Der gehörnte Schwarze Drache

  • https://www.youtube.com/watch?v=mpvjG2p-IiM


    Wir schreiben den 9. Rahja 42 Hal, es ist Rohalstag oder anders gesagt BF 1035, die Orkz datieren den heutigen Tag als 16. Tag im 89. Mond des Jahres 2001. Bei den Novadis ist heute der 6. Tag des 22. Gotternamens im 276. Jahr nach Rastullahs Erscheinen. Die Zwerge machen es da schon einfacher es ist Brautmond. In der vergangenen Nach waren Ucuri, Aves, Simia und Nandus die Herrscher der Nacht. Mada stand in der Phase des Rades. In Grangor läuft bereits seit einem Tag die Warenschau und Spiele. Das Fest der Freuden ist auch schon vorbei. Alles hat sich wieder etwas normalisiert im Mittelreich da das Wetter sich nun wieder beruhigt hat, da es in der vergangenen nacht zu erheblichen Regenschauern kam in Darpatien und Rommilys. Die Reichsstraßen und Felder sind noch nass Heute ist es nun trocken und es weht eine leichte Brise gen Rahja-Praios oder wie die Thorwaler sagen würden gen Ostion-Südan.


    Es könnte ein schöner Tag heute werden im Fürstentum Darpatien doch dies trifft nicht für alle zu. Ab den heutigen Tag wird für einige Personen in dieser Region einiges anders werden. Viele werden in ihrem Glauben gefestigt, andere werden gebrochen, ja vielleicht sogar verlieren. Allerdings wissen unsere vermutlichen Helden nicht womit sie es zu tun haben und was für Folgen ihre Taten für das Aventurien haben wird. Sie werden mit Dingen konfrontiert von denen Sie vermutlich kein Wissen besitzen. Vergangenes und verlorenes wird wieder ausgegraben und erweckt.


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    Dieses FAB ist von der Handlung frei erfunden. Die Ereignisse ab diesem Zeitpunkt sind frei erfunden und haben keinen Einfluss auf den Metaplot von DSA5. Alle Geschehnisse die in der Zukunft spielen entsprechen meinen Vorstellungen was in DSA noch passieren könnte, was allerdings nicht muss!

    DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN, DERE, MYRANOR, THARUN, UTHURIA und RIESLAND sind Waenzeichen von Ulisses Spiele GmbH. Alle bestehenden und von Copyright geschützten "Waren" werden von mir nicht zu komerziellen Zwecke benutzt sondern dienen rein der Unterhaltung.


  • Trocken, doch mit der Frische des Regens der zurückliegenden Nacht in der Luft marschiert es sich gut an diesem schönen Rahja-Tag. Rommilys liegt südlich voraus, nicht das Ziel, nur eine Zwischenstation auf ihrem Weg weiter nach Südosten. Am Abend zuvor hatte sie es nicht mehr erreicht, aber das ist der Wanderin eigentlich nur recht, übernachtet sie lieber draußen unter freiem Himmel, in einer Wegstation oder einem Dorf, als in großen Städten.

    Die gerüsteten Wanderin mit eher leichtem Gepäck hat einen kräftigen, doch beständigen Schritt, den sie ausdauernd und beständig beibehalten kann. In Rommilys möchte sie sich auch gar nicht lange aufhalten, ein paar Vorräte kaufen und vielleicht auch für eine Mahlzeit halten, so dass die zweite Tageshälfte spätestens sie wieder auf der Straße sehen sollte.

    Weiter zur Lionken liegt das Ochsenwasser, mittlerweile als Anblick gut vertraut, während sich voraus die Mauern, Wände und Dächer Rommilys' erheben.


