Die Agripinaa Kampagne

  • Prolog, Shield of Defiance

    Der Warp, Immaterium. Eine Dimension aus den manifestierten Gefühlen, Gelüsten und Ambitionen der Lebewesen aus der ganzen Galaxis. Durch diesen Ozean aus Wahnsinn reisen die Schiffe des Imperiums von Stern zu Stern, geführt vom Astronomicon, einem galaktischen psionischen Leuchtfeuer. Doch das Chaos des Warp ist nicht ohne Intelligenz, Dämonen manifestieren sich aus den wirbelnden kaskadierenden Energien. Wesen mit dem singulärem Willen nicht nur alles Leben, sondern jede Existenz zu zerstören und ins Chaos zu stürzen. Aber auch der Realraum ist nicht sicher vor den Mächten das Chaos. Gewaltige Warpstürme machen ganze Regionen der Galaxis für die imperialen Raumschiffe unpassierbar. Der grösste unter ihnen ist das sogenannte Eye of Terror. Ein Sturm der tausende von Lichtjahren umspannt, wo sich der Warp und der Realraum vermischen. Bewohnt nur von den verzweifeltsten und wahnsinnigsten. Die grausamsten unter ihnen sind die gefürchteten Chaos Space Marines, einst stolze Krieger des Imperiums haben sie dessen Ideale verraten und die Galaxis in einen Bürgerkrieg gestürzt. Noch immer führen diese Krieger Kreuzzüge aus dem Eye of Terror in den Realraum. Doch zum Glück gibt es Cadia.



    Cadia, die Festungswelt. Ein Planet an der Grenze des Eye of Terrors. Mitten in einem Korridor schiffbaren Raumes ist diese Welt eine Bastion gegen das Chaos. Ein Aufgabe, der jeder Bürger der Welt mit seinem Leben dient. 70% der Bevölkerung steht unter Waffen, jederzeit bereit sich gegen einen Angriff zu Wehr zu setzen. In der ganzen Galaxie angesehen, bilden die Stosstruppen von Cadia eine disziplinierte und bestens ausgebildete Armee und immer wieder werden die Soldaten Cadias auf Schlachtfelder überall in der Galaxis verschifft.



    So wurdet auch ihr vor einem halben Jahr, zusammen mit 20 Kompanien, in ein Transportshuttle gesteckt und auf den imperialen Schlachtkreuzer Sword of Defiance verschifft. Kaum die Grundausbildung der Berufssoldaten abgeschlossen wurdet ihr bereits in eine Kampfzone gebracht. Der Imperator hatte gewiss grossen geplant für euch.


    Das Leben an Bord der Sword of Defiance ist hart. Die Tage geprägt von einem Übungsdrill nach dem anderen. Selbst in den Nächten kommen die meisten nicht zur Ruhe. Alpträume plagen einen Grossteil der Soldaten. Visionen des Wahnsinns der das Kriegsschiff auf seiner Reise durch den Warp umgibt. Dass der Tagesrhythmus nun auf einen 32 Stunden Zyklus geändert wurde hilft auch nicht.



    Es ist also nicht verwunderlich, dass die meisten der gut 450 Soldaten, welche die 4. Kompanie ausmachen, gegen den Schlaf ankämpfen während sie darauf warten dass der Hauptmann mit dem Missionsbriefing beginnt. Einer Arena gleich ziehen sich die Reihen an Soldaten in einem Halbkreis um einen Hololithen über dem das Bild einer grauen und tristen Welt sich langsam dreht.



    "Agripinaa." reist die scharfe Stimme des Offiziers einige Döser aus dem Halbschlaf. "Eine Fabrikwelt gleich bei der Heimat und äusserst wichtig in der Versorgung des Sektors. Vor zwei Jahren ging der Kontakt mit dem Manufaktorum Locus verloren, bald darauf auch die Manufactoren Arson und Levicon. Häretische Zellen haben sich auf der Welt eingenistet und da die PDF* noch keinen Fortschritt melden konnte, wurden wir ausgeschickt um diesen Aufstand niederzuschlagen.


    Unsere Landezone befindet sich südlich des Manufactorum Levicons."


