Scharfschützen sind immer zu zweit...

  • ...zumindest bei den heutigen Scharfschützeneinheiten. Die erste Frage wäre: Warum? Vielleicht kennt sich jemand damit aus? Warum sind Sniper in Filmen immer zu zweit? Warum braucht es einen Anweiser?


    Zweite Frage: Würde das für Aventurien (bzw. Myranor) Sinn machen? Speziell interessiert mich das nur bei Armbrüsten und Torsionswaffen. Der Bogen macht sich schließlich schlecht beim sich Flach auf den Boden zu legen und auf den perfekten Schuss zu warten. Könnte es z.B. im Horasreich oder bei den zwergen Spezialisten geben die sich zu zweit auf die Lauer legen. Der eine ist der Anweiser mit einem Fernglas, Entfernungssinn und guten Wettervorhersagekünsten, der andere ein Meisterschütze. Könnte der Meisterschütze Erleichterungen bekommen durch Ansagen wie weit das Ziel entfernt ist usw.?
    Macht das überhaupt Sinn mit den erreichbaren Schussweiten und der Waffentechnik oder übersehe ich ein Detail bei heutigen Schusswaffen? Würden nur die Myranischen Knarren funktionieren?

  • Naja, du beantwortest das ja schon selbst. Der eine späht den Gegner aus und behält die Umgebung im Auge, der andere schießt. Wäre natürlich für Armbrustschützen und ähnliches auch denkbar. Etwas neumodisch, aber denkbar.

  • Warum sind Sniper in Filmen immer zu zweit? Warum braucht es einen Anweiser?

    Der eine späht den Gegner aus und behält die Umgebung im Auge, der andere schießt.

    Und Mathe. Mathe in Stresssituationen. Der Anweiser berechnet Flugbahnen und so fort. Generell ist auch Anspannungsreduktion in eingespielten Teams ein Grund.



    Zutrauen würde ich das in Aventurien am ehesten den Nachtalben. Einer späht, rechnet und zaubert (Objektmagie, Illusion) während der andere schießt.

    Non serviam!


    Beherrscher des Kophtanischen Imperavi nach Zant...
    und lobet Thargunithread, die Herrin der Threadnekromantie!




  • Wenn Du ein bisschen mehr Battlefield und weniger CS spielen würdest, dann hättest Du diese Vorzüge des der eine sucht das Ziel, der andere knallt es ab schon, häufiger erlebt. Funktioniert gut und macht Spaß. ;)


    (bzw. Myranor)

    Also wir haben da das Gespann aus Katzenmenschin mit Nachtsicht und Bela, sowie einem flugfähigen Ashariel, der sieht von dort oben eine Menge. Meistens haben wir also Lufthoheit. Inzwischen können wir zu Kommunikationszwecken sogar Magie einsetzen.
    Falls sich jemand den Schützennest nähert gibt es noch herausragendes Gehör für die nähre Umgebung und Krallen falls es wirklich zu Nahe kommt...


    Regeltechnische Erleichterung? Kann ich nicht sagen. Unser SL verwendet die Entfernungstabellen und so eh nur sporadisch... :whistling:

    I ♡ Yakuban.

  • Ich tendire zu einem Jain.
    Moderne Scharfschützen schiessen auf weit längerer Entfernung ( 0,5 -3km vielleicht auch weiter). Ausserdem sind die Gewehre so genau das schon ein wenig Abweichung zum kompletten verfehlen des Ziels führen kann. Da kann ein Richtschütze, der ein Spezielles "Fernglas" benutzt, nicht schaden. Zudem sind die Zielprioritäten eines Scharfschützen teilweise so wichtig das eine komplette Mission nur durch einen Fehlschuss (meist dem ersten) instant scheitert.


    Die Armbrustschützen sind meist viel näher an dem Gegner dran. Verglichen mit einem Scharfschützengewehr schiessen Armbrüste so ungenau das, in meinen Augen, eine derartige Korrektur keinen unterschied macht.
    Aber es schadet nie wenn ein "Armbrustscharfschütze" einen zweiten Mann dabei hat der für ihm die Umgebung im Blick hält und anstürmende Nahkämpfer aufhält. Oder den Schützen wenigstens warnt.

    mit ritterlichem Gruß
    Ebendieser

  • ...zumindest bei den heutigen Scharfschützeneinheiten. Die erste Frage wäre: Warum? Vielleicht kennt sich jemand damit aus? Warum sind Sniper in Filmen immer zu zweit? Warum braucht es einen Anweiser?

