Villa Orkendread

  • \"Nicht nur das. Er ist genauso begabt wie ihre Tochter. Ihr habt doch sicher gemrkt, das er Sachen weis, die er nicht wissen kann. Ach ja, die beiden Hunde hat er auch nicht zufällig ausgewählt, er spürt auch, zu welchen Menschen sie passen.\"
    Sie blickt Bernhelm ernst an
    \"Habt ihr schon überlegt, in welche Richtung ihr sie fördern wollt?\"

  • \"Nein, ich habe mir zwar schon Rat geholt, aber nur inwiefern meine Frau und ich mit ihr und ihren....ähm..kleinen magischen Marotten umgehen sollen, nicht, ob man sie ausbilden kann- ich hatte immer gehofft, meine Töchter würden mein Gewerbe übernehmen, außerdem ist so eine Ausbildung bestimmt auch sehr teuer....\" Bernhelm schaut wehmütig zu seinen Kindern. \"Warum ist ausgerechnet mein Kind so...begabt?! Mir wäre es lieber, sie wäre ganz \'normal\', was natürlich nicht bedeutet, dass ich sie dadurch mehr oder weniger lieben würde als jetzt.\"

  • \"Ihr solltet euch keine Sorgen machen. Es gibt viele Möglichkeiten und Geld spielt bei den wenigsten eine Rolle. Wenn sie auf eine Magierakademie geht, wird ihr Lehrgeld von dieser ausgelegt, und sie wird es nach der Beendigung ihrer Ausbildung zurückzahlen müssen. Dann gibt es noch die Möglichkeit, sie bei einer Toch... Hexe oder einen Druiden in Lehre geben. Natürlich verstösst das wahrscheinlich gegen die Lehre des Praios, aber es ist eine Möglichkeit. Und wäre es tsagefällig, eine Möglichkeit nicht zu bedenken? Es wäre auch eine Möglichkeit, sie bei einen Alchemisten in Lehre zu geben. Aber wenn síe die Möglichkeit hat, sollte sie die Kraft, die in ihr steckt so gut wie möglich nutzen.\"


    Sie fast Bernhelm an der Hand.


    \"Ihr solltet euch nicht beklagen, sie wird mehr von der Welt begreifen als ihr euch vorstellen könnt. Sie wird Möglichkeiten haben, die wenige Menschen begreifen.\"


    Sie lässt Bernhelm etwas Zeit. \"Wie alt ist sie inzwischen?\"

  • Bernhelm lächelt ihr, dankbar für diese Worte, zu. \"Rabanna ist vor einigen Monden acht Jahre alt geworden. Meint Ihr, das ist zu alt, um sie in eine solche Ausbildung zu geben? Immerhin denke ich, dass eine Ausbildung auf einer Akademie ihre Begabung vielleicht in ungefährlichere Bahnen lenken könnte, als wenn man gar nichts tut....\"

  • \"Es geht hier um mehr als das ihre Fähigkeiten ´ungefährlicher´ werden. Ich möchte nicht vor den Kindern erzählen, was mit vielen Menschen geschieht, die nicht gefördert werden. In ein paar Wochen wird ein befreundeter Magier uns besuchen. Er wird sich Kordan anschauen und er wird sich sicher auch Rabanna anschauen. Es kann allerdings gut sein, das es besser für sie wäre, wenn sie auf eine Akademie geschickt wird, die weiter weg ist. Kordan wird, wenn Zakarov sich nicht getäuscht hat, in Vinsalt studieren. Dieser Möglichkeit solltet ihr euch bewusst sein.\"

  • \"Darüber mag ich gar nicht nachdenken.\" seufzt Bernhelm. \"Aber ich werde mal mit meiner Frau darüber reden. Ohne sie will ich nichts beschließen.\"

  • \"Ich verlange keine Entscheidung. Ich versuche euch nur zu sagen, welche Entscheidungen auf euch zukommen.\"


    Yala lächelt Rabenna an. \"Es tut mir leid, wenn wir hier so einfach über dich reden.\"

  • Rabanna hat etwas verständnislos zugehört. \"Papa, was soll denn das? Ich will keine Glasbläserin und keine Zauberin werden! Ich will doch Prinzessin werden!\" schmollend schiebt sie die Unterlippe vor. \"Ach, Kleines, Du wirst doch immer meine kleine Prinzessin bleiben,\" lacht Bernhelm. \"Mach Dir keine Sorgen, du musst nichts, was du nicht willst.\"


    Zu Yala gewant: \"Ich danke Euch, es tut gut, über dieses Thema sprechen zu können, besonders mit jemanden der auch Kinder hat- vor allem solche mit ähnlicher...Begabung.\"

  • Arianna verlässt wortlos den Raum sie scheint über irgendetwas verärgert zu sein.



    \"Ich glaube, es wird schwer werden, Prinzessin zu werden, das wollen alle Mädchen. Auser Prinzesinen, die wünschen sich nichts mehr als keine Prinzessin zu sein.\"

  • Bernhelm schaut ihr hinterher. \"Hab ich etwas Falsches gesagt?\" fragt er Yala vorsichtig.