    Auf einen ersten möglichen Blick hin könnte man von Amaré einen einen zwar nicht unbedingt falschen, aber auch nicht ganz richtigen Eindruck gewinnen. Manchmal sind auf ihrem mit seinen ebenmäßigen Zügen und etwas hohen Wangenknochen als hübsch zu bezeichnendem Gesicht und in ihren katzenhaft grünen Augen Naivität, Arglosigkeit und/oder eine große Neugierde auf die Welt und vieles Unbekannte zu sehen.
    Doch ein solcher möglicher erster Eindruck würde außer Acht lassen, dass sie eine Frau von einem Schritt und viereinhalb Spann Größe ist, augenscheinlich durchtrainiert und mit gut sichtbaren, geschmeidigen Muskeln ausgestattet, und von mittlerweile einiger Kampferfahrungen gegen mehr als nur menschliche Gegner. Die Rüstung und die Bewaffnung runden das Bild einer zwar noch jungen, doch sichtlich wehrfähigen Kämpferin (sie kann eigentlich nur im Anfang oder frühen mittleren ihrer Zwanziger sein) ab. Über besondere Ausstrahlung verfügt sie nicht, sondern verschwindet in zumindest diesem Punkt eher in einer Menge.
    Ihre metallene Brünne ist nach dem weiblichen Oberkörper geformt und wird verstärkt durch eine Halsberge und Schutz an den Schultern, der nietenbeschlagene Lederrock besteht aus schuppenartig übereinander liegenden Lederstreifen. Arm- und Beinschienen aus Leder und ein vorn offener Helm, der auch die Ohren freiliegen lässt, und unter dem das blonde, schulterlange Haar in leichten Wellen hervorquillt, und der von einem wallenden blauen Helmbusch gekrönt wird, vervollständigen diese Rüstung, die eine Mischung aus Schutz und Beweglichkeit bietet.
    An der linken Seite trägt sie einen Säbel, gezogen kann man sehen, dass er ein Reiter- oder auch Amazonensäbel, ist, und ein Stück dahinter am Gürtel ein ebenso einfaches Jagdmesser. An der rechten Seite hängen ein lederner Hüftköcher, mit Pfeilen und einem Kurzbogen darin, dessen Sehne am oberen Ende eingehakt und um die Bogenspitze gewickelt ist, und davor eine Gürteltasche.
    Auf dem Rücken trägt sie einen ledernen Reiterschild mit recht ungewöhnlicher Form, denn der eigentlich sonst ovale Schild ist an einer Seite nierenförmig eingeschwungen. Die gehärtete Oberfläche ist lederartig braun und trägt kein Wappen.
    Außerdem hat sie noch einen gut gefüllten Lederrucksack auf dem Rücken, an dem an einer Seite ein Schlafsack unter einem Stück Öltuch festgebunden ist, auf der anderen ein gewachster Mantel, und obendrauf eine Eisenpfanne.
    Als soweit einzigen Schmuck trägt sie einen Lederriemen, an dem ein kleiner Anhänger aus Silber hängt: Ein Kreis, in dem zwei über eins stilisierte Krokusblüten (wer das erkennen kann, sonst sind es irgendwelche Blüten) stehen.

  • Ah! Rahja! Es ist Shirazades Lieblingsmond, und den vergangenen - verregneten - Tag hat sie so verbracht, wie man verregnete Tage im Rahja am besten verbringt: In einem Bett. Nicht ihrem eigenen. In Gedanken hängt sie noch der gestrigen Liebschaft nach, und ein Lächeln kräuselt ihre Lippen. Tief atmet sie die laue, feuchte Luft, die von den Wiesen und Wäldern herüberzieht, den sanften Wind, und betrachtet die fruchtbaren Felder. Hier in dieser Gegend war sie noch nie gewesen. Rommilys, überlegt sie. Wer denkt sich nur solche Namen aus? Sie muss leise lachen und schultert ihren Rucksack höher. Zügig wandert sie voran. Etwas zieht an ihr, und sie gibt diesem Gefühl immer nach, sie ist sich ihrer Gefühle und ihrer inneren Stimme immer bewusst. Sie sind ihr so fühlbar und präsent wie Atmung und Herzschlag. Sie summt ein altes tulamidisches Liebeslied vor sich hin, fröhlich und voller Rhythmus, flicht ein paar Tanzschritte in ihren Gang, so dass die Röcke um ihre Beine wirbeln. Kommt ihr jemand entgegen, wird er oder sie neugierig gemustert und mit einem Lächeln bedacht.


    Shirazade ist eine junge Zahori, vielleicht Mitte 20. Sie ist mittelgroß, etwa 170 Halbfinger, und mit schön weiblichen Kurven, langen schwarzen Haaren und feurigen dunklen Augen. heute trägt sie ein einfaches, langes dunkelrotes Kleid aus Leinen, mit anliegendem, geschnürtem Mieder und weiten Röcken. Sie ist wie üblich bester Laune. Ihre Bewegungen sind schwungvoll und lebhaft, voller Lebensfreude.


