Villa Orkendread

  • Sie lächelt. \"Das soll mir nur recht sein. Alle Hunde, die ihr hier seht, sind zu den Preis, den ich euch genannt habe, zu haben. Es wäre doch recht schmerzlich gewesen, hätten sich die beiden für einen Hund entschieden, und diesen nicht haben können.\"


    Sie entdeckt den Putzeimer und die Lappen. \"Ahh ja, beinahe hätte ich es vergessen.\" Sie geht in die Hocke und streichelt die beiden Hündchen. Dann wendet sie sich den beiden Mächen zu. \"Ihr könnt die beiden noch nicht mitnehmen, sie sind noch nicht stubenrein. Bis sie soweit sind, dauert es noch 4 Wochen. Aber ihr könnt sie jeden Tag besuchen. Geht das in Ordnung?\"

  • Rabanna schiebt schmollend die Unterlippe vor, Rovena nickt aber: \"Das wär schön, wenn wir sie besuchen kommen dürfen!\"


    Bernhelm tätschelt Rabanna: \"Liebes, Du wirst den Kleinen ja bald mit nach Hause nehmen können, gedulde dich noch ein bisschen.\"


    Zu Yala gewandt: \"Das geht in Ordnung, meine Frau wäre auch sicherlich nicht begeistert davon, wenn ich ihr zwei nicht stubenreine Welpen mit ins Haus brächte.\" er lächelt vergnügt. \"Ich gebe Euch das Geld aber gleich.\" Der Glasbläser greift zum Beutel an seinem Gürtel und zählt dort eine große Anzahl Münzen ab, die er Yala in die Hand drückt.

  • \"Kommt mit, wir regeln das Geschäftliche in einen anderen Raum.\"
    Zu Rabanna \"Ihr beide passt auf die kleinen auf, in Ordnung.\"


    Nach ihrer Antwort führt sie Bernhem aus dem Kaminzimmer in das Arbeitszimmer:


    Ein Raum über eineinhalb Stockwerke der über 6 Fenster von der selben Größe wie die im Kaminzimmer verfügt. Er ist 6*6 Schritt groß und in der Höhe von 2 Schritt wird er von einer Hölzernen Galerie umrandet. An den wänden hängen viele, zum Teil schwer beschädigte oder zerbrochene Waffen und Rüstungen. Die einzigen Einrichtungsgegenstände sind ein Großerschreibtisch und bequem aussehende Ledersessel: zwei vor und einer hinter den Schreibtisch.


    \"Setzt euch doch bitte.\" Yala deutet auf einen der Zwei Ledersessel. \"Ich führe immer gewissenhaft über die Einnahmen und Ausgaben Buch, ihr als Geschäftsmann könnt das sicher verstehen. Wenn man eine Pension der Reichsarmee erhält muss man auserdem jährlich einen Bericht über die ´Nebeneinkünfte`abgeben. Lästig, aber es muss leider sein.\"
    Sie schließt eine der Schubladen auf und trägt schnell mit einen Federkiel etwas in ein rotgebundenes Jornal ein. Etwa eine Minute später dreht sie dieses zu Bernhelm. \"Würdet ihr bitte hier unterschreiben?\" Sieh hät ihn den Federkiel hin und deutet auf ein Freies Feld. In dem Jornal sind bestimmt 40 Namen zugeordnet jeweils Summen von 20 bis 200 Dukaten und die gekauften Hunde eingetragen.
    Der letzte Eintrag besteht aus den Namen von Bernhelm, 30 Dukaten und \"2*Brl kl.\"


    [Betrachtet Bernhelm die Liste genauer oder unterschreibt er einfach?]

  • Die beiden Mädchen scheinen stolz zu sein, auf die Welpen aufpassen zu dürfen und nicken erfreut.



    \"Eine genaue Buchführung ist natürlich notwendig, das verstehe ich.\"
    Nachdem Bernhelm einen verstohlenen Blick auf die Namen über seinem geworfen hat, unterschreibt er zügig in einer etwas verschnörkelten Handschrift.

  • In der Liste tauchen Namen aus ganz Aventurien auf. Roshodan von Vinsalt, Thorfied Bersison, Schneewind, Selom ibn Rafin und exotische wie Wapiya.


    \"Ziemlich beidruckende Liste nicht wahr? Viele Freunde aus Dregos Zeiten als Abenteurer. Sie hebt eine schwere, eisenbeschlagene Schatulle aus einer der Schreibtischschubladen. Sie schließt sie auf und überreicht Bernhelm eine Rolle Papier: \"Hier ist eine Kopie des Stammbaumes ihrer beiden Hunde. Das wird wichtig, fals sie mit den beiden Hunde züchten wollen. Wenn ich dann um die Bezahlung bitten darf.\"


    Bei Rabanna und Rovena kommt Ariana. In der Hand hält sie eine große Schüssel mit gekochten Fleischstücken. Die Welpen im Laufstall stellen sich mit den Forderpfoten an die Laufstallbegrenzung um näher an der Schüssel zu sein.
    \"Hallo ihr beiden. Könnt ihr die kleinen wieder in den Laufstall setzen?\"
    Sie stellt die Schüssel in den Laufstall und schon beginnt das Gerangel um die Plätze am Schüsselrand.