    Eine Stelle unterhalb eines gewaltigen Fabrikkomplexes wird auf dem Hologramm angezeigt. Das besagte Manuktorum ist eine Anlage aus Fabriken, Barracken und Habblöcken, welche sich über mehrere Kilometer der Planetenoberfläche erstreckt.


    "Das Klima auf Agripinaa ist kalt. Wir werden voraussichtlich kurz vor Einbruch des lokalen Winters eintreffen. Nach der Landung werden wir sogleich auf das Manufactorum marschieren. Prognosen zeigen dass wir es innert weniger Monate unter Kontrolle bringen können. Häretiker dort sind schlecht ausgerüstet und konnten noch keine richtige Kontrolle über die Fabriken erlangen. Es ist äusserst wichtig dass dies Verhindert wird. Levicus ist auf die Produktion von Eradicator Pattern Leman Russ Kampfpanzern ausgerichtet. Diese dürfen nicht in die Hände des Feindes fallen und werden uns bei der Säuberung der anderen Einrichtungen wertvolle Dienste leisten."



    Dem folgen noch zwei weitere Stunden an Informationsdurchgabe. Die Bevölkerung Agripinaas, Mutmassliche Ausrüstung und Truppenstärke des Feindes, Klimabedingungen, und so weiter.



    Anschliessend an das Briefing wird Kompanie 4 wieder in Hangar 347 beordert. Dieser diente schon während der ganzen Überfahrt als Schauplatz für etliche Exerzier- und Gefechtsübungen. In Reih und Glied, 5 Mann breit marschiert die Kompanie nun durch die gewaltigen Galerien des Schlachtschiffes. Eine gute Gelegenheit sich etwas bedeckt zu unterhalten, denn die Einheiten wurden erst vor ein Paar Tagen eingeteilt.



    Schiffe sind am sichersten im Hafen, aber dafür wurden sie nun mal nicht gemacht.

  • "Antreten!"
    Hallt es nach der Besprechung in eure Richtung. Sergeant Patrick Harper steht mit eiserner Miene vor einem Korridor der aus dem Besprechungssaal führt und wartet das sich die Rotten vor ihm formieren. Harper befehligt gerade den ganzen Zug, doch er ist auch euer Sergeant, der Anführer eurer Gruppe. Ein breitschultriger Hühne mir kurz geschnittenen, roten Haaren und blank rasiertem Gesicht. Ein Mann der schon aufgrund seines Erscheinungsbildes Mut einflößen würde, wäre da nicht der "Schönheitsfehler" das auch er ein junges Gesicht ohne jegliche Narben aufweist, das auch er keinerlei echte Kampferfahrung hat.

    Rechechts uhm!

    Ein rucken geht durch den Zug, ein dumpfes Klatschen als 30 Stiefel nach einer 90° Drechung annähernd gleichzeitig auf den Stahlboden stampfen.

    Vorwäärts, Marsch!

    Und damit setzt sich die Einheit auch in Bewegung, im Gleichschritt durch die scheinbar ewigen Korridore und Galerien des Schiffs in Richtung Hangar 347. Der Sergeant mit starrem Blick nach vorne, immer einen Schritt links neben der ersten Reihe marschierend.

  • Direkt in der ersten Reihe, als Zweiter von Rechts marschiert ein um die 1,80m großer Mann, welcher anders als die meisten Soldaten hier seine jungen Jahre wohl schon eine Weile hinter sich hat. Verstärkt wird dieser Eindruck noch durch seine grau meliertes Haar, was unter seinem Cap hervorlugt, sowie dem Ausdruck in seinem Gesicht, welches eine Mischung aus 'genervt' und 'schicksalsergeben' zeigt. Auf den Ärmeln seiner Uniform prangt links und rechts das imperiale Symbol der Sanitäter, was ihn damit als einen der Wenigen kennzeichnet die auch in der Lage sind Leute wieder zusammenzuflicken, statt mit der Universalkur 'Kopfschuss' zu behandeln.

    Anstalten sich mit jemandem zu unterhalten macht der Sani im Moment nicht. Im Gegenteil: auf seine Kammeraden, welche neben ihm marschieren, dürfte er eher abweisend wirken.


