Villa Orkendread

  • Der schwere Eisenring trifft dreimal schwer auf sein eisernes Gegenstück. Einen Augenblick später ist bereits ein leises, aber bedrohliches Knurren auf der anderen Seite des Tores zu hören. \"Wulf, Reo, Ruhig!\" Das Knuren verstummt und ein vieleicht 16 Jähriger Junge, er hat sichtlich Ähnlichkeit mit Drego, öffnet das schwere Tor erst einen Spalt, als er die Tracht des Rondrageweihten erkennt vollständig. \"Rondra zum Grusse, meine Herren, euer Gnaden\" Dabei verneigt er kurz seinen Kopf. \"Wir haben euch schon erwartet. Würdet ihr mir bitte folgen?\" Er führt sie durch einen überdachten Durchgang in den Innenhof, der mit gepflegten Rosenbeeten verschönt wird und in dessen Mitte sich ein Brunnen befindet. Die Gäste werden von den beiden Zornbrechern nicht aus den blutunterlaufenen Augen gelassen. Er wird von einem überdachten Weg eingeschlossen, der mit grauen Basaltplatten gepflastert ist. Vitus geht nach rechts folgt dem Weg bis in die nordöstliche Ecke, dort klopft er kurz an eine Tür und nach einen kurzen \"Ja?\" Öffnet er die Tür. \"Vater, deine Gäste sind hier.\" \"Schick sie rein\" Vitus führt die Gäste in einen Raum von 7 auf 7 Schritt, der sich über zwei Stockwerke erstreckrt. Er befindet sich etwa einen halben Schritt tiefer als der Boden auserhalb und dieser Unterschied wird durch drei Sufen, die halbkreisförmig von der Tür entfernen überbrückt. Drego sitzt an einem Schreibtisch und schlägt gerade einen Schwarzen Folianten zu. Auf dem Schreibtisch stehen drei Öllampen, die ein gelbliches, flackerndes Licht abgeben. Durch die Fenster fallen die letzten Strahlen der Abendsomme. Drego geht zu einen schweren Eisenschrank der in eine Wand eingelassen ist, legt das Buch hinein und verschließt ihn mit einen Schlüssel, den er um seinen Hals trägt. In der Höhe des zweiten Stockwerkes wird der Raum von einer hölzernen Galerie umschlossen. Im Erdgeschoss befindet sich auch ein Bücherregal, das gut gefüllt ist. An den Wänden hängen bestimmt 40 Rüstungen je eine Waffe, viele davon schwer beschädigt: Verbeult, klaffende Risse, Brandspuren und anscheinend zersetzt.
    Drego kommt auf seine Gäste zu. \"Schön das ihr kommen konntet. Vitus, du kannst gehen.\"

  • Turajin begrüßt Drego freundlich. \"Die Zwölwe zum Gruße.\" Er reicht ihm die Hand. Dabei schaut er sich interessiert in dem Zimmer um. \"Eine interessante Dekoration habt ihr hier...\" Und mit einem Blick zur sich schließenden Tür. \"Und einen aufgeweckten Sohn.\"

  • \"Stimmt, er kommt nach seiner Mutter.\" Dabei lächelt er. \"Ich habe einen ziemlichen Verschleiß an Rüstungen, andere sind Erinnerungen an gute Freundinen und Freunde.\" Er blickt dabei zu einen Helm mit roten Federbusch und einen Amazonensäbel.

  • Turajin geht die Rüstungen entlang und betrachtet einige eingehend. \"Nun, in der Tat ein recht hoher Verschleiss. Ich kann mich nicht erinnern, überhaupt soviele Rüstungen besessen zu haben.\" Er bettrachtet den Amazonenhelm und den Säbel. \"Ihr hattet auch einmal bekanntschaft mit einer Amazone gemacht?\"

  • \"Kann man so nennen. Das war ihr letztes Geschenk. Sie war...\" Er schweigt kurz. \"eine großartige Kämpferin und... die Mutter meiner zweiten Tochter.\" Er verscheucht diese schmerzhafte Erinnerung schnell und fängt wieder an zu scherzen. \"Ich bin schließlich auch etwas älter, Jungspund.\"

  • [Ismet kam auch mit]


    Nachdem er jedes Rüstungsstück und jede Waffe eingehend betrachtet hat dreht Ismet sich zu Turajin und Drego um: \"Ihr solltet mich mal in Khunchom besuche, dort habe ich einige der, wie soll ich es sagen, ausgefalleneren Stücke meiner Sammlung\"