    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • "Von hier an komme ich alleine weiter. Danke Dir!" Jallik springt vom Ochsenkarren eines örtlichen Bauers, der ihn ein Stückchen mitgenommen hat. "Deine Geschäfte in der Stadt werden heute gut laufen. Ich bete für Dich, mein Freund. Dann wird ER schon auf Dich achten." Jallik ist um den Karren herumgelaufen und drückt dem kantigen Bauern einen Kreuzer in die Hand. "Der Segen Phexens liegt für Heute auf ihm. Behalte ihn stets bei Dir."

    Und dann greift er seine neun Sachen und steht alleine auf der feuchten Straße. Heute trägt er einen breiten Lederkrempenhut, der nicht nur vor Sonne schützt, sondern auch vor eventuellem Regen.

    Jallik ist mal wieder in der Nähe dieser Schicksalshaften Stadt, die sein Leben verändert hatte. Hier hat er nicht nur seinem Freund das Leben gerettet, sondern auch die ganze Stadt davor bewahrt unterzugehen. Aber heute ist es weit weniger schrecklich, denn Jallik ist nicht hier, um die Stadt zu retten, sondern um ein paar Geschäfte abzuwickeln. Den letzten Wegabschnitt möchte er aber zu Fuß gehen. Das Rumpeln des Karrens war dann doch nicht ganz seins.

    So wartet er noch etwas, bis der Karren ein paar Dutzend Schritt Vorsprung bekommen hat und macht sich dann, nach einem Rundumblick über die Umgebung, auf Richtung Rommilys. Im Laufe des Tages sollte er die Stadt erreichen, wenn der Bauer ihn nicht eiskalt angelogen hat. Aber das wagt Jallik zu bezweifeln. Der Kerl war doch eher von der einfachen Sorte, der sich niemals getraut hätte, einem Diener des Phex eine Lüge aufzutischen.

    "Ich hoffe nur, meine Kleine hat alles im Griff zu Hause.", murmelt er dann mit Gedanken an seine Schülerin, die für ihn die Stellung und die Kontakte hält.

    So mag es auch sein, dass er dem ein oder anderen Reisenden begegnet auf der Straße.

    Er trägt seinen grauen Mantel, seine wetterfesten Stiefel und seine graue Leinenhose, seinen Gürtel und ein hellgraues Hemd. Wobei der Mantel momentan über seiner Tasche hängt und auf seinen Einsatz wartet. Bei den Temperaturen und der friedlichen Umgebung hat er es auch nicht für nötlig befunden, seine Rüstung zu tragen, die er auch nur in der Hand trägt. An seinem Gürtel erkennt man seine zwei Klingen und an einem Lederriemen über der Brust sind Taschen für seine Wurfsterne. Man muss momentan genau hinsehen, um ihn als Priester zu identifizieren, aber es ist möglich, denn er trägt genug offensichtliche Symbole seines Standes. Und sollte er gefragt werden, macht er keinen Hehl daraus. Nur momentan ist es einfach etwas zu schwül für seine Tracht und falls er mal im Tempel aushelfen soll, hat er immer noch seine Maske und die graue Seidenrobe.

    Seine dunkelblonden Haare sind kurz und schauen nur sehr zaghaft unter dem Hut hervor. Und im Sonnenlicht blitzt das silberne Fuchsamulett um seinen Hals.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Am Gestein der Stadt erkennt Amaré das Teile der Stadtmauer wohl älter sind als manch andere. Ob hier mal eine Schlacht oder eine Belagerung stattgefunden hat? An dem nördlichen Stadttor angekommen kontrollieren die zwei Gardisten die das Tor bewachen den Wagen eines Händlers, welcher laut eigenen Aussagen Alchemistische Waren verkauft. Sie öffnen wahlweise ein paar der kleinen Fläschchen die in einer Kiste gelagert sind und riechen daran. Anscheinend sind sich die Wachen nicht sicher ob auch wirklich das drin ist was der Händler ihnen erzäht. Ob er Gift schmuggelt. Amaré bekommt das Gespräch nur lückenhaft mit aber anscheinend wollen die Wachleute das er einen seiner Tränke selber trinken soll aus Sicherheitsgründen doch er verweigert dies da er dadurch viele Dukaten verliert. Allerdings möchte auch nicht sagen woher er diese ominösen Zaubertränke her hat. Der Händler sieht allerdings sehr Wohlhabend aus, lange aufwendig verzierte Roben, ordentliche saubere Stiefel und sein Wagen scheint auch ganz schön beladen zu sein. Seinem Bart nach zu urteilen muss er wohl schon eine Weile unterwegs sein. Allgemein wirkt er sehr von der Natur belastet. Ob er aus dem Süden kommt? Ob er einer Gilde angehört? Eine der Wachen wirkt etwas weniger beschäftigt als die andere.



