Das Kind der Sonne


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    Das Kind der Sonne, © Michelle Schwefel


    Rommilys, 5. Rondra 1023 BF


    Sommer in Darpatien. Noch immer liegt der Schatten des Allbösen schwer über den Landen der rechtschaffenen Menschen. Zwar ist die Zeit der großen Feldzüge seit dem Sieg über Borbarad vorbei, zumindest einstweilen; doch die Heptarchien sind ein kaum minder schrecklicher Feind. Kriegerische Horden suchen die grenznahen Regionen Darpatiens heim, verbreiten Angst und Schrecken, stehlen Vieh, verschleppen Menschen in die Sklaverei. Flüchtlinge aus den Schwarzen Landen suchen nach wie vor einen sicheren Hort jenseits der Grenzen, doch ist ihre Zahl weit geringer geworden als noch vor einem halben Götterlauf. Höchst unterschiedlich versuchen die Menschen mit der neuen Situation – der Etablierung der sieben Reiche des Bösen – fertig zu werden: Während die einen sich resignierend in ihr Schicksal fügen, werden andere nicht müde, den Kampf weiterzuführen. Sei es mit dem Schwert, sei es mit dem Verstand, sei es mit dem Glauben. Für aufrechte Helden gibt es viel zu tun in diesen dunklen Tagen. Und die Aufgaben, die ihrer harren, verbindet alle eines: ein jedes Mal wagt man Leib und Leben. Und seine Seele dazu...


    Die stolze und schöne Stadt am Darpat, Herz und Blüte des Fürstentumes Darpatien, Heimstatt des Traviakultes. Travia und die Fürstin, so wird die Antwort lauten, fragt man die Bewohner danach, wer denn die Stadt regiere. In kaum einer Ansiedlung des Mittelreiches - vielleicht mit Ausnahme der Stadt des Lichtes in Gareth - treffen geistliche und weltliche Macht so unmittelbar aufeinander, prägen zu gleichen Teilen das Leben in der Stadt, bilden reizvolle Einheit und Gegensatz zugleich. Behaglich wird der Reisende sich im Stadtteil Friedensstadt fühlen, wo Mutter Travias Gesetze über allen stehen. Hier sieht man Pilger aus allen Windrichtungen und rechtgläubigen Reichen, die man kennt. Doch auch viel Bettlervolk hat es hier, denn wo sonst sollte der Bedürftige hoffnungsfroher auf eine Gabe hoffen?


    Ganz anders hingegen mag man das in der Greifenstadt sehen, dem Sitze des Herren Praios und seiner Dienerschar. Die Weißberobten bestimmen das Bild der Straßen, gemeinsam mit den Adepten und Scholaren der Akademia des Rechten Weges in ihren rot-weißen Roben. Blitzblank sind die Gassen hier gefegt und andächtige Stille liegt über den Straßen. Zumeist zumindest, so nicht ein vermeintlicher Schwarzmagus oder Reichsverräter in die Gewölbe des KGIA verbracht wird, den Turm der Freuden, wie man ihn hinter vorgehaltener Hand im Volksmunde nennt, seine Untaten an Kaiser und dem Herrn Praios zu gestehen.


    Jeder von euch erhielt eine schriftliche Einladung, sich zur Mittagsstunde des ersten Praiostags im Rondra im Inquisitionsturm einzufinden.Den Wachen am Tor sei der Name Anselmus mitzuteilen und über die Einladung in PRAios Namen unbedingtes Stillschweigen zu wahren. Am "Turm der Freuden", wie das Gemäuer im Volksmund geheißen wird, angekommen und nach Nennung der genannten Parole, führt eine Wache den Neuankömmling sogleich empor in den fünften Stock, wo man in einen Warteraum gelangt. Zwölfgöttererbaulichen Fresken zieren hier die Wände und die kunstvoll geschnitzte und mit goldenen Ornamenten verzierte Tür, die die Fleischwerdung Ucuris zeigt, mag ebenso begeistern, so einem der Sinn nach Kunst steht. An den Wänden rechts und links der Tür stehen zwei schwere Holzbänke, die die Wartezeit wohl verkürzen sollen, allerdings alles andere als bequem aussehen.

