Alptraum ohne Ende

  • Auf dem Weg zum Travia-Tempel


    "Das is ne gute Idee", nickt Roban dem Magier zu. "Wir warn eh grad auf dem Weg dahin." Dann wendet er sich um, um sich einen Weg durch die Menge zu bahnen. Im Tempel angekommen, erkundigt er sich bei einem der Geweihten nach Mutter Linai. "Wir würden gern mit ihr sprechen, wegen der Reise." Sie direkt um einen ruhigen Raum zu bitten erscheint ihm einfacher, als dem Priester alles zu erklären.

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Auf dem Weg zum Travia-Tempel


    Auch die Amazone nähert sich weiter dem Tempel und sucht innen nach einer der Geweihten und sieht dabei den Mann vom Bogenturnier Mit etwas Abstand mustert sie Roban nun etwas genauer. Der Zweite des Bogenturniers, er war nicht schlecht, aber verständlich, dass am Ende eine Frau gewonnen hat. Ob er auch mit dem Schwert so gut ist? Wirklich ärgerlich, dass ich immer noch einen passenden Mann finden muss, der letzte war ja leider ein Zwerg. Missmutig verzieht sie dann aber etwas das Gesicht, als sie daneben einen Magier erblickt. Nicht so einer schon wieder, aber die Beiden waren angeblich bei der Vision zugegen. Vielleicht ist das auch die gesuchte Geweihte

    Mit stolz erhobenem Kopf nähert sie sich dann der Gruppe. "Rondra zum Gruße. Ich hörte von einer schrecklichen Vision über den grausamen Tod einer Tsapriesterin auf einem Scheiterhaufen. Wart Ihr die Geweihte welche sie empfangen hat, Euer Gnaden?"

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  • Eine junge Novizin sieht Roban bei seiner Ansprache kurz verwundet an, sieht dann aber Allacaya und Akilos hinter ihm auftauchen und erinnert sich wohl an etwas. "Achja, Mutter Linai hat gesagt, das ihr kommen würdet. Ihr könnt schon einmal dort in die Kammer gehen, ich werde sie benachrichtigen. Es kann allerdings einen Moment dauern." Dann kommt die gerüstete Frau hinzu, und sie macht große Augen. "Verzeiht, ich bin noch Novizin. Lasst mich einen der Geweihten für euch holen, ... edle Dame." Mit der Anrede zögert sie etwas, so ein Besuch kommt ja auch nicht alle Tage vor.

  • Im Travia-Tempel


    Als erstes stoßen Allacaya, Roban, Sandro und Akilos auf eine Novizin, die von Akilos, und einen Geweihten, der von Roban angesprochen wird. Beide schauen verwirrt, als Rondria dazutritt. "Mutter Linai ist in ihrer Kemenate", erklärt der Geweihte, mit Seitenblick zu Rondria. "Wovon redet Ihr da?" fragt er dann sie. Die Novizin übernimmt, weil ja nun doch auch ein Geweihter zugegen ist. "Einen ruhigen Raum haben wir. Ich ... sage dann Mutter Linai, dass Ihr sie sprechen wollt?" sagt sie fragend. "Wenn Ihr mir Eure Namen verraten mögt?"

  • Travia Tempel


    Rondria blickt nun ebenfalls etwas verwirrt drein. "Oh verzeiht. Ich hörte ein hießiger Geweihter habe eine schreckliche Vision empfangen, vom Tod einer Tsa Geweihten. Oder waren das doch nur irgendwelche Gerüchte?"

  • Im Travia-Tempel


    Als Roban die Gerüstete bemerkt, die sich der Gruppe nähert, nickt er ihr zunächst nur kurz zu. Dann versichert sie sich mit ihrer Frage seiner vollen Aufmerksamkeit. Wie hat sich das so schnell herumgesprochen?, fragt er sich verärgert und wirft Sandro einen besorgten Blick zu, ehe er die neu Hinzugekommene aufmerksam mustert. Und wieso posaunt sie das hier ihm vollen Tempelraum heraus? Sein Blick wandert über ihre Rüstung, stellt beruhigt fest, dass auch sie heute keine Waffen trägt. Anhand ihres muskulösen Körperbaus schließt er, dass es sich wohl tatsächlich um eine Kämpferin handelt und die Rüstung nicht nur repräsentativen Zwecken dient. Zuletzt bleibt sein Blick an ihrem Gesicht haften. Es ist durchaus anziehend, verleitet dazu, ihr zu vertrauen. Auch die Worte, die sie wählt sind höflich und doch... irgend etwas stört ihn. Ein ungutes Gefühl, irgendwas in der Art und Weise wie sie spricht, oder in ihrer Haltung, ohne dass er genau den Finger darauf legen kann. Dennoch vertraut er seinem Bauchgefühl und ist eher vorsichtig. "Möglicherweise... aber das sollten wir nich hier besprechen", antwortet er daher ebenso knapp wie vage. Dann richtet sich er sich an den Geweihten. "Roban Behring bin ich. Und das sind Akilos, Allacaya, und Sandro. Wir warn heut morgen schonmal da."

