Der gehörnte Schwarze Drache

  • "Kraft ist etwas, aber nicht alles", wirft Zoe ein, die von ihrer Betrachtung der Karten aufsieht. "Und die beste Kämpfertruppe taugt nichts ohne eine Person, die sie anführt, die etwas von Strategie versteht." Ihr Blick fällt dabei - vielleicht zufällig - auf Amaré. "Das sollte man von vornherein auch so absprechen. Also, wer für die Verteidigung zuständig ist. Damit es keine Missverständnisse gibt. Eine Gruppe von 20 Leuten braucht klare Zuständigkeiten, meine ich." Sie wirft einen fragenden Blick in die Runde. "Auch was die anderen Aspekte unserer Zusammenarbeit betrifft."

    When churls rebel against their native prince,

    I arm their hands and furnish the pretence,

    And, housing in the lion's hateful sign,

    Bought senates and deserted troups are mine.

    (John Dryden, Palamon and Arcite)

  • Eichhard fühlt sich nun betroffen, da hier von irgendwelchen Kämpfen schon ausgegangen wird: "Keiner meiner Männer hat irgendeine Kriegerische Ausbildung gehabt, ebenso wie wir. Aber sie befolgen meine Befehle die sie erhalten und wissen wie sie arbeiten müssen. Und einen wilden Bären können sie auch noch loswerden auch ohne ihn mit der Schaufel zu schlagen." Am schluss zeigt er ein Lächeln wie das eines kleinen Knaben welcher Süssigkeiten bekam.

  • "Ganz ohne Zweifel." Zoe wirft Eichhard ein schelmisches Lächeln zu.

    When churls rebel against their native prince,

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    (John Dryden, Palamon and Arcite)

  • Tatsächlich waren die ersten Fragen an Eichhard und Vlad gerichtet, die bislang die Informationen über die Trupps und Reiseroute gegeben haben, aber wenn Hagen auch diese Fragen beantworten kann, ist ihr das auch recht.


    "Nun, ich selber kenne mich mit den Funden bei Ausgrabungen nicht aus, woran sie in der Erde zu erkennen sind, ob sie das sind, was wir suchen, wie mit ihnen umzugehen sind. Ob wir Euch dazu brauchen, könnt Ihr zweifellos besser beurteilen." Sie geht davon aus, dass er selber weiß, ob seine Hilfe benötigt wird, und ob ihn das genügend interessiert, um mitzukommen.


    Als sie Zoes Blick bemerkt, erwidert sie: "Vor allem bin ich Kämpferin." Sie hat militärische Anführer bei den Kämpfen im oder am Rande der Schattenlanden gesehen und sie weiß, dass sie von solchen weit entfernt ist, und persönliche andere Neigungen und Fähigkeiten hat. Aber danach wurde hier auch nicht gefragt. "Die Bewachung eines Ausgrabungslagers kann ich allerdings organisieren, so ich weiß, was ich zur Verfügung habe. Dazu gehören auch mögliche Wachen, die nicht mit der Schaufel in der Hand graben, wenn ich sie mit der Waffe in der Hand zur Bewachung brauche."

  • "Aufgaben sind alle abgedeckt aber ihr könnte gerne mithelfen irgendwie. Die Magier analysieren gerne oder gehen einem Hobby nach und brodeln in ihrem Alchimistenlabor. Andere kundschaften die Gegend aus oder heilen mal paar kleinere Verletzungen bei den Arbeitern. Irgendeine Arbeit findet sich immer." berichtet Eichhard

  • "Wenn ich eine Magierin wäre, würde ich all das sicherlich auch gerne tun", scherzt Alia. "Ich denke, ich werde schon etwas finden, bei dem ich helfen kann. Ich kenne mich etwas mit Pflanzen aus und weiß auch, wie ich diese nützlich verarbeiten kann. Dazu kenne ich einige der alten Sagen und ich kann mit einer Waffe umgehen. Ihr könnt mich daher auch für die Wache einplanen", sagt die junge Frau und wendet sich bei ihrem letzten Satz explizit an Amaré

  • Zoe sieht zufrieden in die Runde. "Na, das hört sich doch alles sehr gut an. - Wann soll es genau losgehen, Herr Hagen?" fragt sie. "Morgen bei Sonnenaufgang?"

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    (John Dryden, Palamon and Arcite)

  • "Wie ihr wollt. Wir können dann nochmal in Dettenhofen nochmal Halt machen und dort nächtigen. Dann sind die Pferde fitter bevor die Straße unebener wird und die Arbeiter haben noch genügend Zeit alles aufzubauen. Wenn wir angekommen sind können alle am Fluss ihre Wasserschläuche auffüllen." Erzählt Hagen und überreicht dann Zoe noch ein zusammengerolltes Prrgament. "Hier falls es Probleme mit den Örtlichkeiten und dem Adel gibt zeigt ihnen dies, das ist die Berechtigung das ihr in dem Gebiet etwas Jagen dürft solange ihr euch an Firuns Gebote haltet und nicht zu viel jagdt. Gerne dürft ihr die Jagdtrophäen dann auch spenden wenn ihr wollt."


    Auch wenn der Firunsglauben oft nicht so ausgeprägt ist gibt es doch öfters mal welche die dem Adel vorwerfen falls zu Jagen und aus den falschen Motiven heraus. Und immerhin ist Hagen ja auch Geweihter.

  • Hagen geht auf ihre Antwort nicht, was Amaré schweigend hinnimmt.

