Besprechung: Tage im Zwielicht

  • Auf die "Dämmerstunden" folgen die "Tage im Zwielicht".


    Das Abenteuer wurde aus der Idee geboren, ein Ordenshaus der Noioniten in der wiedereroberten Stadt Warunk zu gründen. Da ich das vorangehende FAB als Spieler angefangen und nachdem wir führerlos wurden als SL übernommen habe, führe ich neben meiner SL-Tätigkeit meinen Charakter Noiona mit.



    Die Gruppe


    Der maraskanische Krieger Xanderan: Xanderan

    Der mittelländische Schreiber Trivian Seggenried: Sahadriel

    Der mittelländische Botenläufer Panek: LeCicero

    Die halbelfische Donnerbacher Magierin Feleriane Lonnert: Soneaa

    Die albinistische Noionitin Noiona: Minerva Ragana (ich)


    Gastspieler bzw. Nebengruppe:


    Die tulamidische Eis-Elementaristin Djazila: KampfGurke

    Der mittelländische Jäger Perdan: Sahadriel



    Beschreibung der Spielercharaktere


    Xanderan


    - Herkunft: Maraskaner

    - Statur und Auftreten: 1,68 m, schmale Statur, selbstbewusste Haltung

    - Alter: über 30 Jahre alt

    - Angesicht: Grüne Augen, lange schwarze Haare mit grauen Strähnen im Pferdeschwanz, unangenehme Pockennarben

    - Kleidung: Grüne Wollhose, gelbe Weste, rote Weste mit blauen Sternen, grauer Kapuzenmantel

    - Bewaffnung: Nachtwind, Schwert, Dolch, Bogen.

    Körperlich handelt es sich bei dem Mann nicht unbedingt um eine Gestalt, die in dieser Stadt auffallen würde. Mit 84 Fingern (168cm) ist er körperlich nicht besonders groß. Und auch seine Statur ist eher schmal, im Vergleich zu vielen der Söldner, die hier anzutreffen sind. Dennoch scheint er sich nicht von diesen Gestalten einschüchtern zu lassen, sondern geht aufrecht und selbstbewusst durch die Straßen. Aber auch wenn er körperlich nicht besonders auffällt, so bleibt doch fast jeder Blick in dieser grauen Stadt kurz an ihm hängen. Unter dem grauen Kapuzenmantel kann man eine grüne, dicke Wollhose sehen. Und wenn der Mantel beim Gehen der Mantel vorne aufklafft, kommt darunter eine rote Weste zum Vorschein, die mit blauen Sternen verziert ist. Darunter trägt der Mann ein gelbes Hemd. Wandern die Augen dann irgendwann von der unmöglichen Farbkombination weiter nach oben, kommen sie zu einem schmalen Gesicht, in dem vor allem die Pockennarben unangenehm auffallen. Die leicht mandelförmigen, grünen Augen blicken aufmerksam in die Welt und scheinen ihre Umgebung beständig zu beobachten. Die langen schwarzen Haare, in die sich schon die ersten grauen Strähnen eingeschlichen haben, werden von einem Lederband im Nacken zusammengehalten. Insgesamt scheint der Mann die 30 Götterläufe bereits überschritten zu haben.
    Unter dem Mantel kann man auch deutlich ein Schwert an der Hüfte des Mannes erkennen.



    Noiona


    - Herkunft: albinistische Tulamidin

    - Statur: 1,77 m, hagere Statur

    - Alter: Ende 20/ Anfang 30 Jahre

    - Angesicht: hellblaue Augen, weiße Haare im Topfschnitt, Tätowierung: Boronsrad am li. Hinterkopf

    - Kleidung: schwarzer Rock, schwarze Tunika, schw. Skapulier, violette Schärpe, schw. Gugel, Mantel mit Rabenstickerei