  • Sollte sich jemand die Mühe machen, die uniforme Masse näher anzuschauen, so fällt ihm einer der wenigen Cadianer auf, der mit fast 2 Schritt einen Kopf größer ist als der Durchschnittssoldat. John Triborian steht auf den Hundemarken um dessen Hals geschrieben. Der Körperbau ist kräftig und trotz der Größe nicht schlaksig. Wäre nicht der Helm, würde man kurz frisierte Haare sehen. Dazu ein ungewöhnlich gepflegter Vollbart. Um den Hals trägt er die Aquila als Medaillon, das Zeichen des Imperators. Die grauen Augen blicken wachsam, vielleicht etwas wachsamer als die der meisten hier.

  • Edward Branford hatte beim ersten Wort der Ansprache die Mine verzogen. Zwar kam er selbst aus eher polaren Gegenden, sodass Ihm die Kälte grundsätzlich nicht so viel ausmachen sollte, aber im Winter? Immerhin hatte der Aufenthalt im Warp nun endlich ein Ende. Und das nach nur einem halben Jahr. Es hatte immer wieder Geschichten gegeben, über Schiffe, die für Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte im Warp verschwunden waren. Von daher ging es ihnen wohl noch einigermaßen gut.

    Ganz links in der Zweiten Reihe geht der junge Mann nun. Spitz zulaufendes Gesicht, recht kurzes, schwarzes Haar. Er unterdrückte den Impuls, seinen Nasenrücken zu berühren. Bis vor etwa einem Jahr hatte dort noch eine Brille getrohnt.

    "Und, worauf hast du gesetzt?" fragt er seinen Nebenmann. "Ich dachte ja, es geht gegen die Grünhäute. Das wäre wenigstens ein Kampf gewesen. Wenn die Infos von denen da oben stimmen wird das wohl eher ein Blutbad" Was Ed meint ist das "Wettbüro" von Korporal Dunbee. Man konnte dort auf alles Wetten: Wann es losgeht, Wohin es geht, Wieviele die Erste Schlacht überleben (angeblich hatte irgendein Pessimist auf 0 gesetzt), und, am beliebtesten, gegen welchen Feind des Imperiums es geht. Letzteres war der Renner, fast jeder Rekrut hatte zumindes eine Hand voll Aquilla auf irgendwas gesetzt. Soweit man hörte, waren Chaos und Orks fast gleichauf gewesen, die Tyranniden knapp dahinter. Abgeschlagen auf dem vierten Platz waren die Tau, noch vor abtrünnigen Menschen. Alles Andere war kaum der Rede wert. Es würde wohl nachher eine ziemliche Diskussion darüber entstehen, ob das jetzt Chaos oder Abtrünnige Menschen sind, aber darüber dachte Ed im monet weniger nach. Viel mehr interessierte ihn, wie er wohl noch ein drittes Paar Socken organisieren könnte?

    Trust me, I'm an enginseer!

  • Ven ist wieder einmal in der ersten Reihe gelandet, er grübelt still darüber nach wie er das wieder geschafft hat. Er ist in etwa 1,80 groß und vin normaler Statur, er hat Braunes Haar und braune Augen.

    Als hinter ihm wer zu reden beginnt lugt er vorsichtig in Richtung des Sergeant nich eine Verwarnung kann er sich eigentlich nicht erlauben, drum antwortet er doch lieber nicht.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • Winter.. das bedeutet beschlagene Zieloptik wenn man zu sehr ausatmet. Die Laspistole wird unter Null gerad nach rechts ziehen, ulkigerweise alle Modelle. Die Lasgewehre aus den Fabrikwelten Belcane, Goth und Forge Polix auch, die aus Hadd, Het und Agripinaa nach links, letztere zumindest bis zu den 5 Millioner Seriennummern.

    Falls ich ein long-las bekomme, wie wird das wohl sein? Überlegt er weiter.. Die Läufe sind alle handmontiert und verschraubt, wenn es Abweichungen gibt - und die wird es geben - dann muss ich das austesten.

    So ist er in Gedanken während er weitermarschiert.