  • Vor dem Inquisitionsturm steht ein Mann, dem Aussehen nach sehr alt. Ein langer, weißer Bart hängt über seine Brust, auch seine dünnen Haare sind weiß und lang, er trägt sie offen. Trotz seines Alters geht er immer noch aufrecht und ist recht groß, wenn auch schmal gebaut. Sein Gesicht strahlt Härte und auch eine gewisse Verbitterung aus - auf einfache Gemüter mag es auch furchterregend wirken, wird doch die linke, obere Gesichtshälfte von Verbrennungen entstellt, die ihm auch sein Auge geraubt zu haben scheinen. Seine Nase fehlt ebenfalls, er trägt eine Protese aus Metall. Seine rechte Gesichtshälfte allerdings blickt stolz aus einem klaren, blauen Auge in die Welt. Wenn man die einfache Bevölkerung fragen würde, wie denn ein Magus auszusehen habe (oder wenn man den Codex Albyricus wörtlich nimmt) würde die Beschreibung wohl sehr genau auf ihn passen: Er trägt eine Kutte aus weißem Leinen, die tadellos sauber ist und von einem ledernen Gürtel zusammengehalten wird, an dem ein elegantes und verziertes Langschwert hängt. Außerdem trägt er einen ebenso weißen Spitzhut mit schmaler Krempe. Unter der langen Robe kann man ein paar Stiefel aus feinem Leder erkennen. Das Bild wird durch den imposanten Stab aus Blutulme abgerundet, an dessen Spitze eine Kristallkugel prangt, die von Geflecht an ihrem Platz gehalten wird.


    Mit der Miene einer Person, die es gewohnt ist, Befehle zu geben, stellt er sich den Wachen kurz vor, zeigt ihnen den Brief und sagt, dass man ihn zu Anselmus führen solle. Wortlos folgt er der Wache, die ihn ins Wartezimmer führt, wo er sich auf eine der Holzbänke sitzt und darauf wartet, vorgelassen zu werden. Sein Auge schweift durch den Raum und er betrachtet die Wandmalereien, wenn auch augenscheinlich nicht mit der Begeisterung, die einem Kunstliebhaber zu eigen wäre.

  • Nervös hatte Gwendolyn die Einladung angenommen. Der Brief War so nichtssagend gewesen und das machte sie schrecklich ängstlich, wieso bestellte man sie in den Turm der Freuden? Aber die Neugier hatte gesiegt und sie sagte sich immer, dass man zu Folter sicher keine Einladung bekam. So hatte sie such wie von ihr verlangt auf den Weg gemacht und erreichte nun auch den Tempel.
    Als sie vor den Tempel Tritt ist von ihr selbst nicht viel zu erlennen. Ihre Füße stecken in Stulpenstiefeln aus dunklem Leder. Das Schwarze Kleid welches sie trägt ist unten am Saum mit Einem Muster aus Gänsen, Buchen- und Lindenblättern in Orange bestickt. Ihre Hüfte wird von einem Gürtel umschlungen der eben dieselbe dunkle Farbe hat wie die Stiefel. An ihm hängt ein Wasserschlauch. Um ihre Schultern liegt ein Schwarzer recht Wetterfester Umhang, der von zwei Knöpfen an Ort und Stelle hält. Seine Kapuze hat sie tief ins Gesicht gezogen, sodass man von diesem kaum etwas wahr nimmt. Die Hände Stecken in zu den Stiefeln passenden Stulpenhandschuhen. Über ihren Schultern trägt sie einnen Rücksack. Dagegen klackert bei jedem Schritt ein Köcher mit Pfeilen und der Dazugehörige Bogen. Das Gesicht der Frau liegt hinter einer Maske aus dunklem Tücher verborgen auf das mit Saphir blauem Faden das Symbol der Travia Kirche gestickt wurde.
    Aus zwei Löchern blickt ein paar Augen hervor und man möchte meinen sie hätten die Farbe von frischem Blut.


    Die Wachen gucken wohl nicht schlecht als diese Gestalt an sie heran tritt. Dann allerdings sagt eine weiche glockebhelle Stimme: "Ich werde von Anselmus erwartet bitte." Auch sie hält einen dieser Briefe hin Händen und wird deshalb in den Turm gebracht. Wirkt dabei immer noch etwas nervös.
    Etwas was sich nicht legt als sie den alten Mann sieht. Alles an ihm schreit nach Magierklischee und es ist doch wohl bekannt, was der gute Herr Praios von Magiern hält. War sie vielleicht doch über irgendeine Grenze getreten und wurde nun bestraft? "Travia zum Gruße guter Mann", sagte sie den Kopf vor ihm neigend.