    - Bewaffnung: Kurzbogen, Brabakbengel

    Die Arme hat sie in den weiten Ärmeln eines schweren schwarzen Mantels verschränkt, dessen Rücken die silberne Stickerei eines Raben mit empor gerichteten Flügeln ziert. Die Kapuze ist tief ins Gesicht gezogen. [...] Darunter trägt sie ein gerade geschnittenes, bodenlanges Skapulier und zuunterst eine Tunika, die mit einem schmalen Lederriemen gegürtet ist. Alles in borongefälligem Schwarz. Die Säume an der Tunika sind ein wenig abgenutzt, doch der Stoff ist von guter Qualität. Eine Kette mit dem silbernen gebrochenen Rad liegt auf ihrer Brust. Die Kapuze gehört zu einem Überwurf, sie streift sie zurück und lässt ihren Blick kurz über euch schweifen.
    Dies gibt euch die Gelegenheit, sie eurerseits zu mustern: Die Farbe ihrer milchweißen, schlanken Hand, die hellen Augen unter weißen Wimpern und schmalen Brauen, in denen bei passendem Lichteinfall rot das Blut hindurchschimmert, die schneeweißen, kurz geschnittenen Haare – all dies offenbart, dass eine Albino dem Schweigenden Gott dient. In ihrer ovalen Gesichtsform zeigt sich tulamidische Abstammung, der typische dunklere Teint fehlt natürlich. Hohe Wangenknochen und eine gerade, schmale Nase über blassen Lippen lassen das Gesicht schmaler wirken. Die Haare sind so hell, dass man über dem linken Ohr am Hinterkopf das gebrochene Rad eintätowiert sehen kann, wenn sie den Kopf dreht.



    Trivian Seggenried


    - Herkunft: Mittelländer

    - Statur und Auftreten: mittelgroß, gewinnendes Auftreten

    - Alter: Mitte 20

    - Angesicht: grüne Augen, schulterlange schwarze Haare

    - Kleidung: besticktes Hemd, Hose

    - Bewaffnung: Dolch

    Trivian Seggenried ist ein hagerer Mann mitte 20 und mittlerer Größe. Gekleidet ist er in der Regel in ein sauberes, mit dezenten Stickereien verziertes Hemd mit Hornknöpfen und eine Leinenhose. Obwohl er insgesamt einen recht ordentlichen und sauberen Eindruck macht, künden doch die meist tintenbefleckten feingliedrigen Finger von seinem Beruf als Schreiber. In einer Lederscheide an seinem Stoffgürtel hängt ein Dolch dessen mit aufwändigen Schnitzereien verzierter Griff aus Knochen von einem gewissen Reichtum kündet. Der erste Eindruck ist durchaus positiv, besitzt er doch ein einnehmendes Gesicht, dessen blasse Haut von tiefschwarzem Haar eingerahmt wird, welches bis zu den Schultern herabhängt. Bei der Arbeit hat er es oft hinten zusammengebunden, sodass es ihm nicht die Sicht nimmt. Beides, die Blässe der Haut und das pechschwarze Haar betonen noch die moosgrüne Augenfarbe. Die schmalen Lippen umspielt meist ein kaum merkliches Lächeln und in seinen Augenwinkeln haben sich bereits erste Lachfältchen eingegraben. Auf den ersten Blick wirkt Trivian ein wenig fahrig und zerstreut, doch wer genau hinsieht, kann die wache Intelligenz in seinen Augen erkennen, denen kaum ein Detail eintgeht.

    Trivian kommt leicht mit Menschen verschiedenster sozialer Stellung ins Gespräch und häufig gelingt es ihm erstaunlich gut, genau den richtigen Tonfall zu treffen, was die Wirkung seines einnehmenden Äußeren noch verstärkt. Alles in allem entpuppt er sich als angenehmer Gesellschafter, auch wenn er des öfteren den ein oder anderen Spitzen Kommentar einfließen lässt.



