Naturkundiger Charakter für die Sieben Gezeichneten

  • Den Zwölfen zum Gruße


    Ich bräuchte etwas Hilfe
    Meine Gruppe und ich wollen demnächst mit den Sieben Gezeichneten anfangen
    und mir wurde aufgetragen den Part des Naturkundigen Charakter zu übernehmen.
    Ich habe mir schon einige Gedanken gemacht und eine grobe Vorauswahl getroffen.
    Einmal wäre da der Großwildjäger mit adliger Abstammung
    und zum anderen den Grenzjäger der die Weihe zum Ifirn Geweihten anstrebt (falls das überhaupt möglich ist).
    Wie bei dem Grenzjäger könnte ich mir auch beim Großwildjäger die Spätweihe vorstellen, dann aber eher als Firungeweihten.
    Wäre das sinnvoll?

  • Willkommen auf dem Orki, Bruetel. :)


    Grenzjäger, soweit ich die ohne ins Buch zu schauen auf dem Schirm habe, wäre ganz gut. Großwildjäger für die 7G ... hm, weiß nicht. Der Grenzjäger dürfte in relevanten Waffentalenten und so eventuell etwas ausbaufähiger sein und bessere Grundlagen mitbringen.


    Wie viel AP stehen denn zur Verfügung?


    Generell würde ich anempfehlen, dass wildniskundig zu sein zwar auch in der Kampagne nicht am falschen Ort ist, aber man da eigentlich so richtig da nicht der super Crack sein muss. Also gute Werte in dem Bereich werden ihre Einsatzmöglichkeiten haben, aber nicht so oft und nicht werden so extrem wichtig sein.
    Ich würde da keineswegs zu sehr auf die Naturschiene gehen, aber beide Optionen eröffne ja vom Talentspiegel her auch schon andere Möglichkeiten.


    Eine adlige Herkunft dagegen kann nützlich sein (je nachdem, wie sehr sich Dein SL an gewisse Vorgaben hält oder auch nicht mehr oder weniger), aber generell im Umgang mit höher gestellten Personen ist das ja schon gut.


    Im Prinzip würde mir wenn eine Weihe die von Ifirn als geeigneter scheinen, aber die hat halt den Nachteil der wenigen KP-Punkte und gerade bei einer Spätweihe bestehen dann noch weniger Möglichkeiten, die auf eine Anzahl hoch zubekommen, bei denen man damit viel anfangen kann.

  • Anbieten würde sich entweder ein tobrischer Firunpriester (mit starkem Bezug zu Jarlak, vielleicht sogar adlig aus dem Haus Ehrenstein oder dem Haus des Kanzlers von Tobrien) oder etwas südaventurisches mit Dschungelerfahrung, vielleicht ein Großwildjäger aus Al'Anfa, am besten aber auch hier mit guten Beziehungen zur Obrigkeit, vielleicht selbst aus einem Grandenhaus. Damit deckt man die Gebiete ab, in denen Expertise am besten gebraucht werden könnte und man spielt eben nicht den wilden Onkel aus dem Wald, der bei den meisten anderen Sachen als Kerl von niederer Geburt und Stand an der Seitenlinie steht, sondern jemand, der auch noch einen Namen mit in die Riege bringt. Das wären zumindest meine beiden Favoriten, wenn ich mir was aussuchen sollte, was sich wildnismäßig auskennt und den Part für die G7 übernehmen soll. :)

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  • Das ist alles schon sehr hilfreich


    @Schattenkatze
    Schonmal danke dafür
    wir spielen mit standart AP und mit 120 start GP und 105 Eigenschafts GP


    Habe da Jetzt aber noch paar Fragen.
    woher kommt der Adelstitel genau? Sowohl für den Großwildjäger als auch unter umständen für den Grenzjäger
    Wenn ich nicht zu sehr die Naturschiene gehen soll, was sollte ich dann noch mit einbringen? Beim Grenzjäger denn geselschaftlichen Aspekt und beim Großwildjäger den handwerklichen?
    Sollte ich die Spätweihe aus den, von dir genanten gründen jetzt streichen oder die Möglichkeit weiterhin in betracht ziehen?


    @Sumaro
    Dier auch danke für deine Tipps .
    Über die Herzogtümern und Grandenhäuser muss ich mich erstmal schlau machen, da fehlt mir eigentlich jedes wissen.

  • In unserer ersten 7G-Gruppe hatten wir in der Position des Naturkundigen einen Auelfen, das war sehr nett, der konnte auch noch zaubern und halbwegs kämpfen.

    Stell dir vor, es ist Klimawandel, und keiner tut was - dann kommt der Klimawandel zu dir.

  • Ihr startet in die 7G mit annähernd wenig bis keinen vorher verdienten oder bekommenen AP?
    Er höhte GP und Eigenschaften sind eine feine Sache, nur an den TaW ändern die wenig.