  • 'Fällt denen wirklich zeitig ein, richtige Soldaten dort hinzuschicken, wenn schon vor zwei Jahren der Kontakt abgebrochen ist. Sicher ist schon der ganze verdammte Planet eingenommen, wenn wir dort eintreffen.' denkt sich der Mann. Für einen Moment fällt sein Blick auf eines der riesigen Fenster, durch welches man hinaus ins Warp blicken kann, doch schnell schaut er wieder nach vorn und unterdrückt ein Aufstoßen. '...falls wir dort überhaupt ankommen. Am Ende zerreißt es uns doch noch in dieser Todesfalle ohne Power.' Damit meint er den Kreuzer.

    Eine Weile marschieren sie weiter im hypnotischen Takt der stampfenden Schritte, bis sein starrer Blick doch kurz zur Seite gleitet zum Sergant. 'Winter ist beschissen, auch wenn wir dann endlich wieder einigermaßen festen Boden unter den Füßen haben. Dieser Grünspunt wird sicher dafür sorgen, dass wir alle in irgendwelchen kalten Schützengräben feststecken, statt in einer warmen Barracke. Die meisten hier werden sicher erfrieren, bevor sie überhaupt einen Häretiker zu Gesicht bekommen.' Diesmal fiel sein Blick auf die blutjunge Soldatin links neben ihm und für einen kurzen Moment stand Mitleid in seinen Augen. '...arme Sau.' Dann fiel ihm ein, dass seine Tochter wohl bald das selbe Alter haben würde und sein Mitleid wurde zu Bedauern. Automatisch blickt er wieder nach vorn und seine rechte Hand gleitet wie von selbst zur Tasche um eine Zigarette herauszunehmen...bis ihm einfiel das er hier und jetzt wohl besser nicht raucht. 'Scheißdreck.'

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  • Der Marsch führt erst durch die Galerie im Rückgrat des Schiffes und dann über breite Treppen ins Innere. Schnell nehmen auch die Gänge wieder normalere Ausmasse an auch wenn hin und wieder eine dieser riesigen Esplanaden durchquert werden muss.

    Es dauert knapp eine Viertel Stunde bis die Barraken erreicht sind. Dort sind die Soldaten untergebracht. Links und Rechts führen metallene Türen in die Schlafsääle, je ein Trupp sind dort untergebracht.

    Der Raum für Charlie Squad ist brach. Metallene dekorlose Wände, nur an der Rückseite prangt ein eingeätzter Aquila über die gesammte Wand. Zur linken stehen fünf Kajütenbetten, fest mit Wand und Boden verschweisst. Zehn Spinde an der Gegenüberliegenden Wand dienen zur Aufbewahrung der Ausrüstung. Mal abgesehen von Munition, die ist im Zeughaus.


    "Gefechtsausrüstung anlegen. In 5 Minuten auf dem Gang in Zweierkolonne." Donnert die Stimme des Leutnants.


    Jeana, die Soldatin neben Weight, verdreht bei der Ansprache die Augen hält sich aber mit einem Kommentar zurück. Zu Beginn der Ausildung hat sie sich mit ihrem Mundwerk keine Freunde gemacht und gerade der Leutnant scheint sie auf dem Kieker zu haben. Blutjung, wie Weight sie einschätzt trifft es ganz gut, viel älter als Zwanzig ist sie nicht. Ihr Haar trägt sie kurz, knapp schulterlang, vermutlich aus Praktikabilität und mit ihren knapp 1m60 Körpergrösse wirkt sie recht zerbrechlich. Zumindest bis ihr mal im Nahkampftraining gegenüber stand.


    Schnurstracks geht sie zu ihrem Spind, dem Hintersten, und beginnt sich ihre Armaplastrüstung umzuschnallen. Wie üblich ist ihr Galen dicht auf den Fersen. Neben der kleinen Frau wirkt der Hühne noch grösser und breiter. Allgemein wird gemutmasst dass er vielleicht ein Catachanischer Herkunft sei, oder etwas Ogryn im Blut hat. Der Schädel des Hühnen ist kahl rasiert und auf dem Hinterkopf prangt die Tätowierung eines Aquilas. Anfangs hatten alle Gedacht das er sich zum Schutze seiner jüngeren Schwester jeweils immer in ihrer Nähe aufhält. Inzwischen wissen alle dass das nicht nötig ist.


