan, sowie Venedig & Florenz ganz weit vorne.

    Dazu gabs ja heute eine Mail, ich bin mal so frei und kopiere was aus der Mail hier rein:


    Königreich Preußen

    Durch seine Lage fernab des Schwarzwaldes wird Preußen anfangs weniger in Mitleidenschaft gezogen als süddeutsche Ländereien. Durch die politischen Umwälzungen und vermutlich auch durch das Wirken finsterer Mächte verliert das Königreich große Teile seiner Territorien. Dennoch gilt Preußen als aufsteigende Nation, die vor allem auf militärische Macht pocht. Der amtierende König Friedrich Wilhelm I. sieht sich vielen Bedrohungen ausgesetzt, darunter das Königreich Rabenschwarz an Preußens Grenzen und der massiven Zuwanderung skandinavischer Flüchtlinge (die sich oftmals als Räuber und Ostsee-Piraten verdingen).

    Preußens Macht und Glorie

    Erst im 18. Jahrhundert beginnt Preußens Aufstieg zu einer der dominierenden Mächte in Europa. Was später Preußen genannt wird, ist zunächst nur ein Flickenteppich einzelner Ländereien mit dem Kurfürstentum Mark Brandenburg, dem Herzogtum Preußen rund um Königsberg sowie einzelner Gebiete rund um Kleve und Ravensberg. 1701 entsteht unter Kurfürst Friedrich III. das Königreich Preußen, um 1733 regiert König Friedrich Wilhelm I., auch Soldatenkönig genannt. Preußens schillerndster König, Friedrich II. ("Friedrich der Große") ist zu dieser Zeit erst 21 Jahre alt und spielt noch keine politische Rolle. Die preußischen Tugenden wie Pflichterfüllung und Disziplin, aber auch (religiöse) Toleranz, sind bereits bekannt.


    So weit, so schön.


    Was ich etwas weniger schön finde, ist der Hinweis auf Facebook. Ich habe da keinen Account und will auch keinen. Wenn ich dann das lese:

    "Es lohnt sich auch HeXXen 1733 auf Facebook zu folgen und der Gruppe beizutreten, dort wird es auch nach Auslieferung des Crowdfundings immer wieder Neuigkeiten zu HeXXen geben." muss ich sagen, bin ich nicht erfreut. Nein, ich werde mir nicht extra deswegen einen Account zulegen. Es wäre schön, wenn es dazu hier crossposts geben könnte. Mirko Bader scheint hier keinen Account zu haben - wen kann man für Hexxen denn anschreiben?


  • Was ich etwas weniger schön finde, ist der Hinweis auf Facebook. Ich habe da keinen Account und will auch keinen. Wenn ich dann das lese:

    "Es lohnt sich auch HeXXen 1733 auf Facebook zu folgen und der Gruppe beizutreten, dort wird es auch nach Auslieferung des Crowdfundings immer wieder Neuigkeiten zu HeXXen geben." muss ich sagen, bin ich nicht erfreut. Nein, ich werde mir nicht extra deswegen einen Account zulegen. Es wäre schön, wenn es dazu hier crossposts geben könnte. Mirko Bader scheint hier keinen Account zu haben - wen kann man für Hexxen denn anschreiben?


    Mmh. Verstehe ich einerseits gut. Andererseits ist Facebook nunmal der Ort, wo man unmittelbar mit den Machern in Kontakt treten kann.
    Gilt ja nicht nur für Rollenspiele, sondern auch für vieles andere. Nur weil man sich den sozialen Medien verweigert (wofür es tatsächlich auch gute Gründe gibt!) sollte man denjenigen keinen Vorwurf machen, die es nutzen. ;)
    Und Informationen werden ja zusätzlich auch auf der Crowdfundingseite UND per Mail verbreitet.