  • "Travia zum Gruß, setzt euch doch," erwidert der Mann mit einer vergleichsweise weichen Stimme, die gar nicht so recht zu seinem äußeren Erscheinungsbild passen will. "Sind wir aus dem gleichen Grund hier?"

  • Durch die unbelebteren Straßen der ohnehin schweigsamen Stadt geht ein junger Mann, der wenig in das Erscheinungsbild der Stadt zu passen scheint. Seine eher einfachen braunen Kleider sind nicht makellos sauber und etwas wie den auf dem Rücken hängende Bogen hätte man vielleicht noch vor 5 Jahren hier erwartet, aber heutzutage wirkt er deplatziert. Der Zopf, in den die dunkelblonde Haarpracht gezwängt wurde, vermag nicht darüber hinweg zu täuschen, dass sie ungepflegt sind. Gewaschen sind sie wohl, nur von einer Frisur kann man kaum sprechen.
    Der junge Mann geht leicht geduckt, wodurch er kleiner wirkt, obwohl er in jeder Hinsicht eine durchschnittliche Statur hat. Sein Weg führt ihn zum Inquisitionsturm, wenn auch nur auf Umwegen, da er die bevölkerten Plätze zu meiden scheint. Am Ziel angelangt beeilt er sich zum Tor zu kommen, wo er einen Brief vorzeigt und einsilbig mitteilt, dass er zu Anselmus vorgelassen werden möchte.


    Die Wache führt ihn daraufhin in das Wartezimmer, wo bereits ein weißhaariger Mann und eine dunkel gekleidete Frau sitzen. "Travia zum Gruße", spricht er beide mit einer kurzen Verbeugung an. Seine dunkelbraunen Augen huschen einmal schnell durch den Raum und bleiben kaum an den kunstvollen Verzierungen hängen. Das Fenster scheint ihm viel mehr zu gefallen, so dass er sich ohne Bedenken auf den Platz setzt, von dem aus man den besten Blick auf den klaren Himmel hat.

    Wenn dieser Tag doch niemals kommt,an dem der Himmel mir dir lacht
    und alles hell und strahlend macht,dann bleibt dir immer noch die Nacht!
    Carpe noctem.

  • "Ja das nehme ich an", sie nickt dem älteren zu und bestellt ein wenig an ihrem Umhang herum, "Ihr wisst nicht zufällig genaueres?" Immerhin War er alt und damit vielleicht wichtig oder sehr gelehrt.
    Dann allerdings stand ein zweiter in der Tür des Raumes. "Travia zum Gruße", nickte sie ihm auf seinen Gruß hin zu und sah sich dann um. Dann entschied sie sich erstmal hinzusetzen.

  • Auch der Alte grüßt den Neuankömmling.


    "Vermutlich nicht, nein," erwidert er seiner Gesprächspartnerin, "Aber erlaubt mir doch erst mal, mich vorzustellen: Lucianus Rudefalk von der Akademie der magischen Rüstung zu Gareth. Darf man auch euren Namen erfahren?"

  • Verlegen schlug sie sich die Hand vor den Mund und nickte dann. "Bitte entschuldigt, Gwendolyn Morgentau, gelernte Medica und Akoluth der Travia. Es freut mich eure Bekanntschaft zu machen", sie macht eine tiefe Verbeugung. Da sprach sie wohl mit einem Magiermeister.

  • Firnjan erkannte sofort, dass er offensichtlich ein laufendes Gespräch unterbrochen hatte und nahm daher von Lucianus' Frage gar keine Notiz, während er weiter aus dem Fenster schaute, wo ein paar weiße Wolken vorbeizogen.

    Wenn dieser Tag doch niemals kommt,an dem der Himmel mir dir lacht
    und alles hell und strahlend macht,dann bleibt dir immer noch die Nacht!
    Carpe noctem.

  • Nach einer Reise von ein paar Tagen, gelingt es einen großen blonden Mann es endlich, wieder die Zivilisation zu erreichen. Etwas müde, aber glücklich betritt er die Stadt und genießt die vertrauten Geräusche von Menschen, welche durch die Straße umhereilen. Auch wenn er fremd ist, so weiß er wohin er hin muss. Zur Praioskirche. Sein Vater, ein Offizier des Bannstrahlerordens, hat ihn personlich darum gebeten. Einerseits um sich selbst zu beweisen, wie er im königlichen Kriegsseminar zu Punin ausgebildet wurde, andererseits auch selbst Erfahrungen zu machen. Damit auch er eines Tages in den Bannstrahlerorden dienen kann.