  • Turajin dreht sich zu Drego um, und zieht lächelnd eine Augenbraue hoch. \"Jungspund? Ihr scheint recht eigenartige Vorstellungen von Jugend zu haben.\" Er wendet sich wieder kurz dem Helm zu. \"Nun, meine eigenen Erfahrungen mit Amazonen sind... naja, sagen wir vielschichtig.\" Er blickt sich nochmals im Raum um. \"Nun, auf jeden Fall scheint ihr ein bewegtes Leben geführt zu haben.\"

  • Es sind wirklich 40 Rüstungen und genausoviele Waffen, die über die gesammte Höhe verteilt sind... Da braucht man etwas länger.
    \"Mag sein, aber ihr kennt nur die Geschichten dazu nicht.\" Er deutet auf eine Iryanlederüstung, die so aussieht, als wäre sie von irgendetwas zersetzt worden. \"Die hier hat eine Riesenameise auf dem Gewissen. Das Vieh ist mir auf dem Weg nach Khunchom begegnet. Schreckliche Viecher, man glaubt einfach nicht, das es sie gibt, bis man vor einen steht.\" Er deutet auf eine andere, die aus einen schwarz glänzenden Material besteht. \"Aber es hatte etwas gutes: Ich konnte mir aus dem Brustpanzer des Mistviehs eine neue Rüstung fertigen lassen. War echt eine gute Rüstung, aber so ein verdammter Magier hat mir die Rückenplatte mit einen Flammenstrahl weggebrannt, hmmm mir fällt auf, ich habe seinen namen gar nicht mehr erfahren...\" Er schaut Ismet an \"Und so könnte ich zu jeder Rüstung eine Geschichte erzählen\" Er wendet sich wieder den Geweihten zu. \"Ihr seit hmm, so ungefähr 40 Götterläufe alt. Wenn das ungefähr stimmt, bin ich immerhint 15 Jahre älter.\"

  • \"Nun, ich wurde 12 Jahre vor Hals Krönung geboren... trotzdem, ich werde selten als \'Jungspund\' bezeichnet.\" Er betrachtet schmunzelnd die Rüstungen, auf die Drego deutet. \"Nun, zumindest scheine ich mehr Glück mit meinen Rüstungen gehabt zu haben...\"

  • \"OK, 10 Götterläufe. Tja, ich habe mich halt immer in gefährlichen Gegenden rumgetrieben: Die Khom, das Svelttal, Maraskan, mein Schlafzimmer, Tobrien, Al´Anfa und so weiter und so weiter.\" Er verzieht keine Miene bei der Aufzählung. Ismet betrachtet gerade eine Rüstung, die so aussieht, als ob sie von einer riesigen Kralle zerfetzt worden wäre. \"Das war ein Shurruf. \"

  • Turajin folgt der Aufzählung. \"Nun, dort war ich auch überall... nur bei eurem Schlafzimmer bin ich mir nicht ganz so sicher.\" Dann blickt er ebenfalls zu der Krallenzerfetzten Rüstung. \"Ein Shruuf? Nun, mit einem solchen hatte ich auch einmal das Vergnügen.\" Er betrachtet die Krallenspur genauer, wendet sich dann lächelnd wieder an Drego. \"Nur hat meine Rüstung damals die Begegnung besser überstanden. Versteht es nicht falsch, ich möchte euch nicht belehren, aber vielleicht solltet ihr ein wenig an eurer Deckung arbeiten.\" Er deutet einmal im Kreis auf die Rüstungen. \"Das würde euren Verschleiß ein wenig reduzieren.\"

  • \" Das mit meinem Schlafzimmer will ich euch zuliebe mal glauben.\" Er lächelt etwas Schelmisch. \"Aber wegen der Rüstung: Der Shurruf war leider nicht alleine. Er hatte noch seinen Beschwörer und einen Banner Söldner dabei. Ich wäre wohl tot, würde ich meine Deckung vernachlässigen.\" Nach einer kurzen Pause. \"Ich kann das euch gerne bei Gelegenheit beweisen.\"

  • Turajin lächelt. \"Ja, beizeiten.\" Turajin wendet sich nun dem Bücherregal zu und läßt seine Blicke über die Bücher schweifen. \"Nun, ihr scheint auch ein belesener Mann zu sein.\"