  • \"Wirklich beeindruckend.\" nickt Bernhelm anerkennend. \"Hier sind die Dukaten.\" Er stapelt die Münzen eine nach der anderen vor Yala und begutachtet dann neugierig den Stammbaum.


    Die beiden Mädchen setzten die beiden Welpen wieder in den Laufstall und schauen staunend bei der Fütterung zu. \"Was fressen die beiden denn so? Nur Fleisch?\" fragt Rovena interessiert.

  • Der Stammbaum listed die Herkunft und die Besitzer der vorhergehenden Generationen auf. Der Beginn ist ein Rik im Besitz von Drego. Die Ahnenlinie wird über Rik II und III bis zur letzten Generation weitergeführt. Die anderen Namen stammen zum Großteil aus den Bornland oder den Mittelreich


    Yala nimmt die Dukaten und schlichtet sie in die Schatulle. \"Dann können wir ja zu ihren Töchtern zurück gehen. Mir wäre es recht, wenn ihre Töchter öfter zu Besuch kommen würden. Das macht es leichter, die Hunde an sie zu gewöhnen, so dass sie besser gehorchen.\"


    Bei der \"Raubtierfütterrung\" hat sich Toja in wenigen Augenblicken zum Schüsselrand vorgekläfft und gebissen, während der andere sich offensichtlich schwer tut, zu der Schüssel zu gelangen.


    Arianna geht in die Hocke.


    \"Das sind Bornländer, die fressen alles. Aber es sollte schon zur Hälfte Fleisch sein. Wir geben ihnen hier eine Mischung aus Leber, Pansen, Nieren und Karotten. Das ist für sie am besten, weil es ihnen hilft, groß und Stark zu werden. Aber wenn sie älter werden, mögen sie auch Obst. Nicht wahr Vielfraß?\" Sie blickt zu der Bornländerin hinüber, die bei den Wort Vielfraß ihre Ohren einzieht. \"Letztes Jahr hat sie nämlich unsere Blaubeersträucher leergefressen. Das sah echt putzig aus: Ihr ganzes Fell war mit blauen Flecken übersät.\" Ari lächelt die beiden Kinder an. \"Möchtet ihr was trinken?\"

  • \"Das werden sich die beiden bestimmt nicht nehmen lassen. Ich danke Euch. Es ist eine Freude, Euer Kunde zu sein.\" lächelt Bernhelm und geht zurück zu seinen Töchtern.


    \"Ja, gerne würden wir was trinken, ich hab ganz großen Durst.\" verkündet gerade Rabanna. Rovena bestaunt noch immer die fressenden Hunde.

  • Inzwischen hat sich auch Dalo zum Napf durchgekämpft, allerdings nur, weil sich einige andere vollgefressen zurückgezogen haben.


    \"Na dann schaun wir mal, was wir haben.\" Ari verlässt den Raum.


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    \"Und es ist eine Freude mit euch Geschäfte zu machen.\"
    Yala begleitet Bernhelm zurück in das Kaminzimmer wo seine Töchter mit je einen Krug Apfelsaft in den Händen den tollenden Hunden zuschauen. Arianna geht auf Bernhel zu: \"Darf ich euch auch etwas zu trinken anbieten?\"

  • \"Oh gern, aber ich will Euch keine Umstände bereiten.\" antwortet Bernhelm. \"Und Ihr zwei, habt Ihr auch keinen Unsinn gemacht?\" fragt er seine Töchter.


    \"Nein, Papa. Wir haben uns die Hunde angeschaut.\" entgegnet Rabanna.


    Rovena schaut immer noch ganz fasziniert dem Fressen zu, etwas besorgt, ob auch jeder Welpe etwas abbekommt. \"Schau mal, Rabanna, den da, den Du haben möchtest, den wollten sie erst gar nicht durchlassen.\" Sie zeigt auf Dalo.


    \"Wie gemein.\" murmelt Rabanna. \"Aber jetzt kriegt er ja doch noch was ab.\"

  • Die Schüssel hat sich inzwischen geleert und die kleinen fangen wieder an, nacheinander zu schnappen und versuchen sich gegenseitig zu Boden zu ringen.


    \"Ach, das macht doch nichts. Ich bin gleich zurück.\" Arianna verlässt den Raum in Richtung Küche. Die Bornländerin erhebt sich und trottet ihr hinterher. Dabei blickt sie etwas misstrauisch zu den beiden Mächen hinüber.