    Dass die Diskussionen anderswo nicht so ausufernd sind wie bei Facebook, liegt natürlich auch am Nutzerverhalten. Die HeXXen-Gruppe bei Facebook wurde nämlich keineswegs von Ulisses oder dem HeXXen-Team forciert, sondern ist eine reine Fanseite von 240 Leuten, wo selbst Mirko nur als Fan unterwegs ist. Und natürlich nutzt man dann dieses (immer noch sehr übersichtliche aber) fanatische Trüppchen, um mal Meinungsbilder einzuholen für zukünftige Spielhilfen bzw. das allgemeine Interesse. Ich hab das auch bei Rakshazar beobachtet: In Foren, per Mail und Co gibt es quasi nullkommanull Feedback. Bei Facebook wurde hingegen munter diskutiert. Natürlich hat man als Macher eine größere Freude an "Resonanz" und wo man möglichst viel davon erhält.


    Da ich aber ebenfalls eher oldschool bin, habe ich hier im Orkenspalter begonnen etwas von Facebook und Co weg zu dezentralisieren. Mir wäre es wirklich lieb, wenn die Community hier im Forum genauso aktiv wäre, wie die über 200köpfige HeXXengruppe auf Facebook. Aber zur Realität des Jahres 2018 gehört nunmal Facebook als "place to be".


    Ich bemühe mich dennoch, dass ich hier regelmäßig Infos streue. Aber ich werde hier leider nicht jeden neuen Bilderpost teilen können, da das allein schon im rechtlichen Sinne eine schwierige Sache ist, so leid es mir tut. ?(



    PS: Bezüglich Ansschreibperson: Da ich bei HeXXen als freier Mitarbeiter involviert bin (ich steuere einige Texte bei und lektoriere), kann ich gerne was weiterleiten, wenn jemand was auf dem Herzen hat. :) Und sofern es nicht um allergeheimste Geheimnisse vor Release geht, kann ich auch bereits bekannte Informationen geben; hab da nen ziemlich guten Überblick. (Bei den allergeheimsten Geheimnissen zwar auch, aber die bleiben geheim.)

  • Ich habe kein Problem damit, wenn hier nicht alles ankommt. Die wesentlichen Infos kommen per Mail, ein bisschen was auch über die Kickstarter-Seite. Im allgemeinen ist das ausreichend. Der Absatz aus der Mail klingt aber so, als könnte ich als Facebook-Abstinenzler wirklich was wesentliches verpassen - und das klingt dann schon nicht mehr so gut. Wenn ich mal ein Bild oder so nicht gleich zu sehen kriege, damit kann ich leben. Aber dann weiß ich jetzt, wen ich ggf. nerven kann ^^ Hatte mich schon gewundert, was DIch antreibt, hier quasi den Alleinunterhalter zu geben. Aber dann ist das jetzt auch klar.

  • Der Absatz aus der Mail klingt aber so, als könnte ich als Facebook-Abstinenzler wirklich was wesentliches verpassen - und das klingt dann schon nicht mehr so gut.

    Das hört sich nicht nur so an, sondern das ist auch so. Die dortige Community wurde beispielsweise gefragt, was sie sich als Regionalsetting wünscht. Angedacht war (siehe Video), dass es demnächst um Wien geht. Mirko und Michael hatten ja erzählt, wie es dazu kam. Ein Rechercheurlaub, sozusagen. :)

    Bei der Facebookbefragung lagen aber Preußen, sowie Rom/Vatikan und Florenz/Venedig (Oberitalienische Städte) vorn. Daher kam jetzt auch der Preußen-Teaser.

    Auch Ralf Kurtsiefer, der Soundtrack-Komponist, hat bei Facebook Umfragen zu den Stücken und Samples gemacht bzw. gefragt, in welche Richtung das ein oder andere gehen kann. Eher Taverne, Kampf oder unheimliche Umgebungen usw.

    Insofern, ja: Du verpasst wesentliche Dinge, als "Facebook-Abstinenzler". Das passierte dir früher aber auch dann, wenn du nicht an Developer Workshops auf Conventions teilgenommen hast. Und es passiert heute noch bei Bürgerbeteiligungsverfahren auf Kommunalebene. 100.000 Menschen in der Stadt und 11 erscheinen zu Workshops in puncto Stadtteilaufwertung. Und hinterher regen sich 99989 Menschen auf, dass die Ideen der 11 Leutchen umgesetzt wurden. ;) Ist doch überall im Leben so.