    Jedoch fällt ihm eines auf. Er findet keine Praioskirche. Egal wem er fragte auf der Straße. Alle schüttelten nur den Kopf. Ein Bettler jedoch zeige in eine Richtung, in die er marschiert. Was er allerdings dann erblickt, lässt ihn in Erfurcht erstarren. Ein großes Konstukt aus Architektur. Einige Sekunden blickt er das Gebäude an, jedoch fällt ihm nicht ein, was es sein könnte.
    Dann erinnert er sich an das Einladungssschreiben. Schnell, damit er nicht zu spät kommt, geht er um Eingangsbereich, wo er den Wachen das Schreiben vorzeigt. Nachdem er die Wache passiert er, geht er in den fünfsten Stock. Da vernimmt er schon ein gerede von mehreren Menschen.
    Den Warteraum betritt ein 2 Schritt großer blonder Krieger. Kräftig, aber nicht zu muskulös betritt er in seiner leichten Rüstung den Warteraum.
    "Prais zum Gruße. Mein Name ist Morgan Kurstan, Krieger aus den königlichen Kriegsseminar zu Punin. Ich nehme an, jeder von ihnen hat eine Einladung bekommen und hier zu warten?"
    Fragt er im höflichen Ton die Runde

  • Der Turm der Freuden. Ja, so konnte man einen Inquisitionsturm auch nur mit viel Sinn für schwarzen Humor nennen. Aus einem dutzend Schritt entfernung blickt Eleawen an dem Turm hoch und schüttelt den Kopf. Ein weiteres von vielen machtlosen Instrumenten der böse Wirklichkeit, Träger nie erfüllter Hoffnungen, und Schuldiger am Tod der Schuldlosen. Die junge Frau pressit die Lippen aufeinenader und überbückt die letzten Schritte zu den Wachen. Sie nickt ihnen kurz zu und nennt ihnen die Parole. Auf dem Weg die Treppen hoch löst sie ihren Schwertgürtel und wickelt ihn um die Scheide ihrer Klinge, um fünften Stock angekommen, nickt sie den Anwesenden kurz zu, wobei sie diese aus ihrem verbliebenen, linken Auge mustert, und setzt sich dann an eine freie Stelle auf die Bank. Die Beine gespreizt und das Schwert, ein Anderhalbhänder mit schwarzem Griff, mit der Spitze auf den Boden und beiden Händen am schmucklosen Knauf, dazwischen stellt.


    Eleawen ist eine überdurchschnittlich große Frau mit 9 Spann Körpergröße, in den Schultern jedoch eher schmal, aber keineswegs zierlich zu nennen. Eine Narbe zieht sich von der Stirn über das rechte Auge bis auf die Wange. Sie ist gut verheilt, doch das Auge ist milchig Trüb, wohingegen das andere grau, und wachsam ist. Ihre pechschwarzen Haare sind von vereinzelten weißen Strähnen durchzogen, Schlohweiß, wie man es höchstens von Albinos kennen mag, und sind vermutlich etwas mehr als Kinn lang, währen sienicht mit einem weißen Band zu einem kurzen Pferdeschwanz gebunden, dazu mit einem kürzeren Pony, der in vereinzelten Strähnen um die Stirn herum bis in ihre Augen fällt. Silberne Creolen blitzen an ihren Ohren, der einzig sichtbare Schmuck. Ihre Gesicht ist eher rund, jedoch mit markanten Kieferknochen, rosigen Lippen und leicht vorstehenden Wangenknochen und einer kurzen Nase. Sie trägt ein dünnes schwarzes Hemd, und eine ebenso dünne schwarze Hose aus feinstem kusliker Leinen, und leichte schwarze Stiefel, die bis zu den Knien reichen und geschnürt sind. Darüber trägt sie einen Wappenrock, geviert in schwarz und Rot, darauf das Wappen des Hauses von Rabendmund, auf Silber der Schwarze Rabe, rot bewährt. Ihre Hände stecken in dünnen roten Lederhandschuhen. Ihre helle Haut wirkt von der Sonne etwas gerötet. Von der Statur her ist sie wohl eher drahtig, ihre Bewegungen sind fließend, wie die einer Kämpferin, die eher auf Geschick denn Kraft setzt. Sie strahlt eine Mischung aus Unwillen und Resignation zugleich aus.