    Toja hat gerade einen anderen Hund zu Boden gerungen, der sich jetzt auf den Rücken dreht und alle Viere von sich streckt. Dalo und ein anderer belauern sich gerade und warten daruaf das ein anderer den ersten Schritt wagt.

  • \"Das ist wirklich ein niedlicher Anblick.\" lächelt Bernhelm. \"Wenn ich sie dann demnächst abholen kann, gibt es da dann noch etwas was ich bei der Aufzucht beachten sollte? Ich hatte zwar schon einen Hund, aber als dieser ein Welpe war, war ich selbst erst ein Junge.\"

  • \"Hmmm. Nichts nachgeben, sonst richtet der Hund euch ab. Nicht während ihr am Tisch sitz füttern, sonst fangen sie an zu betteln. Die restlichen Ratschläge werde ich euren Töchtern geben, wenn sie bei uns zu Besuch sind. Bis sie zu euch kommen, dürften sie die wichtigsten Kommandos wie ´Sitz´,´Platz´ und ´Komm´ beherrschen. Was ihr mit den Futter beachten solltet, werden eure Töchter schon mitbekommen.\"


    Yala wendet sich den beiden Töchtern zu:
    \"Ihr wisst, das ihr mit den beiden Hunden einiges an Verantwortung übernehmt?\"

  • Mit großen Augen schauen die beiden Mädchen auf und nicken eifrig. Toternst meint Rovena: \"Selbstverständlich. Ich muss auf ihn aufpassen, mit ihm spielen, spazierengehen und ihn immer füttern. Sonst dürfen wir keinen Hund haben, hat Mama gesagt\" Bernhelm schmunzelt und bedankt sich für die Ratschläge.

  • \"Ach ja, haltet sie von euren Waren fern. Sie sind doch etwas tollpatschig. Bei einen befreundeten Magier hat der Hund seines Sohnes in seinen Labor Tränke und Zutaten im Wert von 200 D umgeschmissen. Das Ergebniss war, das der Hund 4 Wochen lang unsichtbar war...Sein Sohn fand das lustiger als der Magier.\"


    In diesen Augenblick kommt auch Arianna mit einen weiteren Krug Apfelsaft in der Hand zurück. Sie reicht ihn Bernhelm. \"Bitte sehr.\"

  • Bernhelm lacht schallend. \"Das ist eine wirklich lustige Anekdote. Aber ich kann mir vorstellen, dass es nicht zum Lachen ist, wenn man es selbst erlebt.\" Er nimmt den Krug dankend entgegen und nimmt einen Schluck. \"Vielen Dank.\" meint er zu Ariana. \"Aber ich werde schon aufpassen, in meinem Geschäft sollten die beiden Kleinen zunächst nicht alleine herumtollen. Das Haus bietet auch Platz genug. Als meine Töchter noch klein waren, galt das selbe in meiner alten Werkstatt auch für sie.\" Er lächelt verschmitzt. \"Und Rabanna war als Kleinkind auch ein furchtbarer Tolpatsch.\"


    Die Erwähnte fährt entrüstet hoch: \"Papa!\" Ihre Stimme lässt erraten, dass sie schon vermutet, nun mitanhören zu müssen, wie ihr Vater alte für sie unangenehme Anekdoten zu erzählen.

  • \"Das ist bei allen Kindern das gleiche. Ich lasse auch Kordan nicht in den Keller. Ihr wisst wieviel ein Destilierkolben wert ist... Bei den Fenstern ist es gottseidank so, das sie recht stabil sind.\" Sie deutet auf die Fenster.
    \"Es ist von Vorteil, Magier als Freunde zu haben. Und natürlich Hesinde näher zustehen als Praios. Vor allem wenn es um Kinder geht, nicht wahr?\"
    Dabei blickt sie die beiden Mädchen an. [/i]

  • \"Nun, meine Frau und ich ehren in erster Linie Frau Travia und den Herrn Ingerimm...\" Bernhelm ist anzusehen, dass er die Frage nicht ganz verstanden hat. \"Aber ich denke schon, dass es sicher von Vorteil ist, einen so gelehrten Mann wie einen Magier zum Freunde zu haben.\" er schaut in seinen Krug mit Apfelssaft, als würde er darin eine Antwort finden.

  • \"Ich meinte, ihr wüsstet, dass ihre Tochter magiebegabt ist. \"
    Sie lässt Bernhelm etwas Zeit \"Ich habe da ein Gespür dafür. Mein Sohn, ähh Kordan, hat diese Gabe auch.\"

  • \"Ja, ich weiß es.\" Bernhelms Stimme klingt ausdruckslos, er seufzt und das Seufzen verrät, dass ihm dieses Thema schon einiges an schlaflosen Nächten bereitet hat. Dann sammelt er sich. \"Euer Sohn kann so etwas spüren?\"