    Panek


    - Herkunft: Mittelländer

    - Statur und Auftreten: klein, schmale Statur, meist zurückhaltend aber bisweilen vorlaut

    - Alter: 22 Jahre

    - Angesicht: grüne Augen, kurze, hellblonde Haare

    - Kleidung: Hemd, Hose, Kapuzenumhang

    - Bewaffnung: Haumesser, Dolch

    Panek ist ein kleiner, schmaler Mann mit von mittlerweile 22 Götterläufen. Wenn überhaupt, fällt er durch sein helles, blondes Haar auf, welches er immer kurz hält. Er ist von ruhiger Natur, allerdings gerne mal etwas vorlaut. Die meiste Zeit ist er jedoch eher zurückhaltend, taut aber immer mehr auf, je besser er seine Gefährten kennt. Und wen er als Freund oder Freundin bezeichnet, ist er loyal bis zum Schafott. Seine grünen Augen und seine lebhafte Mimik verraten aber auch Fremden schnell, was Panek von ihnen hält. Selbst wenn er kein Wort gesprochen hat.


    Er trägt ein einfaches Leinenhemd und eine eng anliegende Leinenhose, welche beide die natürliche hellbraune Farbe der Flachsfaser beibehalten haben. Für schlechtes Wetter hat er einen gut gearbeiteten Kapuzenumhang aus ehemals weißer, mittlerweile eher grauer Wolle. Sein ganzer Stolz sind seine leichten Lederstiefel, welcher er wie seinen Augapfel hütet. Am Gürtel trägt er ein einfaches Haumesser und einen Dolch. Im Kampf verlässt er sich allerdings eher auf seine schnellen Beine und ein gutes Ausweichen.


    Sein treuester Begleiter ist ein Esel namens Puki, welcher ihn auch auf den steinigsten Gebirgspfaden folgt. Zumindest meistens. Manchmal hat Puki eine andere Pausenplanung. Dann gibt es eine kurze Diskussion, in der sich mal der Eine und mal der Andere durchsetzen kann.



    Djazila sâla Neryakis


    - Herkunft: Tulamidin

    - Statur und Auftreten: sehr dünn, knochig; distanziertes und herablassendes Auftreten

    - Alter: 23-25

    - Angesicht: gebräunter Teint, lange, glatte, schwarze Haare, blaue Augen, kein Magiersiegel

    - Kleidung: weiße Beschwörerrobe mit Elementsymbolen, Seidentuch mit Pentagramm, bestickte Pantoffeln

    - Bewaffnung: Magierstab aus Albenkristall, schwarzer Krummdolch



    Perdan

    - Herkunft:

    - Statur und Auftreten:

    - Alter:

    - Angesicht:

    - Kleidung:

    - Bewaffnung: Bogen


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    Die NSCs


    Boronis (gew. + ungew.) und Ordensleute


    Bruder Boronifatius

    Der alte Golgarit hinkt von einer alten, schlecht verheilten Verletzung. Als traditioneller Geweihter trägt er sein Haupthaar als Glatze geschoren. Er wurde mit der Weihe des Boronangers im abgelegenen Weiler Notacker beauftragt, wofür ihm die Kirche Schwester Noiona sowie Tarja, Feleriane und Xanderan als Geleit zur Seite gestellt hat. Außerdem war dort ein Angroscho dabeigewesen, der auf der Feste Kaltenstein geblieben ist, sowie der Draconiter Irian Triffolt, der bei der Rückreise im Wald verschollen ist. Er war vom 21. bis zum 23. FIR 1035 in dieser Sache und mit dieser Gruppe unterwegs.

    Seine Wortkargkeit lässt ihn mürrisch wirken. Er ist mit Rabenschnabel und Langschwert gerüstet. Seit dem letzten Kampf gegen Ghule ziert ihn eine neue Narbe über dem linken Ohr.


    Ulf

    Der Tobrier sieht grobschlächtig aus und ist Messdiener im Warunker Borontempel.


    Pater Golgorian

    ...ist der Tempelvorsteher des Warunker "Tempel des Seelenfriedens".


    Gerbor Utharis

    Er ist derjenige, der (mittels Noionas Ausführung) die Helden für die Angerweihe beauftragt hat - sein Name stand unter dem Schreiben, das zu dieser Queste aufgerufen hatte. Er ist die rechte Hand von Pater Golgorian und kümmert sich meistens um die weltlichen und organisatorischen Belange der Kirche.