    Gen Gareth her auf einer gut gepflasterten Straße wandert der Phexpriester seines Weges in Richtung Rommilys. Die knappe Meile schafft er noch zu Fuss. Die Felder der Bauern sind großteils abgeerntet oder es finden sich nur noch die Reste welche vom Wetter nicht kaputt gegangen sind. Am Waldrand entdeckt Yallik eine Fuchs der sich in einer Schlinge verfangen hat. Vermutlich von einem Jäger, oder einem Bauer. Von alleine scheint es der Fuchs nicht zu schaffen. In der Luft hängt immer noch der Geruch des Regens aber auch der Blumen, welcher durch die leichte Brise weitergetragen wird. Von weitem kann Yallik erkennen das auf der gleichen Straße wie er von weiter hinten eine Frau hergelaufen kommt.

  • Amaré


    Als sie die Stadt erreicht, gibt es einen kurzen Rückstau am Tor. Da das häufig an den Toren größerer Städte ist, wenn die Wachen ihren Pflichten nachgehen, stellt sich Amaré geduldig an. Personen mit aufwendiger oder auffallender Ausrüstung (oder die sonstwie auffallen) werden öfter untersucht. Gerade in diesen Zeiten und in Rommilys nur durch die Trollzacken von den Schwarzen Landen getrennt, ist das nicht weiter verwunderlich.

    Daher macht Amaré keinerlei Anstalten, da irgendwie sich vorzudrängen und versuchen, so schneller in die Stadt zu kommen, und hat nicht einmal derartige Gedanken.

  • "Eieiei, was ist dir denn passiert, mein Freund? Nicht aufgepasst, wo du hintrittst?" Jallik geht ein paar Schritte auf das gefangene Tier zu. Er hält aber einen Abstand, da er sich mit Tieren so gar nicht auskennt. "Du wirst mich sicher beißen und das fände ich als Dank für eine Rettung etwas ungerecht. Hmmm warte mal..." Jallik stellt seine Tasche ab und nimmt sich seinen Mantel zur Hand. "Das wird dir nicht gefallen, aber besser, als wenn du hier noch etwas rum hängst." Dann versucht er, den Fuchs mit dem Mantel zu umwickeln, damit dieser ihn nicht verletzt.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • "Hey was tust du da? Lass den Fuchs in Ruhe" schreit es zu Jallik rüber. Es tritt ein etwas älterer Grauhaariger gebrechlich wirkender Bauer zu Yallik hin. Er erkennt nicht das es sich bei ihm um einen Geweihten handelt, vermutlich sieht er nicht so gut. "Dieser Fuchs hat meine Gänse gerissen in den letzten Nächten. Es ist nur fair wenn er nun stirbt." Der Mann wirkt sehr aufgewühlt und zornig.

  • Jallik hält inne. Er lässt den Mantel etwas herab und schaut den alten Mann an. "Wirklich? Du willst mir sagen, dass du deine Gänse nicht ausreichend schützen kannst? Wenn der kleine Kerl hier nicht so leichte Beute gehabt hätte, müsste er nicht bei dir reißen, sondern wo anders jagen. Die Frage ist: Wer hat Schuld daran? Der arme Fuchs, der nur seiner Natur folgt? Oder der erfahrene Bauer, der es besser wissen sollte?" Er macht einen Schritt auf den Mann zu.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Der alte Mann läuft näher zu Jallik hin. "Was bringt mir der beste Zaun und das dicke Holz am Stall wenn dieses Tier alles kaputt bekommt?" Er tritt noch näher an ihn heran, er ist jetzt gerade mal 2 Schritte von ihm entfernt. "Ahhhh.... ihr seid ein Geweihter des grauen Fuchses....ich verstehe." Er macht lange Pausen beim reden. Als wüsst er nicht so recht sich zu formulieren, bei seinen Atempausen und schnauben mit der Nase flattern seine alten langen Nasenhaare mit jedem Luftzug. "Dann sind wir jetzt in einem göttlichen Dilemma angelangt. Der Fuchs ist für euch heilig, und für mich und Travia die Gänse." Der alte Mann überlegt wieder, oder er wartet auf eine Antwort.