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Sandro bemerkt Roban's Blick, ehe er die gerüstete mustert. Irgendetwas kommt ihm bekannt vor, er kann nur auf den ersten Moment nicht Sagen was.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Travia-Tempel


    Rondria runzelt etwas die Stirn. Warum sollte man das nicht in einem Haus der Göttin besprechen? Aber gut, man sagte mir immer, man könne Männern nicht trauen, wahrscheinlich haben auch diese etwas zu verbergen. Sie mustert dann auch noch Sandro, dem sie bisher kaum Beachtung geschenkt hat. [i]Sehr kräftig und wohl auch gut trainiert. Ein Kämpfer, aber er dient dem schwarzen Panther und nicht der Leuin. Vielleicht hat er erkannt, dass ein Mann der Mutter niemals so gut dienen kann wie eine Frau. Mit stolz geschwellter Brust stellt sie dann auch sich selbst vor. "Ich bin Rondria saba Alisha, Kriegerin der himmlischen Leuin aus Yeshinna." Dann nickt sie noch einmal kurz zu dem Vorschlag Robans. "Gut, wenn Ihr etwas darüber wisst, lasst es uns auch gerne wo anders besprechen"

  • "Davon weiß ich wirklich nichts", bekräftigt noch einmal der Geweihte - jetzt seinerseits erschrocken. Und auch die Novizin schaut nicht minder verängstigt drei. "Eine Priesterin? Auf dem Scheiterhaufen?" Zittern liegt in der Stimme der jungen Frau. Fragen stehen im Raum ...

  • Für einen Moment schließ Roban genervt die Augen. Genau deswegen hatte er mit Informationen gegeizt - um unnötige Verunsicherung und Angst bei den Menschen zu vermeiden, die nicht involviert sind. Dann öffnet er sie wieder und lächet die Novizin beruhigend an. "Mach dir keine Sorgen. Bislang wissen wir nicht sicher, was passiert is. Darum sind wir hier, um der Sache auf den Grund zu gehn." Dann wendet er sich an den Priester. "Bitte zeigt uns den Weg." Anschließend lässt er Rondria mit einer Handbewegung den Vortritt.

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Unsicherheit und Angst schwären immer noch im Raum, und Robans Worte vermögen daran wenig zu ändern. "Ja ... bitte ... hier entlang", weist der Geweihte den Weg. "Und Du, Turike, sorge Dich nicht. Es wird nur ein Gerücht sein." Was die Novizin auch nicht weiter beruhigt, aber sie macht sich nach einem kurzen weiteren Blick auf euch auf den Weg, ihren Aufgaben und Pflichten nachzugehen. "Ich werde Mutter Linai unterrichten. Wartet doch bitte hier." Damit geht er und lässt euch in dem kleinen, bescheiden, ja beinahe karg eingerichteten Raum mit den niedrigen Bogenfenstern, den Steinbögen, einem Tisch, Schrank, Truhe und mehreren Stühlen allein. Es sind derer vier Stühle, aber notfalls kann man auf der Truhe auch noch Platz nehmen.

  • Akilos fängt Robans Blick auf und rollt kurz mit den Augen, bevor er seinerseits noch kurz zur Novizin hin ergänzt: "Falls Schwester Tsaiane hier eintrifft, dann sag ihr doch bitte, wo sie uns finden kann. Und mach dir keine Sorgen – wir gehen der Sache nach."


    In der Kammer dann besieht er die Kriegerin, die zwar schöne Augen hat, aber der es irgendwie an Ausstrahlung mangelt. Vielleicht kommt sie nicht so oft unter die Leute, das würde auch zu dem Verhalten zuvor passen. Himmlische Leuin… heißt das, sie ist eine Geweihte? "Da wir jetzt unter uns sind – wollt ihr uns wohl verraten, woher ihr von dem Vorfall wisst? Ihr wart nicht dabei, oder?" Er setzt sich selbst auf die Truhe und bietet mit der Hand die Stühle an.