    Schwester Tsafriede (Perainegweihte), Schwester Harda, Bruder Eibart und Bruder Gernot: Mitglieder des Heiligen Ordens der drei guten Schwestern von den Feldern (aka Dreischwesternorden) in Warunk



    Anführer


    Sumudan von Bregelsaum

    Markgraf der Markgrafschaft Warunk. Medicus und Anatom mit Interesse an der Botanik, die er zum Andenken an seine Familie fördert. Altes Erbstück Wandteppich. Vater Throndwig gründete 1026 den Dreischwesternorden und dankte zugunsten von Sumudan ab.


    Zinsvogt Corleis Honorald

    Vertritt die Interessen der Bürgerschaft. U. a. Wasser- u. Nahrungsversorgung und kleinräumige Verwaltung der Gebäude.



    Weitere


    Elsbet Bohnke

    Die kleine, zierliche Witwe Bohnke trägt immer ein schlichtes, schwarzes Kleid und ihren Witwenschleier. Ihr Alter ist schwierig zu schätzen und liegt irgendwo zwischen 25 und 35 Götterläufen. Ihre Haare sind unter dem schwarzen Witwenschleier zu einem Knoten zusammengefasst. Ihre Wimpern und Augenbrauen sind dunkel und dicht, ihre Augen sind braun. Sie vermietet die Zimmer in ihrem Haus u.a. an die Boronkirche.


    Alrico Vascagni

    Der Korgeweihte hat eine raue Stimme, eine klaffende, rote Narbe quer über dem Gesicht und legt seinen Korspieß selten außer Reichweite. In Notacker hat er es problemlos und lachend alleine mit einem vierköpfigen Lynchmob aufgenommen.

    Über die Frage nach dem angemessenen Umgang mit Dragomir ist er am ersten Abend der Mission "Boronangerweihe in Notacker" mit der Noionitin Noiona aneinandergeraten.

    Beim Kampf gegen die Ghule ist er im magischen Nebelfeld am Arm verletzt worden.


    Dragomir

    Der Verstand des ehemaligen Knochenhändlers hat unter der Herrschaft der Totenbeschwörer und unter seiner grausigen Aufgabe gelitten. Er braucht Anleitung, um sich zu waschen und seine Kleider zu wechseln. Er kann einfache Sätze bilden, sagt aber meistens nichts.

    Kurz bevor sie das Begräbnis der Ghulin Petrina antreten, unterbindet Noiona, dass er im Tempel den Namen der erzdämonischen Widersacherin Borons anruft.


    Wulfbrand

    Der Knecht des despotischen und - wie sich herausstellte - mörderischen Dorfschulzen Burgol Warunker hat in den letzten Jahren kaum einmal genug zu essen bekommen, um einmal wirklich satt zu sein. Noiona hat ihn eingeladen, als Knecht für die Boronkirche in Warunk zu arbeiten.



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    23. FIRUN 1035: Rückreise nach Warunk


    Wulfbrand, der ehemalige Knecht von Burgol Warunker aus Notacker, und Dragomir, der ehemalige Knochenhändler, kommen mit nach der Weihe des Boronangers nach Warunk.

    Feleriane erhält einen Auftrag von der Gilde, der sie schon früher nach Warunk aufbrechen lässt. Irion schließt sich ihr an, sie verlieren sich im Wald.

    Auf der Feste Kaltenstein schließt sich die angehende Magierin Sumudai Maurenbrecher für die Reise nach Warunk an. Der Karren wird im Wald von einer Horde Ghule überfallen, Noiona erkennt in einer der Kreaturen eine Frau, von der sie eine Vision hatte. Aus diesem Grund besteht sie darauf, sie mitzunehmen. Alrico und Bruder Boronifatius werden schwer, Sumudai wird leicht verletzt.

