Sturmangriff zu Pferd?!

  • mal eine kurze frage: wie ist es zu erklären dass ein fußkämpfer im sturmangriff immer mehr TP anrichtet als vom pferd aus im vollen galopp???? beim fußkämpfer sinds waffe + 4 + GS TP , vom pferd aus nur waffe + 2 + halbe! GS des pferdes........


    ich fände es zwar heftig, aber dennoch richtig, auch vom pferd aus die volle GS als TP anzurechnen, also könnens leicht mal 1w+20 TP werden, andererseits sicher nur einmal im kampf einsetzbar.


    aber bei der momentanen regelung ist man als reiter doch versucht, abzusteigen, einen sturmangriff zu machen und danach wieder aufzusetzen ;)

  • Nun sicher, ich würde die Probe noch mehr erschweren für den Reiter und dafür die TP anheben. Für mich klingt es auch realistischer wenn ein Sturmangriff auf einem Pferd mehr Schaden verursacht als zu Fuß. Du kannst ja die Regelung ändern, schließlich muss man ja nicht immer nur stur nach den Regeln spielen.

  • ich habs eh schon lange geändert -stures regelspiel kenne ich schon lange nicht mehr - ;) aber eigentlich sollte das doch zu den errata, oder?

  • Nun dann kann man es ja selbst ändern, wie schon vorhin erwähnt muss man ja nicht immer nur stur nach den Regeln gehen sondern kann sich selbst etwas ausdenken.

  • Also den Aussagen kann ich nur beipflichten.. Ein Reiterangriff wird immer mehr Schaden anrichten als ein Infanterieangriff... zumindest wenn Blankwaffen verwendet werden.


    Sicher, DSA ist kein Kriegsspiel, aber ich lasse bei jedem Reiterangriff auf Fußgänger den letzteren eine Mutprobe ablegen. Misslingt diese, wird der ach so tapfere Held versuchen auszuweichen und kann keinen Schlag landen.


    Man sollte bedenken, das klassische Kavallerieattacken und selbst Panzerangriffe in der Jetztzeit mehr als die Hälfte ihrer Wirkung über die Moral entfaltet. Vom Ritterangriff bis zum Panzerkeil waren es keineswegs die Waffen die entscheidend waren, sondern das herandonnern scheinbar unaufhaltsamer, überlegener Kampfkraft....


    Dabei ist es egal, das zum Beispiel ein T 34 im zweiten Weltkrieg fast hilflos war, wenn ein entschlossener Mann auf kurze entfernung mit einer Tellermiene angriff. Die armen Panzersoldaten haben dann tatsächlich mit Pistolen versucht sich zu wehren!
    Bei Rittern war es genauso (siehe Bravehard), eine entschlossene Infanterie griff immer das Pferd an. Gewannen allerdings die Ritter, gab es für solch \"unritterliche Kämpfer\" meist keine Gnade! Der Nimbus mußte gewahrt bleiben

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  • stimmt, in meiner gruppe bin ich ohnehin schon am überlegen ob man nicht irgendwie die moral etwas stärker einflechten könnte (nicht so wie in real, aber doch etwas mehr wäre nötig)

  • Moral spielt bei uns schon jetzt eine große Rolle. Ich erinnere mich an eine wirklich coole Stelle, als Novadi und Räuber, beide beritten, gegeinander antraten. Beide hatten Lanzen, aber keine Schilde, und ritten genau auf einander zu. Eins war klar: Wenn sie nicht stoppten, dann starben beide, gegenseitig aufgespießt. Also habe ich abwechselnd Mutproben verlangt, ver zu erst ausweicht. Zum Glück für den Novadi war es der Räuber: Dieser drehte ab, der größte Fehler, den er machen konnte, denn er war wenige Sekunden später aufgespießt.

  • zur moral [bzw. motivation] gibt es sehr ausführliche regeln in \"die seefahrt des schwarzen auges\"
    ... und dass eine gehisste totenkopfflagge bereits die entsprechende probe erschwert, sagt wohl alles ...

  • Wie ich sehe stimmen doch sehr viele meinen Ansichten zu, dass gerade ein Reiterangriff eine sehr beeindruckende Angelegenheit ist. Das Beispiel mit dem Novadi und dem Räuber ist übrigens sehr gut Nick-Nack, selbst wenn es sich hierbei um einen reinen Reiterkampf handelt.
    Sicher kann man hier viele Verfeinerungen über die Moral einbringen. Aber ich denke Moral ist kein eigener Wert, er hängt stark mit Mut zusammen und dem eigenen Selbstwertgefühl und den Ansichten über den Gegener (Stichwort Piratenflagge, Xenefungus :wink:


    Aber eigentlich denke ich das Moral (Hallo Xenefungus) eher etwas für Gruppen als für einzelne Personen ist. Für einen Einzelnen wäre (siehe oben) Selbstwertgefühl über Mut ..und Einschätzung des Gegners beispielsweise über Todesangst zu regeln.


    Dann ist Moral eher etwas für Schlachten, wenn komplette Gruppen oder gar militärische Einheiten aufeinander treffen. In diesem Zusammenhang komme ich wieder zum Anfang: Dem Sturmangriff eines Fußkämpfers...


    Sagt mal, was soll daran so beeindruckend sein wenn er nicht von einer kompletten Truppe durchgeführt wird? Sorry, ich habe die Regeln von DSA 4 nicht und nutze nur DSA3... Aber wenn ein Feind auf mich zustürmt gibt es nur zwei Möglichkeiten:


    Entweder er erschreckt mich und ich reisse aus (Mutprobe...)