    "Gut", sagt sie zu Alia bei ihrer Meldung. Dann sollte sie sich auf der Reise überzeugen, wie es mit den kämpferischen Fähigkeiten der anderen Frau aussieht.

    Bei der Überlegung, wann es losgehen soll, kommt in ihr die Frage auf, wie mit diesen dunklen Ankündigungen und weiteren Teilnehmern umgegangen werden soll. Ihnen von möglichen Gefahren zu erwähnen wäre nur angemessen. Auf der anderen Seite kann sie sich vorstellen, dass das zu Unruhe und Problemen führen wird. Bedacht werden, meint sie, sollte das schon. Vielleicht bespricht sie es es später mit den anderen.

    "Von meiner Seite aus können wir morgen aufbrechen", erklärt sie.

  • Eichhard nickt Amarè zu. "Okay dann brechen wir morgen auf zur früher Phexenstunde und treffen uns hier. Dann gehts zu dem Stadttor und holen alles ab was ihr dort gelagert habt und dann fahren wir nach Dettenhofen und machen dort nochmals Rast. Meine Männer ziehen heute schon los dann. Alles weitere können wir ja dann in Dettenhofen noch besprechen."


    Hagen wendet sich an Amarè die nun irgendwie wie die kräftige Anführerin hier wirkt. "Solle ich euch nun begleiten?"

  • Phexensstunde läuft für Amarés Verständnis zwar unter einem Vormittag, der halb vorbei ist und Stunden hat ungenutzt verstreichen lassen, aber sie nickt.


    Damit gerechnet, dass Hagen sich noch mal an sie wendet, hat sie zwar nicht, da sie ja schon gesagt hat, dass sie die Notwendigkeit seiner Anwesenheit nicht einschätzen kann, weil sie selber von Ausgrabungen weiß.

    Sie blickt Hagen an. "Wie ich es verstehe, haben wir genügend Leute, die sich mit Ausgrabungen auskennen und wie empfindsame Entdeckungen frei gelegt werden müssen?" Zumindest solches Grundwissen das hat sie von der Ausgrabung mitgenommen, das im Umgang mit einigen Dingen Vorsicht walten sollte, um nichts zu zerstören, bevor es frei gelegt ist. "Dann, nehme ich an, werden wir Eure Anwesenheit nicht benötigen, Euer Gnaden." Wenn sie wirklich etwas finden sollten, das Lavolos 'Visionen' - die ihr trotz allem immer noch als mehr als unglaublich erscheint - entspricht, wird sich zeigen, ob sie selber die Zeichen deuten können, oder vielleicht noch einen gelehrten Kopf benötigen. Doch nachdem Hagen nun schon zum zweiten Male fragt, ob er mitkommt, entsteht bei ihr der Eindruck, dass er womöglich so sehr gar nicht mitkommen möchte.

  • Hagen nickt ihr zustimmend zu und betrachtet die Gruppe: "Ja ich denke ihr habt recht. Ich bin unnötig sonst, ich denke der karmale Beistand ist unnötig auch wenn nun der Geweihte weggegangen ist aber vielleicht hat er ja was anderes wichtiges zu erledigen oder konnte nicht anders."


    "Wir können auch früher aufbrechen wenn ihr dies wünscht. Ich dachte nur ihr wollt noch etwas in der Stadt erledigen bevor es losgeht." Unterbricht Eichhard die Diskussion der beiden bevor Amaré Hagen antworten kann.

  • Ohne Ankündigung zu verschwinden heißt Amaré nicht gut. Wenn er sich nicht möchte oder sich nicht traut, hätte er das sagen sollen.

    "Von mir aus könnten wir auch früher aufbrechen, mir käme das entgegen. Aber so kann ich vorher einmal in den Tempel der Leuin gehen. Wenn also geplant ist, können wir das auch so lassen. Es gibt ja auch eine Menge zu verladen."

  • Mhadul folgt den Ausführungen still. "Ich bin jeder zeit bereit, wenn wir erst Morgen aufbrechen habe ich noch ein oder zwei wege zu erledigen."

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Phexensstunde?" Ganz kurz und nahezu unmerklich verzieht Zoe die Mundwinkel nach unten. Aber nur wirklich einen halben Moment. Dann nickt sie. "Ich werde schon eher da sein, um die Tsastunde, wenn's Recht ist, und beim Verladen der Vorräte helfen." Sie wirft noch einen längeren Blick auf die Karten, wie um sie zu memorieren.

    When churls rebel against their native prince,

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    And, housing in the lion's hateful sign,

    Bought senates and deserted troups are mine.

    (John Dryden, Palamon and Arcite)

  • Alia nickt zustimmend. "Ich werde da sein", verspricht sie. "Nun denn, wenn es weiter nichts mehr vor der Abreise zu besprechen gibt, so nehme ich nun meinen Abschied und wünsche allen eine geruhsame Nacht."

  • "Ebenfalls." Zoe wirft noch einen letzten Blick auf die Karten, um sich den Weg gut einzuprägen, dann wechselt sie noch ein paar Worte mit Hagen, um den Verbleib der Einkäufe über Nacht zu klären - sie will und kann all die Säcke und Kisten nicht in ihrem Wirtshauszimmer unterbringen - , dann macht sie sich auf den Weg in ihre Unterkunft, badet, kämmt sich, zieht ihr nettestes Kleid an und sucht den Rahjatempel auf. Erst recht spät, sicher nach der zehnten Stunde, kehrt sie in ihre Pension zurück, um sich schlafen zu legen.

    When churls rebel against their native prince,

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    (John Dryden, Palamon and Arcite)