    Insofern kann man denen, die teilnehmen und engagieren auch nicht vorwerfen, dass sie entsprechenden Einsatz zeigen und ihre Ideen und Wünsche umgesetzt werden. Etwas andere wäre es, wenn es ein exklusives Grüppchen wäre, die niemanden hineinlassen. Bei der Facebook-Gruppe ist aber die einzige Barriere Facebook, nicht die Zugänglichkeit innerhalb des Netzwerks. Und die HeXXen-Macher sind dort ebenfalls nur Gäste, wie ich bereits sagte.
    Dort gründet sich beispielsweise auch gerade eine Fanware-Community, die sich schon fürs Scriptorium warmläuft. (Gibt es für DSA übrigens auch).
    Ist jetzt also alles nichts, was auf dem Mist der Macher gewachsen wäre, sondern reine Fankultur.


    Aber dann weiß ich jetzt, wen ich ggf. nerven kann ^^ Hatte mich schon gewundert, was DIch antreibt, hier quasi den Alleinunterhalter zu geben. Aber dann ist das jetzt auch klar.


    Das ist keineswegs mein Antrieb. Ich war bereits Fan von 1730 und als ich hörte, dass 1733 veröffentlicht wird, war ich absolut aus dem Häuschen. Ich spiele tatsächlich schon seit Jahren in diesem Setting und ich liebe es. Und ich freue mich, wenn ich das Spiel mit anderen Fans "abkulten" kann. ^^

  • Es sollte auch kein Vorwurf an die sein, die sich engagieren. Ich habe mich bewusst gegen einen Facebook-Account entschieden und muss jetzt offenbar damit leben, dass ich dann Dinge verpasse. Das gefällt mir nicht, aber wie Du schon sagst: So ist das halt im Leben. Mehr als "gefällt mir nicht" wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.

  • Ralf Kurtsiefer, der die Musik beisteuert, wurde mal wieder von der Muse geküsst. Er würde gerne ein weiteres Stück komponieren für HeXXen, am kommenden Wochenende. Das ganze wird er dann als Freeware für alle veröffentlichen.

    Derzeit sammelt er Inspirationen in einer Umfrage in der Facebookgruppe.

    Derzeitiger Stand (31.01.18, 13:20):


    - Irgendwas, worauf du am meisten Bock hast (15)
    - Was zum Hexen jagen (13)
    - Irgendwas von Bach (3)
    - Irgendwas von Händel (3)
    - Irgendwas von Vivaldi (3)
    - Thematisches Stück zu Wien (2)


    Wenn jemand für eine Umfrageoption plädiert, kann ich das in der FB-Gruppe gern weitergeben. :)

  • Um mal zum Spiel zurückzukommen: so weit ich das bisher einschätzen kann, ist das ein sehr "schnelles" System, dass sich auf die wesentlichen Dinge beschränkt und vergleichsweise simpel aufgebaut ist. Auch die eine Spieltestrunde, die ich dazu online gesehen habe, vermittelte diesen Eindruck. Was ich insgesamt einen sehr modernen Ansatz finde: Es kommt nicht darauf an, dass alle (SC, NSC und Monster) den gleichen Regeln folgen bzw. nach dem gleichen Schema aufgebaut sind, vielmehr werden die NSC und Monster über ihre Rolle definiert und dementsprechend regeltechnisch ausgestaltet. D&D5 folgt bei den NSC einem ähnlichen Ansatz. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es dem SL das Leben erleichtert (was immer gut ist), sondern dass die SC auch nicht wirklich einschätzen können, womit sie es zu tun haben (jenseits von Bande und Anführer). Bei vielen Spielen kann man sagen, ok, ein Magier, den müssen wir im Nahkampf nehmen. Das geht hier nur sehr eingeschränkt. Finde ich gut, weil es die Spannung im Spiel (mutmaßlich) erhöht.


    Ich werde sehen, dass ich zum GRT eine Runde (oder mehrere) in "meinem" Spieleladen anbiete. http://reckenecke.de/

  • Dramatische und "actiontaugliche" Musik geht immer. :thumbsup: Ich finde Interpretationen zeitgenössischer Musik für HeXXen eine spannende Idee. Muss ja nicht immer Toccata und Fuge in D-Moll sein....