    Ok, zur Erklärung warum 2 Mann:
    Schütze kann nicht alles alleine machen, deswegen der zweite, der klärt
    1. Entfernung
    2. Wind
    3. sonstige begebenheiten die für den Schützen wichtig sind


    Schütze stellt nach Anweisungen 1 & 2 sein Zielrohr ein denn wirds auch auf große Distanzen 3-5km (ja solche Scharfschützengewehre gibt es) ein "Blattschuß"
    Ein gutes Team schafft so im Training bei 10 Schuß 100 vonn 100 Ringen auf der Scheibeauf eine Distanz von 1-3km


    Ich tendire zu einem Jain.
    Moderne Scharfschützen schiessen auf weit längerer Entfernung ( 0,5 -3km vielleicht auch weiter). Ausserdem sind die Gewehre so genau das schon ein wenig Abweichung zum kompletten verfehlen des Ziels führen kann. Da kann ein Richtschütze, der ein Spezielles "Fernglas" benutzt, nicht schaden. Zudem sind die Zielprioritäten eines Scharfschützen teilweise so wichtig das eine komplette Mission nur durch einen Fehlschuss (meist dem ersten) instant scheitert.


    Die Armbrustschützen sind meist viel näher an dem Gegner dran. Verglichen mit einem Scharfschützengewehr schiessen Armbrüste so ungenau das, in meinen Augen, eine derartige Korrektur keinen unterschied macht.
    Aber es schadet nie wenn ein "Armbrustscharfschütze" einen zweiten Mann dabei hat der für ihm die Umgebung im Blick hält und anstürmende Nahkämpfer aufhält. Oder den Schützen wenigstens warnt.

    JUP, genauso läuft das und für den Aventurischen Teil (Armbrust) sehe ich das auch so. Bei stationären Torsionswaffen ist ein Richtschütze empfehlenswert und auch Sinnvoll.

    Badner, das Höchste was ein Mensch werden kann



  • Wenn Du ein bisschen mehr Battlefield und weniger CS spielen würdest, dann hättest Du diese Vorzüge des der eine sucht das Ziel, der andere knallt es ab schon, häufiger erlebt. Funktioniert gut und macht Spaß.

    Bei Planetside haben wir dafür motion spotter, sind auch so schon genügend Heinis unterwegs. :iek:

    Die Armbrustschützen sind meist viel näher an dem Gegner dran. Verglichen mit einem Scharfschützengewehr schiessen Armbrüste so ungenau das, in meinen Augen, eine derartige Korrektur keinen unterschied macht.

    Seitenwind wirkt sich allerdings auch stärker aus, abgesehen natürlich vom Pfeil der Luft der empfehlenswert ist. Der Punkt mit der Konzentration auf Zauber (Pfeil der Luft, Unsichtbarer Jäger, Fluchtzauber sobald die Wirkung im Moment des Schusses endet) bleibt trotzdem bestehen. Ich denke gerade sogar über Dunkelheitsszauber nach, da ein sonnengeschützter Nachtalb mit Helm vermutlich weniger gut zielen kann als einer in Dunkelheit und ohne Helm, also rein regeltechnisch. :lol2:


    Doch, für diese Schmutzfinger bietet sich das definitiv an.

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  • Mein Armbrustschütze bleibt mit unserem Beherschungsmagier weit hinten, und behält die Umgebung im Blick um gegnerische Fernkämpfer auszuschalten. Da passt die Kombie aus Schütze und Magier bei uns ganz gut, weil der Magier ganz froh ist einen fähigen Kämpfer bei sich zu haben und der Magier im Notfall einige Gegner mit einem Horriphobus vertreiben kann.


    Aber Erleichterungen zu bekommen, weil jemand die Flugbahn errechnet mach wenig Sinn, weil man an einer Armbrust keine Zieloptik hat an der man auf Anweisung die Rädchen dreht um den Wind auszugleichen.


    Generell ist auch Anspannungsreduktion in eingespielten Teams ein Grund.

    Das finde ich auch einen guten Punkt. Alleine verfällt man glaube ich leichter in Panik, wenn etwas ungeplantes passiert. Auch wenn rationales Verhalten einem das Leben retten könnte.