    Am Nordtor


    Der Händler wird wieder weggeschickt aus Sicherheitsgründen auf das er beim nächsten Mal ein Empfehlungsschreiben oder ein Brief einer Alchemistengilde mitbringen soll. Die zwei Wachen winken der jungen Frau her auf das sie näher treten solle.

  • "Geschickter kleiner Bastard", meint er zum Fuchs... "Ja das stimmt. Da haben wir ein Dilemma. Wie wäre es mit einem Wachhund? Der würde die Füchse fern halten." Jallik zuckt mit den Schultern. "Oder ist er dir zu teuer?"

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Am Nordtor (Amaré)


    Als der Mann vor ihr schließlich nicht eingelassen wird und fort geht, rückt Amaré auf.

    "Rondra zum Gruße", grüßt sie höflich die Wachen. "Ich habe nicht viel bei mir und bin auf der Durchreise."

  • Mhadul tritt hinter Shirazade aus den Schatten, dabei tritt er auf einen kleinen Ast das knacken ist ob des feuchten Holzes weit weniger laut als wenn es trocken wäre.


    Fals sie sich umdreht wird er aus höflichkeit die Kapuze zurück schlagen.


    "Entschuldigt junges freulein könntet ihr mir sagen wo ich hier bin?"


    Mhadul ist mit seinen 175 halbfinger nicht sonders groß. Seine für Tulamiden helle Haut wird im Gesicht von einem auf etwa 5 halbfinger gestutzen Bart und gepflegten langen schwarzen Haar eingerahmt. Er ist etwa mitte 20 gekleidet in eine schwarze Robe, an deren Gürtel 2 Borndorne in ihren Scheiden hängen. Am Rücken trägt er einen Rucksack und in seiner Rechten Hand hat er einen etwa einen Schritt langen Spazierstock an dem man bei näherer betrachtung Arkane Symbole erkennen kann.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Am Waldrand


    Der Fuchs schaut ihn an als ob er wissen würde das Jallik ihm hilft. "Hätte der Fuchs nicht meine wertvollen Gänse gerissen dann hätte ich mir einen leisten können. Ich habe nicht mehr viel. Meine Kinder sind als Soldaten gestorben und meine Frau starb an einer Krankheit. Vor einigen Jahren musste ich alles neu aufbauen. Ich habe keine Kraft mehr und nun auch kaum mehr Gänse. Vielleicht sollte ich nun auch in die Hallen Borons eintreten." Es hört sich nicht so an als würde der Alte es aus Spaß sagen. Immerhin gibt es ja die Boron Geweihten welche Marbo mehr huldigen und auch Sterbehilfe anbieten, manche sogar sehr aktiv.


    Am Nordtor


    Die Wachen scheinen erleichtert zu sein nicht wieder eine ganze Wagenladung durschauen zu müssen. "Seit ihr eine Rhondrageweihte? Oder gehört ihr einer Akademie an? Wir fragen nur bezüglich Waffen die wir euch dann abnehmen müssen." Der andere mischt sich ins Gespräch ein. "Sie sieht mal nicht wie eine Elfe aus oder ein Zwerg, oder gar eine adelige. Auf ihrem Schild erkenne ich auch kein Wappen. Oder habt ihr einen Siegelring werte Frau?" Diese Wachen träumen vermutlich auch von den Abenteuern die andere erleben Tag für Tag während sie dieses Tor bewachen müssen. Nicht gerade ein angenehmer Beruf, allerdings sicherer als irgendwo an der Front zu stehen oder in die Schwarzen Lande zu ziehen müssen.