  • \"Langsam wird es unangenehm... Ja, ich bin wohl der Korgeweihte mit der grösten Biblithek. Liegt hauptsächlich daran, dass ich als Korgeweihter im Kriegsfall zuerst pündern darf.\" Seine Miene bleibt ernst. Als er die unterdrückte Reaktion des Rondrageweihten bemerkt fängt er an zu lachen. \"Erwischt.\"

  • \"Nun, in einem gesunden Körper sollte auch ein gesunder Geist leben. Bildung ist etwas, das bedauerlicherweise zu viele Krieger vernachlässigen. Wie hieß es doch gleich? \'Phex sieht über Rondra, weil Hesinde außer Haus ist...\'.\" Er lässt seinen Blick nocheinmal über die Bücher schweifen, betrachtet dann nochmals das Haus als ganzes. \"Ein wahrhaft schönes Anwesen. Erinnert mich ein wenig an meine früheste Kindheit.\"

  • \"Danke. Es scheint ja so, als ob ihr zumindest eine Anfangs angenehme Kindheit hattet.\" Es klopft an der Tür, eine vielleicht 20 jährige Frau mit betritt den Raum. Sie trägt ein SEHR figurbetonendes Kleid aus Hesindigoblauen Leinen und ihre rotbraunen Haare sind zu drei Zöpfen geflochten, welche wwieder zu einen Zopf zusammengefasst sind.
    \"Euer Gnaden, wehrter Herr.\" Sie begrüsst die Gäste mit einer verneigung ihres Kopfes, bei dem Geweihten selbstverständlich etwas tiefer als bei Ismet. \"Das essen wäre aufgetischt.\" Sie verlässt den Raum. \"Können wir?\"

  • Turajin verbeugt sich ebenfalls vor der jungen Frau. \"Natürlich, gerne.\" Dann wartete er, bis Drego vorangeht, und folgt ihm mit Ismet zum Esszimmer.

  • Ismet nickt verträumt, lässt von den Rüstungen ab und folgt den anderen beiden


    [jetz lasst uns mal klären wer wie alt ist: Turajin ist mitte 40,Ismet ist mitte 50 und Drego auch so in dem Dreh richtig?]

  • [genau. Drego war 0 Hal bereits 22 Jahre alt und 6 Jahre unterwegs als Abenteurer. Ja, er war ziemlich alt, als er seinen jüngsten Sohn bekommen hat]


    Drego geht vorran und folgt den Überdachten Weg bis zur vorletzten Tür auf der Nordseite, öffnet sie und tritt ein. Der Haupteinrichtungsgegenstand dieses Zimmers ist die 2*4 Schritt große Tafel. An der Ausenwand befinden sich 4 rechteckige Fenster, die von einen dreieckigen Stück Buntglas ergänzt werden. Auserdem stehen noch einige Schränke an den Wänden, in denen Gläser und Porzelan glänzen. Kompletiert wird die Einrichtung durch einige Gemälde an der Wand. Diese wirken äusert ... merkwürdig. Die dargestellten Figuren und Situationen sind mit äuserst kräftigen Farben gemahlt und diese sind häufig verfremdet. Aber sie fügen sich gut in das Gesammtbild des Raumes ein, auch wenn sie im Kontrasst zur Bemalten Holzdecke stehen.


    Der Tisch ist mit Horasischen Porzelan und Kuslisker Kristall gedeckt. Neben den Tellern liegen Zwei Gabeln und Messer unterschiedlicher Größe und genauso zwei Löffel. Die Mitglieder der Familie haben offensichtlich schon gewartet.


    \"Yala, meine Frau.\" Drego deutet auf die Frau mit rotbraunen Haaren, in denen sich schon die ersten grauen Strähnen bilden.
    \" Sehr erfreut. Euer Gnaden.\" Yala verbeugt sich und reicht den Gästen die Hand. \" Meine beiden ältesten habt ihr ja schon kennen gelernt, das ist mein jüngster Kordan,\" Der kleine Junge von vielleicht sieben Götterläufen sieht aus irgendeinen Grund etwas Mitgenommen aus. Er schaut den Geweihten mit großen, etwas geröteten Augen an, kann sich aber dann doch zu einen \"Euer Gnaden\" Durchringen.

  • Ismet verneigt sich ebenfalls, leicht ungeschickt, vor der Dame des Hauses: \"Es ist Tradition bei uns im Lande\" und zieht einen Beutel aus seiner Weste \"Der Herrin eines Hauses ein Geschenk mitzubringen\" und reicht diesen Yala
    Danach dreht er sich lächelnd zu dem kleinen Jungen um und fragt ihn:\"Und wer bist du, kleiner Krieger?\"