    "Wozu stellen die Überhaupt eine PDF auf den Planeten." Beginnt Jeana zu wettern. “Wenn was passiert müssen ja eh wir das ausbügeln. Könnte man auch gleich von Beginn an richtige Soldaten hinstellen."


    Ihr Bruder quittiert die Tirade lediglich mit einem "mmmmh".

    Schiffe sind am sichersten im Hafen, aber dafür wurden sie nun mal nicht gemacht.

  • "Die PDF auf so ner Welt ist immer unfähig, ganz egal ob sie aus Soldaten oder Zivilisten besteht. Wer nicht regelmäßig kämpft ist nur noch für Straßensperren geeignet." antwortet Edward ungefragt.

    Er überschlägt die Zeit, befindet sie als ausreichend, und beginnt in seinem Rucksack zu kramen. Einen Moment später hat er auch schon ein paar Socken und einen Schal in der Hand und beginnt hastig seine Stiefel aufzuschnüren. Für weitere Gespräche ist er jetzt zu fokussiert darauf, rechtzeitig seine Ausrüstung angelegt zu haben. Zudem wird die Landung sicher auch noch eine Weile dauern.

    Als er sich schon seinen Helm aufsetzt kommt Edward doch noch ein Gedanke, den er lieber jetzt als später loswerden will: "Über Flugabwehr haben sie jetzt garnicht geredet. Ich hoffe mal das bedeutet, es gibt keine. In einem Stück unten anzukommen wäre schon klasse."

    Trust me, I'm an enginseer!

  • Fjodor Krupin hat bis jetzt schweigen zugehört und quittiert den Tratsch auch jetzt nur mit einem leisen Grummeln. Neben einigen der anderen wirkt er zwar auf den ersten Blick etwas kleinm aber das macht er mit breiten Schultern wieder wett. Kommt man ihm etwas näher merkt man, dass er mehr als die meisten anderen nach Waffen- und Schmieröl aber auch raffiniertem Promethium riecht. Mit vielfach geübten Griffen legt er die Gefechtsausrüstung an. "Mach dir keinen Kopf wegen der Flugabwehr. Befass dich lieber mit Problemen die du lösen kannst. Alles andere sind müßige Gedanken."

  • Der Spind des Sanis ist gleich der Erste, wenn man die Unterkunft vom Charlie-Squad betritt und so hat der schweigsame Weißhaarige es nicht weit mit dem Laufen, muss aber dafür den hinter ihm Eintretenden etwas Platz machen, da der Raum in den Quartieren recht knapp bemessen ist. Auf dem digitalen Namensschild des Spindes steht in roten, gotischen Buchstaben der Name 'Richard Charles Postal Weight', woraus sich schließen lässt, dass der Besitzer des Spindes von den westlichen Kontinenten Cadias stammt, hinter dem Caducades-Meer.

    Als alle seine Squadmember an ihm vorbei sind, öffnet Weight seinen Spind und beeilt sich wie die Anderen damit seine Sachen zu packen und seine Kampfausrüstung anzulegen. Für eine Unterhaltung hat er keine Zeit, da er mehr einzusacken und zu ordnen hat als die übrigen Soldaten und er ist froh darüber, dass Kell neben ihm heute ausnahmsweise mal den Mund hält und nicht quatschen will.