    Am Stadttor müssen sie ihre Personalien - Name, Herkunft, erlernter und ausgeübter Beruf - zu Protokoll geben, ehe sie eingelassen werden. Schließlich bietet der "Tempel des Seelenfriedens" willkommene Stille und Nachtruhe. Eine Beschreibung anhand einer Karte des Tempels findet sich hier.



    24. FIR 1035, Markttag -- AKTUELLER TAG --


    Alrico, Tarja und Junivera verabschieden sich.

    Auf Noionas Ersuch nach helfenden Händen für ihr Vorhaben, ein Ordenshaus der Noioniten in Warunk zu eröffnen, melden sich Xanderan, Sumudai und Feleriane freiwillig.

    Auf dem Weg zur Kaschemme "Die Verlorenen Spießbrüder" treffen der Botenläufer Panek und der Schreiber Trivian Seggenried aufeinander. Dort begegnen sie Alrico, der von Noiona und ihrem Vorhaben erzählt und dass er seine Verletzung in Warunk auskurieren will, bis er neue Aufträge annehmen kann. Trivian hört die Erzählung eines gebeutelten Gardisten über ein verletztes Pferd.

    Bei seiner Ankunft am Borontempel bricht vor den Füßen des versehrten Golgariten Torben Ulfried von Fernel ein ausgelaugter, blasser Mann zusammen. Panek, der gerade eintrifft, wird zu Hilfe genommen, um ihn hinein zu tragen, wo sich Sumudai und Feleriane seiner annehmen. Xanderan holt etwas Warmes zu essen. Auf dem Rückweg wartet seine Landsfrau Sumujida auf ihn und sie tauschen sich aus. Zwischenzeitlich erwacht Alrik Weißkrähe und berichtet Sumudai und Feleriane von seinem Weg nach Warunk.

    Noiona verfasst den Brief, in dem sie Rethis vom Tod seiner Verlobten Petrina unterrichtet. Sie verschweigt ihm, dass sie als Ghulin gestorben ist. Panek stellt seinen Esel Puki im Stall des Borontempels ein und macht sich auf den Weg zur Feste Kaltenstein.

    Gemeinsames Frühstück bei der Witwe Bohnke.

    Trivian verfasst die Beglaubigungsschreiben, die ihm, Sumudai, Xanderan, Panek und Feleriane Eigenständigkeit für Entscheidungen im Namen des Noionitenordens bzw. der Boronkirche gewähren. Währenddessen schließt Xanderan in der Taverne "Schwert und Schild" Bekanntschaft mit vier Warunker-markgräflichen Söldnern und schreibt einen Brief an seine Frau.

    Alrik und Noiona richten den ghulischen Leichnam zur Bestattung her.

    Feleriane und Sumudai gehen zum Markgrafen Sumudan von Bregelsaum - der sich als fleißiger Mann entpuppt, der sich nicht scheut, mit eigener Hand in seinem eigenen Hof zu kehren. Feleriane verspricht, ihre Akademie um Bücherspenden zu bitten.

    Sie holen bei Corleis Honorald die Erlaubnis für Feleriane, Sumudai und Noiona ein, in Frage kommende Häuser in der Unterstadt zu betreten.


    Zwischen Warunk und Kaltenstein - Djazila, Panek und Perdan

    Djazila tritt auf. Sie ist nördlich von Warunk nach Altzoll unterwegs und reist im Auftrag ihrer Akademie. Sie begegnet Panek und die beiden, sowie Djazilas Firnpony, werden von einem Schwarm überaus angriffslustiger Krähen attackiert. Beide werden lebensgefährlich verwundet.

    Der Jäger Perdan wird im Wald auf den Aufruhr aufmerksam, hilft tatkräftig mit Pfeil und Bogen und versorgt die Verwundeten notdürftig. Auf zwei improvisierten Schleppen ziehen er und Djazilas Pony die beiden Schwerverletzten gen Warunk. Die Holzfällerin Elma wird auf ihn aufmerksam und bietet ihr Pferd an, mit dem sie Paneks Trage zieht. Im Kloster des Dreischwesternordens werden sie versorgt, wobei Perdan Zeuge der göttlichen Heilung Paneks durch Schwester Tsafriede wird.


