Karfunkel - Was damit tun?

  • Hallo liebe Leute :)


    Mein Brabaker Dämonologe wird wahrscheinlich bald einen Karfunkel eines Riesenlindwurms in Händen halten.
    Ich kenne mich leider nicht wirklich gut mit den Möglichkeiten, die ich als Magier dann habe, aus.


    Was ist mir als Magier mit diesem Karfunkel möglich?
    Was würdet ihr damit machen?


    Danke für die Antworten.

  • Als Dämonologe (und Geisterbeschwörer?) wäre es langfristig interessant, sich den im Stein fegangenen Geist des Drachen zu unterwerfen. Ob als bloße Machtdemonstration, aus wissenschaftlichem Interesse oder um dem Drachen magische Geheimnisse abzupressen sei einmal dahin gestellt.


    Davon abgesehen können entsprechend aufbereitete Karfunkel als AsP-Speicher oder Grundkörper für Artefakte genutzt oder aber Zerschlagen werden, um einmalig eine große Menge Kraft frei zu setzen. Aus Sicht eines Alchimisten sind sie vermutlich eine optimierende Substitution für allerlei magische Zutaten. Und sie sind natürlich viel Geld wert.

  • Siehe dazu WdA. Da steht viel dazu. U.A. auch, dass andere Drachen bemerken, wenn du mal mit einem Karfunkel gezaubert hast, da es sich in deine Matrix einbrennt. Vielleicht fressen die dich dann vorzugsweise lieber... ;)

  • Wie gesagt, Alchimie und Magie kennen sehr viele Anwendugnsgebiete dafür. Notfalls verkaufen. Spätestens bei den Zwergen wirst du ihn für gutes Gold los.

  • @Shintaro
    Wenn du entsprechende Vorkehrungen triffst sollte es theoretisch möglich sein, den Geist des Drachen nach der Zerschlagung des Karfunkels herbeizurufen und kontrollieren zu können. Allerdings bleiben die wenigsten Drachen nach der Zerschlagung ihres Karfunkels als Geist in der 3. Sphäre (es gibt nur zwei offizielle Exemplare), insofern sollte der Drache besser einige der in WdZ genannten Geist-Anforderungen erfüllen (wichtige Aufgabe o.ä.), die das rechtfertigen.


    Dämonologisch ist ein Drache nicht direkt sinnvoll - kein normaler Dämon kann einem RLW-Geist im Karfunkel besonders viel. Gletscherwürmer machen Party in der Dämonenzitadelle! Aber wenn du einen Pakt eingehen möchtest... es gibt kein besseres Geschenk. Ein Drachengeist gibt nach der Seelenmühle übermächtige Dämonen ab. Das ist der Grund, aus dem Rhazzazors Karfunkel nicht zerstört wurde.

    Non serviam!


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    Edited once, last by the_BlackEyeOwl ().

  • Man könnte natürlich auch einen kooperativen Einschlag wählen. Drachenkarfunkel geben ja hervorragende Artefakte ab und werden automatisch mit dem Drachengeist beseelt. Unter der Prämisse wäre auch die Erforschung eines Drachengeistes, der erwacht ist, sicherlich etwas für einen Geisterbeschwörer und Dämonologen. Und wenn man noch einen Schritt weitergehen will, dann sollte man vielleicht mal in Richtung Haffax und seiner aktuellen "Agenda" blicken. Offenbar bieten Drachenkarfunkel ein ganz gutes "Backup" für diverse fatale Fehlschläge in der Lebensführung. xD

  • Als Dämonologe (und Geisterbeschwörer?) wäre es langfristig interessant, sich den im Stein fegangenen Geist des Drachen zu unterwerfen. Ob als bloße Machtdemonstration, aus wissenschaftlichem Interesse oder um dem Drachen magische Geheimnisse abzupressen sei einmal dahin gestellt.

    Wie genau würde das aussehen?
    Gibt ich habe recherchiert, und keinerlei Regeln dazu gefunden, von der Unterwerfung mittels Arcanovi (Also erschwerter Zauberprobe) mal abgesehen.


    Kann ich die Drachenseele mittels Magie manipulieren?
    Also gilt der Karfunkel als Zielobjekt für Zauber?
    Wenn ja, was ist das Zielobjekt? Einzelperson/-Wesen? Einzelobjekt?



    Ich stelle mir ebenfalls die Frage, was passieren könnte, wenn man einen Dämon an einen Karfunkel bindet.
    Könnte man dadurch vielleicht die nächtlichen Bindungskosten sparen oder diese reduzieren?
    Welche Auswirkung hätte das auf die Drachenseele, gerade was den Verfall angeht?

  • Einige weiterführende Quellen und Überlegungen, was ein Karfunkel ist/kann, gibt es es in diesem Thread: Was kann ein Karfunkel alles?


    Ein bisschen zu Karfunkeln und mehr mehr zu sonstigen Drachenausbeutungen hier: Das Liebe Thema mit der Beute...




    Als Dämonologe (und Geisterbeschwörer?) wäre es langfristig interessant, sich den im Stein fegangenen Geist des Drachen zu unterwerfen.