    'Würde mich mal interessieren, welcher Name nach mir auf dem Schild steht, wenn es mich erwischt. Diese kaltherzigen, bürokratischen Arschlöcher. Rücktritt einreichen geht nicht, aber wenn's darum geht die Zimmer für neue Todeskandidaten aufzuhübschen...darin sind sie schnell...' Sein aufrührerischer Gedankengang wird schon im nächsten Moment unterbrochen '...Scheiße! Wo ist das Bild?!' Verärgert wühlt Weight in seinen Sachen und zieht kurz darauf mit einem erleichterten, lautem Ausatmen ein Foto hervor. Sein Blick wird weicher. Auf dem Bild sind drei lachende Kinder zu sehen, ein Junge und zwei kleine Mädchen, welche mit einem großen, braunen Hund spielen. 'Ohne euch geht es nirgends hin, meine kleinen Engel.' Behutsam verstaut er das Foto in einem Extrafach seines großen Sanirucksackes. Dann überprüft er noch einmal seine medizinischen Utensilien und macht sich dann zügig daran seine Rüstung überzuziehen. Nachdem das erledigt ist schnürrt er seine Stiefel und befestigt sein Gewehr am Rucksack. Kurz wirft er einen Blick rüber zu den anderen Soldaten die schon längst fertig sind. Noch eine Minute, dann mussten sie raus. 'Echt geil wie ich mir 50kg mehr ans Bein binden darf, während die sich schön die Eier kraulen.' Sein Blick fällt auf Ven. 'Okay. mit dem Kübel auf dem Rücken ist der genauso angeschissen.' Weight grinst bei dem Gedanken, schultert seinen Rucksack und blickt nochmal abschließend in den Spiegel seines noch offenstehenden Spindes. 'Hmm. Stopeln. Die kriege ich noch.' In voller Kampfmontur, mit Rucksack auf dem Rücken und Helm auf dem Kopf greift Weight in den letzten 20 Sekunden nach dem Standard-Elektro-Rasierer, welcher zu jedem Spind gehört und fährt nochmal seine Wangen ab. Es surrt vernehmlich. 'Wer weiß wann ich das wieder machen kann.' Dann geht auch schon die Barrackentür hinter ihm automatisch auf und im selben Moment wirft Weight den Rasierer zurück und schmeißt die Spindtür knallend zu, sodass die Buchstaben auf dem Namensschild kurz flackern und dann erlöschen. Gutes Omen. Er war abmarschbereit.

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  • Schlafsaal Charlie Squad

    "Pff. Flugabwehr, fang mir nicht damit an. Vermutlich haben die dchon halbe Panzerkompanien ausgehoben. Aber zum Glück wissen wir wie damit umgehen, nicht wahr?"

    Damit Knufft sie ihrem Bruder gegen den übergrossen Arm.


    Schlafsaal Unteroffiziere

    "Verdammt nochmal. 100 Aquilas flöten. Es hätten aber auch grad so gut die Eldar sein können. Da kreisen doch auch von deren Schiffen um das Auge. Oder?" Wettert Sergeant Carver von Bravo Sqaud.

    Derweil streiten sich Kent und Dubinger (Echo und Foxtrott) darüber ob die Aufständischen nun zum Chaos gehören oder nicht.

    "Das sehen wir dann wenn wir unten sind. Ich für meinen Teil bestehe darauf dass erst ausgezahlt wird wenn wir gewissheit haben." erklärt Dubinger.

    "Spinnst du," wirft Carver ein, "dann geht eh alles an Harper. Der hat schliesslich nen Sani dabei."

    Schiffe sind am sichersten im Hafen, aber dafür wurden sie nun mal nicht gemacht.

  • LG-LL-331779545860 lautet die Seriennummer von Johns Long-Las-Scharfschützenvariante des Lasergewehrs. Das weiß er bereits bevor er den Spind öffnet um sich auf den Appell in Gefechtsausrüstung vorzubereiten. Genau so wie er alle anderen Details seiner Waffe kennt, sie zwei mal am Tag auseinandergebaut, gereinigt und zusammengebaut hat. Einige mögen dies obsessiv nennen, er weiß dass sein Leben und das seiner Kameraden von seiner Sorgfalt abhängt. Außerdem macht es ihm Spass.

    Kampfuniform und Gefechtspanzerung werden angelegt, die schweren Stiefel nochmals geschnürt. Das Kampfmesser/Bayonett wandert in die Stiefelscheide, am Gürtel sind die Schlaufen für die Granaten und die Taschen für die Powerpacks leer, da beides im Zeughaus lagert. Die übrige Ausrüstung wandert in den Rucksack, neben einer kleinen Dose und einem Iho-Stick.

    John befestigt das LongLas am Rucksack, vorher kontrolliert er, ob die Kautschuk-Klappe der Zieloptik, welche das empfindliche Teil schützen soll, in Position ist.