    ...


    26. FIR 1035, Rohalstag


    Sechs zum Frondienst Verurteilte kommen aus Notacker



    To do

    Termin bei Markgraf Sumudan von Bregelsaum für Noiona vereinbaren: Xanderan, Sumudai, Feleriane -> haben Feleriane + Sumudai vergessen

    Erlaubnis von Pater Golgorian und der Ordensvorsteherin einholen: Noiona

    Häuser besichtigen: Sumudai, Feleriane

    Ghulin versorgen und bestatten: Noiona


    Brief zur Feste Kaltenstein bringen: Panek


    Erdheiligtum bei Altzoll 2-3 Wochen beobachten: Djazila

  • Ein zweispänniger Karren rollt im Wald zwischen Notacker und Warunk über Wurzeln und Steine. Es dämmert, aber eigentlich ist es den ganzen Tag schon düster, weil die Wolkendecke undurchdringlich, bleigrau und bleischwer über den Wipfeln der Tannen hängt. Die sechs Insassen werden kräftig durchgerüttelt und erleiden schmerzhafte Stöße, doch einer von ihnen scheint das ungemütliche Reisen gar nicht zu bemerken. Dem Mann rinnt gerade ein Speichelfaden aus dem Mundwinkel, es steht also arg infrage, inwieweit er überhaupt Notiz von den Vorgängen um ihn herum nimmt.


    Im Gegensatz zu ihm beobachtet die Frau ihm gegenüber die Umgebung, und die junge Magierin bemüht sich, sich die holprige Fahrt mit Decken auf dem Sitzbrett zu erleichtern.


    Der Lenker des Wagens trägt einen weißen Umhang mit dem Zeichen der Golgariten, neben ihm sitzt ein einfach gekleideter Knecht. Zwei Reiter begleiten den Karren, die Person dahinter trägt das schwarze Habit der Borongeweihten. Der Mann, der vorausreitet, ist in einen gewöhnlichen Reiseumhang gehüllt. Beeindruckend hingegen ist die Waffe, der Nachtwind, den er über dem Rücken trägt.

    Xanderan späht in die Schatten zwischen den Bäumen und beobachtet den
    Weg. Und er vermeint, eine Bewegung weiter vorne auszumachen.


    Bin ich bzw der Mann, den ich spiel auch dabei? Oder wo soll er auftauchen?

    - Der Unterschied zwischen Genialität und Dummheit ist der, dass die Genialität ihre Grenzen hat -
    Jonas Jonasson


    Lize44 (Louise) - DeviantArt
    Schöne Bilder der Marke Eigenbau ;)

  • Nee, dein Charakter ist doch in Warunk, vor dem Borontempel:

    In Warunk macht sich ein Marbide im Borontempel "Haus der Seelenruhe", dessen Vorteher Pater Golgorian mehr den Toten als den Lebenden zugewandt ist, auf die Suche nach Gerbor Utharis, der rechten Hand des grimmen Paters. Eine kurze Begegnung vor dem Tempel hat ihm vor Augen geführt, wie verwahrlost hier einige Individuen sind.

    Dein Mann ist das "verwahrloste Individuum". ;)

  • Beschreibung Feleriane Lonnert


    Die Magierin ist von schlankem Wuchs und bewegt sich sehr anmutig, immer sorgfältig darauf bedacht, möglichen dreckigen Stellen auszuweichen um sich nicht zu beschmutzen. Nicht das geringste bisschen Dreck verunziert die Stiefel aus mittelbraunem dünnen Leder, die sich eng an ihre Waden schmiegen. Sie trägt eine Robe aus grauem Leinen, die an den weiten Ärmelsäumen und im unteren Bereich reich mit silbernen Ornamenten bestickt ist. Auf der linken Brust prangt das Siegel der Donnerbacher Akademie. Die Robe wird von einem schmalen, aus lederriemen geflochtenen Gürtel zusammengehalten, an dem rechts eine Gürteltasche und links ein Dolch und ein paar kleine Lederbeutel befestigt sind. Der Rock unter der Robe ist graublau und offensichtlich aus leichtem Bausch, wie auch der ärmellose Kapuzenumhang, der von einer blattförmigen Silberbrosche zusammengehalten wird.