    Oder sich unterwerfen zu lassen. :P Zumindest hat der Karfunkel eine MR in Höhe der MR des Drachen.
    Da Drachenodem vorhanden sein sollte, wenn ich den Hinweis auf Riesenlindwurm richtig interpretiere, da ist hinten ein Anhang zum Thema Drachen drin und auch eine Seite über Karfunkel, wenn auch hauptsächlich IT-Texte und wenig OT-Konkretes.


    Ob ein Dämonologe nun die Person ist, mit der der Geist des Drachen im Karfunkel Kontakt aufnehmen und sich verständigen möchte, wäre eine andere Frage, aber auch das ginge an sich, was vielleicht reizvoll sein könnte, als weitere Option zu den bereits Genannten.


    Dazu und/oder die Möglichkeit, einen solchen Karfunkel zu erforschen und eine Abhandlung drüber schreiben und sich Ruhm unter den Kollegen zu erwerben. Und wahlweise danach das Ding anderweitig weiterverwenden.

  • bekommt man etwas wenn man den an der Drachenei-Akademie abgibt? Das hat bisher glaube ich noch niemand vorgeschlagen? (vielleicht weils ne dumme idee ist? Oo)

  • Verkaufen ist immer eine Option. An die Boronkirche geben würde ich ihn allerdings nicht (die beansprucht die schlafenden Geister ja auch für sich).
    Ich glaube aber, dass man Karfunkel besser privat an jemanden verkaufen kann, der damit vielleicht ethisch nicht ganz einwandfreie Studien betreiben will, als an die Dracheneiakademie, die damit wahrscheinlich "nur" Artefakte basteln würde.
    Außer man erhofft sich eine seltene These oder ähnliches Spezialwissen dafür.

    "Er hat die Grenzen der Unwissenheit erweitert. Im Kosmos gibt es vieles, von dem wir überhaupt nichts ahnen."
    Die beiden Männer sonnten sich in dem herrlichen Gefühl, weitaus weniger zu wissen als gewöhnliche Leute, die nur von gewöhnlichen Dingen nichts wussten.

  • Ich dachte die lagern die nur ein damit eben keiner "ethisch fragwürdiges" damit anstellt? War da net was mit Kor-Orden der die Teile bewacht, jede Menge geweihte usw.?

  • Oder sich unterwerfen zu lassen. :P Zumindest hat der Karfunkel eine MR in Höhe der MR des Drachen.

    Pah, niederes Gewürm! Die Zeit der Geschuppten ist endgültig vorbei, außerdem hätten selbst die Bestien der Urzeit sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen mit dem eisernen Willen des Jahrgangszweitbesten des Konvents der verfinsterten Sonnenscheibe, des sphärenkundlichen Instituts und Halle der Geister zu Brabak messen können. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und die verblichene Seele sollte lieber schnell lernen, Zurg dem Dunklen auch unausgesprochene Wünsche sogleich zu erfüllen!


    Und wenn es wider Erwarten doch nicht klappen sollte, dann ist Aventurien um einen interessanten Antagonisten reicher :)

  • Zwei berühmte Drachen sammeln Karfunkel ... und dürften sehr interessiert sein wenn eine Drachenseele in falsche Hände kommt.
    Drachenseele in die heutige Zeit ... da kennen einige nicht ein Abenteuer um 1040 BF.
    Hat ein Riesenlindwurm nicht drei Karfunkel? Fragt mal bei Rakorium noch :)

    Pflicht des Historikers:
    das Wahre vom Falschen, das Gewisse vom Ungewissen, das Zweifelhafte vom Verwerflichen zu unterschieden.

  • Man könnte einen Morcan an den Karfunkel binden und mittels Besessenheit den Drachengeist knechten. Der soll ia in seinem Stein schlafen.

  • Viel Erfolg dabei, einen Drachengeist in seinem Karfunkel zu knechten. Wie gesagt: Die ziemlich gurkigen Gletscherwürmer können ohne Probleme in der Dämonenzitadelle nisten, in der Nachtalben und Wächterchimären wahnsinnig werden und sonst nur Pardona bestehen kann. Das sollte einen Anhaltspunkt bieten.

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  • Das liegt eher daran dass Gletschwerwürmer zu doof sind, glaube ich manchmal :D Der älteste Lebende von denen hat... KL 10, oder? ;)

  • Ah, genau. Beides so eisig ;)


    Naja, Gletscherwuürmer wurden von Pardona erschaffen, der Legatin des Namenlosen und mit ein paar Tagen Niederhöllen-Erfahrung. Sind die Dinger nicht sowieso schon so wahnsinnig, dass das bisschen Verderbnis in der Zitadelle sie auch nicht mehr juckt, sondern eher nährt?

  • Immer wahnsinnig sind sie nicht. Sie sind - wie Nachtalben - etwas komisch drauf, aber nicht nur wie diese nicht mehr Daimoniden, sie wurden gar nicht erst per Chimäroform erschaffen. Verwendet wurde wie für die Eisigel ein unbekanntes alchemistisches Vorgehen, das eher dem Synärethikon ähnelt als asfalothscher Magie - zur Zeit der Erschaffung dieser beiden Spezies hatte Pardona afaik noch nichts mit Erzdämonen zu schaffen.

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