  • Auch Roban hatte gerade dazu angesetzt, die Fremde nach der Herkunft ihrer Informationen zu fragen. Dass ihm Akilos das nun abnimmt, nimmt er jedoch gelassen zur Kenntnis. So bietet sich ihm die Gelegenheit, Rondria unauffällig zu studieren, während sie dem Magier antwortet. Vielleicht kommt er dann darauf, was an ihrem Verhalten seine warnenden Instinkte weckt. Er selbst begibt sich zu einem Stuhl, von dem aus er den Eingang des Raumes im Blick hat. Noch setzt er sich jedoch nicht, sondern stellt sich hinter den Stuhl und stützt sich mit beiden Händen auf der Lehne ab. Außerdem wird Groll bald da sein, sollte sie etwas Böses vorhaben. Selbst falls sie es unbewaffnet mit uns vieren aufnehmen können sollte - einen ausgebildeten Kampfhund ohne Waffe gegenüberzutreten dürfte selbst geübte Kämpfer abschrecken.

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Rondria folgt in die gewiesene Kammer und nimmt auf einem der Stühle Platz. Aufrecht sitzt sie dort, aber nicht mit übereinander geschlagenen Beinen wie die vornehmen Damen vom Hofe. Kurz schüttelt sie auf die Frage des Magiers den Kopf, hält seinem musternden Blick stand. "Nein, ich war nicht dabei. Doch ich hörte davon in den Gasthäusern und wollte dem nachgehen. Ob es wahr ist oder wirklich nur ein Gerücht, dass sich dumme Menschen wieder ausgedacht haben."

  • Ein wenig kennt Allacaya die Gewohnheiten der Menschen schon, und den Ausdruck "Klatschtante" hat sie auch schon gehört. Sie schaut rüber zu Roban, als die athletische, ja auch schöne Frau einfach so ausplaudert, dass da eine Priesterin auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Sie will schon eine abwehrende Handbewegung machen, aber da haben Roban und Akilosa bereits eingegriffen. Also mustert sie die Frau, macht sich so ihre Gedanken und folgt dann allen in den Raum, der ihnen gewiesen wird."A`ndhin erin," bedankt sie sich mit einem Lächeln bei dem Geweihten und stellt sich dann im Raum neben die Tür, gelassen an die Wand gelehnt, und lässt die Kriegerin erst einmal erzählen. "Was soll das bedeuten, Ihr hörtet es in den Gasthäusern?" Allacaya ist eigentlich durch wenig aus der Ruhe zu bringen, aber das...... "Man erzählt es sich in den Gasthäusern? Wie das? Wer hat es Euch erzählt?" Offensichtlich hält sie es nicht für notwendig, sich vorzustellen.

  • Rondria winkt kurz ab, mustert dann die Elfe aber etwas genauer. Ihr Blick bleibt an ihr und ihren spitzen Ohren, aber deutlich länger hängen als an den Männern. Sehr wahrscheinlich hat Rondria noch kaum Elfen gesehen bisher. "Ja, eine Bedienung im Nordstern erzählte mir davon. Sie war dabei, als die Travia Geweihte bewusstlos wurde. Aber sonst scheint nur eine andere Bedienung das mitbekommen zu haben, welche aber wohl zur richtig dämlichen Sorte Mann gehört"

  • Das grenzt den Schaden ein. Dass die Leute im Nordstern etwas mitbekommen haben, hatte sich nicht vermeiden lassen. Dennoch, vielleicht hätten sie deutlicher machen sollen, dass über das Geschehene nicht getratscht werden sollte... Roban schmunzelt still. Mit einem solchen Verbot hätten sie wahrscheinlich nur dafür gesorgt, dass sich die Gerüchte noch schneller verbreiten. Aber das wird Mutter Linais Problem sein, sobald sie erstmal unterwegs sind. Sie verachtet uns.Mit einem Mal wird ihm klar, was ihn an ihrem Verhalten gestört hat. Hält sich für was besseres.Damit kann er leben. Hauptsache es gibt keine bösen Überraschungen. Robans Haltung entspannt sich noch weiter. Sollen die anderen entscheiden, wieviel sie ihr noch erzählen wollen. Zusätzlich zu dem, was sie eh schon weiß.

    "Es gibt keine Zufälle" M. Wittgenstein

  • Akilos nickt verstehend. Wenn die Bediensteten es herumerzählen, wird es früher oder später ohnehin Stadtgespräch sein. "Gut, und daraufhin habt ihr euch entschlossen, hier nachzufragen. Was ich euch sagen kann, ist, dass Mutter Linai tatsächlich eine Vision hatte. Wir waren dabei. Und…" Beinahe hatte er ihre Reise ankündigen wollen, aber ein Blick zu Roban lässt ihn zögern. Vielleicht war es gar nicht schlecht, vorsichtig zu sein. "Und was habt ihr nun vor? Wollt ihr mit Mutter Linai darüber sprechen oder…?" Er überlässt es der Dame, die Frage zu vervollständigen.