    Adelstitel ist davon abhängig, was Du investieren möchtest. Adlige Abstammung, oder ist es gar der Erbe, der zusätzlich auch noch den Vorteil des Adligen Erbes haben soll?
    Spross eines kleinen Junkers, oder von höherer Herkunft? Dann muss entsprechend mehr SO her, die Vorteilsbeschreibungen nennen Mindestangaben.


    Handwerk ist leider allgemein wenig von Relevanz. Kann man toll schmieden, freuen sich die Kämpfer, profan heilen zu können für den Notfall kann auch nicht schaden und dann dünnt es sich schnell aus.


    Bei weitere Standbeinen wäre die Frage: Was würde in Deinen Augen zum Konzept gehören und gut passen? Was gibt es sonst noch in der Gruppe mit welchen Spartenbesetzungen?


    Bei einem Adligen bietet sich durchaus ein gewisser sozialer Grundstein an, aber das muss auf so einen kleinen Adligen aus Gradnochsjepengurken eben auch nicht zutreffen.


    Da es in die 7G gehen soll: Da gibt es wichtige und große Kämpfe und Schlachten. Kämpfen zu können ist da tatsächlich wichtig. Und dann keine Schleuder oder Netze, und auch weniger Pfeil und Bogen (was an sich nicht schlecht ist, aber als Hauptwaffe läuft das bei später gewissen Gegnerarten nicht mehr so gut).

  • Ihr startet in die 7G mit annähernd wenig bis keinen vorher verdienten oder bekommenen AP?
    Er höhte GP und Eigenschaften sind eine feine Sache, nur an den TaW ändern die wenig.

    Ich würde wetten, sie starten mit Vorabenteuern und nicht direkt mit der G7, oder?

  • Ich denke Bruetel ist mir bekannt, Spielleiter hier (Bremen, richtig? ;) ). Wir fangen tatsächlich lange vor der Kampagne an, noch vor 1000BF.


    MMn ist der Adelstitel, in Bezug auf das Gespräch mit hochgestellten Personen, überflüssig falls man Geweiht ist. Trotz der langen Zeit, in der man den Charakter Formen kann, würde ich mit den Argumenten von Schattenkatze von einer Spätweihe der Ifirnkirche abraten. Die müsste schon zum Start kommen um bis zum Anfang des Endes ausreichend KE und Liturgien verwenden zu können. Eine Spätweihe des Firun wäre möglich, aber die Prinzipien sind relativ schwer zu spielen.


    Als Naturcharakter geht auch der Entdecker.


    Unsere Konstellation der 5 Spieler:
    - Krieger von Hylailos
    - "Barde" aus Gareth
    - Magier aus Ysilia
    - <Handwerk>
    - <Natur>


    Die drei ersten Bereiche sind auch schon an Spieler gegeben.

  • In der Konstellation kann ich mir aber gut vorstellen, dass man noch weitere, tatkräftige Schlagkraft im Bereich Magie und Kampf unterbringen kann.^^


    Grundsätzlich gilt bei DSA ja immer, mit Magie/Karma ist alles besser. Also bevor man den "Handwerker" nimmt, nimmt man den Angrosch/Ingerimm/Perainepriester. Bevor man den Jäger nimmt, nimmt man den Elfen/Firungeweihten/zumindest irgendwas Viertelzauberer. Und gerade wenn die G7 angestrebt wird, dann würde ich da auch Klotzen und nicht kleckern, sondern mir ein Konzept nehmen, das viel Raum für Entwicklung und Macht hat. Man kann sie in jedem Fall brauchen.

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  • Das "demnächst" im ersten Beitrag ist ungenau, wirkt auf mich nicht unbedingt so, als würden davor 1-2 Jahre noch vorweg gespielt werden. Mein "annähernd" ist daher ebenso ungenau, aber vermutend, das vorher nicht 5000 AP erspielt werden.
    Um mich zu vergewissern, wie es gemeint ist, eben auch die Frage.^^


    EDIT: Lange vorher anfangen klingt ja schon ganz anders als "demnächst".^^


    Bei einer Ifirn-Spätweihe sehe ich den KP-Knackpunkt (gerade bei einem, zeitlich recht kurz vorherliegenden Startzeitpunkt).


    Willkommen auf dem Orki, Dalanea. :)


    Mehr Kampf kann im Zweifelsfall bei der Konstellation nicht schaden, Karma wäre in der Tat auch eine feine Sache,


    Adel und Weihe: Gerade Firunis sind nun eher die bodenständigen Geweihten, tragen kein klar erkennbares Ornat. Sicher sind sie auf ihre Art dennoch Respektspersonen, ein Adelstitel mag da aber noch in anderen Punkten Tür und Tor öffnen.