  • Wo ich mir das ganze noch vorstellen könnte wären Belagerungswaffen. Die sind natürlich geringfügig weniger subtil als Armbrüste, haben dafür aber deutlich mehr Reichweite und brauchen fürs Laden meist sowieso mehr Leute. Da kann es nicht schaden, wenn einer mit dem Fernglas daneben steht.


    Und hey - wenn ich jemand auf Reichweite Horizont ausschalten will, tuts auch Magie.

  • Aber Erleichterungen zu bekommen, weil jemand die Flugbahn errechnet mach wenig Sinn, weil man an einer Armbrust keine Zieloptik hat an der man auf Anweisung die Rädchen dreht um den Wind auszugleichen.

    Ja, da hast du wohl recht. Vor allem mit dem Aerodynamik negierenden Pfeil der Luft, der Vorraussetzung für Schüsse auf große Entfernungen ist.

    Und hey - wenn ich jemand auf Reichweite Horizont ausschalten will, tuts auch Magie.

    Die Obergrenze für MR liegt erheblich höher als die für RS. Bolzen haben durchaus ihre Vorteil - schneller einsatzfähig, schneller wieder einsatzfähig, niedrigere Talentwerte für Schüsse auf höchste Entfernungen nötig, per Falkenauge fast schon absurd einfach zu pushen...

    geringfügig weniger subtil als Armbrüste

    Eine auf Bolzen umgerüstete Arbalone hat mit Pfeil der Luft immerhin eine Reichweite von 800 Metern (wenn ich mich nicht täusche) und ist auch nicht weniger transportabel als manch Scharfschützengewehr. Und Nachtalben entführen Experten für Torsionswaffen... irgendwie habe ich da einen Narren an der Geschichte gefressen. Vielleicht könnte man aus Wettervorhersagen, Sinnesschärfe o.ä. ein Metatalent generieren, dass den Schützen unterstützt? Generell sehe ich den Zweck des Kundschafter-Magiers im aventurischen Sniperteam aber eher in der Tarnung und Buffs als im Schüsse berechenen.

    Alleine verfällt man glaube ich leichter in Panik, wenn etwas ungeplantes passiert.

    Das ist nur mein (naheliegender) Gedankengang gewesen, für Genaueres frag Parinor, der hat an anderer Stelle mal geschrieben, dass er irgendetwas Wichtiges in Deutschlands größtem Trachtenverein war (ist?) und scheint persönliche Erfahrung mit dem Vorgehen zu haben.

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  • Das ist nur mein (naheliegender) Gedankengang gewesen, für Genaueres frag Parinor, der hat an anderer Stelle mal geschrieben, dass er irgendetwas Wichtiges in Deutschlands größtem Trachtenverein war (ist?) und scheint persönliche Erfahrung mit dem Vorgehen zu haben.

    Naja ich bin zwar nicht bei der Bundeswehr, aber ich fahre als Baustoffprüfer auch lieber zusammen mit einem Kollegen raus. Man passt gegenseitig auf sich auf und kann gemeinsam nach Lösungen für Probleme suchen. Daher kann ich aus meiner Erfahrung raus sagen, dass man entspannter auf Probleme reagieren kann. Mit Kollegen, die man schon länger kennt, muss man bei vielen Arbeitsschritten nicht mal miteinander reden, weil jeder die Arbeitsschritte kennt. Und gerade im Krieg ist bestimmt jeder dankbar, wenn er einen 2. Man dabei hat um Wartezeiten durch Gespräche zu verkürzen und Anspannung abzubauen.

  • Das ist nur mein (naheliegender) Gedankengang gewesen, für Genaueres frag Parinor, der hat an anderer Stelle mal geschrieben, dass er irgendetwas Wichtiges in Deutschlands größtem Trachtenverein war (ist?) und scheint persönliche Erfahrung mit dem Vorgehen zu haben.

    LOL, nope war ich nicht (nur kleienr Oberfeldwebel), aber man kommt mit der Zeit mit vielen Truppenteilen oder Gattungen bzw Einheiten in Kontakt oder halt auch mit einzelnen Leuten auf Lehrgängen (die sind halt über ganz Deutschland verstreut). Da bekommt man auch mal was erzählt oder gezeigt, ansonste würde ich zu dem Punkt den Film "Jarhead - Wilkommen im Dreck" ( Jarhead – Willkommen im Dreck – Wikipedia ), der zeigt sehr deutlich warum die Jungs zu zweit unterwegs sind

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