    Rabanna guckt ganz neugierig. \"Warum wollen die denn keine Prinzessin sein?\" und dann ganz aufgeregt: \"Kennst du etwa eine? Ja?!\"

  • Auf Bernhelms Frage schüttelt sie den Kopf. \"Nicht ihr.\". Zu der kleinen Rabanna:
    \"Ja, eine Prinzessin aus den Tumalidenlanden. Prinzessinen haben nie Zeit für sich, sie müssen über alles was sie sagen nachdenken. Auserdem haben sie gaaaanz oft Angst, weil es viele böse Menschen gibt, die ihnen Böses wollen. Wie zum Beispiel der Galotta bei den Kaiserlichen Prinzessinen.\"


    In diesen Augenblick hört man das öffnen des Tores und schwere Schritte in Garten knirschen.


    \"Yala, Eulchen ich... Oh, zum Grusse, ich wusste nicht das wir Besuch haben.\"
    Drego streicht sich über seinen kahlen Schädel und schiebt mit der anderen Hand seine Schwarze Brustplatte zurecht, so das der schwarze Panter zur Geltung kommt. Er reicht Bernhelm die Hand. \"Mein Name ist Drego Orkendread von Khunchom, Diener des Herren der Neun Hiebe.\"
    Sein Händedruck zeugt von enormer Kraft, die er nur geringfügig zurück hält.

  • \"Bernhelm Ehrwald. Ich bin erfreut, Euch kennenzulernen, nachdem Eure Familie schon so gastfreundlich zu mir war.\" Bernhelm erwidert lächelnd den Händedruck, auch wenn Dregos Kraft ihn für einen Moment sehr angestrengt schauen lässt.


    Die beiden Mädchen stehen immer noch staunend da, ob wegen des Neuangekommenen oder der Prinzessinengeschichte, ist dabei nicht ersichtlich.

  • Drego spricht zu Yala auf Tumalidia:
    \"Yala, ich habe morgen kommen zwei Gäste zum Essen, wir reden später noch darüber.\"
    Diese nickt ihn kurz zu.
    Danach geht er in die Knie.
    \"Ihr beide habt euch Hunde aussuchen dürfen? Na Dalo und Toja, wie heißen eure neuen Frauchen?\"
    Dabei lächelt er die beiden Mädchen gewinnend an. Seine freundliche Stimme und der Gesichtsausdruck passen eher nicht zur düsteren Kleidung des Korgeweihten.

  • \"Ich bin Rovena - und das ist meine Schwester Rabanna.\" stellt Rovena sich und ihre Schwester artig vor und guckt den Geweihten neugierig an.


    \"Aber ich denke, wir müssen jetzt auch gehen. Rabanna, Rovena- ihr dürft die Welpen doch besuchen, also kommt jetzt.\" Bernhelm wendet sich wieder Yala und Drego zu: \"Es war mir eine Freude und vielen Dank für Eure Gastfreundschaft. Auf Wiedersehen.\"

  • \"Ihr müsst nicht gehen. Nur die Hälfte der Dinge, die man über Korgeweihte hört ist wahr, die andere Hälfte ist schamlos untertrieben. Ihr brauch nicht das Haus verlassen, nur weil ich Korgeweihter bin.\"


    Dreog hat sich inzwischen aufgerichtet und blickt Bernhelm an.


    \"Aber umgekehrt kann ich euch natürlich nicht hindern zu gehen.\"

  • Bernhelm lächelt. \"Nein, nein, ich gehe nicht, weil ihr ein Geweihter des Kors seit. Ich gebe zu, ich weiß nicht viel über diesen Halbgott, aber doch immerhin, dass seine Mutter die Herrin Rondra ist. Also gibt es nichts, was ich zu fürchten hätte. Ich gehe, weil auf mich noch ein Haufen Arbeit in der Werkstatt wartet und meine Frau bestimmt schon ganz ungeduldig ist, zu erfahren, was für Welpen sich ihre Töchter ausgesucht haben.\"

  • \"Wenn das so ist. Aber auf mich hat der Aufbruch etwas sehr schnell gewirkt.\" Drego und Yala begleiteten Bernhelm zum Ausgang \"Aber so dann, mögen eure Arbeit gut gelingen und Travia über eure Famile wachen.\" verabschiedet sich Yala von Bernhelm, danach wendet sie sich den beiden Mächen zu \"Ihr dürft übrigens kommen, wann ihr wollt.\"


    Drego blickt etwas unbeholfen drein.
    \"Ich wüsste nicht, was ich dem hinzuzufügen hätte. Wir werden uns sicher noch wiedersehen.\"[i]

  • \"Oh, das ist schön! Bis bald, Kleiner.\" verabschiedet sich Rovena von ihrem Welpen. Rabanna reicht artig die Hand.


    Bernhelm nimmt beide an die Hand und verabschiedet sich entgültig:
    \"Oh, ich hatte mich nur plötzlich daran erinnert, wieviel Arbeit noch auf mich wartet. Und ich bn mir sicher, dass wir uns bald wiedersehen werden. Möge Travia auch über Eure Familie ihre gütige Hand halten. Auf bald.\"


    Dann gehen die drei, nicht ohne zu winken.

  • Yala und Drego erwiedern das Winken und schließen das schwre Tor. Es sind noch ein paar Schritte zu hören und es wird still um Villa Orkendread.

  • Gegen Abend kerreicht Turajin (in der Begleitung von Ismet?) die Villa. Er geht zur Tür, klopft an und wartet, das ihm geöffnet wird.