    Wenn allerdings ohnehin von Anfang an geplant ist, eine Weihe zu implementieren, könnte man tatsächlich vom Start her den Geweihten nehmen.
    Oder zumindest mit Hinblick auf die Voraussetzungen auf die Werte, den tiefen Glauben und erste Schritte in die Richtung schon mit abdecken.
    Dann könnte man überlegen, wie relevant Adlige Abstammung ist, aber gerade bei dem eigentlichen Naturburschen Firuni wäre eine Adlige Herkunft ein interessanter Kontrastpunkt, bis zur Spätweihe nüpzlich und danach auch nicht gleich überflüssig bei einem Firuni.

  • In der Konstellation kann ich mir aber gut vorstellen, dass man noch weitere, tatkräftige Schlagkraft im Bereich Magie und Kampf unterbringen kann.^^

    Bis auf den Magier werden alle mehr oder weniger im Kampf vertreten sein. Nicht vom Start aber nach und nach. Da wir kein DSA5 spielen kann der Ysilianer natürlich mit Fortifex, Ignifaxius, -sphäro, Armatrutz und Axxeleratus wunderbar den SL ärgern.

    Grundsätzlich gilt bei DSA ja immer, mit Magie/Karma ist alles besser. Also bevor man den "Handwerker" nimmt, nimmt man den Angrosch/Ingerimm/Perainepriester.

    Bin voll deiner Meinung. Da wir aber schon ~995BF anfangen gebe ich den Charakteren die Möglichkeit eine Weihe zu erleben, statt sie auf dem Zettel stehen zu haben. Ich lasse natürlich auch Geweihte vom Start weg zu ^^

    Lange vorher anfangen klingt ja schon ganz anders als "demnächst".^^

    Bis Ende Juni/Anfang Juli werden die Charaktere erstellt und der Hintergrund ausgearbeitet sein, dann beginnt das erste Abenteuer der Vorabenteuer.

    Willkommen auf dem Orki, Dalanea.

    Vielen Dank! Hab schon viel von dir gelesen :D

    Adel und Weihe: Gerade Firunis sind nun eher die bodenständigen Geweihten, tragen kein klar erkennbares Ornat. Sicher sind sie auf ihre Art dennoch Respektspersonen, ein Adelstitel mag da aber noch in anderen Punkten Tür und Tor öffnen.

    Den Naturcharakter für das öffnen von Tür und Tor per Titel zu nehmen finde ich tatsächlich sehr kontrastreich, deswegen hab ich wohl nicht daran gedacht. Mit dem Gedanken werde ich irgendwie nicht warm (haha, wegen Firun, haha...). Es wird, schade um die KE, eher Ifirn sein. Die ist deutlich umgänglicher als der eiskalte Firunpriester. Muss aber unser guter Bruetel selbst entscheiden.

    Man, ich hoffe dass ich hier nicht irgend jemand falschem gerade irgendwas andrehe :whistling:

  • Im Allgemeinen würde ich jedem, der sich mit der firun'schen Moral identifizieren kann, den Firungeweihten empfehlen. Da Kirchen sowohl von Firun als auch der Ifirn sehr sehr spärlich besetzt sind muss man überlegen, ob man es sich mit dem Charakter einfach machen möchte und vom Start weg den Geweihtenstatus übernimmt.


    Wenn man schon weiß, dass man den Charakter ~20 Jahre IT spielt und es vorher mit dem SL bequatscht, finde ich die Entwicklung zur Spätweihe spannender.

  • Das Problem ist, dass eine Spätweihe mitunter sehr viel AP verschlingt, die man andernfalls in weitere Entwicklung stecken könnte. Eine Spätweihe ist ja durchaus aufwendig und teuer. Allerdings kann man den Firuni sonst nicht mit so vielen Vorteilen ausstatten, der GP-technisch nicht so gut wegkommt.

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  • Da AP aber ziemlich frei vergeben werden können, in der G7 Vorphase muss man ja nicht geizen, ist es dennoch immer um vielfaches schöner wenn eine Weihe erspielt und erlebt wird. Kann die haltung sehr gut nachvollziehen. Alle unsre 3 G7 Geweihten waren Spätweihen und mit tollen Geschichten verbunden. Ich persönlich würde da ja noch die Zeit bis zur Kampagne etwas verkürzen, sonst ist man da mindestens 6 Jahre dran (was die Wahrscheinlichkeit es nicht zu schaffen deutlich erhöht) und mit 12000 AP spaziert man gelangweilt durch die ersten 2 Abenteuer es sei denn man will als SL direkt mit dem anpassen und Wettrüsten anfangen.


    Adelsspross mit Hang zur Jagd, egal von wo, praktisches lässt sich da immer im Spiel herausarbeiten. Wäre in der Tat eine schöne Sache. Aber wenn der Adel zu überrepresentiert ist machts auch durchaus ein "niemand" der sich ganz hocharbeitet, bzw nur über den Späteren Kirchenzweig seine Stellung erhält.

    "Ohne DSA5 hätte es Herr der Ringe nie gegeben" - H.P.Lovecraft