    Oder ich bleibe unbeeindruckt und dann kann ich sicherlich besser ausweichen als der zielen kann
    Oder drittens: ICH kann ruhiger zielen und dann ist der der dumme


    Hmm also ich würde eher den erfolgreichen Sturmangreifer zugestehen dass der Gegner zwei Runden lang keine Parade machen kann oder ihn leichter entwaffnet ohne das anzusagen :roll:


    Was meint ihr dazu?

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  • Also ich würde das eher über die Erfahrung im Reiterangriff regeln.Wie gut ist der Charakter, wie oft hat er das schon gemacht und hat der Fusskämpfer oder andere Reiter denn mehr Erfahrung?
    So modifizert man dann erstmal ein paar Mutproben - und schon stellt sich raus wer den Angriff durchzieht und wer nicht.

  • @Keefethethief:


    Ja, so könnte man es auch machen. Aber mit der Erfahrung ist das so eine Sache: Ein Ritter oder ein Novadi wird da gewiss den meisten Helden etwas voraus haben....Oder, wenn ein Held die letzte Dämonenschlacht im Verband mit dem Reiterregiment \"Goldene Lanze\" mitgemacht hat, wird ihn nichts mehr schrecken können :wink:

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  • Und genau das sollte man bei solchen Fertigkeiten bzw. besonderen Angriffsformen auch berücksichtigen. Es sollte zu gleichen Teilen von der Ausbildung wie auch der Erfahrung abhängen.


    Man kann Mutproben heranziehen um festzustellen ob ein Kämpfer seinen Sturmangriff/Reittierangriff überhaupt durchzieht - oder einfach davon ausgehen dass die Person, die diese Angriffsart häufig bzw. fast schon alltäglich ausführt auch die Gefahren ignoriert und das ganze durchzieht.


    Wenn beide Kämpfer dann genug \"Mumm\" haben um relativ furchtlos aufeinander loszureiten entscheiden die Talente bzw. die Wüfel.


    Das ist natürlich stark von der Meistereinschätzung abhängig, ich finde es aber Stimmiger als die obligatorische Mutprobe vor dem Angriff.

  • Ja! Und wie gesagt: Mit dem Sturmangriff für einzelne Kämpfer bin ich wenig glücklich. Nur als Ausnahme und Überraschung mag er angehen

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  • Aber mal ganz ehrlich wir müssen das alles auch mal ein bischen logischer sehen.
    Das alles im Ganzen ist ja schon richtig aber stellt euch mal vor ein Reiter reitet voll auf einen \"armen\" Fuskämpfer zu,... holt aus,....
    Und trifft. Ich denke da müsste man eine KK probe erschwert um mindestenz ein drittel der momentanen Gs und eine KO probe um ein 5tel der gesamt angerichteten TP\'s verlangen.
    Denn sonst denke ich würde es dem Reiter \"etwas Wehtun\". :?

  • Ich bin sicher es wird dem Reiter schon etwas wehtun, was ihm aber im Getümmel nicht weiter (nicht so sehr halt...) stören wird.
    Sieh dir nur fernöstliche Kampfsportarten an wo ebenfalls das Schmerzempfinden zurückgedrängt wird.


    Im Übrigen, warum sollte der Reiter so sehr ausholen bei seinem Schlag? Er lernt ja die Geschwindigkeit des Pferdes in seinen Angriff einzubauen! Er kämpft nicht gegen diese Geschwindigkeit an, sondern nutzt sie aus. Im Erstschlag lenkt der Ritter seine Lanze ins Ziel, er nutzt den Schwung des Rittes vollkommen aus um diese Kraft mit der winzig kleinen Spitze ins Opfer zu rammen, er holt nicht aus...Im Gegenteil! Er hat alle Kraft aufzuwenden um den \"Rückschlag\" seiner Lanze abzufangen. (In diesem Fall wäre also eine Probe nur nach dem zusammenstoß überhaupt denkbar).
    Ein Schwertkampf zu Pferd wird auch mit eher minimalen Bewegungen des Reiters auskommen solange das Pferd noch gallopiert oder trabt. Hier wird der Reiter auch nicht soderlich ausholen, denn je weiter er ausholt, desto ungenauer wird sein Angriff. Erst wenn der Kampf nahezu auf der Stelle tobt, wird stärker ausgeholt. Sieh mal nach, warum die \"Schwere Kavallerie\" noch vor gut 100 Jahren mit so eher unhandlichen und wuchtigen Waffen wie dem Pallasch bewaffnet war. Entscheident war der erste Schlag in dem die Waffe die Wucht und die Geschwindigkeit des Pferdes die Masse der Kraft ausgemacht hat! Manche Reiterei hatte auch leichtere Zusatzwaffen für das nachfolgende Getümmel (melee). Das ist der große Unterschied zum herkömmlichen Kampf zu Fuß. Genau darum ist ja auch das Pferd so wichtig.

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  • Lest mal bitte das Thema Geschwindigkeit?? Dort steht auch was zu Pferden, was aber sehr unlogisch ist (vgl. MBK S.55).
    Man würde dann Waffenschaden +2 +48 (mit Shadif) machen, da laut MBK Rennen (was ja eigendlich sprinten heisst) mit einem Pferd eine freie Aktion ist und mann dannfolgerichtig noch aus vollem Galopp eine AT schlagen kann.
    IST DAS SCHON WIEDER EIN NEUER REDAX FEHLER DEN GRUMBRAK DA FINDET :?: :kotz:
    Ist wohl ziemlich bekloppt und badoc und PG und kotz. Geh schlafen und hab bestimmt Alpträume von Pferden...


    Hesind erhör mein flehen und segne Fanpro mit Deinen Gaben.... :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted: :twisted:

  • Dem frommen wunsche mich anschließend und ins bett gehend.....:asleep2:


    Hoffen wir das beste :angel:

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  • Laut Errata ist Rennen mit dem Pferd (zu recht) nicht mehr möglich.