  • Am Nordtor (Amaré)


    "Nein", erwidert Amaré wahrheitsgemäß auf die Fragen. "Ich bin keine Geweihte der Leuin und habe auch keinen Kriegerinnenbrief. Ich führe als Waffen meinen Säbel, den Bogen und ein Jagdmesser mit mir. Ich bin auch keine Adelige. Ursprünglich komme ich aus Donnerbach, war dort aber geraume Zeit nicht mehr."

    Der Ort mag den Torwächtern als Wallfahrtsort der Rondra bekannt sein, vielleicht auch als eine Stadt außerhalb des Mittelreiches.

  • Jallik seufzt. "Nagut, ich kaufe dir das Leben dieses Fuchses ab. Wie wäre es mit..." Jallik überlegt kurz, überschlägt den Preis einiger Gänse und den eines Hundes. Der ausgebildete Hund wird wohl zu teuer sein, aber ein normaler Hund, der einfach nur da ist um Tiere fern zu halten, sollte kein Problem sein. "dem hier." Und der Priester hält dem Mann drei Goldmünzen hin. "So viel ist mir dein und sein Wohlergehen wert. Ich denke, damit wirst du eine lange Zeit auskommen und dir sicher neue Gänse holen können. Das sollte für mindestens sechs Gänse und einen Hund reichen. Einverstanden?"

    Innerlich flucht Jallik. Denn er hatte nicht sehr viel Geld eingepackt. Seine Geschäfte sollten auf einer Geldlosen Ebene stattfinden.

    There are some battles that you can never win. Trying to explain jokes is one of them.

  • Am Nordtor


    "Ah Donnerbach" sagt der eine zum anderen "wohnte da nicht der Mann deiner Schwester dessen Onkel mit seiner eigenen Cousine einen Traviabund geschlossen hat?" Der andere schaut ihn nur vergeistert an und wendet sich dann wieder zu der Zugereisten zu. "Dann müsst ihr uns bitte diese Waffen geben und hier dieses Formular ausfüllen. Ich denke mal ihr könnt schreiben? Dann könnt ihr eure Waffen wieder zurückbekommen wenn ihr die Stadt verlässt." Er wühlt in seiner Tasche herum und holt ein zerknittertes Pergament auf dem "Bescheinigung" stand. Es wird Amaré überreicht. Der Wachmann geht Richtung Stadttor und setzt sich an einen Tisch mit zwei Stühlen und deutet zu Amaré auf den anderen Stuhl hin. Er nimmt einen Gänsekiel und tränkt ihn in ein Tintenfass und streift diesen dann am Rand ab.


    Am Waldrand


    Der alte Mann bekommt ganz große Augen als er das Geld sieht. "Jawoll mein werter Herr. Dieses Angebot nehm ich gerne wahr. Der Fuchs gehört euch." Er hält Jallik die offene Hand hin.

  • Auf der Reichsstraße von Gareth nach Rommilys: Mhadul und Shirazade


    Shirazade dreht sich nach der Stimme um. Ihre Hand gleitet reflexhaft zu dem Dolch in ihrem Gürtel - wenn man allein reist, ist man gut beraten, Vorsicht mit Fremden walten zu lassen. Aber dennoch lächelt sie den unbekannten Mann zunächst mal an, mustert ihn von oben bis unten und wählt nach ihrem Eindruck für ihre Antwort Tulamidya. "Dies ist die Reichsstraße des Reichs der Mitte", sagt sie freundlich und verbeugt sich kurz und formal. "Die nächste größere Stadt trägt den Namen Rommilys, werter Herr. Seid Ihr geschäftlich unterwegs?"

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Mhadul verneigt sich knapp.

    ~Tul~"Hab Danke, ich bin Mhadul ibn Mordai. Geschäfftlich trifft es nicht ganz, aber ich bin froh den Richtigen weg gefunden zu haben. Stört es euch wenn ich euch begleite?"

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Shirazade betrachtet Mhadul ibn Mordai einige Herzschläge lang nachdenklich, dann grinst sie. "Effendi, welche Garantie habt Ihr, dass ich Euch nicht nächtens die Kehle durchschneide und mich mit Eurer Geldkatze aus dem Staub mache?" fragt sie ihn mit einem Augenzwinkern.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.