    Of course she's gay!


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  • Lucianus nimmt die Entschuldigung mit einem Nicken zur Kenntnis und betrachtet die beiden Neuankömmlinge. Den Gruß des Kriegers erwidert er mit: "Rondra zum Gruß, ja, eine Einladung haben wir vermutlich alle bekommen. Mehr ist mir leider auch nicht bekannt."


    Als die Frau den Raum grußlos betreten hat, betrachtet er misstrauisch.


    "Reizender Mensch," meint er mit schneidender Stimme, sodass es nicht nur seine Banknachbarin sondern auch die kriegerische Frau deutlich verstehen kann. "Frage mich wirklich, ob ich für diesen Auftrag nicht überqualifiziert bin."

  • Ein wenig nervös bemerkt sie wie sich der Raum mit Kriegern oder zumindest zwei sehr kriegerisch wirkenden Personen füllt. Die Dame scheint nichts sagen tu wollen. Das blieb auch ihr überlassen. Der Mann welcher igr nachfolgte allerdings War im Gegensatz zu allen anderen fast erschreckend laut. Kurz zuckte sie deshalb zusammen.
    Das Genenörgle ihres Banknachbarn konnte sie durchaus verstehen. Schien nicht als wäre das eine Mission um Wissen zu mehren. Dafür sah es nach und nach weniger nach einer Hexenjagd aUS und das beruhigte sie. Auf die Frage nickte sie zumindest: "Korrekt."

  • Als kurz nacheinander 2 Neulinge eintreten, wendet Firnjan seine Aufmerksamkeit der Tür zu. Die Kriegerin, die zu erst eintrat, ignoriert er genauso wie sie ihn. Der nachkommenden eher beeindruckenden Gestalt, nickt er beinahe unterwürfig zu und kommentiert die gestellte Frage: "So ist es, geehrter Herr Kurstan."
    In dem Moment hört er die verärgerte Beschwerde des Magiers über seine Gesellschaft. Unsicher, ob auch er sich angesprochen fühlen sollte, zieht er den Kopf ein wenig ein und rückt mit gesenktem Blick ein Stück von dem Magier ab.

    Wenn dieser Tag doch niemals kommt,an dem der Himmel mir dir lacht
    und alles hell und strahlend macht,dann bleibt dir immer noch die Nacht!
    Carpe noctem.

  • "Es steht Euch jederzeit frei, aufzustehen und zu gehen, wenn Ihr Eure Anwesenheit für überflüssig haltet, wohlgelehrter Herr", erwidert Eleawen gelassen auf die schneidenen Worte des Magier, und schenkt ihm einen Blick der fast etwas von Mitleid hat.

    Of course she's gay!


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  • Nachdem Morgan diesen fast schon unverschämten Ton vernimmt, blickt er misstraurisch die Frau neben ihn an. Dann blickt er wieder zur Gruppe und sagt im ruhigen Ton
    "Ich möchte nur sagen... Ich habe nichts damit zu tun was diese Person da sagt."
    Dann sucht er sich zügig einen Platz zum setzen

  • Lucianus lässt sich seine Überraschung nicht anmerken, dass die Frau mit den auf den ersten Blick schlechten Manieren seinen korrekten Titel kennt. Stattdessen erwidert er:


    "Ich bin fast versucht, genau das zu exerzieren, aber ich muss gestehen, dass ich neugierig bin, warum man solche Leute hierhin beordert. Einige der Anwesenden würde ich prima facie eher in den Fundamenta dieses Gebäudes erwarten."

  • Eleawen zuckt mit den Schultern. "Ich würde ja vermuten, das die Inquisition, oder ihr zugeneigte Stellen, einige Bauern braucht, um etwas Arbeit für sie zu erledigen. Also so etwas, wie die Leute am Boden dieses Aedificium. Oder die Anwesenden im Raum", erwidert sie. "Indifferens also, ob wir oben oder unten Sitzen."

    Of course she's gay!


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  • "Es kann certe nichts sein, für das ein Minimum an Manieren Praeexigitur wäre, aliter wärt Ihr wohl kaum präsent. Ergo mag Eure Conclusio für Euch persönlich sine dubio zutreffen."