    Ihre Züge sind ebenmäßig, die Wangenknochen hoch und ihre Haut makellos und sehr hell, die Iris ihrer Augen smaragdgrün. Was jedoch auffällt, sind die spitzen Ohren, die aus ihrem langen, seidenglatten Haar hervorstechen und das Haar selbst, im Licht der Sonne schimmert das ansonsten schwarz wirkende Haar dunkelgrün.


    Auf dem Rücken trägt sie einen ledernen Rucksack, in der Rechten hält sie einen Stab aus Blutulme.

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Ich würde dir Gerbor Utharis vorbeischicken, aber wenn du kannst bis dahin - wenn du magst - die Kirche aktiv mitgestalten. Du könntest dir die Gestaltung der Kapellen überlegen - mindestens eine davon soll unfertig sein, die anderen beiden entweder einem der Götterraben und einem der Heiligen (ohne Liaiella) gewidmet. Es muss auch nicht unbedingt eine Sancta-Noiona-Kapelle dabei sein, aber Golgari wäre ganz passend.

  • Ja, dann aber nur noch mit 3 ZfP*

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • der war je eh recht offen formuliert und das Ergebnis des Zaubers habe ich mit Absicht nicht beschrieben :)

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Ah Sorry. Ich wusste da war noch was. Ist beim Regeln nachlesen gerade untergegangen. Wird aber gleich noch rein editiert.

  • Kein Problem, dachte mir schon sowas. Danke :)

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Kurze Frage zu der Situation am Karren: Kann man von der Ladefläche, wo Noiona und Sumudai sitzen, zum Kutschbock, wo Dragomir ist (oder habe ich das falsch interpretiert?) sehen oder klettern?

    Wie voll ist die Ladefläche? Kann man dort kämpfen (und damit den Vorteil nutzen, leicht erhöht zu stehen), oder ist das durch reichlich Waren und Gepäck ungünstig?

    Wie weit sind die huschenden Gestalten im Wald noch entfernt?

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Auf dem Wagen zu kämpfen ist ungünstig, dort liegen auf der Ladefläche zwei Bretter als improvisierte Bände und darunter einiges an Gepäck, zum Beispiel die beiden Bündel, die Noiona aufgeladen hat, ein Beutel von Wulfbrand und noch der Rucksack von Tarja und sonstiges Gepäck. Dort sind außerdem auch noch Dragomir und Tarja.

    Von der Ladefläche zum Kutschbock kann man sehen und auch nach vorne steigen, dort sitzen Boronifatius und Wulfbrand.

    Die Entfernung ist ca. 150 bis 100 Schritt.


    Alrike : Der Kutscher ist der Golgarit Boronifatius, der hat gerade kein Problem, außer dass seine Truppe von einer Horde Ghulen angegriffen wird. Derjenige, der schreit, ist ein augenscheinlich geistig zurückgebliebener Mann namens Dragomir.


    sarahpezzini : Auf Schlechte Eigenschaften wie z.B. Krankhafte Reinlichkeit wird mit zwei W6 geworfen. Ich hab im Hinterkopf, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt, aber ich handhabe es gerne mit den 2W6.

    Darum ist auch der Maxi-Wert für Schlechte Eigenschaften die 12.

  • Sorry, das wir bei uns wohl anders gelebt, dann bitte anpassen, dann ist es eine 8, also Punktlandung, damit bleibt es bei der Orientierung aber gleich

    Die Dummheit ist eine furchtbare Stärke. Sie ist ein Fels, der unerschüttert dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.

  • Sollten wir irgendwas würfeln? Initiative, Paraden, ...?

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.