    Dann ist er fertig. Ein Blick wandert zu den Kameraden links und rechts von ihm, bleibt etwas länger auf Jeana und ihrem Hintern bevor er den Spind schließt.

    "Vorsicht mit dem Ding.. Richard, oder?" John bleibt kurz beim Sani stehen. "Sonst müssen wir noch zurückfliegen." Meint er grinsend.

  • Ven geht flott zu seinem Spind, beeilt sich mit dem anlegen der Armaplastrüstung die restliche Zeit verbringt er konzentriert damit Funkgerät und Auspex auf Funktion zu Prüfen als die atür aufgeht hat er gerade alles am Körper und setzt sich den Helm auf.

    'Nadann wollen wir mal' sind seine Gedanken als er sich aufstellt.

    Meistens vom Handy geschrieben, also bitte seht mir Fehler nach.

  • "Mir sind ein paar Rebellen auf jeden Fall lieber als Eldar oder das Chaos." meint Harper während er sich seinen Brustpanzer überstreift. "Außerdem bist du ja selbst Schuld wenn du gleich einen hunderter bei der dämlichen Lotterie setzt. Und mein Sani wird sowieso der erste von uns sein der krepiert - an Altersschwäche." Er überprüft noch einmal den korrekten Sitz aller Gurte seines Rucksacks, vorallem jene des Kettenschwerts an dessen linker Seite, auf dem auch einige Augenblicke seine Augen ruhen bleiben. Eine grobschlächtige, archaische Waffe. Eine Waffe mit der man selbst einen Ork der längs nach in zwei Teile Spalten kann. Eine Waffe ganz nach seinem Geschmack, auf die er überaus Stolz ist - nicht jeder einfache Sergeant erhält eines. Schließlich steckt er die Laserpistole in das Holster zu seiner Rechten, hieft den schweren Rucksack auf seinen Rücken und setzt den Helm auf. So tritt er durch die Luke vom Quartier der Unteroffiziere in den engen Korridor, von welchem auch die Quartiere der Manschaften zu erreichen sind.


    Er geht ein paar Schritte, bis er vor der Tür zum Quartier von Charlie Squad zum stehen kommt.


    "Charlie Squad, antreten!"

  • In der Panzerung gleich einer von Ihnen dem anderen. Sie alle unterscheiden sich nur durch Körpergröße, Statur und andere Marginalitäten, wie die Größe des Rucksackes, oder die Länge der Waffe.

    Edward kontrolliert nochmal alle mechanischen Teile seiner Waffe. 'Das ist es also' denkt er für sich, 'heute sterben wir.' Irgendwie macht Ihn der Gedanke an diesen Fakt ruhiger. Er ist vermutlich der einzige im Raum, der die Quote der Überlebenden Fußsoldaten bei ihrem ersten Gefecht kennt. "Fjodor, wir sind Fußtruppen bei der Armee. Probleme, die wir lösen könnten, gibt es nicht mehr. Und vergesst alle nicht, alle Energiezellen die ihr findet..." 'mitzunehmen.', wollte er enden, wird jedoch jäh von der Stimme des Sargents unterbrochen.

    Trust me, I'm an enginseer!

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  • Edwards einwurf lässt ihn schnauben, aber zu seiner anderen Anmerkung nickt er zustimmend. Bevor er aber etwas sagen kann ruft der Sergeant zum Antreten. Noch ein Blick in den Spind, damit auch ja nichts versehentlich zurück bleibt. Ein letzter Check ob alles richtig sitzt. Dann ist Fjodor zur Tür raus um sich neben den anderen einzureihen.

  • Eigentlich will Weight nicht, aber er muss grinsen, als der Scharfschütze seinen Kommentar abgibt, weil unwillkürlich ein Bild vor seinem geistigen Auge auftaucht in welchem zwei Komissare über seiner Leiche stehen und darüber streiten wie jemand laut 'Instrument of Order' zu bestrafen ist der sich selbst mit einem Elektrorasierer enthauptet hat. Dann folgt er Triborian hinaus auf dem Gang und reiht sich neben ihm in die Reihe ein um auf die nächste Anweisung des eifrigen Sergantes zu warten.